abenn am 27 Jan 2009 18:25:14 Hallo,
hab als Anfänger mal wieder eine dumme Idee, :roll: da unser "Neuer" keine Hubstützen hat, frage ich mich, ob es evt. reicht EINE Stütze an der Motoradbühne in der Mitte unter dem Querhol zu stellen. :?: Geht schnell, man/frau muß nicht krabbeln und es reicht halt 1 Stütze ?!
Danke und
Alf
Gast am 27 Jan 2009 18:31:51 Heckstützen haben eigentlich den Sinn die Wankbewegungen aufzunehmen. Das wirst Du mit einer mittig gesetzten Stütze nicht erreichen und dann kommt noch die Frage hinzu ob die Motorradbühne die Kraft die von unten drückt überhaupt aufnehmen kann. Denn Normalerweise kommt ja bei der Motorradbühne das Gewicht von oben.
pilote600 am 27 Jan 2009 18:41:46 BossCatOne hat geschrieben:Heckstützen haben eigentlich den Sinn die Wankbewegungen aufzunehmen. Das wirst Du mit einer mittig gesetzten Stütze nicht erreichen und dann kommt noch die Frage hinzu ob die Motorradbühne die Kraft die von unten drückt überhaupt aufnehmen kann. Denn Normalerweise kommt ja bei der Motorradbühne das Gewicht von oben.
Der erste Teil ist imho 100% richtig erfasst und es kann eigentlich nicht mit einer mittigen Stütze gehen.
Aber wie gesagt ist es Aufgabe und einzige Aufgabe einer Stütze Wankbewegungen auszugleichen, nicht etwa das Womo gerade Hinzustellen. also so groß sind die Kräfte die dann auf die Stützen Wirken auch wieder nicht (das Gewicht der Personen + deren Bewegungsenergie :D
Also je eine Stütze rechts und links an der Bühne müsste gehen.
camperfrank am 27 Jan 2009 19:51:33 Das ist das was viele Camper verwechseln.
Immerwider an Wohnwagen und Mobilen gesehen, das die Fahrzeuge 30 cm hochgehoben werden.
Absolut Gift für die Rahmen.
Mit den Keilen unter den Reifen ausrichten und mit Stützen nur leicht untermauern.
abo1 am 27 Jan 2009 20:19:17 camperfrank hat geschrieben:Das ist das was viele Camper verwechseln. Immerwider an Wohnwagen und Mobilen gesehen, das die Fahrzeuge 30 cm hochgehoben werden. Absolut Gift für die Rahmen. Mit den Keilen unter den Reifen ausrichten und mit Stützen nur leicht untermauern.
hallo
ned (nur) fuer den rahmen, vor allem fuer den aufbau
das sind dann die die ein paar saisonen spaeter mit einem thread "...um gottes willen mein alkoven/boden/seitenwand ist feucht, ich versteh dass nicht wie kann das sein ..." hier eintrudeln ....
lg
g
Rumbuddel am 27 Jan 2009 20:54:45 abo1 hat geschrieben:camperfrank hat geschrieben:Das ist das was viele Camper verwechseln. Immerwider an Wohnwagen und Mobilen gesehen, das die Fahrzeuge 30 cm hochgehoben werden. Absolut Gift für die Rahmen. Mit den Keilen unter den Reifen ausrichten und mit Stützen nur leicht untermauern.
hallo ned (nur) fuer den rahmen, vor allem fuer den aufbau das sind dann die die ein paar saisonen spaeter mit einem thread "...um gottes willen mein alkoven/boden/seitenwand ist feucht, ich versteh dass nicht wie kann das sein ..." hier eintrudeln .... lg g
Das würde ich so pauschal nicht sagen,
bei unserem Hymer C 55 von 92 sind die Heckstützen an dem Rahmen, der auf den Federn aufliegt montiert. Also direkt an den Holmen, die auf der Federung aufliegen.
Ich würde mal sagen während der Fahrt nimmt der Rahmen mehr Kräfte auf als wenn ich ihn mit den Stützen anhebe.
Wie das bei Alko-Fahrgestellen ist, weiß ich natürlich nicht ...
abo1 am 27 Jan 2009 21:05:01 Rumbuddel hat geschrieben:... bei unserem Hymer C 55 von 92 sind die Heckstützen an dem Rahmen, der auf den Federn aufliegt montiert. Also direkt an den Holmen, die auf der Federung aufliegen. Ich würde mal sagen während der Fahrt nimmt der Rahmen mehr Kräfte auf als wenn ich ihn mit den Stützen anhebe. Wie das bei Alko-Fahrgestellen ist, weiß ich natürlich nicht ...
hallo
die rahmenkonstruktion ist dafuer gebaut kraefte vom fahrwerk aufzunehmen
also kraefte die den rahmen HINUTER druecken
nicht aber fuer kraefte die den rahmen HOCHEBEN
das ist ein erheblicher unterschied
lg
g
Rumbuddel am 27 Jan 2009 21:34:19 Hallo Abo
und eine Bodenwelle ist keine Kraft die von unten nach oben auf den Rahmen wirkt?
