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wir wollen im Frühjahr mit dem Wohnmobil in die USA/Südstaaten. Jetzt stellt sich für uns die Frage, ob man über Nacht immer auf Campgrounds fahren muss oder ob wild campen geduldet wird.
Wer hat da Erfahrungen und kann hilfreiche Tipps geben?
schau mal hier:http://www.usatourist.com/deutsch/tips/camping.html
sportphysio am 25 Jan 2009 17:57:33
Danke für den Link. Das ist schonmal sehr interessant, allerdings wird in dem Text eher auf den Campingfreund mit Rucksack und Zelt verwiesen. Wir würden uns aber noch über Tipps freuen die speziell auf das wilde Campen mit einem Wohnmobil abzielen.
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homa am 25 Jan 2009 20:47:17
Hallo,
ich kann nicht sagen, wie es in allen Staaten der USA ist. In Californien ist das wilde Übernachten jedenfalls verboten. Wir haben es in 3 Wochen trotzdem 2 x gemacht, weil einfach keine CP-Möglichkeit mehr erreichbar war. 1 x haben wir den Restaurantbesitzer gefragt, bei dem wir gegessen haben, der sagte es wäre o.k. Man hat aber immer ein ungutes Gefühl, wenn man eventuell damit rechnen muss, dass die Sheriffs nachts an die Tür klopfen. Es ist aber auch (jedenfalls in Californien, Arizona, Utah und Nevada) nicht besonders einfach angenehme Plätze zu finden. Entweder sind die RV's, wie die Wohnmobile in den USA heißen, explizit auf den Parkplätzen über Nacht verboten und die Schranken werden zu gemacht, oder die Gegend ist einem nicht geheuer. Unsere deutsche "Einweiserin" des amerikanischen Mietmobils hatte uns gesagt, dass Sie, wenn sie Urlaub im WoMoBi macht, sehr häufig auf Supermarktparkplätzen schläft.
Wir haben uns auf regulären Campingplätzen immer sicher gefühlt. Die Urlaubskasse wird dadurch natürlich stärker belastet. Lieber ein paar Dollar mehr bezahlen, als die körperliche Unversehrtheit zu riskieren.
Ich wünsche Euch einen schönen interessanten Urlaub.
motorhome43 am 02 Jul 2009 16:27:24
Warum hast du denn nicht bei Wal MMart übernachtet? Es gibt doch ein Straßenatlas + Adressen von Wal Mart in dieser großen Kette zu kaufen.
Freudnliche
Gerd
Fritz1 am 09 Jul 2009 18:35:51
Hallo,
ich kann homa`s Äußerungen nicht teilen. Bin mehrfach auch bis zu 7 Monaten an einem Stück mit dem WoMo dort unterwegs gewesen. Gerade in den Süd-West-Staaten mit ihrer recht dünnen Besiedlung habe ich nie Probleme gehabt einen Platz im Busch zu finden. Mit dem "ist mir nicht geheuer" ist das natürlich eine sehr individuelle Beurteilung. Die großen Parkplätze sind aus meiner Sicht eine wirklich bescheidene Alternative, ungenütlicher kann ein Stellplatz doch nicht sein, oder?
Große Schwierigkeiten hatte ich vor 2 Jahren im Sommer in der Region Boston. Sowohl nördlich an der Küste hoch wie im Binnenland war es kaum möglich, einen freien Stellplatz zu finden. Der Urlaub war insgesamt auch beschi..... Hauptursache für dieses Negativerlebnis war die Fülle in dieser dicht besiedelten Ecke der USA zur Sommersaison. Ich kann nur jedem abraten, oder man stellt sich auf Campingplätze ein und bucht diese möglichst auch vor, aber das entspricht nicht meinen Vorstellungen von einem Urlaub mit einem mobilem Heim.
Fritz1
Gast am 20 Sep 2009 12:59:24
Hallo, Christoph!
War bisher vier mal in den USA, habe sehr oft ausserhalb von Camp-
grounds oder RV Parks gestanden, das stört da niemand.Allerdings
ist das in Großstädten und ihrer direkten Umgebung nicht unbedingt zu
empfehlen.
