Attila am 03 Sep 2008 22:26:52 .... habe ich hier vorm PC gesessen und beim Lesen eurer Beiträge über Krankheiten ... vom Abschiednehmen eurer geliebten Vierbeiner leise mit euch getrauert .... und im Stillen immer gehofft, dass eine solche Situation hoffentlich nicht so bald auf uns zukommt ....
Seit Montagmittag wissen wir, dass unsere große Liebe "Smokey", ein 8-jähriger Australian-Shepherd-Rüde im besten "Mannesalter" also, an Blasenkrebs erkrankt ist ....
Eine Prognose über den Verlauf der Krankheit oder Smokeys Lebenserwartung könnten nur aufwendige, anstrengende und im Grunde aussichtslose Untersuchungen, wie Röntgen, Biopsie, verbunden mit einer Bauch-OP bringen .... All das wollen wir ihm - auch auf Anraten des Tierarztes - ersparen.
Auch wenn es unendlich schwerfällt, wir werden die Krankheit tolerieren müssen und ihm die verbleibende Zeit so schön wie nur möglich gestalten.
Mit traurigen n
Andreas und Gila
Bernd-66 am 03 Sep 2008 22:37:54 Hallo Ihr beiden,
was soll man da schreiben ???
Ich selbst habe einen 5 Jahre alten Schäferhund und mußte vor kurzem miterleben wie meinen Tante ihren Hund einschläfern lassen mußte.
Da wird man ungewollt zum Nachdenken gebracht !!
Es ist immer schwer, aber ich weiß dass mein Hund einmal nicht leiden wird und dass ist eine Gnade die leider den Menschen nicht zu teil wird.
Ich glaube mehr kann man für den Hund nicht tun.
Ich wünsche euch noch viele schöne Tage mit eurem Vierbeiner ......
Tipsel am 03 Sep 2008 22:41:34 Hi Gila,
das hört sich ja garnicht schön an.
Ich wünsch euch auch noch eine schöne Zeit zusammen.
Und wie Bernd schon schreibt, gottseidank muss ein Hund nicht leiden, auch wenns für euch bestimmt ganz schwer wird.
Beduin am 04 Sep 2008 06:58:36 Liebe Gila
auch wenn mir nicht viel zu schreiben einfällt, möchte ich doch meine Anteilnahme zum Ausdruck bringen.
Eure Entscheidung finde ich gut und richtig so und wenn Er dann gehen möchte lässt er es euch spüren.
achimHH am 04 Sep 2008 07:10:00 Hallo Gila,
viel Glück für Smokey und Euch,
und das Ihr noch lange mit Ihm
zusammen leben dürft.
mein früherer Hund, "Goldi" hat nach so einer Diagnose,
noch 8 Jahre ohne OP oder dergleichen, bei uns gelebt.
eva b. am 04 Sep 2008 07:20:13 Das tut mir sehr leid, zumal Smokey mit 8 Jahren wirklich noch im besten Alter ist. Eure Entscheidung ist bestimmt richtig und wer weiss, vielleicht habt Ihr ja noch mehr Zeit als vermutet.
Alle guten Wünsche für Smokey!
Gast am 04 Sep 2008 09:22:26 Ich glaube, ihr macht genau das Richtige. Und wenn es dann nicht mehr geht, dann habt den Mut und setzt ein Ende.
Smokey wird es Euch danken!
,
Carsten
Gast am 04 Sep 2008 09:27:56 Ich schließe mich an.
Nur Menschen müssen endlos leiden, Tieren sollte man das ersparen.
Machts gut und habt noch eine schöne Zeit miteinander. Es kann ja auch noch etliche Monate gut gehen!!
Gast am 04 Sep 2008 10:05:44 Hallo Gila,
ich kann sehr gut nachempfinden, was Du empfindest.
Man rechnet noch nicht mit Abschied.
Wir haben unseren Janosch, 4 Jahre, auch im Dezember einschläfern müssen.
