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Reisebericht Albanien


kühlwalda am 27 Jul 2008 11:58:11

Wir waren dieses Jahr in Albanien, für uns das erste mal. Aber bestimmt kommen wir nochmal wieder.

Ein Schmankerl vorab.



Mehr, dann komm auf unsrer HP vorbei.
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Freitag 20.6. - Fahrt nach Italien
Erst die Zeugnisse, Heim und dann um halb drei ins Womo und fahren, fahren, fahren.
So verlief, wie schon oft, mein erster Ferientag. Nun heißt es wieder weit weg von der Heimat, diesmal nach Albanien.
Na ob das etwas wird, man hört ja sonst nicht viel, und wenn nichts Gutes, von den Ländern
außerhalb der EU. Der erste Eindruck den ich mir, von unserem Ziel habe machen können, war der, der in Rot geschrieben, quer über Albanien im ADAC Atlas stand.
Die Straßen in Albanien befinden sich teilweise in sehr schlechtem Zustand.
Es ist höchste Vorsicht geboten.
Aber genau das ist es ja das uns am Urlauben reizt, schöne Off-Road Strecken, Pisten an
steilen Abhängen, Serpentinenwege mit Schlaglöchern und steinige Trampelpfade bei denen man schräg, kurz vor dem Umfallen über sandigen Felsen nur um zu DER EINEN Brandung zu gelangen. Natur Pur! Ob es in diesem Urlaub genauso wird, werden wir sehen.
Nachts, als die Kraft nachließ, rasten wir in einem kleinen italienischen Dorf, und schliefen da wir uns sicher waren, morgen noch genug Zeit zu haben um die Fähre in Ankona zu erwischen.

Samstag 21.6. – Camping on Board
Also fahren meine Eltern Klaus und Moni, um 7Uhr, mit mir, hohen Erwartungen und hoher Geschwindigkeit an kleinen italienischen Häusern und über noch kleineren italienischen Dorfsträßchen, weit über der Geschwindigkeitsbegrenzung (*), nur um den Stau auf der Autobahn zu umfahren.
(* Falls ein Beamter diesen Bericht liest war das natürlich nur ein Scherz!)
Um 12Uhr, bei Bologne, setzt die Angst ein, dass unser Plan nachdem wir es locker bis 14Uhr bis zum Fährhafen schaffen, und noch so viel Zeit haben sogar vorher noch baden zu können, nicht aufgehen wird, ein.
Schließlich sind wir doch noch pünktlich zum Schiff, der Minoan-Lines gekommen.
Nun dachten wir, wir könnten den Rest des Tages auf Deck, bei Kaffee und Kuchen genießen.
Doch wir, mit unserem Glück, erwischen natürlich genau den einsamen Sitzplatz, wo uns die nette Frau Minoan in allen Sprachen mit leiser Stimme und lauter Klavier-Hintergrund-Melodie, die Sturmwarnung und Sicherheitsvorschriften im Falle eines Unglücks über einen dröhnenden Lautsprecher, erklärt wurden, der mit voller Absicht direkt Hinter unseren unschuldigen Ohren platziert worden ist. Sicherheit ist ja schön und gut, doch dann muss man auch ein Wort verstehen. Während der Ton uns nervte, und wir aus ihm nicht schlauer wurden, handelten wir schlau und drehten den Lautsprecher in Richtung Wand, entspannten uns und genossen den Sonnenuntergang hinter dem tiefblauen Meerwasser, bedeckt von dem endlosen, rot schillerndem Horizont.