Arno
Bertil82 am 12 Jul 2013 21:44:06
Hallo Christoph;
komme grade aus dem Camperurlaub aus den USA zurück (Staaten: Californien, Nevada, Arizona, Utah, Colorado, New Mexico)...
Einen Link mit allgemeinen Informationen hast Du ja schon erhalten, so ähnlich stehts auch in jedem Reiseführer; die wesentliche Information dabei ist, dass wildes Campen oder auch nur das Parken über Nacht in den USA generell nicht überall erlaubt ist. Die genauen Regelungen unterscheiden sich dazu zudem von Bundesstaat zu Bundesstaat. Generell gesagt darf man "nur" auf öffentlichen oder privaten Campgrounds oder RV Parks campen, zudem auch in einigen State Parks ohne ausgewiesenen Campingplatz, in vielen Staaten auf Rest Areas (Ausnahme ist offenbar Californien) und auf privaten Parkplätzen (z.B. Supermärkte, Hotels, Restaurantes) - sofern deren Besitzer einverstanden sind!! Zwar habe auch ich vor Jahren schon mehrmals "wild" gecampt - in der Wüste ein wenig abseits der Straße wird sich selten einer darüber echauffieren - aber es muss einem klar sein, dass man sich damit ggf. jenseits der Regeln bewegt.
Das klingt erst einmal recht kompliziert; zumal es offenbar leider keine (kostenfreie) Quelle gibt, in der alle Campingmöglichkeiten übersichtlich dargestellt sind (die beste mir bekannte Übersicht für RV Campgroungs gibt es unter www . elmonterv . com; für kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten kann mans mal auf www . freecampgrounds . com versuchen). Ich darf leider noch keine Links posten, darum die seltsame Schreibweise.
Staatliche Campingplätze: Staatliche Plätze, auf denen man mit RV, Trailer oder Zelt Campen kann, gibt es z.B. in Nationalparks unter Bundesverwaltung (www . nps . gov), State Parks/ State Beaches (jeder Bundesstaat hat eigene Internetpräsenzen für seine Parks, z.B. Nevada: parks . nv . gov/; einfach mal googeln), oder auf Geländen des Bureau of Land Management (BLM, www . blm . gov). Staatliche Plätze sind sehr unterschiedlich ausgestattet (vom einfachen Parkplatz mit Chemietoilette bis Full Hook-up Stellplätzen in Traumlage und sind i.d.R. relativ günstig - einige sogar kostenlos). In den Nationalparks sind die reservierbaren Plätze im Sommer i.d.R. schon auf Monate hinaus ausgebucht, in den beliebten Parks sind auch die "First-come, first-served"- Plätze gegen Mittag belegt. Für die State Parks gilt dies insbesondere für die Plätze in Küstennähe in Californien (Ausnahme ist vielleicht der Gaviota State Park in der "Nähe" von Santa Barbara). Das Bureau of Land Management agiert auch in allen Staaten und hat z.B. in Utah in der Nähe des Arches NP einfache, aber strategisch günstige Plätze.
Private Campingplätze: Private Campgrounds RV/ Trailer Parks gibts eigentlich überall - man muss sie nur finden. Von der Kette KOA (Kampgrounds of America) gibt es einen kostenlosen Katalog - wenn man mal ohne konkreten Plan und ohne Internet unterwegs ist, kann einem dieser ggf. den Weg zu einem soliden Platz in der Nähe des Tageszieles führen. Die KOA Plätze sind allerdings i.d.R. etwas teurer, als andere private Plätze (für ein C25 im Landesinneren ca. 40 Dollar, an der Küste auch mal 120 Dollar pro Nacht). Sonstige private Plätze findet man z.B. über Google Maps oder beim Vorbeifahren in der Nähe jeder Touristenattraktion (vgl. auch Link auf die Seite von El Monte RV).
