tobman am 07 Feb 2009 10:25:08 Hallo Forenmitglieder,
heute möchte ich mal ein Thema aufgreifen, was mich schon seit einiger Zeit beschäftigt:
Meine Frau und ich planen eine Wohnmobil (Neu)Anschaffung und in diesem Zuge stellt sich natürlich in der derzeitigen Finanz-und Wirtschaftslage die Frage:
- ist dies eigentlich mit ruhigem Gewissen zu verantworten?
- Ich bin berufstätig, aber wie lange ist der Arbeitsplatz noch sicher?
- Ich möchte das Wohnmobil nicht komplett bar bezahlen sonder einen Teil über eine Finanzierung abwickeln, ist das derzeit ratsam?
- Wenn im Zuge der staatlichen Neuverschuldung die Inflation steigt und mein Geld auf der Bank immer weniger Kaufkraft hat, sollte man dann nicht erst Recht in "Werte" (z.B. Wohnmobil) flüchten?
Wenn man die Presse der letzten Wochen verfolgt, kann es einem schon Angst und Bange werden. Griechenland steht vor dem finanziellem Aus, falls dies noch weiteren EU Ländern passieren sollte, könnte der Euro-Pakt zerbrechen und in diesem Zuge würde eine neue Währung eingeführt werden (die gibt es übrigens schon: die Bundesbank hält seit der Euro Einführung eine Ersatzwährung bereit und die BRD ist in der Lage, innerhalb von 48 Stunden eine komplett neue Währung inkl. Geldscheinen und Münzen auf den Markt zu bringen!).
So eine Maßnahme hätte natürlich wieder eine massive Geldentwertung zur Folge -> dann das Geld vorher doch lieber in etwas "Beständigem" investieren (und warum nicht in ein Wohnmobil)? Oder doch lieber Gold?
Ich möchte mit diesem Thema eine Diskussionsrunde anstoßen und freue mich auf eure Meinung :wink:
Viele ,
Tobias
mocambo am 07 Feb 2009 11:26:13 hallo tobias,
wohnmobilfahren bzw. eins zu besitzen ist eines der schönsten hobbys überhaupt. es gibt immer was zu sehen, es gibt immer was zu tun , zu verbessern , verschönern etc. wenn man infiziert ist, wird sich das wohl nicht mehr legen.
aber, ich lege die betonung auf hobby. für ein hobby solltest du dich, gerade jetzt in der unsicherern arbeitsplatzsituation, keinesfalls verschulden.
eine geldanlage ist ein modernes wohnmobil ebenfalls nicht. der markt ist übervoll, die preise in den letzten jahren ungerechtfertig stark angestiegen und der wertverlust nicht zu vernachlässigen.
die steuer, die versicherungsbeiträge, die schikanen die unsere politiker alle noch aufstellen werden möchte ich gar nicht weiter erläutern.
also mein ehrlicher tip, fange klein an und bleibe im rahmen dessen was du dir wirklich problemlos erlauben kannst. sonst steht dein wohnmobil überwiegend zu hause.
gruß
stefan
ingemaus am 07 Feb 2009 11:28:01 Hallo tobmann!
Leben geht weiter, so oder so.
Krisen hat es und wird es immer geben.
Was zur Zeit richtig ist ist, wer weiß das schon?
Kaufst Du Gold, fällt der Preis.
Kaufst Du ein WM hast Du Wertverluste.
Alles ein bischen durch die rosarote Brille sehen.
Kaufe ein Mobil und mache Urlaub mit dem schönsten Hobby der Welt!
alles wird gut und tschüss ingemaus
Lauterberger am 07 Feb 2009 11:30:30 Na keine Frage, die schönste Geldentwertung neben einer schönen Frau :D
Als Geldanlage völlig ungeeignet ! :roll:
Wenn kaufen dann jetzt in der Krise :D
Dietmar
Gast am 07 Feb 2009 12:08:34 tobman hat geschrieben:- ist dies eigentlich mit ruhigem Gewissen zu verantworten? - Ich bin berufstätig, aber wie lange ist der Arbeitsplatz noch sicher? - Ich möchte das Wohnmobil nicht komplett bar bezahlen sonder einen Teil über eine Finanzierung abwickeln, ist das derzeit ratsam? - Wenn im Zuge der staatlichen Neuverschuldung die Inflation steigt und mein Geld auf der Bank immer weniger Kaufkraft hat, sollte man dann nicht erst Recht in "Werte" (z.B. Wohnmobil) flüchten?
