rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Was, wenn der TÜV-Mann sich irrt?


JEFF und GITTE am 29 Okt 2008 19:12:24

Hallo,

heute war TÜV-Tag für uns. TÜV in 34497 Korbach.
Gegen 10 Uhr, wie terminlich vereinbart, fuhren wir vor.

Der TÜV-Mensch untersuchte das Reisemobil.
Er vermaß sogar die Wölbung der Rückspiegel, oder besser,
er versuchte es, denn erst ein anderer Kollege machte ihn darauf
aufmerksam, das er die Schablone falsch herum ansetzte.

Auch die Gasprüfung war heute Thema und wurde auch von uns bezahlt.

Nach 10 Minuten bat mich der TÜVer, doch einmal unter den Wagen
zu kommen.
"Fachmännisch" erklärte er mir und zeigte es auch an, dass die hinteren
Bremsscheiben völlig verschlissen seien.

Der Wagen hat 49.000 km gelaufen und ist nicht ganz 4 Jahre alt.
Iveco-Chasis.

Da ich keine Ahnung von solchen Dingen habe, rief ich sogleich IVECO
an und vereinbarte auch für den gleichen Tag (Heute!) einen Termin.

Der Prüfer lehnte es ab, das Fahrzeug so abzunehmen.
Die Gasprüfung konnte er auch nicht durchführen, gleichwohl terminiert
und bereits bezahlt, das ihn ein Schläuchlein mit Adapter fehlte.
Ich bekam das Geld (€ 35) wieder.

Gegen 12 Uhr fuhr ich die 30 km zur Iveco-Werkstatt.
Die demontierten die Zwillingsreifen und nahmen die Bremse auseinander.
Vereinbart war, die Bremsscheiben und Bremsbeläge zu ereuern,
wie vom TÜV gefordert.

Nach 45 Minuten klopfte es an die Tür, der Werkstattmeister bat mich mit ihm zu sprechen.

Er sagte: "Haben Sie Geld zu verschenken?"
Ich: "Gewiss nicht, warum?"
Er: "Die Bremscheiben und Bremsbeläge sind erstklassig!"
Ich: "Und nun?"
Er: "TÜV-Prüfer anrufen!"

Gesagt, getan.
Der Werkstattmeister widerspricht dem Prüfer am Telefon und der
Prüfer lenkt nun ein.
Prüfer: "Wenn sie sagen es ist okay, dann ist es für mich auch okay!"

Weiter: Die Werkstatt reinigt die Bremsen und baut alles wieder zusammen. 2 Leute a 4,5 Stunden mal 59 Euro + Mehrwertsteuer.
Kosten inkl. Mwst: ca. 600,00 Euronen für die Werkstatt, für uns
ein verlorener Nachmittag.

Die Gasprüfung lassen wir dann auch gleich machen.

Um 17 Uhr stehen wir wieder beim TÜV in Korbach.
Wieder auf die Testanlage, wieder bremsen, wieder das gleiche
Ergebniss, denn vorher war es auch erstklassig.
Das wurde ja auch nicht moniert vorher.

Wir bekommen den Stempel! Sind mit dem TÜV durch!

Dann steigt Gitte aus und erklärt dem TÜV-Mann, wie er denn die
Rechnung zu begleichen wünsche, denn wir würden die € 600 nicht
bezahlen, denn, hier handelt es sich klar um seinen, des Prüfers Fehler.

Der völlig verdutzt, stottert herum.

Gitte: "Ich werde wiederkommen, wenn ihr Chef da ist und sie werden
das bezahlen!"

Prüfer: "Ich werde mit meinem Chef sprechen!"

Der Prüfer hat übrigens 30 Jahre Berufserfahrung.

Was uns beide noch wunderte ist, das als er Gitte sah, er sich an sie erinnern konnte.
Das letzte Mal war Gitte vor 5 Jahren dort, mit ihrem Jeep.
Er wusste sogar noch, das er empfahl die Reifen doch mal zu wechseln,
weil sie schon etwas hart waren.
Er wusste auch noch, wo wir wohnten.

