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Hallo,
weil’s mich schon immer interessiert hat, wie so eine Batterie im Winter mit Solar geladen wird, hab ich mal vor 8 Tagen einen Langzeitversuch gestartet: Solaranlage 2 x 100 Watt, Regler mit Kennlinie, Ausgleichsladung und Temp. Kompensation Batterie-Refreher Bordbatterie 3 x 80 Ah Gel, Starterbatterie serienmäßig, wird mitgeladen der Datenlogger schreibt jede Minute 1x Spannungswert, jeweils gleitende Mittelwertbildung über 10 Minuten Der Eigenverbrauch des Datenloggers ist 80 mA, (rund 2 Ah/Tag), um den Strom vom Panel auch noch zu erfassen hätte ich mit einem Kabel an den Shunt vom Batteriecomputer gemusst, aber dazu wollte ich mir in der Kälte nicht die Finger verbiegen Start letzten Donnerstag ca 16:00, vorher Batterie um 30 Ah entladen Ende heute ca 14:30, nach 8 Tagen insgesamt 11434 Datensätze erfasst Eingeladen wurden laut Batteriecomputer am 1. Tag 22 Ah, am 2.Tag waren wieder 240 Ah drin Jeweils zwischen 9:30 und 17:00 erkennt man einen Spannungsanstieg, d.h. das Solarmodul bringt was. Was ich nicht verstehe ist, warum jedesmal rund 7-8 Std. nach Ladungsende (also gegen 0:00) die Spannung abfällt, vielleicht hat ja jemand eine Erklärung für diesen Effekt grüße klaus Hallo Klaus,
erstmal danke für die Mühe, und schön "sowas" mal als Diagramm zu sehen. Wenn man die Tagesspitzen mal außen vor lässt, dann sieht man doch an den Tiefpunkten schön wie die Batterie von Tag zu Tag ein höheres Spannungsniveau erreicht. Für eine ruhende Batterie sind mehr als 13 Volt doch ein guter Wert und zeigen praktisch "Voll", oder? Daß die Spannung Tagsüber beim Laden höher sein muß ist ja logisch, daß die Spannung nach dem Ende der Ladung (also über Nacht) sich wieder der "Ruhespannung" annähert finde ich auch normal. Ich bin jetzt nicht der "Akku-Papst", aber nach meiner persönlichen Meinung ist der Verlauf der Spannung in Ordnung, ich hätte eher erwartet daß sich die Spannung schneller wieder bei 13,x einpendelt sobald die Sonne verschwunden ist. , Jörn Hallo Klaus,
schön gemessen! Relativ gutes Wetter gehabt, würde ich sagen, oder? Als wir über Neujahr wegwaren hatte ich in 4 Tagen nur ein Mal über 13V. Ich kann dir auch nicht sagen was der Stepdown in Stufen (eigentlich könnten es ja mehrere sein, oder?) sein soll.*** Was hast du denn für einen Logger? Ich könnte höchstens mein Multimeter an den Schlepptop anschliessen, dann gnge es auch. Oder ich hätte mal einen der nicht mehr zeitgemässen uralt-Schreiber aus dem Labor erwerben sollen, das wäre ideal für so was (dann aber von Hand digitalisieren....). mfG Manfred ***Nachtrag: Könnte ja sowohl verbrauchsseitig als auch generationsseitig sein....da werden nicht etwa irgendeine direkt über dem Womo stehenden Strassenlaternen abgeschaltet? Hallo zusammen,
ich bin auch gerade dabei, einen Datenlogger für meine Strombilanz im Womozu entwickeln und zu bauen.Der schreibt 8 Kanäle als Textfile auf eine SD-Karte und funktioniert im wesentlichen schon. Ich verwende einen ATMEL-Prozessor mit 8 Analog-Digitalwandlern und galvanisch isolierte Stromsensoren von LEM mit Hallsensor. Die gibt es für Maximalströme von +/-3 bis +/-50A. Anbei ein Foto von der Entwicklungsumgebung. Das ganze soll mal kleiner als eine Zigarettenschachtel werden. Vielleicht werde ich das mal vermarkten. aus Nürnberg Thomas Nochmal hallo zusammen,
