Donnerstag 28.10.2004
Wir fuhren nach Worms, von da den Rhein entlang nach Rüdesheim und gingen zum Übernachten auf einen Parkplatz. Nicht weil wir Rüdesheim unbedingt sehen wollten, es war Zeit einen Nachtplatz anzusteuern. Wir gingen auch durch die Drosselgasse. Das Wetter war mäßig, noch mäßiger die Drosselgasse. Immerhin wurden dort 3 Busladungen indischerMänner mit deutscher Kultur konfrontiert.
Tagesstrecke 140 km
Freitag, 29.10.2004
Die Fahrt ging den Rhein entlang nach Koblenz. Dann entlang der Mosel nach Cochem. Wir besichtigten Cochem, besser gesagt die Fußgängerzone. Übernachtet haben wir auf dem Stellplatz direkt an der Straße. Es ist ein schrecklicher, enger Platz und nicht zu empfehlen. Aber es gibt halt nichts Besseres.
Tagesstrecke 140 km
Samstag 30.10.2004
Bei der Weiterfahrt nach Zell sahen wir bei Alf eine Entsorgungsstation und entsorgten. Wir besichtigten Zell, kauften Verpflegung und fuhren weiter nach Traben Trarbach.
Zur Übernachtung ging’s auf den Stellplatz mit Ent-und Versorgung in Ürzig direkt an der Mosel. Übernachtung 6 €, zu bezahlen an der bft Tankstelle gegenüber.
Tagesstrecke 74 km
Sonntag 31.10.2004
Besichtigung von Ürzig. Ein kleiner Ort mit schönen restaurierten Häusern. Einige standen zum Verkauf an. Ein Zeichen der Konjunktur.
Wir fuhren nach Bernkastel-Kues und besichtigten die Stadt. Sie ist heiser Kandidat für unseren Weihnachtsmarktbesuch 2005. Es ging dann weiter nach Trier. Unterwegs sahen wir viele Stellplätze. In Trier fuhren wir auf den Wohnmobilstellplatz am Messepark. Hinweisschilder zum SP findet man nicht. Der Messepark liegt direkt an der Mosel (Koordinaten. N 49.74056 E 006.62501). Den Alleenring suchen, auf ihm entlang fahren dann kommt man zum Messepark. Mit dem Bus kommt man zum Stadtzentrum. Die Bushaltestelle liegt an der Brückenauffahrt der Konrad Adenauer Brücke. Busverkehr von Montag bis Freitag.
Tagesstrecke 79 km
Montag 01.11.2004
Heute ist Feiertag und es fährt kein Bus, also laufen wir in die Stadt. Für Moni mit einer Krücke sehr anstrengend. Da wir Trier schon mal besichtigt hatten, beschränkten wir uns auf die Fußgängerzone und die Porta Nigra.
Nach der Rückkehr entsorgten wir auf dem nahe gelegen Campingplatz, dem der Stellplatz angeschlossen ist. Die Übernachtung kostete 5 €. Der in unmittelbarer Nähe gelegene Messeparkplatz kostete zwar nix, es standen dort auch einige WoMo's, Wir entschlossen uns zu zahlen, um die Bereitstellung von Stellplätzen zu unterstützen. Die 5 Euronen bringen uns nicht ans Hungertuch oder bringen uns unserer ersten Million nicht näher. Ich denke nicht immer so!!!!! Wir fuhren die Mosel weiter über Luxembourg nach Thionville in Frankreich. Dort übernachteten wir mitten in der Stadt auf dem Parkplatz, place de la liberté, neben dem Theater. Über dem Platz beobachtete ich eine schwarze Wolke die mal als Schlange, mal als Pulk ständig seine Form änderte. Es waren tausende Stare, die sich zur Abreise versammelt hatten. Immer neue Gruppen mit zig Vögeln stießen dazu und drehten ihre Runden. Mit dem Dunkel werden ließen sie sich dann auf einer ca. 100 m lagen Allee mit 10 m hohen Platanen nieder. Danach setzte ein Gezwitscher aus den tausenden von Schnäbeln ein. Ich vermute, dass es ein alljährlicher Vorgang war, denn außer mir beobachtete niemand staunend den Vorgang.
In SWR 1 RP wurde über eine Ausstellung über die Goldschätze der Inkas in Völklingen berichtet. Wird eine Station bei der Rückfahrt.
Tagesstrecke 86 km
Dienstag 02.11. 2004
Am nächsten morgen klopfte es um 6.30 Uhr an unser WoMo. Es war Markttag. Ich hatte das Schild übersehen und wechselte über die Straße zum anderen Parkplatz, der von den Starenbäumen begrenzt war. Es wurde langsam hell und das Gezwitscher setzte wieder ein. Plötzlich war es still. Dann flogen sie auf. Aber nicht chaotisch, sondern Baum für Baum, wie wenn in einer vollbesetzten die Kirche die Kirchgänger von der ersten Reihe an nach hinten nacheinander die Kirche verlassen. Dann waren auch die Baumkronen der vorher scheinbar dicht belaubten Alleebäume wesentlich lichter. Nach dem Frühstück gingen wir über den Markt und traten anschließend den Rückweg an. Vor dem Grenzübertritt nach Deutschland tankten wir in Luxembourg für 0,79€/l. Ab Trier ging es dann nach Hermeskeil, statteten unserem Soldaten einen Besuch ab und übernachteten dort.
Tagesstrecke 119 km
Mittwoch 03.11.2004
Wir fuhren auf die Autobahn und dann in Richtung Völklingen und besichtigten die Ausstellung Gold der Inkas im Röchling Stahlwerk, das als Weltkulturerbe eingestuft ist. Nach der Besichtigung ging’s auf die Autobahn und nach Hause,