Ein Computergedächnis hat dieser Mann, wenn er sich an jeden
Kunden erinnern kann.

So, das ist die Story.
Wir sind stinksauer und möchten Eure Meinung, vielleicht sogar
sachkundigen Rat hören.

Jeff

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

hoggo am 29 Okt 2008 19:37:11

Hey JEFF und GITTE !
Da habt Ihr ja voll den 150%gen erwischt! Euer Auto ist wohl zu Neu oder zu Groß oder Ihr hattet nicht die richtigen Klamotten an ? Ich war gestern, mit meinen 20 Jahre alten HC55, auch beim TÜV (bzw. Dekra)in alten Jeans und Er hat, trotz intensiver Suche, aber auch garnichts gefunden. Ich hab Glück gehabt, sag ich mal. Aber jetzt habt Ihr ja erst mal wieder 1 oder 2 Jahre Ruhe. Nur Schade um die Kohle,immerhin 600 Piepen.Unser Mitleid habt Ihr jedenfalls. Wir wünschen euch noch alles Gute.
M.f.G. hoggo (Horst)
PS. Noch besten Dank für eure Klasse Forumsberichte.

bert am 29 Okt 2008 20:02:14

Hi JEFF und GITTE

Die Sache ist sicherlich nicht sehr glücklich verlaufen.
Mich erschreckt jedoch trotz allem die Rechnung von Iveco.
Wenn der Tüv Prüfer ohne Zerlegearbeiten die verschlissenen Scheiben gesehen hat sollte die Fachfirma doch auch das Gegenteil sehen.
Auf Nummer Sicher gehen finde ich schon in Ordnung aber 600€ sind schon happig.

Ich habe eine ähnliche Geschichte bei der Landesprüfstelle in Österreich erlebt. Ich habe meinen Transit mit Heckantrieb mit 24.000km von Deutschland nach Österreich importiert. Der Prüfer erklärte mir mein linkes Radlager sei defekt. Ich bin dann mit in die Grube runter und er zeigte mir das Spiel. Ich hab dann auf der rechten Seite probiert und es war das Gleiche. Ich meinte dann entweder beide Lager oder keines. Nach einem Telefonat haben wir uns dann auf KEINES geeinigt.
Sind halt alles nur Menschen die Fehler machen können.
Bei eurer Unnötigen Rechnung aber mehr als Ärgerlich,
denn das ist eine belegbare Fehlentscheidung des Prüfers gewesen.

Bert

Anzeige vom Forum


Gast am 29 Okt 2008 20:09:24

Hallo,

ich hab mal mit den Stichworten "TÜV Haftung" gegoogelt, nach schnellem Querlesen trau ich mir keine Meinung zu, scheint nicht trivial zu sein.

--> Link
--> Link
--> Link

grüße klaus

Advantage am 29 Okt 2008 20:59:13

Hallo,

wir waren mit unserem BMW Cabrio beim TÜV, Kilometerstand 45.000.

Bei der AU erklärte mir der TÜV-ler, dass beide Kat´s defekt seien. Bin daraufhin zu BMW gefahren, die haben mich gefragt, bei welchem TÜV-ler ich war und haben anschließend nur noch gelacht.

Sie meinten, der sei ihr Bester Mitarbeiter. Jeder BMW-Sechszylinder kommt von diesem Prüfer mit einem angeblichen Kat-Schaden.

Irgendwer müsse dem jetzt endlich mal sagen, dass solch ein Motor eine längere Warmlaufphase hat, bis die Kat´s auf Betriebstemperatur sind.

Also wieder hingefahren, Rüssel nochmals in den Topf gehängt, etwas länger gewartet und siehe da, das Computerchen hat den bestandenen Test ausgespuckt.