(Private) Parkplätze: Das "Overnight parking" ist häufiger möglich, als so mancher Reiseführer glaubend macht. Häufig erwähnt wird die Kette Wal Mart, auf deren Parkplätzen das Parken über Nacht zumeist erlaubt ist (angeblich in Californien generell nicht - das stimmt aber nicht!) Aber auch viele andere Märkte (z.B. Safeway), Outlet Center, Hotels oder Restaurantes haben häufig nichts dagegen, wenn man sich auf ihre Parkplätze stellt. Einfach freundlich fragen und die kostenlose Nacht ist gebucht. In einigen Städten oder Counties ist das "Overnight parking" auf Supermarktparkplätzen aber offenbar polizeilich untersagt, zumindest hat uns das ein penetranter Kaufhaus-Cop des Wal Mart in Victorville erzählt - wohlgemerkt nachdem die Schichtleiterin des Marktes uns das Übernachten erlaubt hatte. Wir sind einige Meilen weiter nach Barstow gefahren, wo das Parken über Nacht im Bereich des Outlet Centers offenbar recht üblich ist.
Fazit: es gibt eigentlich überall hinreichend (legale) Campingmöglichkeiten - man muss sie nur finden. Auf dem Lande ist das eigentlich recht leicht (z.B. State Parks oder Recreation Areas sind reichlich vorhanden und ausgeschildert), an der Küste und in den Metropolen muss man an einigen Stellen ein wenig gucken. Und eine gewisse Vorbereitung schadet natürlich nicht! ;-)
Ich rate ab. Nicht nur, weil es manchmal auch gefährlich sein kann, sondern weil man auch stets damit rechnen muss, von Polizisten geweckt zu werden, die nach dem Rechten sehen wollen. Ist mir jedenfalls mal in einem kleinen Kaff beim Übernachten am Straßenrand passiert.
In der Wildnis ist wildes Campen in den National Forests erlaubt. Empfohlen wird, sich ein Plätzchen zu suchen, das nicht von der Straße aus zu sehen ist.
Gast am 12 Aug 2013 19:09:52
Kann die Aussagen von Bertil82 nur bestätigen. Wir hatten nie Probleme einen Platz zu finden. Allerdings haben wir etwas mit Hilfe des Internets vorgeplant - nicht nur das was wir sehen möchten, auch wo wir stehen können. Außer Yellowstone und Bryce-Canyon haben wir überall ohne Reservierung Platz bekommen, und dass mitten im Sommer. Yellowstone hatten wir wohlweislich gebucht :)
womo449 am 18 Aug 2013 23:09:09
Hallo, versucht es mal mit der Seite www . allstays . com Da findet man Walmartplätze, die erlaubt sind und auch die, die nicht erlaubt sind. Auch über Boondocking gibt es einen Punkt. Außerdem sind alle Campgrounds eines Staates nach öffentlich oder privat usw. aufgelistet. Auch über die Preise findet man Auskunft. Uns hat das im Lauf des letzten Jahres sehr geholfen. Wenn man 300 Tage auf Plätze gehen will, die 50 $ kosten, dann wirds ganz schön happig. Haben vorm Yellowstone einen günstigen Platz ohne Anmeldung im August bekommen und auch die Runde Bryce Canyon - Arches - Grand Canyon war ohne Reservierung im September zu schaffen. Mit unserem deutschen Wohnmobil wurden wir manchmal sogar bevorzugt behandelt. Gutes Wifi ist bei allen Libraries, Home Depot, Lowe's, Mc.Donalds kostenlos auf dem Parkplatz möglich. So kann man auch mit googles Hilfe nach Plätzen suchen. Nie haben wir Angst haben müssen bei unseren Übernachtungen außerhalb von Campgrounds. Wir fühlten uns eigentlich wesentlich sicherer, als in Europa. Sind auch hier schon seit 1985 mit dem Wohnmobil selten auf Campingplätzen gewesen.
