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Reparaturmethode für angegammeltes Holz


Hobbit_615 am 29 Mär 2009 11:18:22

Hallo Gemeinde,
lese gerade die aktuelle RMI, vorsicht Aprilausgabe ;-)
Ne im Ernst, in dieser Ausgabe wird im Zuge eines Beschriebenen großen Frühjahrscheck eine Reparaturmethode für leicht angegammeltes Strukturholz am Unterboden beschrieben. Zur Verwendung kommt da unter anderem eine G4 Versiegelung. Diese besteh laut Artikel aus einem Polyurethanharz welches mit Wasserkontakt aushärtet.
Ich gehe mal nicht davon aus das es sich um einen Aprilscherz handelt. Es werden im Übrigen auch gute Tips zur Frischwassertankreinigung gegeben.

Mich würde mal die Meinung unserer Aufbausanierung?perten über diese G4 Methode interessieren. Mal ungeachtet von der, vor einer Reperatur zu stelleden Frage wo das Wasser herkam, das zum Schaden führte.

und schönen Sonntag,
Hobbit.

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turbokurtla am 29 Mär 2009 13:41:58

Tag Hobbit
So was interessiert mich ja auch immer, ist klar.
Also wenn ich das bekommen könnte würde ich mich auch dazu äußern.
Aber ohne Info geht das natürlich schlecht.
Hast ne PM
Kurt

moppel11 am 29 Mär 2009 13:47:25

hi
Googel mal nach "G4 holz"
Ich meine ich habe mal im Forum etwas davon gelesen/gefunden finde es jezt aber nicht.
Christian

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Gast am 29 Mär 2009 13:51:58

Laut Datenblatt soll G4 (Voss-Chemie)nicht für innenliegende oder Wohnräume verwendet werden.
Glaube nicht dass Hölzer in WoMo`s damit saniert werden können.
,
Konni

turbokurtla am 31 Mär 2009 13:00:54

So, hab jetzt den Bericht gelesen.
Meine Meinung : Wie so oft, völliger Quatsch was da drinsteht !
Aber die müssen ja was schreiben, und sehr gerne schreiben die halt was von Sponsoren. Ist natürlich nur eine Vermutung.
Wenn Holz nur "angegammelt" ist muss es halt trocknen, dann hält es wieder. Ist es verfault und hat keinen Halt mehr muss es ersetzt werden und wieder ein guter Halt zu anderen Wänden/Boden hergestellt werden.
Da hilft bestimmt kein son Harz. Wie auch.
Viel wichtiger wäre es zu schreiben, dass die Wassereintrittstelle gefunden werden sollte.
Aber so wie die das recht schwammig darstellen, muss doch jeder glauben es käme nur von unten durch Spritzwasser. Wennste dann deren teures Zeugs draufschmierst ist alles wieder in Ordnung.
Na Klasse ! Wers glaubt solls machen.
Wir sprechen uns dann in ein paar Jahren wieder, wenn alles im ? ist !
Kurt

Gast am 31 Mär 2009 14:39:02

turbokurtla hat geschrieben:Viel wichtiger wäre es zu schreiben, dass die Wassereintrittstelle gefunden werden sollte. ...
Wir sprechen uns dann in ein paar Jahren wieder, wenn alles im ? ist !
Kurt


Zwar sind PU-Farben als Holzschutz seit langem in Gebrauch, und der Gebrauch von Harzen zur Stabilisierung von Holz beispielsweise bei der Aufarbeitung alter, hölzerner Schiffswracks ist ein Standard.

Allerdings sehe ich das ähnlich wie Kurt. Wohnmobile sind keine antiken Wracks. Farben sind ein einfaches und billiges Mittel gegen alle Arten von Korrosion und Verwitterung. Farbe ersetzt aber niemals eine sorgfältige Schadensbehebung.

Schade um das Geld in so einem Fall.

Hobbit_615 am 31 Mär 2009 21:02:29

Hallo zusammen, also so ähnlich habe ich mir das schon gedacht. Ist ein Jammer wie die sogenannten Fachzeitschriften ihre Leser beraten. Gott sei Dank giebt es so ein Forum wo Praktiker sich austauschen und Tatsachen posten. Vielen Dank euch für eure Antworten. Dacht mir schon das das für die Womosanierung nix taugt.

Hobbit

Hobby T 650 GLC am 01 Apr 2009 09:15:02

Das G4 Zeug ist schon der Hammer. Holz (egal ob Faul oder nicht) ist nach dem tränken keines mehr. Es wird sehr hart und stabil. In der Praxis besteht beim rumdoktern an feuchten Stellen das Problem, das die Feuchtigkeit danach die Stellen des Holzes angreift, wo kein G4 gelandet ist. Wenn man aber an das Holz komplett rankommt, kann man es auch gleich tauschen.

Also es gibt richtig angewendet sicher Fälle wo es hilft aber als Anstrich (Pflaster) über die Problemstelle hilft es nicht bzw. nicht lange.

Wohnfriedl am 01 Apr 2009 09:24:22

Hallo miteinander,
ich hab das Mittel an meinem Haus (Holzfenster ) ausprobiert. Es wirkt wirklich sehr gut! Das Holz war sehr verwittert (teilweise morsch) und nach dem Tränken mit dem Material ganz fest. Hab es seit 4 Jahren dran und kann nur sagen, dass es seither keine Verschlechterung oder Anderung am Material gab.
von Friedl

Scout am 01 Apr 2009 09:52:44

Hallo!
Solche PU Materialien dienen dazu Holz an der Oberfläche vor Verwitterung zu schützen.
Behandelt man vergammeltes Holz damit, wirkt dies auch nur an der Oberfläche. Darunter bleibt es vergammelt und feucht und verrottet weiter.
Die Stabilität des Gammelholzes wird dadurch nicht besser.
Es ist dann wie ein rohes Ei.
Harte Schale aber drinnen weich.
Stabilisierung von Holz beispielsweise bei der Aufarbeitung alter, hölzerner Schiffswracks

Solche alte historische Schiffswracks, werden jahrelang mit Polyglykolen besprüht oder darin getaucht.


Wolfgang

peroha am 01 Apr 2009 11:49:34

Im Deutschen Schifffahrtsmuseum wurde eine alte Hanse Kogge 18 Jahre lang in Polyethylenglykol (PEG) konservirt. Da gammelt nichts mehr.

Wäre doch ne echte Alternative für´s Womo. :ironie:

Na gut, ein wenig Zeit muss man dann schon haben. :D


Peter

andwein am 03 Apr 2009 11:33:32

Hallo @peroha,
das mit dem Konservieren finde ich auch Klasse, aber meinst du die Batterien bleiben die ganzen 18 Jahre frisch oder sollte ich die ausbauen ??

einen nicht ganz ernsthaften
Andreas

peroha am 03 Apr 2009 17:36:06

Hallo Andreas,

an die Batterien hatte ich gar nicht gedacht :D , dann ist das mit der Polyethylenglykol Suppe für die nächsten 18 Jahre wohl doch nicht so ne gute Idee. :D


Peter

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