Reisebericht Sommer 2004 Auverne, Limousin, Midi-Pyrénées (Baskenland,)
Donnerstag 12.08.2004.
Wir fuhren in Speyer auf die B9 zum Grenzübergang in Lauterbourg und da auf die N363. Bei Straßburg auf die A35/N83 bis Mulhouse. Dann Richtung Belfort -Montbelliard- Besancon. In L’Isle s-le Doubs, an der N463, übernachteten wir auf dem großen Platz mitten in der Stadt. Die Glocke des nahen Kirchturms hielt uns mit der Urzeit ständig auf dem laufenden.
Freitag 13.08.2004.
Es ging weiter nach Dole - Chalon s Seine - Macon-
Zum Übernachten steuerten wir einen Campingplatz Municipal an.
Samstag 14.08.2004.
Über Roanne ging es nach Clermont Ferrand. Diese Stadt hatten wir schon bei einer früheren Tour besichtigt.Wir suchten den Stellplatz am Lac Aydat auf.
Der Platz liegt ca. 100 m vom See entfernt. Dazwischen befand sich ein großes Spielgelände für Kinder jeglichen Alters.
Sonntag 15.08.2004.
Unser erstes Ziel war die Auvergne. Moni hatte erhebliche Probleme mit ihrem linken Knie, sodass wir Wanderungen und Spaziergänge auf ein erträgliches Maß reduzierten.
Wir fuhren zum Puy den Dome, einem 1465 m hohen Kegelberg. Es war Sonntag und herrliches Wetter und es herrschte ein großer Besucherandrang. Die kostenpflichtige Fahrt zum Gipfel war nicht möglich. Wir wurden auf den Parkplatz geleitet und ich fuhr mit dem Bus zum Gipfel. Ein Eldorado für Paraglider. Den Rest des Tages machten wir eine Rundfahrt durch de Parc Regional Volcans.
Zum Übernachten suchten wir erstmals eine Bleibe aus France Passion aus. Es war in St. Bonnet de Salers, im Hof eines Bauernhofes, mitten unter Schweinen, Kühen und 3 weitern WoMo’s.
Montag 16.08.2004.
Unsere nächste Station war Salers. Es ist eine restaurierte mittelalterlichen Stadt mit ca. 600 Einwohnern. Nach der Stadtbesichtigung führten wir unsere Rundfahrt fort. Zum Nächtigen steuerten wir den Stellplatz am Lac Chambon an der D996 an.
Dienstag 17.08.2004.
Wir fuhren weiter nach Aurillac. Dort war vom 7. bis 21 August ein Festival. Die Innenstadt war Total gesperrt und der Stellplatz geschlossen. Das Festival hätte uns zwar interessiert, da für unser WoMo aber absolut keine Parkmöglichkeit bestand fuhren wir weiter. Auf der Weiterfahrt fanden wir einen Stallplatz, wir entsorgten übernachten wollten wir jedoch nicht. Wir fanden nach France Passion eine bleibe in Saint-Mamet-La-Salvetat.
Mittwoch 18.08.2004.
Weiter ging’s nach Figeac. Im Tourist Büro gab einen Besichtigungsplan, dem folgend, wir die Sehenswürdigkeiten anschauten. Es ging dann weiter ins Tal des Lot. Wir fanden einen Campingplatz in Vers.
Donnerstag 19.08.2004.
Vers ist ein Ort mit 400 Einwohnern. Der CP lag zwischen dem Ort und dem Fluss le Lot. Der Platz, die Umgebung und der Ort waren sehr angenehm und wir entschlossen uns ein paar Tage zu faulenzen. In Vers gibt es einen kostenlosen Entsorgungsplatz. Das Hinweisschild. sieht man allerdings erst innerhalb des Ortes bei der Fahrt zum CP.
Freitag 20.08.2004.
Ruhetag in Vers.
Eines unserer Ziele die Auvergne hatten wir erfüllt. Wir beschlossen, am nächsten Tag Richtung Bordeaux- Arcachon zu fahren
Samstag 21.08.2004.
Wir fuhren weiter in Richtung Cahors. Vorher schlenderten wir noch über den Flohmarkt, der in unmittelbarer Nähe Kunst und Krempel anbot. Ich erstand ein Widderhorn. In Cahors machten wir halt und schauten uns die Altstadt an und fuhren dann weiter über Montauban nach Agen. Agen hat innerhalb der Stadtmauer einen mittelalterlichen Kern, den man mit Salers vergleichen kann, er ist jedoch nicht restauriert. Es ging an der Garonne entlang bis Damazan, dort war ein sehr schöner Stellplatz direkt an einem kleinen See mit Enten. Hier konnten wir unsere Trockenbrotreste entsorgen.