- ja, Du sorgst für Arbeitsplätze und Mehrwertsteuer - diese Frage kann keiner beantworten, nicht mal Dein Chef - rechne die Kosten über die Laufzeit der Finanzierung aus und stelle Deinen Zinsertrag dagegen - ist eine denkbare Alternative, wieweit ist ein Fahrzeug eine wertbeständige Anlage? Der Lustgewinn überwiegt tobman hat geschrieben:.. die Bundesbank hält seit der Euro Einführung eine Ersatzwährung bereit und die BRD ist in der Lage, innerhalb von 48 Stunden eine komplett neue Währung inkl. Geldscheinen und Münzen auf den Markt zu bringen
woher hast Du das? Gerücht oder gibts eine "amtliche" Quelle?
grüße klaus
Gast am 07 Feb 2009 12:23:30 tobman hat geschrieben:.. die Bundesbank hält seit der Euro Einführung eine Ersatzwährung bereit und die BRD ist in der Lage, innerhalb von 48 Stunden eine komplett neue Währung inkl. Geldscheinen und Münzen auf den Markt zu bringen
woher hast Du das? Gerücht oder gibts eine "amtliche" Quelle? grüße klaus[/quote]
hallo,
das würde mich auch brennend interessieren! :?:
Wenn Du Dir nicht sicher bist,leih Dir noch 2-3 mal verschiedene WOMOs,dann fällt Dir die Entscheidung vielleicht leichter.
Und wenn das Geld bei Dir keine Rolle spielt :D , läßt Du Dir eins bauen, in dem Du ständig wohnen kannst. Wenn alles den Bach runter geht,
kannst Du hinziehen damit ,wo Du willst.
Und wenn Du dann die Hälfte finanziert hast,bist Du aus dem Schneider denn dann sind deine Schulden auch den Bach runter und Du hast noch immer ein WOMO.
lg
peter
Gast am 07 Feb 2009 13:13:11 Moin,
... man kann es sich auch schwer machen :wink:
.... Geld kann man irgendwie nicht mitnehmen wenn das leben vorbei ist ... oder.
Vom Spaß mit dem "Hobby" hast Du zumindest was gehabt.
... und ich kann Dich beruhigen .... das Leben geht auch nach einem Jobverlust weiter.
(ich habe da Erfahrungen!!!!)
Wenn es in die aktuelle Lebenssituation passt .... ganz einfach machen!!!
Dirk
Gast am 07 Feb 2009 13:28:15 Hallo Tobias,
um mein Womo zu bezahlen mußte ich im Frühjahr letzen Jahres einiges an Aktien verkaufen. Wenn ich mir die heutigen Aktienkurse ansehe, war mein Womo ein echter Schnapper. Über den Wertverlust des Womos brauch ich mir keine Sorgen mehr machen.
Aber wie meine Vorposter schon geschrieben haben, DEINE Enstscheidung muß zu DEINER Lebenssituation passen. Bei mir hat sich in der Vergangenheit das Motto "Im Zweifel lieber nicht" bewährt.
locker am 07 Feb 2009 14:16:35 Mein outing zu dem Thema:
Vor etwa einem Jahr habe ich meine Abfertigung bekommen und folgenden Entschluß gefasst:
Die Hälfte des Geldes wird in eine neues Womo investiert und die andere Hälfte wird vorsichtig in solide, konservative Aktien angelegt.
Wegen der schon zu ahnenden Wirtschafts- und Energiekrise sollten es keine Produktionsfirmen sein. So habe ich mich für Aktien einer
Bank und einer Versicherung entschieden. Nach einem Jahr Anlage stehe ich momentan bei 62 % Wertverlust.