man könnte auch die Ladung der Batterie mit einem Mikrokontroller erfassen und über WLAN nach hause schicken. Hierfür gibts bei --> Link die nötige Ethernet-Platine mit Netzwerkcontroller. Da dran noch einen WLAN-Router und die Sache müsste funktionieren. Es sind genügend Ein- und Ausgänge frei, die man z.B für eine Alarmanlage, zur Standheizungsfernsteuerung oder sonstwas nutzen kann. Das Teil hat die Best.-Nr. 810073 und kostet keine 28 Euronen. Ich habs mal bestellt und baue das nächstes Wochenende rein. Es grüßt Thomas Hallo Manfred,
Du hast Recht, direkt über dem Womo hängt eine Straßenlaterne! da wäre ich nie draufgekommen als Datenlogger verwende ein recht simples Gerätchen von ELV (PCD300) Es verfügt über 2 Meßeingänge 0...5V, die Speicherung erfolgt als Textfile auf einem USB-Stick. Die Auswertung mach ich dann über Excel Hallo Thomas, Dein Logger ist echt Spitze, das ist jedoch für mich eine oder 2 Nummern zu hoch grüße klaus Hallo Klaus,
danke für den Hinweis zu dem PCD300. Den Vorgänger - PCD200 - gibts dort preisreduziert als Bausatz für schlappe 18 Euronen. Um so ein Ding wie meinen Logger zu entwickeln, muß man schon reichlich in Mikroprozessortechnik verliebt sein..... :) , Thomas @Klaus,
bitte jetzt lachen. Kann ich, wenn ich mich beispielsweise auf einem Parkplatz direkt unter eine starke Laterne stelle, über meine Solaranlage Energie gewinnen? Frage von Radio Eriwan:
hallo Schimisbella, im Prinzipja, wenn die Laterne stark genug ist... aber wie stark? Fotometrie ist heute nicht mehr meine Stärke.... die Leistung von Solarmodulen wird über eine Bestrahlungsstärke von 1kW/m2 definiert Leuchtstofflampen erzeugen eine Strahlungsleistung von rund 100 Lm/W wie die beiden zueinanderkommen weiß ich nicht, vielleicht hilft Dir Wikipedia weiter --> Link --> Link grüße klaus PS: hängs Womo doch lieber an die Steckdose, oder warte bis es Tag wird @ All
Solarstromgewinnung unter der Laterne: Rein theoretisch gesehen, wäre dies möglich, jedoch sind Solarmodule auf herkömmlicher Zellbasis auf das Wellenlängenspektrum der Sonne ausgelegt. Hierbei kommen hauptsächlich die Wellenlängen im Rot-Gelben Spektralbereich ab einer Wellenlänge von 820 nm zu Geltung(Mikrokristallin). Besser geeignet wären Monokristalline Module auf Zellbasis(Amorph) die den Wellenlängenbereich der Spektralfarben Blau-Grün ab einer Wellenlänge von 430 nm, da diese bei selber Modulfläche eine höhere Energieausbeute (ca. das 2 1/2 fache) haben. Wer die Möglichkeit nutzen möchte, kann die neu auf dem Markt befindlichen, wesentlich günstigeren Dünnschicht-Tandem-Module benutzen, welche beide Wellenlängen verarbeiten. Hier wäre auch ein Laden unter der Laterne möglich, was bei herkömmlichen Modulen nicht der Fall ist, da eine Straßenlaterne die benötigten Wellenlängen schlicht und ergreifend nicht liefert. Im Bild eine Grafik für Dünnschicht-Tandem-Module. Hallo iceman.