Sonntag 22.6. – Treffen mit den anderen / Ausgrabungsstätte I
„Ding, Dong! We have arrived the port of Igoumeintsa. Please leave the ship quickly.
Wir haben soeben den Hafen von Igoumenitsa erreicht, wir bitten das Schiff schnellstmöglich zu verlassen. Noi arrivare il porto é igoumenitsa, prego passato blabla…“
So wurden wir morgens geweckt und von der Fähre gelotst.
Um 10Uhr trafen wir dann die anderen der Gruppe. Wir waren 5 Fahrzeuge mit jeweils immer 2 Insassen, nur wir waren zu dritt. Unser Gruppenführer hieß Robby und war mit seiner Frau Meiky in einem Eineinhalbkabiner von Nissan PickUp mit Tischer Wohnkabine unterwegs. Ein Eriba Wohnwagen gezogen von einem Landrover Defender, mit Karl Heinz und Ehefrau hinterm Steuer. Weiter in der Größenordnung kam ein sehr Off-Road gängiges Wohnmobil von IVECO mit Klaus Rainer, Monika und nicht zu vergessen Bix, einer der mitreisenden Hunden. Dann kommt noch das größte Wohnmobil, ein MAN Lkw mit Wohnkabine, hier saßen Rolf, Ingrid und Sam, der andere Hund im Fahrer(Hoch)haus. Zusammen fuhren wir dann los in Richtung Griechisch-Albanische Grenze.
Hier ging es dann nach kleiner problemloser Grenzkontrolle, auf Staubpiste Bergauf.
Während der Fahrt schenkten wir dem kleinen Kästchen im Atlas immer mehr Glauben.
Nun fuhren wir über schlechte albanische Straßen zu einem albanischen Brückenersatz, und zwar eine kleine von Seilgezogene, Dieselmotor betriebener Fähre, deren Zugseil seltsam mit Rädchen durch den Boden verlegt worden ist. Nach dem überqueren des Flusses besichtigten wir die Ausgrabungsstätte in Butrind. Danach unterhalten wir uns bei kühlen Getränken, über Trocken-Toiletten und fahren schließlich weiter.
Am Abend rasten wir dann, an einer kleinen Gaststätte, die nur mit schwerer Anfahrt zu erreichen war, und uns mit Essen versorgte bevor wir dann uns in unsere Wohnmobile zurückzogen.........
Mehr und mit Bildern, dann komm auf unsrer HP vorbei.

Moni

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Gogolo am 27 Jul 2008 13:42:19

Der sehr schöne Bericht auf euerer HP hat mich gefesselt und begeistert. Ich kann es gar nicht erwarten bis ich mein 4x4-Weltreisemobil habe und dann auch solche Touren fahren kann.

Frage: wie oft habt ihr bei euerer Tour in Albanien den Allrad gebraucht?


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 27 Jul 2008 13:54:39

Ich überlege bei diesen Bildern ob ich den und nächstes Jahr nicht noch mal da hinscheuchen sollte. Warum nicht? Die Straßen schrecken uns grad mal gar nicht. :D

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kühlwalda am 27 Jul 2008 16:36:26

Hallo Gogolo

Auf den Straßen haben wir den Allrad nicht gebraucht, aber machmal zu und von den Stränden sind wir mit Untersetzung gefahren.

Moni

Aretousa am 27 Jul 2008 17:10:11

Ein toller Bericht mit klasse Fotos. Da ist man kaum aus dem Urlaub zurück und träumt schon wieder vom Wegfahren :D

JEFF und GITTE am 27 Jul 2008 17:31:21

HHHHHHHHeeeeeeeeeeeeeeeeyyyyyyyyy ...,

das ist ja echt mal ein MEGASUPER-BERICHT über ein so ganz anderes Ziel und Reiseland.
Wir sind begeistert, ... auch von den Fotos.

Wir sind mittem Im Winter vor drei Jahren durch Albanien und das war
die reine Hölle, ... wäre es nicht so eisig kalt gewesen.

Aber dieser Bericht ..., mmmmmhhhh vielleicht machen wir Albanien
nun doch mal im Sommer.

Danke und übrigens, SPITZENBLOCK!

Jeff und Gitte

volki am 27 Jul 2008 18:47:13

Moni,

nur zur allg. Info

seit ihr von Igou entlang der Küste zum Grenzübergang "Südlich von Butrint" gefahren ?

Ist dei Strasse wirklich so schlecht wie es heisst?
Für Normal-WoMo's passierbar oder muss man einen Schaden befürchten? :D
oder ist da in der Zwischenzeit etwas passiert?

Wie habt ihr euch z.B. beim Einkaufen oder im Restaurant, mit Einheimischen unterhalten? In welcher Sprache ?

besten dank

volki

Verratnix am 27 Jul 2008 18:54:48

Wer mag kann sich auch folgenden Bericht durchlesen.

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kühlwalda am 27 Jul 2008 23:02:31

Hallo Volki

Zur Strecke: Ja, die Küstenstraße, wenn man die so nennen darf.
Die Straßen von Grenze bis Pass ist nicht staubfrei und besteht nur aus Baustellen. Durchschnitt max 20km/h.

Die Albaner sind sehr nett gewesen und im Restaurant haben wir mit mäh, muh oder vor the see immer ein sehr gutes Essen bekommen.

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