Ja ich gebe zu, vor lauter Blauäugigkeit habe ich bewusst kein stop loss gesetzt.
Das Womo wird schlimmstenfalls nach 1 Jahr und 10000 km etwa 25 % verloren haben.
Jedes Kind kann sich ausrechnen, was die klügere Anlage war.
Auch ich meine, jeder Fall liegt anders und jeder muss selbst entscheiden.
, Walter
P.S.: Dazu muss noch erwähnt werden, das Womo hat uns bisher fast nur Freude bereitet, die Aktien dagegen noch keinen Tag.
fuzzy am 07 Feb 2009 15:09:26 Viele Menschen die noch können, flüchten sich in Sachwerte !
Richtig So !
Also kauft Wohnmobile, Häuser und Wintergärten :)
Gast am 07 Feb 2009 15:26:03 Hallo,
ein Wohnmobil ist ein Hobby, es ist keine Wertanlage, man kann nur den Wert des Womos so gut wie möglich erhalten für "sich".
Die Aufkäufer gucken nur in die Liste und wollen dir so wenig wie möglich bieten nach ein paar Jahren. Logo wie es halt ist in der Autobranche auch.
Krisen sind immer irgendwo und was dem einen Leid ist den Anderen Freud.
Kauft Euch doch ein Womo nach den finanziellen Mitteln. Ein guter gebrauchter es gibt sooo viele schöne Womos. Verschulden würde ich mich wegen einem Womo nicht.
Vielleicht bekommt ihr sogar wegen der Krise eines Händlers ein Jahreswagen als Schnäppchen :!:
Viel Glück bei der Suche :wink:
Lancelot am 07 Feb 2009 17:40:22 locker hat geschrieben:... Nach einem Jahr Anlage stehe ich momentan bei 62 % Wertverlust. .... Das Womo wird schlimmstenfalls nach 1 Jahr und 10000 km etwa 25 % verloren haben.
Jedes Kind kann sich ausrechnen, was die klügere Anlage war.
Hmmm ... das gilt für HEUTE ... aber in 2 oder 3 oder 4 Jahren sieht das schon ganz anders aus, oder :?:
:) :)
Lancelot am 07 Feb 2009 17:41:47 fuzzy hat geschrieben:Also kauft Wohnmobile, Häuser und Wintergärten :)
Aha :!:
:wink:
chrralf am 07 Feb 2009 17:58:22 Hallo Tobias!
Ich habe kurz vor Weihnachten, also schon mitten in der "Krise" unser neues Womo bestellt und auch ich habe nicht alles sofort bezahlt, sondern einen Teil des Anschaffungspreises finanziert.
Uns ist es den (finanziellen) Aufwand einfach wert und wir wollten auch nicht länger warten. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht! Bessere Preise und Konditionen als im Moment wird es so schnell nicht mehr geben. Im Gegenteil: Die Hersteller sind dazu übergegangen nur noch im Auftrag zu produzieren. Sind die Höfe jetzt erstmal leergekauft, werden die Preise garantiert wieder ansteigen. Im Augenblick macht das Verhandeln - übrigens auch bei Neufahrzeugen - richtig "Spaß".
Und wenn Du Dir nicht konkret Angst um Deinen Arbeitsplatz machen mußt. Schlag zu: Du tust Dir u n d der Industrie einen Gefallen. Ganz bestimmt!
:daumen2:
Christian
P.S. Wir müssen übrigens noch min. 10 Wochen auf unseren warten. Aber die Vorfreude darauf versüßt uns jeden Tag den Alltag. Egal was in der Zeitung steht :wink:
svenhedin1 am 07 Feb 2009 19:47:49 Hi,
ich denke, du hast eine sehr kluge Fragev gestellt und bist wohl auch gut informiert.
Aber keine Bange, die Antworten fallen milde aus, besser wäre die frage so nach der Wahl in 2010 gestellt. Dann, wenn für das derzeitige gigantische Geldverschleudern für uns alle der Zahltag vorgesehen ist- für uns, die Bürger, denn wir sind doch pleite. Woher soll denn sonst das ganze Geld herkommen, natürlich von gigantischen kommenden Steuererhöhungen und Kürzungen überall. Nur um mal die Größenordnungen sichbaqr zu machen. Die ganze Wiedervereinigung hat etwas über 1000 Milliarden gekostet. Und nun haben sie in den letzten Monaten noch mal 1000 Milliarden ausgegeben.