Reinhard
Fritz1 am 14 Okt 2013 21:40:47
Hallo,
ich muss meinen früheren Beitrag in dieser Sache wohl etwas relativieren. Komme gerade von 3 Wochen "Neuengland" und Quebec mit WoMo zurück. Die Möglichkeit des freien Übernachtens an halbwegs attraktiven Plätzen war sehr begrenzt. Die ganze Gaspesie hatte sehr schöne Plätze am Wasser, aber alle nur für Tagesgäste und Übernachtung explizit verboten. Ob es nun an der Gegend lag oder doch an der veränderten Situation in den letzten 10 Jahren, ich weiß es nicht. In den Nationalparks(Forrestparks etc.) fahre ich eh auf einen CP, aber andere Möglichkeiten waren dünn gesäht, nur 2 x in 20 Nächten. Ich habe z.B. am Hudson River in der Umgebung von West Point einen Platz für die Übernachtung (und für den schönen Tagesausklang ab 17 Uhr) gesucht, habe nichts gefunden. Walmart ist (wenn in der Gegend vorhanden) eigentlich ja auch keine Alternative, eignet sich aus meiner Sicht für eine "Notübernachtung", wenn es also nur um die Zeit zwischen 22 Uhr und 8 Uhr geht. Wer will schon den frühen Abend oder den Nachmittag auf so einem Parkplatz verbringen?
Fritz1
biauwe am 14 Okt 2013 22:08:20
Alaska Anchorage Walmart
Fritz1 am 21 Okt 2013 18:06:41
Hallo,
ich sags ja, das ist doch kein Stellplatz an dem man sich wohlfühlen kann, ist ein Abstellplatz. Schlafen kann man dort, das stimmt, aber ansonsten.......
Da habe ich in Alaska in den 40 Tagen (war aber schon 1998) immer besser gestanden.
Fritz
biauwe am 21 Okt 2013 18:32:20
Hallo Fritz,
meinst Du so einen?
Da ist aber der nächste Laden 60 miles weit weg :D
Fritz1 am 23 Okt 2013 19:42:45
Hallo Uwe,
das sieht doch besser aus als der Supermarktparkplatz. Ich bin auch schon mal den Dempster und den Dalton Hwy bis zum Ende gefahren und da kauft man halt vorher etwas mehr ein und die Entfernung zum nächsten Laden ist nicht so bedeutsam.
Fritz
womo449 am 04 Nov 2013 23:36:30
Hallo, wenn man Glück hat, kann man sogar mal einen Platz finden, wo es ausdrücklich erlaubt ist zu übernachten. Im Süden gibt es auch etwas mehr BLM Land. Da steht man 14 Tage kostenlos, hat aber auch die Möglichkeit 7 Monate für 180 $ dort zu sein. Übrigens die 14 Tage fangen auf einem anderen BLM Gelände wieder von vorn an zu laufen. Versuch auch mal zu googeln -> boondocking . Da findet man auch noch interessante Hinweise. Wem Walmart nicht gefällt, der hat schließlich 24 Stunden offen, es gibt Lowe's oder Home Depot, die haben nachts geschlossen, sind ruhiger und bieten freies Wifi. Für 1 Nacht steht man auf einem ruhigen Parkplatz wesentlich besser, als auf einem Campingplatz neben dem Higway direkt am Bahnübergang. Reinhard
womo449 am 04 Nov 2013 23:43:23
Hallo, wenn man Glück hat, kann man sogar mal einen Platz finden, wo es ausdrücklich erlaubt ist zu übernachten. Im Süden gibt es auch etwas mehr BLM Land. Da steht man 14 Tage kostenlos, hat aber auch die Möglichkeit 7 Monate für 180 $ dort zu sein. Übrigens die 14 Tage fangen auf einem anderen BLM Gelände wieder von vorn an zu laufen. Versuch auch mal zu googeln -> boondocking . Da findet man auch noch interessante Hinweise. Wem Walmart nicht gefällt, der hat schließlich 24 Stunden offen, es gibt Lowe's oder Home Depot, die haben nachts geschlossen, sind ruhiger und bieten freies Wifi. Für 1 Nacht steht man auf einem ruhigen Parkplatz wesentlich besser, als auf einem Campingplatz neben dem Higway direkt am Bahnübergang. Reinhard
"Fazit zu Kanada Die Menschen waren sehr, sehr freundlich. Von den180 Tagen waren wir nicht einen Tag auf einem Campingplatz, sondern haben bis auf 2 Nächte an einem Großparkplatz immer „in der Botanik“ übernachtet."