Auch Krebs.
Auch wir haben Ihm langwierige, leider aussichtslose Behandlungen erspart.
Als gelernte Tierarzthelferin hab ich oft genug mit ansehen müssen, wie aus vermeintlicher Liebe zu lange behandelt wurde.
Der einzige Trost war für mich, dass alles sehr schnell ging und ER nicht leiden musste.
Wünsch Euch viel Kraft und noch eine schöne Zeit mit Eurem Liebling.
Heraline am 04 Sep 2008 10:43:04 Bekomme immer einen Kloss im Hals wenn ich sowas lese. Ich kann so gut mit euch mitfühlen. :(
Geniest jeden Tag den ihr noch miteinander verbringen dürft!
Für alles weitere wünsche ich euch viel Kraft!
Connie
Gast am 04 Sep 2008 10:47:52 Hi Gila, ich schliesse mich dem an.
Euch beiden wünsche ich alles Gute und eine schöne Zeit weiterhin
jonathan am 04 Sep 2008 13:44:42 Liebe Gila,
wir haben unseren Goldie-Rüden Askan im Januar nach einem schönen, 12-jährigen Leben unter viel, viel Tränen auch erlöst. Nachdem der TA ein Geschwür am Anus als schnellwachsend und letztendlich als tödlich, da den Darmausgang verschliessend, diagnostizierte, haben wir auch in der Fa,ilie beschlossen, dem Hund und uns die verbleibende Zeit so schön und intensiv wie möglich zu gestalten. Durch eine sofortige Futterumstellung auf "barf" hat sich das Tumorwachstum deutlich verlangsamt und Askan wurde dann nicht wegen des Tumors, sondern wegen einer altersbedingten Herzschwäche - er mochte eines Morgens nicht mehr aufstehen und nicht mehr fressen- erlöst. Die Diagnose :3-4 Monate Restlebensdauer hat sich dann als falsch erwiesen-wir waren noch fast ein Jahr zusammen-sogar nochmal im Urlaub.
Ich wünsche euch ganz fest noch viele schöne Monate mit eurem Liebling-vielleich hilft ja auch hier noch eine Futterumstellung?
Werner
Maggie am 04 Sep 2008 16:55:54 jonathan hat geschrieben:Ich wünsche euch ganz fest noch viele schöne Monate mit eurem Liebling-vielleich hilft ja auch hier noch eine Futterumstellung?
Ja, und evtl einen anderen Haupt-Liegeplatz? Meine Cousine ist Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Geopathologie, also Erdstrahlen & Co. Ich kann zwar nicht alles verstehen und/oder nachvollziehen, aber manche Dinge bleiben doch hängen. Und ein Punkt ist für Mensch und Tier gleich: wenn man die Hauptzeit seines Lebens auf einer belasteten Stelle liegt, dann kann das eine solche Krankheit auslösen.
Eine Veränderung des Platzes kann zwar nichts umkehren, aber evtl. aufhalten.
Ich wünsche euch und Smokey alles Gute!
LG
Maggie
Gast am 04 Sep 2008 17:04:51 Hallo Gila,
das tut mir so leid. Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit zusammen.
Bei uns ist es nun schon zwei Jahre her, dass wir Abschied von der Rottine nehmen mussten,
liebe
Mirazu
fuzzy am 04 Sep 2008 23:45:36 wir haben selbst zwei Hunde und unser ältester wird in ein paar Tagen sage und schreibe 18 Jahre alt. Auch wir wissen das die Zeit bald kommt.
Habe beim lesen Deines Beitrages und anschauen des Bildes von smokey Tränen in den Augen !
Ich wünsche Euch eine intensive und schöne möglichst lange schmerzfreie Zeit mit ihm !
mk9 am 06 Sep 2008 15:47:51 Hallo Gila,
bin zwar kein Hundebesitzer ( habe 2 Katzen und eine dritte Urlaubskatze ).
In meiner Jugendzeit hatte ich einen Collie, der 15 Jahre lang bei uns war.