Sonntag 22.08.2004.
Als ich morgens in der Stadt den Bäcker suchte, stellte ich fest, dass Vorbereitungen für ein Radrennen getroffen wurden. Nach dem Frühstück, schaute ich mir das Rennen an. Es waren Kinder und Jugendliche ab ca. 5 Jahren. Es hat Spaß gemacht den Kleinen zuzuschauen. Es ging dann langsam weiter Richtung Bordeaux. In Langoiran suchten wir das Weingut Château Saint-Qurens auf. Château ist irreführend. Jedes Weingut nennt sich Château. Wir hatten einen schönen Blick über die Weinberge. Wir blieben 2 Nächte.
Montag 23.08.2004.
Am späten Nachmittag besichtigten wir die Einrichtungen des Winzers.
Dienstag 24.08.2004.
Vor der Abfahrt bunkerten wir noch, kein Wasser, sondern Rotwein.
Wir fuhren an Bordeaux vorbei, nach Arcachon. Wir hatten Glück am Bahnhof einen Parkplatz zu finden und besichtigten dir Stadt. Am Stellplatz neben dem Stadion entsorgten wir, fuhren aber weiter. Zum Übernachten war er nicht geeignet. Also fuhren wir an der Bucht entlang weiter und fanden ein Geschäft für Meeresgetier. Darin kauften wir Meeresschnecken, Crevetten, Austern und einen Taschenkrebs. Wir steuerten dann den nächsten CP an. Moni bereitete einen ****Meeresfrüchteteller.
Mittwoch 25.08.2004.
Wir legten eine Ruhepause ein. Zum weiteren Urlaubverlauf entschieden wir uns in die Pyrenäen, in das Baskenland, zu fahren.
Donnerstag 26.08.2004.
Über E5/N10 bis Labouheyre, dann D626 über Rochefort D933 Mont-de-Marsan Orthez Saliers-de-Béarn und die D933 in die Pyrenäen zum Puerto de Ibaneta. Von hier aus hatten wir eine herrliche Aussicht bis in die Ebenen Frankreichs. Wir beschlossen hier zu übernachten. Eine Streife der Gurdia Civil ist kommentarlos vorbeigefahren. Wir beobachteten eine Schafsherde, die sich für die Nacht in tiefer gelegene Weidegründe zurückzog.
Freitag 27.08.2004.
Der Morgen war neblig. Gegen 11.00 Uhr hatte sich die Sonne durchgekämpft und ich konnte meine Bilder schießen. Wir machten eine Rundfahrt durch die Umgebung und landeten im Valle de Salazar in Esparza auf einem kleinen CP. Am späten Nachmittag ging ich in das Dorf um nach Einkaufmöglichkeiten zu sehen. Bei einem fliegenden Händler der mit lautem hupen sein Kommen ankündigte kaufte ich Gemüse. Bei dem Ortsrundgang traf ich auf eine Gesellschaft von ca. 10 Personen, die mich zum Mittrinken einlud. Ich nahm die Einladung natürlich an und trank und feierte mit.
Samstag 28.08.2004.
Faulenzertag. Stimmt nicht ganz. Zum Nichtstun bin ich nicht geeignet. Ich hatte Zeit und Lust ein Einstell- und Messprogramm zur Optimierung meiner Kühlschrankkühlung durchzuführen.
Sonntag 29.08.2004.
Am Abend gingen wir ins Restaurant des CP. Es war anscheinend das einzige im Dorf, viele Dorfbewohner waren anwesend. Teilweise getrennt in Herren und Damentische. Das Essen war mäßig.
Montag 30.08.2004.
Wir setzten unsere Besichtigungsfahrt fort. Wir fuhren durch das Valle del Roncal, ein Geiertal. Eine große Zahl von Geiern nisteten in unzugänglichen Felsvorsprüngen. Einer war auf der Straße gelandet und hatte Schwierigkeiten wieder abzufliegen. Über die N240 ging’s ins Valle de Echo. Es ging durch eine Schlucht in eine Höhe von 1200 m. Dort erweiterte sich das Tal zu einer Fläche mit Picknickplätzen. Die Sonne schien und wir beschlossen hier zu übernachten. Gegen Abend bekamen wir dann Gesellschaft. Von höher gelegen Weiden kamen die Kühe um sich in unserer Nachbarschaft zur wiederkäuenden Ruhe niederzulassen. Dem Kuhglockengeläut nach, müssen einige die halbe Nacht aktiv gewesen sein.
