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Isolation mit Schaum?


Frankenbaitl am 18 Jan 2009 18:28:48

Hallo zusammen!
Ich hab einen Vario 818 4 mal 4. Zum Wohnmobilausbau möchte ich das Fahrzeug natürlich Wärmedämmen.
Jetzt habe ich bereits diese Reimo Platten angeschaut. Bin aber nicht wirklich so begeistert.
Meine Überlegung war nun wie folgt.
Die Hohlräume mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett einsprühen und dann mit einem geschlossenzelligen Schaum den Bereich zwischen Aussenhaut und Innenhaut "verschäumen".
Was haltet Ihr davon?

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tekzenchelou am 18 Jan 2009 19:07:11

Moin
ich hab in meinem Iveco Schaum nur in den Dach- und Seitensprossen eingesetzt wo sich nix verformen kann, alles andere is mir zu gefährlich.
Dann lieber Schaumplatten oder X-Trem reinsetzen, das mach ich in meinem Doppeldecker jetzt auch so.

Frankenbaitl am 20 Jan 2009 09:45:08

Wenn man die Platten verwendet muss man diese ja quasi an der Laderauminnenwand anbringen. Eine flächige Verklebung an der Aussenwand ist ja quasi nicht möglich. Dann würde ich dadurch aber Raum verlieren.

Da muss es doch noch etwas anderes geben oder?

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hheiko am 20 Jan 2009 10:18:40

Frankenbaitl hat geschrieben:Wenn man die Platten verwendet muss man diese ja quasi an der Laderauminnenwand anbringen. Eine flächige Verklebung an der Aussenwand ist ja quasi nicht möglich. Dann würde ich dadurch aber Raum verlieren.

Da muss es doch noch etwas anderes geben oder?


Hallo, Verkleidung abnehmen X-Trem ankleben (Karosserie) und wieder Verkleidung ran.
Wurde mal an einen T4 praktiziert und war sehr funktionell.

Heiko

jonathan am 20 Jan 2009 11:14:24

Das Ausschäumen des Holms ist nur was für die Seele :) ,denn es bringt nichts! Das den ausgeschäumten Hohlraum des Holms umfassende Blech leitet die Aussentemperatur um den Schaum herum direkt nach innen durch(Stahlblech=Superwärmeleiter), wenn der Holm selbst nicht mit einer-wenn auch etwas dünneren-Isolierschicht überspannt wird. darauf dann die eigentliche Innenverkleidung. Hier mal eine schematische darstellung(laienhaft von mir selbst erstellt)
Werner

Frankenbaitl am 21 Jan 2009 10:07:08

Ok das man so isolieren muss ist einleuchtend!
Aber wenn ich mir so die Innenseite der Aussenhaut eines Vario ansehe so kann ich diese nie vollständig mit Isolierung bekleben und schon gar nicht dicht anliegend. Und wenn es nicht 100 prozentig anliegen würde hätte ich einen Punkt zur Tauwasserbildung was Rost geradezu heraufbeschwört. Das fällt also für mich weg.
Das Fahrzeug war schon so teuer da solls paar Jahre Rostfrei bleiben. Was ich noch als Möglichkeit sehen würde wäre die Dämmmatten direkt unter die Verkleisung zum Innenraum hin zu machen. Verliert man aber ne menge Platz!
In Beiden Fällen ist aber eine vollständige Isolierung kaum möglich......

jonathan am 21 Jan 2009 12:53:23

Frankenbaitl hat geschrieben:Ok das man so isolieren muss ist einleuchtend!
Aber wenn ich mir so die Innenseite der Aussenhaut eines Vario ansehe so kann ich diese nie vollständig mit Isolierung bekleben und schon gar nicht dicht anliegend. Und wenn es nicht 100 prozentig anliegen würde hätte ich einen Punkt zur Tauwasserbildung was Rost geradezu heraufbeschwört. Das fällt also für mich weg.
In Beiden Fällen ist aber eine vollständige Isolierung kaum möglich......


Tauwasserbildung hast du nur, wenn auch Wasserdampf durch die Isolierung vordringen Kann. Wenn du z.B. X-trem-isolator nimmst, hast du Isolator und Dampfsperre in Einem. Dies Zeug nimmt auch keinerlei Wasser in sich auf! Auch wenn dein Wagen diese Blechriffel hat-die Platten dicht an dicht eingeklebt und alle Stösse mit Wasserdichtem Klebeband zusätzlich übelappst, kann eigentlich nicht viel passieren. Du könntest auch, bevor die letzte Dekorplatte aufgesetzt wird, die ganze Wand mit Dampfsperrfolie aus dem Isolierregal dicht überspannen/kleben. Wenn du ganz sicher gehen willst, streichst du die unteren 20 cm der Karosserie innen mit Unterbodenschutz(überlackierbar) ein-ebenso innen den Blechboden. Dann kann trotzdem noch eindringender Dampf ruhig kondensieren-wenn er die Möglichkeit hat, danach nach unten zu laufen und dort dann zu verdunsten. Ist jedenfalls besser als jede "Sandwichplattenbauweise" der Großserie.
Werner