Als er krank wurde, und früher waren die Möglichkeiten in der Tiermedizin leider nicht so gut wie heute, und der Tierarzt nur noch den Kopf schüttelte kam der Moment einer Entscheidung, die ich nie mehr treffen wollte.
Ein solcher Abschied, ein loslassen, war verdammt schwer.
Danach hieß es: kein Haustier mehr, weder Hund noch Katze.
Aber wie das Leben so spielt, 1982 oder 1983 kam Bella ( Katze ) zu uns und blieb 21 Jahre. Dann verließ sie uns ins Katzenparadies oder auch ins Hundeparadies.
Ich wünsche Dir nur, dass Dein treuer Begleiter noch bei Euch bleiben kann und keine Schmerzen bekommt.
Ich kann nachempfinden, wie schmerzhaft es für Dich ist.
Jackie am 08 Sep 2008 20:32:58 Liebe Gila & Andreas. Die Diagnose was sicherlich ein Schock. Andererseits, kann der Hund mit den Tumoren (ist es wirklich Krebs? od. kann es auch ein gutartiges Geschwür sein?) vllt. auch ganz gut und schmerzfrei leben?
Meine Hündin (ca. 9 J.) hat Mammatumore seit mind. 4 Jahren. Ich hatte dann ein paar homöopathische Behandlungen mit ihr gemacht, die dass Wachstum stoppen sollen. Scheint zu funktionieren. Ich hätte auch die Milchleiste rausoperieren lassen können. Aber vllt hätte sie die Tumore dann anderswo bekommen, od. wäre gar nicht so alt geworden, wie sie nun immerhin schon ist?
Mein Rüde war ca. 11 od. 12, die Diagnose Lebergeschwür wurde im Endstadium festgestellt. Es gab keine Hilfe mehr. Ich habe ihn einschläfern lassen, als es anfing ihn sichtlich zu quälen. Niemand weiss, wieviele Jahre er das Geschwür wohl schon hatte, bevor es schliesslich zum Leberversagen führte. Er war immer fit und fröhlich.
Warum ich das alles schreibe? Keine Ahnung. Vielleicht möchte ich Euch sagen, ihr möget bitte mit Eurem Süssen so weiterleben, als wäre er noch ganz gesund. Zumindest so lange es ihm gutgeht, weil es ihm nämlich vllt. eigentlich ganz gut geht. Hoffe ich.
Alles Liebe für Euch
Attila am 16 Sep 2008 22:14:30 .... ganz herzlichen Dank für eure lieben, einfühlsamen, aufmunternden Worte, eure Tipps und guten Wünsche ...
Dem "Bub" gehts gut, wird er doch ständig mit Argusaugen beobachtet ... und jedes außergewöhnliche Schnauferle registriert ...
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir noch viele schöne Tage, Wochen, Monate, Jahre zusammen verbringen werden ....
Bogner am 18 Sep 2008 17:14:01 Attila hat geschrieben: ... Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir noch viele schöne Tage, Wochen, Monate, Jahre zusammen verbringen werden ....
Genau das wünschen wir Euch!
CarlosW am 18 Sep 2008 17:43:28 Hallo
ich musste dieses Jahr meinen besten Freund, 15jähriger Schäfermix, einschläfern lassen , er fehlt mir gewaltig . Ich hätte ihn mit Medikamenten noch eine Weile am Leben halten können , doch hätte sich sein Zustand nicht verbessert . Ich musste mich entscheiden den Hund einzuschläfern oder seinen Leidensweg künstlich zu verlängern , ich lies ihn einschläfern damit er sein Leben mit Würde beenden konnte , ich hatte lange ein schlechtes Gewissen deswegen , doch heute bin ich überzeugt das Richtige getan zu haben .
Wenn ein Tier nur noch leidet sollte man nicht an sich selber denken und dem besten Freund einen würdigen Abgang ermöglichen.
Carlos
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