Geht doch nichts über verständliches Fachwissen! Ziehe den Hut gaaaanz tief! Eine Frage wäre da noch: unter welchem Markennamen sind die zu bekommen? @iwk,
Fachwissen ist beruflich bedingt, ich arbeite schon seit Jahren in der Enwicklunsabteilung eines führenden deuschen Solarmodulhersteller, zuerst in der Zellentwicklung für Multikristalline Module , seit ein paar Jahren in der Dünnschichttechnologie. Mögliche Hersteller wären z.B. Kyocer*, Shar* etc. Fündig werden kannst du aber auch online (Photon - Fachzeitschrift rund um Solar, auch online lesbar). Wenn du nähere infos möchtes um das Wissen rund um Solar, dann bitte per PM. nich dass ich noch eins auf die Mütze bekomme wenn ich hier ständig Online Adressen poste. Hallo zusammen,
kann mir einer von Euch sagen, wo ich den ELV Datenlogger PCD300 oder PCD 200 als zusammengebautes Gerät bekomme? Irgendwie finde ich nur Bausätze und ich bin nicht unbedingt "scharf" darauf diese kleinen fummeligen SMD Bauteile einzulöten. Hallo,
bei ELV-Bausätzen ist das SMD-Hühnerfutter normalerweise bereits industriell bestückt, sodass nur "grobes Löten" erforderlich ist. Ruf doch mal bei denen an. Beste , Thomas Hallo Thomas,
der Meinung war ich auch, bis ich die Bauanleitung des PCD200 gelesen habe. Aus der geht hervor, dass man auch SMD Bauteile einlöten muß. Siehe Seite 6 im folgenden Dok. --> Link Aber vielleicht ist es beim PCD300 anders. Immerhin fehlt in der Bedienungsanleitung des PCD300 das Kapitel Bauanleitung. Ich werde mal bei ELV anrufen. Edit: Ich habe soeben bei ELV angerufen. Es ist tatsächlich so, dass die Platine des PCD300 vorbestückt ist und nur noch die groben Teile draufgelötet werden müssen. Jetzt muß ich mir nur noch Gedanken über die passenden Widerstände/Vorwiderstand machen, um den Spannungsmeßbereich von 5V auf wahrscheinlich 20V zu erhöhen. Von daher ... vielen Dank für den Hinweis :) Hallo traveller-71,
es freut mich, zu lesen, dass ELV bei den neueren Bausätzen mittlerweile die "Unzumutbarkeit der SMD-Bestückung im Heimlabor" vollständig begriffen hat! :D Nixdestotrotz habe ich die von mir entwickelten und weiter oben beschrieben Logger ganz schön weitergebracht: --> Link Beste Thomas Hallo Thomas,
den von Dir entwickelte Logger ist ja schon ein anderes "Kaliber" als die ELV. Ich hatte schon zuvor gelesen, dass der mehr Kanäle hat usw. Schon Beeindruckend. Wenn ich es richtig gesehen habe, hat der eine drahtlosverbindung über Bluetooth. Wolltest doch mit WLAN arbeiten, was ich persönlich besser finde? Was soll denn der Logger kosten, wenn man z B Spannungen messen möchte? Hallo traveller-71,
das, was ich da anbiete befindet sich in einem vielversprechenden Prototypenwicklungsstadium! D.h., dass ich garnix zu Consumerpreisen anbieten kann, du bist wohl mit dem ELV-Produkt besser bedient. Meine Kunden sind im industriellen Sektor. Und da sind faire Preise logischerweise woanders. Beste , Thomas Hallo Thomas,
hätte ja sein können, dass Du auch eine "einfachere Version" anbieten kannst. Wünsche Dir viel Erfolg bei der Weiterentwicklung :)
Meine Logger haben einen eingebauten Akku, damit können sie - je nach Betriebsart und Messintervall bis zu einem Monat autark laufen. Stromsparen ist also angesagt und da ist Bluetooth wesentlich günstiger wie WLAN. Das Bluetooth-Modul ist trotzdem der grösste Stromfresser. Es wird alle Stunde einmal eingeschaltet und und nach 5 Sekunden wieder ausgeschaltet, sofern die zugehörige Bluetooth-Gegenstelle (der Laptop) nicht gefunden wurde. Beste Thomas Du favorisiert mehr den industriellen Einsatz ... ist da nicht die Stromversorgung eher zweitrangig?
Bluetooth wäre meiner Überlegung nach nur 2. Wahl. Wieso? Das Laptop muß zB eingeschaltet sein. Im Falle von WLAN kann Dein Logger zu bestimmten Intervallen die Daten per FTP auf einem Webserver spielen, welchen Du von jedem Internetzugang! (nicht nur ein Laptop) zu jeder Zeit abfragen kannst. Ich würde das nochmal überdenken. Die ganze Architektur meiner Logger ist auf Lowest-Power ausgerichtet.
Trotzdem können sie natürlich auch optional ganz einfach mit (W)LAN ausgerüstet werden. Die billigste Variante zum Anschluss via RS232 gibts hier für schlappe 28 Doppelmark:http://www.pollin.de/shop/dt/NjI5OTgxOTk-/Bausaetze/Diverse/AVR_NET_IO_Fertigmodul.html Aber dann ists vorbei mit dem Stromsparen! Nicht bei allen kommerziellen Einsätzen ist immer ein Stromanschluss und ein (W)LAN vorhanden. Beste Thomas |
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