Frankenbaitl am 21 Jan 2009 13:08:34

Das kann trotzdem nicht funktionieren.
Die Schweller die ja in Verbindung stehen mit der Aussenhaut haben Löcher. Wo Wasser rausfließt kann auch Feuchtigkeit rein.
Gut dagegen wollt ich mit Mike Sanders Schützen.
Jedoch klebt darauf nichts mehr! Ist ja "Fett"
So nun müsste ich bei korrekter Isolierung ja alle Stege und Blechfalze bündig mit der Isolierung abdecken. Unmöglich!
Lasse ich einen Spalt wo Luft dazwischen kann weiß ich aus 100 prozentiger Erfahrung das das Wasser das dort kondensiert nicht so schnell wieder verdunstet oder wegläuft wie es entsteht.
Schön und die Dampfsperre kann nichts nützen, denn Feuchtigkeit kann von unten eindringen. Oder wie will man die "offenen" Verstrebungen und Blechfalze dicht bekommen? Und weglaufen tut das Wasser nicht. Das bleibt in so einer Niesche.
Eine Isolierung der "inneren Blechhaut auf der Außenseite" ist rein handwerklich nicht möglich.

Es muss doch Alternativen geben!!

jonathan am 21 Jan 2009 15:58:29

Frankenbaitl hat geschrieben:Das kann trotzdem nicht funktionieren.
Die Schweller die ja in Verbindung stehen mit der Aussenhaut haben Löcher. Wo Wasser rausfließt kann auch Feuchtigkeit rein.


Es muss doch Alternativen geben!!


Halt es, wie du willst und meinst! Aber wenn doch schon Löcher drin sind, kanns ja sogar ganz ablaufen oder verdunsten-auch wenn Feuchtigkeitsspuren verbleiben-die sind bei den ersten Sonnenstrahlen, die das Blech erwärmen, nullkommanix verdunstet.
Ich spreche hier aus Erfahrung: Unsere frühen Kastenwagen waren alle so isoliert, tw. sogar mit extrodierter, nicht zusammenrüttelbarer Mineralwolleplatte mit Dampfsperre drüber. Da ist selbst nach 10 !!!!Jahren nichts von innen gerostet-der Rost am LT war in den Falzen-und kam von aussen( Hab damals den Wagen nach rd. 10 Jahren neu lackieren lassenund dabei tw. wegen Umbau innen die Verkleidung entfernt-dort am Blech im Bodenbereich sah es aus, wie am ersten Tag). Ich würde es heute wieder so machen, weil es sich selbst im tiefen Winter bewährt hat.
Werner

Frankenbaitl am 21 Jan 2009 16:36:30

Hm.......
Ich möchte da halt ungern was riskieren...
Hm.......
Also hast Du die Matten wirklich angeklebt und zueinander mit einem wasserresitentem Klebeband abgedichtet...

jonathan am 21 Jan 2009 18:24:18

Diese Matten meine ich !
--> Link
Wenn du die passgenau in die Bereiche zwischen den Holmen zuschneidest-die dünneren über die Holme geführt-und die Stösse mit entsprechendem Band abklebst(Baumarkt-Isoliermaterialien-Dampfsperren) hast du eine Superisolierung, auch gegen Hitze. Und wegen der Kondensfeuchte im Innenraum: Das Handwerkerauto wird bei wechselnden Temperaturen oftmals auch patschnass von innen sein-und trocknet auch wieder. Die Nässe darf sich nur nicht stauen und keine Entlüftung fehlen. Aber das ist mit etwas Nachdenken und dementsprechenden konstruktiven Aufbau hinzubekommen. Und denke auch mal an alte, 20-30 jahre alte Westfalia Joker und California-Busse: Meinst du, die Jungs bei Westfalia haben so einen Bohei wegen des Kondensats gemacht??? Nee! Und diese Busse fahren heute noch munter durch die Gegend.
Werner

gespeert am 02 Mär 2009 15:05:57

Denke daran, wenn Du den Unterboden schützen möchtest, KEINE Bitumenmasse o.Ä. aufzubringen.
Das Zeug wird mit der Zeit rissig und Wasser und Salz können ihre Arbeit beginnen. Wenn dann die Placken abfallen ist es meist zu spät.
Nimm besser flexible Produkte (Mike Sander, Unterbodenschutz auf Wachsbasis) und TRANSPARENT (!!). Dann siehst Du, wo es problematisch wird bevor der große Rost entsteht.

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