Wer, wenn nicht wir, die davon bis auf die Abwrak, von allen bezahlt, aber an nur einige wenige ausgegeben, nix gekriegt haben, solls denn die 1000 Milliarden bezahlen, wenn nicht wir kleinen Leute.
Bei der Elite ist die Kriese existent, aber in den Köpfen der Bürger ist die gigantische SWache noch gar nicht im Bewußtsein. Der meint immer noch, es wäre an der zeit, mit der Abwrackprämie eine neues (total umwelt-spritspar-CO2-mäig) veraltetes neues Auto kaufen.
Und Pleiteländer wie Grichenland, aber auch I oder E oder Island uns, früher hätten die im Vergleich zu uns abwerten müssen. Im Eurobverbund geht das nicht mehr, es sei denn, sie verlasen den Club. Und wenn sie den Club verlassen, fiele ihre Bonität für weitere dringend benötigte Staatskredite noch mehr und sie bezahlten für diese dringend angewiesenen noch mehr Zinsen, Und müssten alle bisherigen Schulden in Euro zurück zahlen bei total abgewerteter Eigenwährung - sprich alles würde sich für die noch extrem verschärfen.Aber da GR in Gesamteuropa keien so große wirtschaftlich Rolle spielt, verliert der Euro bei GR-Pleite zwar etwas an Wert, aber nicht viel. Sprich, es gibt in GR keine Einzelhandelskriese, keine Hamsterkäufe,keinen Schwarzmarkt , also nichts, was über die Wirtschaftskriese hinausgeht, die sie derzeit eh schon haben. Und die EU würde bei Staatsbankrott wohl den GR mit Krediten beistehen, weil alles andere hätte noch fatalere Folgen, wäre wohl auch politisch kaum druchzuhalten. Das hat natürlich die fatale Folge, dass sich andere Länder fragen, warum sollen wir usn überhaupt mühen, denn auch wenn wir über unsere Verhältnisse leben, den Haushalt nicht sanieren (lass das mal die einmaligen Deutschen machen, das reicht) , wird uns dennoch beigesprungen.
Nur, wenn jetzt noch andere kommen, die auch auf der Kippe sthen wie E oder I usw, würden Geldanleger wohl kurz oder lange alle diese Länder, die im Verdacht desx Stgaatsbankrottes stehen, meiden. Und wenn sich im Euroraum diese Länder häufen, na, dann breitet sich das griechische Virsu halt immer weiter aus, bis der Euro am Ende ist.
Und dafür aht die Bundesbank halt wie erwähnt vorgesorgt.
Und die derzeitige erneute Geldverschleuderung zinsbilligen Geldes (die eigentliche Ursache der Fianzkriese) ist ja historisch. Sprich die Wiedervereinigung hat ca etwas über 1000 Milliarden gekostet, Und nun sind mit den verschiedenen Rettungspaketen (in wenigen Wochen, ging ja um die Zocker-Banken - bei 10 € Kindergeld streiten sie dagegen jahre, bis die fließen) noch mal 1000 Milliarden rausgehauen worden. Alleine die Zocker-Banken haben 500 Milliarden bekommen, die alls Bürgschaften alle noch ab gerufen werden. Und dann hat der Rest der Industrie geschriehen, wieso bekommen die das viele Geld, wir nicht. Also haben sie für Handwerk und Tiefbau und Automobile und alle anderen noch mal Geld raus gehauen.
Und jezt kommen die Zockerbanken und sagen, wir haben noch mal einige hundert Milliarden an Wertpaieren in unseren Tresoren, die mit Null Euro bewertet sind, Bitte Staat, kauf uns die auch noch ab, tu sie meinetwegen in Deine Badbank und gib uns dafür frisches Geld, damit wir weiter zocken können. Es war doch alles so schön. Wir kassieren Milliardenboni als Bänker und die Zocker-Mise bekommt der Staat. Und die hunderte von Milliarden, die die Zockerbanken bekommen, das ist natürlich nicht zu deren Vorteil, neeeeeeiiiiiiin, das ist natürlich nur zu unserem Vorteil - neeeeeiiiin, ist der Rasen schön grün.
