Sodele, so langsam reift der Bericht über unseren diesjährigen Frankreich-Urlaub, der ja unter keinem guten Stern stand. Mittlerweile sind rund 2/3 fertig, und ich hoffe, dass ich den Rest am Wochenende zusammenbringe.
Hier geht´s also los:
18.07.2008 ...erstmal nur weg
KM-Stand: 98.397
In diesem Jahr begann unser Urlaub unter etwas anderen Umständen. Ein paar Tage zuvor hatte der BährLiner noch eine neue Kuppluig erhalten und dabei fanden wir Öl in der Kupplungsglocke des Getriebes. Dieses wiederum schien durch den inneren Simmering ausgetreten zu sein (lt. Aussage der Werkstatt) und um diesen zu wechseln sollte das Getriebe eigentlich komplett zerlegt werden. Da die ausgetretene Ölmenge jedoch minimal war und wir nun endlich den ersten richtigen Urlaub im eigenen Wohnmobil antreten wollten, bauten wir auf die Standfestigkeit des alten Ducatos und beschlossen, mit etwas gemischten Gefühlen, die Fahrt anzutreten.
Morgens stellte ich den Wagen bereits vor die Haustür und gönnte ihm zunächst mal eine gehörige Portion "Landstrom". Ich fuhr nun zur Arbeit und Anja mit unserem Kater Clyde am Nachmittag noch zum Tierarzt (er hatte eine blutende Wunde an der Pfote).
Abends um 20.00 Uhr war alles gepackt und es konnte endlich losgehen. Seit 16 Jahren unser erster Urlaub ohne Sohn! Konnte das gutgehen? Naja, ich meine: Anja ist schon irgendwo ein bischen "Glucke", aber ich war zuversichtlich, dass auch sie es bald geniessen würde als Frühaufsteherin nicht mehr jeden Morgen "vertrödeln" zu müssen, damit Sohnemann schön ausschlafen kann. Einfach mal Urlaub machen, ohne auf die speziellen Bedürfnisse unseres Sohnes Rücksicht nehmen zu müssen. Wir hatten beide etwas zwiespältige Gefühle, denn auch wenn wir uns beide auf einen Urlaub "nur mit uns" gefreut hatten und wir Marcel auch (mehrfach abgesichert) gut versorgt wussten und er durchaus selbsständig und vernünftig genug ist, die Zeit ohne uns zu überstehen: Es war halt für uns eine neue Situation...Aber gut, wir alle drei wollten es so und es wir freuten uns darauf.
Die erste Station war wirklich nicht besonders aufregend. Doch vor dem Hintergrund des immer noch möglichen Ölverlustes aus dem Getriebe, sollte der erste Tag bereits nach 75km auf dem SP in Wachtendonk, unmittelbar vor der holländischen Grenze enden. Wir hatten Glück und erwischten trotz der fortgeschrittenen Zeit das letzte freie Eckchen auf dem Platz. Die erste Aktion nach dem Einparken war das Unterlegen einer Pappe um am nächsten Morgen zu wissen, ob das Getriebe noch leckt.
Irgendwie ist die erste Nacht im Urlaub doch immer was besonderes, denn die Vorfreude auf das was vor uns lag, liess uns mit einem schönen Gefühl einschlafen...in himmlischer Ruhe.
Tacho-Stand: 98.472 km
Tageskilometer: 75 km
Stellplatz: Wachtendonk (gratis, V/E)
19.07.2008 - Auf nach Criel-sur-mer
Um 5.20Uhr wurden wir, viel zu früh, von prasselndem Regen geweckt. Da wir aber nun schon mal wach waren, beschlossen wir so früh wie möglich aufzubrechen, denn wir waren mit Uwe und Veronika (S-Liner) in Criel-sur-mer verabredet und sahen eine Chance dort anzukommen bevor die beiden mit dem Frühstück fertig waren. Eigentlich wollten die beiden in diesem Jahr nach Polen, doch aufgrund der schlechten Wetterprognose haben sie sich spontan für ihre Frankreich-Premiere entschieden. Prima, wir freuten uns!
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