Fazit: Einen kompletten Tag verplempert, 54 km Spazierfahrt.... aber die Erkenntnis: NIE mehr AU beim Fachpersonal des TÜV

PS: Hat nicht´s mehr gekostet !!!

Gast am 29 Okt 2008 21:38:41

Bei mir hat der TÜV-Toni bei der letzten Gasprüfung den Schlauch von der Flasche abgemacht und auf Druck geprüft.
Blöd das die Duomatic dazwischen war, die bei Überdruck und das ist das was bei der Prüfung gemacht wird, Druck ablässt, Ergebniss = die 3 Jahre alte Anlage ist angeblich undicht.
Ich zu einem Gasprüfunternehmen hin, der hat sich halb totgelacht und die Prüfung abgenommen.
Die Gebühren habe ich mir zurückgeholt, mit entsprechendem Kommentar, was die Herren allerdings nicht groß interessiert hat, sondern nur noch blöde Ausreden gekommen sind.

abo1 am 30 Okt 2008 00:46:30

hallo

bei mir detto

österreich, bundesprüfstelle für kraftfahrzeuge wien

saab 9_5, vier jahre alt
diagnose: gerissene aufhängungsgummis, li und re

saab werkstätte hat die getauscht, mir mitgegeben und mir lapidar mitgeteilt: die "risse" sind keine risse sondern einkerbungen. die seinen standardmässig da drin, das ist damit die aufhängung flexibler ist.

prüfer war bei der wiedervorführung zwar betroffen als ich ihm die "gerissenen" dinger mitgebracht habe, hat sich zum thema zahlung aber ned amal irgendwie geäussert

waren rund 500,- für nix ....

lg
g

Verratnix am 30 Okt 2008 00:58:00

abo1 hat geschrieben:
saab werkstätte hat die getauscht, mir mitgegeben und mir lapidar mitgeteilt: die "risse" sind keine risse sondern einkerbungen. die seinen standardmässig da drin, das ist damit die aufhängung flexibler ist.


Da kannst du der Werkstatt aber auch einen Vorwurf machen.
Wieso wurde getauscht obwohl offenbar alles ok war ?

abo1 am 30 Okt 2008 01:05:57

Verratnix hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:
saab werkstätte hat die getauscht, mir mitgegeben und mir lapidar mitgeteilt: die "risse" sind keine risse sondern einkerbungen. die seinen standardmässig da drin, das ist damit die aufhängung flexibler ist.


Da kannst du der Werkstatt aber auch einen Vorwurf machen.
Wieso wurde getauscht obwohl offenbar alles ok war ?



hallo

naja, ich hatte von der prüfstelle den befund mit den auszutauschenden teilen dort abgegeben.

man sieht die dinger auch nicht so gut um ehrlich zu sein
sind in einen alublock eingegossen und nur ca 40% der ganzen schnittfläche ist zu sehen.

theoretisch hätten die ja irgendwo oben wo es nicht einsichtig ist tatsächlcih defekt sein können.

aufgrund des befundes hätte ich die leutchen bei der bundesprüfstelle wohl eh leicht am wickel haben können von wegen ersatz der kosten.

aber leg dich mal in wien mit der bundesprüfstelle an...
da fahr ich dann monatlich mit je einem meiner autos zur "stichprobenartigen routineüberprüfung" hin
nein danke

dafür haben sie mich mit einem veritablen sprung in der frontscheibe "durchgelassen", möglicherweise eine art von wiedergutmachung oder so ...

lg
g

Gast am 30 Okt 2008 10:19:37

wie das mit Schadensersatz aussieht kann ich nicht sagen, dafür bin zu wenig Fachmann, versuchen würde ich es aber ihr wart auch ein wenig blauäugig. Der TÜV hat doch einen Bremsenprüfstand und entweder euer Wagen bremst oder er bremst nicht, diese Prüfung ist Pflicht. Ob die Brmesen vielleicht in 10.000 Kilometer über die Wupper sind hat keinen Prüfer zu interessieren.
Was ich von diesen Heinis des Dampfkesselprüfvereins schon für Stories gehört habe wäre ein Buch wert.