Irgendwann ist natrülich Zahltag und wir - zahlen, mit gigantischen Steererhöhungen (alle anderen haben sich nur die Taschen voll gemacht). Das heißt, der Staat zahlt die Schulden zurück, was Staaten aber ugern machen. Sie packen lieber neuer Schuloden oben drauf und werfen die Notenpresse an, bezahlen mit frisch gedrucktem Geld die Rechnungen. Und pumpen das Geld in die Wirtschaft. Der Wert des Geldes fällt dadruch natrülich. Das heißt, es ist Geld in Massen da, aber keine dazu passende Gütermenge, folglich wird es eine gewatige Inflation geben. Deshalb war die Frage nach Gold auch nicht so schlecht. Da haste keine Zinsen und keinen Stabilen Wert, aber du kannskt nicht alles verlieren.
Und wenn der Wert des Geldes fällt, sprich die Preise gewaltig steigen, heißt diese für den Staat elegante Lösung im Fachbegriff kalte Enteignung. Wer Schulden hat, ist die natürlich mit der Inflation schneller los. Wer Sachwerte hat, Häuser, Gold, Wonis, dafür steigen die Preise ja auch extrem, also sehr gut für den. Aber wer Erspartes hat, oder Renten in Zukunft oder Lebensversicherungen, ja für das Geld kriegt man kaum noch was bei den Teuerungen -und Guthabenzinsen sind ja eh bei 1 Komma, derzeit, aber Presisteigerung von 4 , 5 Komma (wobei wie gesagt, letztere steigern sich noch son lecker büßchen)
Und die Zockerbanken haben ja jetzt neues frisces Geld, Gesetze, das Zocken zu beenden, gibt es immer noch nicht, also was machen die jetzt, richtig, die zocken natrülich weiter - befeuern nun die nächste Kriese damit, so geht das bis zum Sataaatsbankrott weiter.
und wie leicht Steererhöhungen oder Einschnitte bei der Gesundheit, bei Alrbeitsoen , überall möglich sind, erleben wir docdh tagtäglich. Nehmen wir mal da die ganz neue Autobahnmaut für LKW, die so viele Milliarden in den Haushalt jährlich einbringt. Die bloß naiv Glücllichen meinen ja, die Speditionen bezahlen die. Nur, die bezahlen gar nichts, wir alle zahlen die Milliarden, die sind längst bei jedem Aldi-LKW in die Fraktkosten und damit in die Lebensmittelpreise des Endverbrauchesw reingerechnet Aber keiner hatr diese neue Steererhöhung gemerkt. Bravo ! Weiterschlafen.
Aber wie gesagt, der Deutsche Michel schäft noch, die Eliten wissen es, aber im Volk ist der gigantische Schaden noch gar nicht angekommen.
Dann bis neulich, bis so 2010 (dann ist auch die ganze Wahrheit durchgesickerert - äääh zumindes so gedreht, daß wir alles zahlen müssen), oder andersrum, bis nach der Wahl, bis zu den dann gigantischen Steuererhöhungen. Schönen Sonntag
Leser am 07 Feb 2009 23:11:02 locker hat geschrieben: So habe ich mich für Aktien einer Bank und einer Versicherung entschieden. Nach einem Jahr Anlage stehe ich momentan bei 62 % Wertverlust. Ja ich gebe zu, vor lauter Blauäugigkeit habe ich bewusst kein stop loss gesetzt.
Das Womo wird schlimmstenfalls nach 1 Jahr und 10000 km etwa 25 % verloren haben.
Jedes Kind kann sich ausrechnen, was die klügere Anlage war.
Hallo,
aber in beiden Fällen werden die "Verluste" doch erst durch einen Verkauf realisiert. Fazit: Kein Verkauf = kein Verlust.