Und die Luftbälge wirken auch nicht von unten nach oben?
Also wenn ich das Heck mit den Stützen aufbocke, kann ich das WoMo mit den Bälgen ja noch weiter anheben. Insofern wirkt die Kraft von den Stützen nicht unmittelbar auf den Aufbau.
Im übrigen, wenn eine Kraft von oben wirkt, dann wirkt eine entsprechende von unten dagegen, sonst würde ich ja mit dem Gestell über den Boden schleifen.
Ich versuche morgen mal ein Aussagekräftiges Photo zu machen.
Ich denke es kommt darauf an, wo die Stützen angebracht sind.
abo1 am 27 Jan 2009 21:42:09 hallo
wenn du die karre hinten hoch hebst, dann ENTlastest du die verbindung rahmen/fahrwerk
eine bodenwelle dagegen BElastet doch fraglos diese verbindung
daraus ergibt sich klar dass das gegenlaufige kraefte sind
lg
g
Rumbuddel am 28 Jan 2009 00:20:43 Hey Abo,
ok, ich versuche Dir den Aufbau zu erklären.
Da ist der Fahrzeugrahmen. So, an zwei Stellen -auf eine Seite bezogen- sind die Aufnahmepunkte, an denen jeweils die Blattfedern dran sind. Und an dem Punkt, an dem die hinteren Aufnahmepunkte der Blattfedern sind, sind die Heckstützen angebracht.
An den Punkten, wo bei uns die Heckstützen sind, muss der Rahmen alle Kräfte aufnehmen, die während der Fahrt entstehen. An diesen Punkten entstehen Verwindungskräfte, gegen die sind ein Aufbocken mit den Heckstützen Peanuts. Oder meinst Du, dass ein einfaches Aufbocken den Rahmen stärker beansprucht als z.B. Serpentinen?
Wenn ich die Bälge der Luftfederung "aufpumpe" - da habe ich mich übrigens vertan- hat das denselben Effekt wie mit den Heckstützen, nur dass der "Koffer" dann nicht so stabil steht.
Denn die Bälge sitzen ja zwischen der Hinterachse und dem Fahrgestell. Und ob ich dies nun mit den Bälgen oder den Stützen anhebe, da ist kein Unterschied. Eigentlich ist es da mit den Stützen noch besser, da wegen der weiter hinten sitzenden Position die Hebelwirkung geringer ist.
Rumbuddel am 28 Jan 2009 00:29:11 abo1 hat geschrieben:hallo
wenn du die karre hinten hoch hebst, dann ENTlastest du die verbindung rahmen/fahrwerk
eine bodenwelle dagegen BElastet doch fraglos diese verbindung
daraus ergibt sich klar dass das gegenlaufige kraefte sind
lg g
Eine Bodenwelle belastet und entlastet gleichermaßen.
Wenn ich über sie fahre, taucht das Fahrwerk erst ein und belastet, dann entsteht durch die Federung eine Gegenkraft und entlastet beim Hochfedern die Verbindung und bei dem dann erneuten Eintauchen ist die Belastung noch größer.
Ich war grad noch mal mit der Taschenlampe unterm Wagen. Beim Anheben durch die Heckstützen kann bei uns definitiv nix passieren.
Klar, ich kenne auch die WoMos wo die Heckstützen hinten am Aufbaurahmen angebracht sind. Da sollte man sie wirklich nur zum Stabilisieren benutzen.
Ist bei uns aber etwas anders ...
abo1 am 28 Jan 2009 00:37:01 Rumbuddel hat geschrieben:... Und an dem Punkt, an dem die hinteren Aufnahmepunkte der Blattfedern sind, sind die Heckstützen angebracht. .
hallo
wenn die da angebracht sind dass ist das unbedenklich
dieser anbringungsort ist unueblich
normal sitzen die so weit als moeglich hinten am rahmen (da wird es schon heikel) oder sind gar ganz hinten an der bodenplatte angebracht ..
lg
g
Rumbuddel am 28 Jan 2009 00:38:23 Also noch ein Punkt. An der Stelle, wo unsere Stützen sitzen, wirkt eine Kraft x von oben ein. An diesem Punkt ist auch gleichzeitig die hintere Aufnahme der Blattfedern. Wenn ich jetzt diesen Punkt x um 20 cm durch die Stützen nach oben verlege, so ändert sich ja nicht die einwirkende Kraft. Zumindest nicht sonderlich. Ich ändere nur die Aufnahme. Nicht mehr die Blattfedern und dadurch Reifen nehmen die Kraft auf, sondern die Stützen. An den Blattfedern ändert sich die einwirkende Kraft, aber nicht am Rahmen. Der Belastungspunkt und die einwirkenden Kräfte bleiben gleich.
Die Krafteinwirkung auf den Rahmen bleibt die selbe. Nur wie die Kraft aufgefangen wird ist anders.