Matthias

dieter2 am 30 Okt 2008 10:35:59

Da kann ich mich glücklich schätzen das mein indirekter Nachbar ein TÜV Prüfer ist
und ich alle Untersuchungen von den machen lasse.

Der übersieht zwar auch keine wichtigen Sachen,ist aber nicht pingelig um jeden Preis.

Der schaut auch schon mal im Vorfeld unser Fahrzeug bei mir auf den Hof an und sagt was eventuell gemacht werden sollte bevor ich bei in auf der Prüfstelle aufkreuze..

Dieter

abo1 am 30 Okt 2008 10:38:55

MatthiasG hat geschrieben:.... entweder euer Wagen bremst oder er bremst nicht, ...


hallo

also bei uns hier gibt es schon auch tauschgrenzen für die bremsscheiben wenn die unter eine minimalstärke abgerubbelt sind

unabhängig davon ob die karre bremst oder nicht

lg
g

Gast am 30 Okt 2008 10:41:59

guten Morgen,
nachdem ich mit meinem Iveco jetzt auch zum TÜV muß hat mich das Thema weiter beschäftigt, und ich komme zu dem Schluß daß der TÜV nicht für Folgeschäden haften wird, außer im Fall grober Fahrlässigkeit (Volltrunkenheit des Prüfers, Prüfer hat keine Qualifikation etc)

Damit kann ich mit dem TÜV bestenfalls über die Gebühren für sein falsches Gutachten diskutieren.

Konsequenz für mich: zuschauen, Aussagen auf Plausibilität prüfen, nachfragen, diskutieren.

letztes TÜV-Urteil über meinen PKW:
"es bestehen keine Bedenken über die Vorschriftsmäßigkeit Ihres Fahrzeugs".
das ist keine positive Aussage in dem Sinn daß das Fahrzeug verkehrssicher ist, geht was schief, hatte der Prüfer eben keine Bedenken, und zeig mir doch bitte die Vorschrift über die noch notwendige Blechdicke in mm unter dem Rost


grüße klaus

ninja69 am 30 Okt 2008 10:52:49

Moinsen,

ich seh' das wie Klaus. Hatte mir auch die Links mal quergelesen. Den TÜV hier haftbar zu machen, wird sehr schwer sein.

Sicherlich sehr ärgerlich, was euch da passiert ist. Aber letztlich habt ihr der Werkstatt den Auftrag für die Arbeiten an der Bremse gegeben; nicht der TÜV. Der TÜV weist "nur" auf Mängel hin, wie ihr damit umgeht, ist eure Sache.

Gleichwohl würde ich noch mal mit dem Leiter der Prüfstelle diskutieren, warum der Prüfer erst einen erheblichen Mangel festgestellt haben will und ihn dann "auf Zuruf" übers Telefon als doch nicht existent einstuft.

Badyy am 30 Okt 2008 11:41:27

JEFF und GITTE hat geschrieben:"Fachmännisch" erklärte er mir und zeigte es auch an, dass die hinteren
Bremsscheiben völlig verschlissen seien........

.......Er sagte: "Haben Sie Geld zu verschenken?"
Ich: "Gewiss nicht, warum?"
Er: "Die Bremscheiben und Bremsbeläge sind erstklassig!".......

......Weiter: Die Werkstatt reinigt die Bremsen und baut alles wieder zusammen. 2 Leute a 4,5 Stunden mal 59 Euro + Mehrwertsteuer.
Kosten inkl. Mwst: ca. 600,00 Euronen für die Werkstatt, für uns
ein verlorener Nachmittag.