Bei einem Wohnmobil lässt sich diese These aber nur über einen überschaubaren Zeitraum aufstelllen. Also doch lieber Aktien -und den evtl. Gewinn gar nicht mehr erleben.
Nee, dann doch lieber Wohnmobil und nicht weiter drüber nachdenken.
Leser
Tipsel am 07 Feb 2009 23:21:37 Wenn nicht jetzt... wann dann?
Irgendwer hat mal sinngemäß gesagt: IRGENDWANN heißt der Zug, der gerade abfährt, wenn du einsteigen willst... oder so ähnlich
Peter123 am 08 Feb 2009 01:05:19 Hallo svenhedin,
Du kannst einem aber gewaltig Angst machen. Seit ich Deinen Beitrag gelesen habe, ist mir noch unwohler als mir ohnehin schon war.
Wir werden also ab jetzt noch mehr verreisen und das Geld verleben, dann hat man wenigstens noch etwas davon gehabt.
Peter
svenhedin1 am 08 Feb 2009 07:54:35 Hi Peter123,
sorry, ich wollte Dir keine Angst machen :-) Die realen Umstände, nicht ich machen sie (es ist wie immer, der Überbringer einer schlechten Nachricht wird geköpft, nicht der Verursacher der Umstände dafür)
Verständnisvolle
Rumbuddel am 08 Feb 2009 11:07:55 svenhedin1 hat geschrieben:Hi Peter123, sorry, ich wollte Dir keine Angst machen :-) Die realen Umstände, nicht ich machen sie (es ist wie immer, der Überbringer einer schlechten Nachricht wird geköpft, nicht der Verursacher der Umstände dafür) Verständnisvolle
Hi Sven,
hier wird wohl keiner geköpft ...
Tja, wenn man die Augen und Ohren offen hatte, war vor 3 oder 4 Jahren schon klar, was da an Krise auf uns zu kam.
Es wollte nur leider niemand auf die Mahner hören ... diese Miesmacher die ollen.
Und hej, es wird doch alles gut. Wir sind doch seit nem 3/4 Jahr schon durch die Krise durch.
Wann war das, Mai oder Juni 2008, "Das gröbste ist überstanden!" ... har, har, har ...
Erst wird der Arbeitnehmer geschröpft mit Lohnverzicht damit die Unternehmen überleben und den Aktionären ihre Dividenden gezahlt werden können ... dann soll er weiter keinen höheren Lohn fordern um die gute Situation des Unternehmens nicht zu gefährden und damit die Herren in Nadelstreifen nicht zu kurz kommen ... und dann ist die nächste Krise da und mit mehr Kohle ist schonmal gar nix ...
Da hätte man die Wirtschaft mal lieber in ihrem eigenen Saft schmoren gelassen, die wollten doch nie staatliche Einmischung. Sollen doch diejenigen, die Millionen und Milliardenvermögen auf unsere Kosten erworben haben die Rechnung bezahlen. Aber so ist das halt. Gewinne privatisieren, Verluste ...
Klar, Insolvenzen sind dramatisch für Arbeitnehmer. Aber wenn wir mit unserer Kohle nicht haushalten, dann hilft uns auch niemand - Privatinsolvenz!
Das wird noch ganz, ganz bitter!
Geht doch einfach mal durch so eine Shopping Mall und überlegt Euch, was Ihr kaufen würdet und was Ihr für überflüssig haltet ... richtig, wenn die Krise sich in diesem Jahr dann auch im Konsumverhalten niederschlägt ... Gute Nacht Marie!
Und die Kreditkartenblase aus den USA ist auch noch nicht so richtig geplatzt ...
Insofern @ tobman,
kauft Euch ein Womo und genießt Euer Leben jetzt!
Ob finanzieren ... ich kenne Eure Situation nicht, das musst Du schon selbst wissen.
tobman am 08 Feb 2009 11:46:06 Hallo zusammen,
ich danke euch für die geäußerten Meinungen.
Die Frage nach der Information über die Ersatzwährung habe ich damals im Zuge der Euroumstellung in einem Spiegelartikel gelesen.
Viele ,
Tobias
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