Rumbuddel am 28 Jan 2009 00:41:50 abo1 hat geschrieben:Rumbuddel hat geschrieben:... Und an dem Punkt, an dem die hinteren Aufnahmepunkte der Blattfedern sind, sind die Heckstützen angebracht. .
hallo wenn die da angebracht sind dass ist das unbedenklich dieser anbringungsort ist unueblich normal sitzen die so weit als moeglich hinten am rahmen (da wird es schon heikel) oder sind gar ganz hinten an der bodenplatte angebracht .. lg g
Ups, mein letztes Posting ist obsolet ...
Ja nu, der Vorbesitzer war gelernter KFZ-Mechaniker und hinterher Hubschraubermechaniker bei der Bundeswehr... oder wie man das nennt ... ich denke der wußte schon, was er tat ...
Naja, wir haben ja nur eine Gesamtlänge von 5,50m, da ist der Überhang nicht wirklich groß, so dass die Stützen da gut platziert sind.
svenhedin1 am 28 Jan 2009 07:36:09 Hallo liebe Freunde,
also ich kann mich zu 100% dem anschliessen, was abo geschrieben hat.
Wenn der Rahmen eine Punktlast bekommt, dann verbiegt er sich in konstruktiven Grenzen (das ist so gewollt, sonst würde er brechen)
Aber wenn sich der Rahmen biegt (was ihm weniger bis nichts ausmacht)(und nur um diese Rahmenbewegung geht es, nicht um Ansatzpunkte oder Größe/Richtung von Kräften), sagen wir um einige Zentimerter nach oben, ja liebe Leute, dann bleibt das doch nicht auf den Rahmenholm begrenzt. Dann geht die Aufbauwand, die auf dem Rahmen steht, doch ebenfalls nach oben, sie kann doch nicht anders. Und das bedeutet, dass sie da, wo sie an Heck-oder Rückwand mit den anderen Wänden verbunden ist, entsprechende extrem hohe Zug- oder Druckkräfte ausübt auf die Verbindungsnähte. Und natürlich passiert das auch während der Fahrt (aber nicht so extrem wie mit Stützenanhebungen direkt am Rahmen 5, 10 20 Zentimeter usw. denn da ist ja dann noch die Federung vor) je holperiger um so verschleisstreibender. Auch deshalb werden die Wände ja über die Zeit auch bei allen an irgendeiner Schwachstelle undicht. Und bei dem, der da dauernd falsch mit den Stützen hantiert, eben früher. So einfach ist dies.
Wie hier auch schon geschrieben, soll man mit den Stützen generell nur Wanken ausgleichen, nichts anheben, Notfälle ausgenommen - auch in Winterpausen nichts und gar nichts aufbocken.
Der Extremfall ist natürlich, dass wissen wir ja alle vom PKW beim Reifenwechsel, wenn plötzlich die Fahrertür nicht mehr auf und zu geht, wenn einer sich am Woni schön jeden Herbst und Frühjahr einzeln (statt gleichzeitig auf der Bühne anhebend) die Reifen wechselt, radweise dafür dann so extrem wie notwenig anhebt. Das gleiche dann im Frühjahr wieder und dann nätürlich all die Jahre. Dazu im Winter noch son paar Aufbockspielchen.
Mit zerstörerischeren Kräften auf die Wand-Dachverbindungen bezogen bezüglich Wasserdichtheit kann man dem eigenen Woni kaum noch einen größeren Gute-Nacht-Kabinendichtheit-Kuss geben.
Allzeit gute Fahrt
Rumbuddel am 28 Jan 2009 11:26:32 @Svenhedin,
es kommt trotzdem darauf an, wo die Stützen montiert sind.
Bei uns ist das kein Thema.
Believe me ...
camperfrank am 28 Jan 2009 12:01:12 Freunde haben meinem Vater seinen s 700 zum Spaß mal einen halben meter hochgebockt um den Nachts im Bett zu ärgern. :P :P
2 Fenster sind aus dem Rahmen gesprungen.
Ich kann jedem nur empfehlen auch beim Reifenwechsel so wenig wie möglich das Mobil anzuheben.
Ich habe mal mit meiner V - Klasse (incl. Niveauregulierung) incl. Hobby 540 Ul zum übernachten beim Toni im Össiland schräg gestanden. Am nächsten Morgen Tacho nass. Eine richtige kleine Pfütze. Schaue nach oben, konnte zwichen Rahmen und Scheibe einen Kugelschreiber nach außen reichen.
Gott sei Dank Garantie und guter Kunde...... aber erhobener Finger vom Werkstattleiter...... Bedienungsanleitung lesen........ richtig lesen.
Die Zeiten wo man ein Rad hochbockt und noch 2 weitere mit frei werden sind vorbei.
Ich wechsele an meinem alten Schätzchen mit 2 Wagenheber die Reifen.
Und gehe auch an die Achsen nicht an die vorgesehen Punkte.
svenhedin1 am 28 Jan 2009 19:01:54 Hi,
ist ja, was ich sage, muß man nur an die Maut denken: die Östereicher sind ein räuberisches Bergvolk. Die holen einem nachts noch den Kitt aus dem Fenster.
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