Da liegt der Fehler aber nicht beim Tüv, sondern bei Euch.
Warum lasst ihr eine Bremsenreinigung durchführen, wenn euch der Iveco-Meister doch schon vorher bestätigt hat, das alles ok ist und der Tüv-Prüfer das am Telefon auch eingesehen hat?
Versteh ich nicht.

JEFF und GITTE am 30 Okt 2008 14:08:03

Hallo,

sobald die Rechnung bei uns vorliegt, stiefelt Gitte zum TÜV.
Werde Euch briefen!

Jeff

Gast am 30 Okt 2008 14:38:50

als ich mit einem unser Fahrzeuge bei der DEKRA war hatte ich ein Mercedes Kastenwagen WOMO vor mir, das war exakt der umgekehrte Fall. Der hatte eine Rechnung von Mercedes, das alles Bremsen gemacht worden sind, der Bremsenprüfstand sagte aber was anderes, es gab keine Plakette.

@Abo1, eine Bremsscheibe und auch die Beläge haben Verschleißanzeiger und solange dieser nicht erreicht ist, hat der Tüvologen keine Handhabe, was jetzt nicht heißen soll das er nicht darauf hinweisen soll, das schon aber der eine fährt bis zur Verschleißmarke noch 1 Woche der andere 1 Jahr.

Matthias

JEFF und GITTE am 03 Dez 2008 15:12:34

Ausgang der Sache ...

Hallo,

wir versprachen ja über den Ausgang dieser Angelegenheit zu berichten.

Schliesslich kam die Rechnung von Iveco: € 450
Gitte nahm die Rechnung, platze, nicht gerade ganz ohne "Dynamik",
in das TÜV-Büro hinein.

Peinlich berührt wurde sie sogleich in ein separtes Büro gebeten, um die Sache zu klären. Es sollte ja nicht gleich jeder mithören?!
Dem TÜV-Mann, der sich irrte, war die Sache mehr als peinlich.

Es wurde Klärung versprochen.
10 Tage kam nichts zurück.

Heute riefen wir dort erneut an.
Tenor: Wir werden das mal im Internet publizieren und die Medien einschalten.

Ergebniss: Wir bekommen alle Gebühren für den TÜV zumindest zurück.
€ 180! Das reicht zwar nicht, aber immerhin, wir lassen es dabei beruhen.

Also Leute, niemals kampflos aufgeben.

Jeff und Gitte

Bergbewohner1 am 03 Dez 2008 19:08:23

MatthiasG hat geschrieben:wie das mit Schadensersatz aussieht kann ich nicht sagen, dafür bin zu wenig Fachmann, versuchen würde ich es aber ihr wart auch ein wenig blauäugig. Der TÜV hat doch einen Bremsenprüfstand und entweder euer Wagen bremst oder er bremst nicht, diese Prüfung ist Pflicht.
Matthias

Diese Aussage ist einfach falsch, es gibt für jedes Fahrzeug eine mindestdicke der Bremsscheiben, ist diese erreicht, müssen die Scheiben gewechselt werden, auch wenn die Bremsleistung noch oK ist.
Es passiert sonst, daß die Beläge sich verkeilen können, ehe die Verschleißgrenze angezeigt wird :!:

Bergbewohner1 am 03 Dez 2008 19:17:26

Es kann auch so stattfinden:


TÜV RHEINLAND BERLIN BRANDENBURG
Geschäftsleitung
Am Grauen Stein

511005 Köln XXXXXXX, den 01.12.08





Sehr geehrte Damen und Herren,

am 5.11.08 habe ich vom AH XXXXXX in Wuppertal einen T5 Bus Multivan FIN XXXXXXXXXXXX erworben. Das von einem ihrer Mitarbeiter ausgefertigte Prüfergebnis zu diesem Fahrzeug ist der Clou. Ich hatte dies bereits unter der Telef. Nr.0211XXXXXX, dem mir verbundenen Mitarbeiter erklärt. Ich wurde gebeten, das Prüfergebnis unter auf Fax-Nr.: 0211XXXXXXXX zu faxen, was am 12.11. 08 erfolgt ist. Kurz darauf erhielt ich einen Anruf, "die Angelegenheit klären wir" und seither ist Funkstille.
Meine Beschwerde richtet sich gegen das offensichtlich getürkte Prüfergebnis: Prüfer merkt nicht, dass Fahrzeug ein nicht eingetragenes Sportfahrwerk hat und nicht einmal ein Gutachten dafür vorliegt. Weiterhin wird nicht erwähnt, dass die Bremsscheiben hinten die Verschleißgrenze erreicht haben und die Vorderen nicht mehr rund laufen. Auch wurden die gemessenen Bremswerte (neue Klötze waren eingebaut) in meiner VW Werkstatt nicht annähernd erreicht. Die vorderen Sommerreifen haben noch 2 mm Profil, dies hätte nach meiner Auffassung auch als Hinweis mit vermerkt werden müssen. Das Fahrzeug war zum Zeitpunkt der Prüfung bis zu meinem Kauf abgemeldet und wurde lt. abgelesenen Kilometerstand 4 Kilometer rückwärts bewegt ???
Da das AH XXXXX meine und die Schreiben meines Anwalts zur Nachbesserung nicht beantwortet bzw. die Nachbesserungsforderungen abgelehnt hat, wird diese Angelegenheit in Kürze als Klage eingereicht werden. Wenn ihre Prüforganisation/ihr Mitarbeiter ordentlich gearbeitet hätte, dann hätte ich kein Fahrzeug ohne Betriebserlaubnis usw. erworben und brauchte keine gerichtliche Auseinandersetzung anzustreben. Die Prüfung des Fahrzeuges erweckt den Eindruck, als wäre die Prüfung ohne Fahrzeug Begutachtung durchgeführt worden. Ich gehe mal davon aus, dass die Größe des AH XXXXXXX in NRW ihr Urteilsvermögen nicht einschränkt.

Der Prüfer war XXXXX Rückmeldung von ihren Mitarbeiter nicht erhalten habe, bin ich schon sehr verärgert schließlich handelt sich hier um ein amtliches Prüfergebnis.


MfG. Werner
PS. es erübrigt sich eigentlich jeglicher Mommentar dazu

Badyy am 04 Dez 2008 01:52:11

Hmmm, so ein ähnlicher Fall wurde gerade bei Akte08 in Sat1 durchgekaut.
Aber: Da ich den Prüfer kenne, kann ich sagen das da vieles im TV nicht den Tatsachen entsprochen hat.

Meine Autos ( und auch die anderer Händler ) wurden stets gewissenhaft geprüft und hatten leider auch eine hohe Durchfallquote. :(

Also nicht alles glauben, was so im TV kommt....... :roll:

PS: Ich habe keinen Grund für ihn Werbung zu machen, da meine Autos jetzt woanders geprüft werden. ( mit geringerer Durchfallquote ) :D

Gast am 04 Dez 2008 10:56:45

@Waldtroll,
bitte alle meine Postings lesen. Klar muss die Bremse einwandfrei sein, d.H. die Bremsprüfung muss bestanden werden, die Bremsen müssen gleichmäßig bremsen und die Verschleißgrenzen dürfen nicht erricht sein. Eigentlich muss sogar noch die Bremsflüssigkeit i.O. sein und nicht zu alt.

Matthias

Bergbewohner1 am 04 Dez 2008 18:02:37

MatthiasG hat geschrieben:@Waldtroll,
bitte alle meine Postings lesen. Klar muss die Bremse einwandfrei sein, d.H. die Bremsprüfung muss bestanden werden, die Bremsen müssen gleichmäßig bremsen und die Verschleißgrenzen dürfen nicht erricht sein. Eigentlich muss sogar noch die Bremsflüssigkeit i.O. sein und nicht zu alt.