Dienstag 31.08.2004.
Heute unternahm ich eine Wanderung. Ich kletterte steile Pfade in 1850 m Höhe, und wanderte durch Geröllfelder über denen die Geier kreisten und nach Aas suchten. Es war herrliches Wetter und ich hatte eine herrliche Aussicht. Der Abstieg war sehr anstrengend und ich kam ziemlich erschöpft am WoMo an.
Mittwoch 01.09.2004.
Wir fuhren über das Valle de Anso zurück zur N240 nach Jasca, Sabinanigo durch das Valle de Tena zum Pyrenäenkamm Puerto del Portalet 1794 m Höhe. Vo hier hatten wir eine herrliche Aussicht. Auf der asphaltierten Fläche standen viele Wohnmobile. Die Stelle lud schon zum Übernachten ein, da aber erst früher Nachmittag war fuhren wir weiter nach Franka. Über die D934 ging’s Richtung Pau. In Aurudy steuerten wir einen Stellplatz an. Es war ein privater, in einem parkähnlichen Gelände. In der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder.
Donnerstag 02.09.2004.
Es ging weiter nach über Pau, Tarbes, Toulouse nach Albi. Bei der Umfahrung von Tarbes hat Moni 11 Kreisel gezählt.
Zum Übernachten suchten wir einen Winzer aus France Passion Château Lavelanet in Montans in der Nähe von Gaillac auf.
Freitag 04.09.2004.
Vor der Abfahrt bunkerten wir 2 Kartons Vin Rouge und fuhren dann weiter nach Albi. Wir besichtigten die Altstadt und die Kathedrale Sämtliche Wandflächen der Kathedrale waren bemalt.
Von Albi ging’s in das Tal des Tarn bis zur D902. Auf der D902 ging es dann Richtung Rodez. Unterwegs übernachteten wir auf einem geschlossenen CP der offen war. Der Strom war abgestellt, Sanitäranlagen waren offen und Wasser in Betrieb. Wir trafen 2 Radfahrer Vater und Sohn, unterwegs nach Carcassone. Die beiden kamen aus München.
Samstag 04.09.2004.
Weiter fuhren wir nach Rodez, auch hier war Besichtigung angesagt. Die Kirche war im gleichen Stil wie die Kathedrale von Albi erbaut, aber nicht so künstlerisch ausgestaltet. Über die A75 ging es dann zurück Richtung Clermont-Ferrand. Unterwegs sieht man die Stahlbrücke Viaduc-du-Garabit die von Gustave Eiffel 1888 konstruiert wurde. Zum Übernachten fuhren wir wieder auf den Stallplatz am Lac Aydat.
Sonntag 05.09.2004.
Für heute hatten wir uns die Besichtigung von Guedelonge, eine mittelalterliche Baustelle vorgenommen. Hier wird nach mittelalterlischen Handwerks- und Baumethoden eine Burg errichtet. Wir waren vorher schon 2 mal vor verschlossenen Toren gestanden. Diesmal hat’s geklappt. Weiter ging’s dann Richtung Auxerre. Wir umfuhren die Stadt und dann durch die Weinberge von Chablis Richtung Tonnerre. In Tanlay steuerten wir die Schiffsanlegestelle am Canal de Bourgonne an, auf dem wir bei der Pfingstfahrt übernachtet hatten und bunkerten Wasser.
Montag 06.09.2004.
Zwischen Chatillon und Langres übernachten wir auf einem CP.
Dienstag 07.09.2004.
Wir fuhren weiter Richtung Langres, besichtigten den Stadtkern, kauften ein paar Geschenke und tranken in einem Irish Pup Guiness-Bier. Es ging dann weiter Richtung Belford. Übernachtung auf einem CP.
Mittwoch 08.09.2004.
Weiter ging es dann in Richtung Vesoul – Belfort. Wir fuhren dann über die N83 am Fuße der Vogesen entlang über Colmar nach Straßburg. In Straßburg kauften wir nochmals ein, bevor es dann über Lauterbourg, Germersheim, Speyer wieder nach Hause ging.
Literatur und Hinweise:
Für Übernachtungsplätze und Entsorgungsstationen
Le Guide National des Aires de Services Camping Car
Plätze aus France Passion
Campingplatzhinweise am Straßenrand