Matthias

Werde ich zukünftig machen, wenn Du das auch mit meinen machst.
Übrigends, meinen neuen gebrauchten T5 habe ich in deinem Ort gekauft, in einem der größten VW AHäuser, hat natürlich nichts mit dir zu tun.

Gast am 05 Dez 2008 11:12:31

das habe ich schon mit Erschrecken vernommen. Besonders weil meine kleine VW Vertretung zu gemacht hat und ich mich jetzt mit dieser Firma verlustieren darf :roll:
Ich wünsch dir auch das du die Sache mit deinem T5 noch geregelt bekommst, auf jeden Fall ist das eine Frechheit.

Matthias

Bergbewohner1 am 05 Dez 2008 17:49:00

MatthiasG hat geschrieben:das habe ich schon mit Erschrecken vernommen. Besonders weil meine kleine VW Vertretung zu gemacht hat und ich mich jetzt mit dieser Firma verlustieren darf :roll:
Ich wünsch dir auch das du die Sache mit deinem T5 noch geregelt bekommst, auf jeden Fall ist das eine Frechheit.

Matthias

Danke, hoffe ich auch.

spleiss53 am 06 Dez 2008 14:09:46

Hab da auch was erlebt:

Als ich meinen selbstgebauten Anhänger mir den breitesten Reifen im Süddeutschen Raum :wink: dem TÜV zu Abnahme vorführte - war alles in Ordnung - nur - so der TÜV-Mann, das mit dem dem Hunderter Schild wird nichts - weil - die Reifen sind älter als 6 Jahre........

Nun - die Reifen hatte ich vor einem halben Jahr gekauft......ich wollte es nicht glauben, und habe meinem Reifenfritzen sofort telefoniert. Dieser war sehr erbost und kam sofort zur TÜV-Stelle. Ich war schon fertig und wartete vor der Halle.
Wem - so seine Worte als er eintraf - wem muß ich hier mal zeigen, wie man die Kennzahl der Reifen liest.
Ich durfte wieder in die Halle fahren - 3 vom TÜV, mein Reifenfritze und ich gingen in die Grube und er erklärte nun diesen Herren wie sich das liest. Er hatte auch unterlagen dabei, die das belegten.........Die Reifen waren 8 Monate alt.
Auf seine Frage: wer zahlt mir nun das - war bei den TÜV-Leuten großes Achselzucken.
Ich jedenfalls bekamm mein Hunterterschild, und wir gingen zusammen (1) Bier trinken :wink:

spleiss53 am 06 Dez 2008 14:12:18

spleiss53 hat geschrieben:Hab da auch was erlebt:

Als ich meinen selbstgebauten Anhänger mir den breitesten Reifen im Süddeutschen Raum :wink: dem TÜV zu Abnahme vorführte - war alles in Ordnung - nur - so der TÜV-Mann, das mit dem dem Hunderter Schild wird nichts - weil - die Reifen sind älter als 6 Jahre........

Nun - die Reifen hatte ich vor einem halben Jahr gekauft......ich wollte es nicht glauben, und habe meinem Reifenfritzen sofort telefoniert. Dieser war sehr erbost und kam sofort zur TÜV-Stelle. Ich war schon fertig und wartete vor der Halle.
Wem - so seine Worte als er eintraf - wem muß ich hier mal zeigen, wie man die Kennzahl der Reifen liest.
Ich durfte wieder in die Halle fahren - 3 vom TÜV, mein Reifenfritze und ich gingen in die Grube und er erklärte nun diesen Herren wie sich das liest. Er hatte auch unterlagen dabei, die das belegten.........Die Reifen waren 8 Monate alt.
Auf seine Frage: wer zahlt mir nun das - war bei den TÜV-Leuten großes Achselzucken.
Ich jedenfalls bekamm mein Hunderterschild, und wir gingen zusammen (1) Bier trinken :wink:

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

3,5T plus 100 Kg bei Anhängerbetrieb
Gasbeschaffungsangst
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt