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Wieder einmal Nostagie
Nostalgische Reise 1982 oder Vorkommando für eine erneute Reise zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Wohnmobil Nachdem Jonathan ( Werner ) unter FRANKREICH: 1981- unsere erste Womo-Fahrt überhaupt- von seiner 1. Reise 1881 nach Südfrankreich erzählt hat –sein Fortsetzungsbericht folgt noch- da erinnerte ich mich wieder an unsere Reise im Jahre 1982 nach Südfrankreich . Habe mal mein Fotoalbum genommen und mir die Bilder und die Notizen zu dieser Reise angesehen. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, weshalb wir in die Region am Ste. Corix gefahren sind. Einfach mal Richtung Süden durch die Schweiz und dann mal sehen, wohin es uns treibt. Nach dem Motto. Wir lassen uns einfach mal überraschen wo wir landen werden. Da es sich nicht um eine WoMo-Fahrt handelte, muß nun mein Bericht , wie zuvor ein anderer Bericht von mir, unter Off Topic eingestellt sein. Zur damaligen Zeit war an die Anschaffung eines Wohnmo- biles gar nicht zu denken. Ein WoMo als Zweitfahrzeug ? Wer hatte damals das erforderliche Geld dazu, zugegeben, Wohnwagen hat man schon damals genug gesehen. Aber Wohnmobile doch wohl seltener. Auf unserer Reise habe ich, soviel ich mich erinnern kann, kein Wohnmobil gesehen. Vielleicht mal einen VW Westfalia oder ähnliche Kleinlaster, die als Womo fungierten. Damit fuhr man vielleicht auch zur Arbeit, aber sicherlich nicht als Zweitwagen. Aber das nur am Rande erwähnt. Nun zum Bericht: Zunächst ging es nach Basel. Eine Vignette gab es damals aber nicht, kann mich jedenfalls daran nicht erinnern. Liegt ja auch schon über fast 27 Jahre zurück. An viele Dinge kann ich mich noch gut erinnern wenn ich die Bilder sehe. Notizen und einige Belege haben mir die Arbeit wesentlich erleichtert. Die Fahrt bis Basel ging zügig vonstatten. Danach ging es weiter Richtung BIEL und nach Genf. Nun muß ich bemerken, das 1982 das Autobahnnetz von Basel bis Genf noch nicht zu gut ausgebaut war, wie es vielleicht heute ist. Teilstücke Autobahn und dann wieder Hauptstraßen. In Genf angekommen war es schon spät geworden. Also jetzt die Suche nach einer Übernachtung. In Cruseilles ( 15 km nördl. von Annecy ) an der Route Nationale 201 haben wir ein Hotel gefunden. Hotel du Salève war es. Eröffnet 1882. Ich glaube, daß wir zu den Neulingen des Hotels gehörten. Ausgestattet mit Telefon, Farb –TV und Wecker. Wir hatten aber nur noch Schlaf im Sinn. Nach dem Frühstück ging es dann weiter Richtung Süden Zunächst nach SISTERON. Jetzt kommen einige schwarz/weiß Aufnahmen von der Schweiz und von Sisteron. mk9 ( Manfred ) editiert romantik in schwarz/weiss.
schön :!: Hallo Christine,
hatte den Schreibfehler in dem Wort Nostalgie entdeckt, wollte das noch ändern und dann irrtümlich auf das Wort Quote anstatt editieren geklickt. Konnte es aber nicht mehr ändern. Danke für Deine Hilfe. Hoffentlich passiert mir das nicht noch einmal. Muß demnächst einfach besser aufpassen. :) Manfred Fortsetzung ( Bericht 1982 )
Haben uns aber in Sisteron nicht lange aufgehalten und nach dem Stadtbummel die Weiterfahrt angetreten. In späteren Jahren haben wir des öfteren die Strecke von Grenoble Richtung Süden über die RN 75 genommen. Damals gab es aber noch nicht das Teilstück der A 51, sondern nur die Hauptverkehrs- straße Richtung Sisteron . Landschaftlich finde ich diese RN 75 sehr schön. Mit dem PKW war der Col de Croix- Haute ( 1.175m ) kein Problem (mit meinem alten J7 oder J9 sehr wohl). Im Bericht von Jonathan ( Werner ) im Jahr 1981 mit seinem VW LT ist nichts Näheres davon erwähnt. Sicherlich hat auch er damals seinen Spaß dabei gehabt, wenn sich hinter ihm eine lange Schlange gebildet hat. Wir haben uns auf unserer Fahrt aber Zeit gelassen und uns an der schönen Landschaft erfreut Südlich von Sisteron beginnt dann die RN 85.Irgendwo sind wir dann von der RN 85 abgebogen und über die Durance Richtung Valensole bzw. RIEZ auf einer Departementstraße weitergefahren. Die genauen Straßenbezeichnungen habe ich mir später auf einer genauen Karte einmal angesehen. Bemerken möchte ich in diesem Zusammenhang, daß wir damals nur eine einfache Frankreichkarte besaßen. In Riez kurzen Aufenthalt gehabt um etwas zu essen, wie zuvor auch in anderen Orten. Denn Vorräte waren nicht an Bord. Wie gut hat man es heutzutage mit einem WOMO, gefüllter Kühl- schrank usw. Einen kleinen Sprachführer über die franz. Küche hatten wir wohl dabei. Aber eine Speisekarte in Handschrift lesen, war schon so gut wie unmöglich. Ich weiß zum Teil nicht, was wir uns da bestellt haben. Hat auf jeden Fall geschmeckt und satt geworden sind wir auch immer. Man muß sich halt mal überwinden und gestorben sind wir auch nicht davon. Vielleicht waren es regionale Spezialitäten, die wir bestellt haben. Wissen möchte ich es aber im Nachhinein aber auch nicht. Von Riez ging es dann über das Hochplateau Richtung Lac de Ste. Croix. Oberhalb des Ortes führte die Straße zum kleinen Ort BAUDUEN. Das Hotel lag kurz am südl. Ende des Sees. Hübsches Hotel Haben wir dort erwischt. Rustikal eingerichtet. Sehr freundliche Besitzer. Sprachen kein deutsch und wir kein französisch. Aber alles klappte reibungslos. Man muß sich halt einfach entsprechend anpassen. Und ein freundliches Lächeln und ein paar Worte in franz. Sprache öffnen Tore und Türen. Jetzt noch ein Bild von Sisteron in Farbe sowie ein Bilder vom Hochplateau in der Nähe von RIEZ. Morgen geht’s weiter mit der Rundreise um den See nach Moustiers-Ste. Marie. an meine Leser Manfred ( mk9 ) PS: Bericht wurde unter Frankreich von den Verantwortlichen des Forums umgestellt. Juni 1982 in Bauduen, Besuch der Ortschaft les Salles s-Verdon und Rundreise um die Verdonschlucht mit Besuch von Moustiers Ste.-Marie
Nach einem ausgiebigen Frühstück, nicht zu verwechseln mit dem üblichen „petit déjeuner“ beschlossen wir, einen Ruhetag einzulegen. Sind dann zum See gegangen und haben den schönen Tag genossen. Bauduen ist ein kleiner Ort am südl. Zipfel des Sees und liegt gegenüber dem Ort Ste. Croix. Am Nachmittag hörten wir, als wir am Stand waren, Motorengeräusche. Ein Hubschrauber kam angeflogen. Zunächst nahmen wir an, daß er auf dem Lac zu einer Notlandung ansetzte, da er sich unmittelbar über der Wasseroberfläche befand. Dann bemerkten wir aber, daß er wieder an Höhe gewann. Tatsächlich entnahm er aus dem See Wasser au, und flog wieder davon. Also mußte doch irgendwo ein Feuer sein, was in der dortigen Region nicht selten vorkommt. Vielfach ist es Brand- stiftung oder auch Unachtsamkeit von Wanderern. Glasscheiben, die wie Brenngläser wirken, können aber auch die Ursache derartiger Brände sein. Jedenfalls mehrfach kam dieser Helikopter angeflogen. Das war natürlich die Gelegenheit ein paar Fotos zu machen. Zunächst noch ein Foto von Bauduen. Habe noch Bilder vom Restaurant. Da es sich aber um Postkarten handelt wurden diese Karten nicht von mir gescannt ( Urheberschutz denke ich mal ) Ob es erlaubt ist, diese Karten zu scannen und zu veröffentlichen, kann ich nicht sagen. Möchte aber Keinerlei Schwierigkeiten bekommen und laß es einfach bleiben. Was ich aber festgestellt habe, ist, daß sich in dem Speiseraum einiges geändert hat. Hab mal gegoogelt unter: Bauduen und dies dann gesehen. Am nächsten Tag wurde dann der Ort les Salles – sur – Verdon aufgesucht. Aber davon später. Manfred ( mk9 ) Und so wird der wirklich sauber???? Hab den Piloten nicht fragen können.
Denke, dass er keinn Hochdruckreiniger mehr braucht. :D Aber es ist schon fliegerisches Können, derarige Manöver unmittelbar über dem Wasser, den Heli so zu beherrschen. Frag mal einen Hubschrauberpiloten wie schwierig es ist, solche Manöver durchzuführen. Dagegen ist es ein Kinderspiel einen Airbus zu fliegen. mk9 So, da bin ich wieder mit meinem Bericht.
Besuch von les Salles sur Verdon und Rundfahrt nach Moustiers Man muß die Geschichte des Lac de Ste. Croix kennen und verstehen, was es bedeutet, dass ein Dorf dem Projekt der EDF ( Eléctricité de France ) weichen muß. Das ursprüngliche Dorf liegt heute mitten im Stausee. Beim Aufbau des neuen Dorfes wurden zum Teil noch die ehem. Haustüren verwendet.. In einem der Cafes neben der Kirche sind die Wände vollgehängt mit Bildern vom alten Dorf. Ob es heute noch so ist, kann ich nicht sagen. Leider gab es seinerzeit noch kein Internet und wer war von unseren Forenmitgliedern in den 80iger Jahren schon einmal dort. Bestimmt nicht viele. Für uns stand es aber fest: wenn wir einmal ein WOMO haben, so wird irgendwann diese Gegend noch einmal besucht (verwirklicht 1990 auf einer längeren Frankreichtour ). Erwähnt in meinem Bericht unter FRANKREICH: „ Tour de France „ 1990. Allerdings waren damals alle CP`s besetzt und camping a l a ferme gemächt, war auch schön. Hab mal gegoogelt. Eine interessante Seite unter: --> Link mit alten Aufnahmen vom ehemaligen Dorf, anschauenswert, Jetzt aber zum Bericht. Nach dem Frühstück ging es dann zur Rundfahrt um die Schlucht. Zu den Bildern braucht man erst gar nichts zu erwähnen. Die Bilder sprechen für sich und sind in anderen Forenbeiträgen unzählig schon einmal ins Netz gestellt worden. Aber jeder erlebt diese Aussichten anders, immer wieder überwältigend. Vor la Palud s. – Verdon sind wir von der D 952 abgebogen und die D 17 bis les Louches gefahren. Natur pur, Schotterstrecke und ganz einsam. In Les Louches hörte die Straße auf. Bienenkästen und Ein Briefkasten war zu sehen, sonst nur Landschaft, kein Haus gesehen. Ob man vergessen hatte den Briefkasten zu entfernen ? Ich weiß es nicht. Also gewendet und wieder auf die D 952 Richtung Moustiers. Besuch von Moustiers – Ste. Marie folgt noch. Jetzt nur Bilder von der Rundfahrt. Manfred Hallo,
leider wurde der SP. ( Aire de délestage unter den Platanen ) von les Salles sur Verdon für Womo´s gesperrt, da dort eine Wohnsiedlung gebaut wird. Ferner ist das Übernachten im Womo am Seeufer nicht mehr gestattet, nur noch am CP. Habe ein Bild von der Reglementierung , ist aber nicht von mir, also keine Veröffentlichung... Als Alternative gibt es noch den SP. in Moustiers Sainte Marie. Nur als Info, für diejenigen die " les Salles am Lac de Sainte Croix " als Urlaubsziel haben... , gary32 Hallo Gary,
Deine Info ist sicherlich für WOMO-Fahrer von Bedeutung. Damals gab es keinen Stellplatz in les Salles, hab zumindest in den 80iger Jahren fast keinen Stellplatz, wenn überhaupt vorhanden, in Frankreich gesehen. Als wir in les Salles waren, gab es dort nur einige hundert Einwohner. Mit freundlichem Manfred Hallo,
der Platz war am Ortseingang als " Ausweichplatz " gedacht für den am Seeufer gelegenen CP. Wurde zuletzt aber auch von Womo´s gerne benutzt. Wir waren 3 mal in den vergangenen Jahre dort, aber damals war schon bekannt dass es nur eine Frage der Zeit war bis der Platz nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Schade... denn es ein war schöner ruhiger Platz... Am Lac sind jetzt die Löschflugzeuge von Typ " Canadair " statt Hubschrauber im Einsatz... zur Info, gary32 Die Verdonschlucht im Juni 1982
Von les Salles fuhren wir auf die D 71 ( Corniche Sublime ) über die Brücke PONT de l ` Artuby nach Comps – s – Artuby. Von dort ging es auf der D 955 in nördlicher Richtung auf die D 952, die nach Moustiers – Ste. Marie führt. Manch ein Leser mag wohl denken, warum informiert er uns mit all den Straßennamen. Der Grund ist einfach zu erklären. 1. ich bin ein fanatischer Landkartenfan. Verwahre uraltes Kartenmaterial, was ich einmal benutzt habe. Ist vielleicht ein spleeniges Hobby von mir. Leider aus dem Jahre 1982 ist nichts mehr vorhanden. Dafür aber noch aus 1990 aus unserer 1. Frankreichtour. 2. Jeder kann, der daran interessiert ist, anhand von neuerem Kartenmaterial diese Etappen verfolgen, nachlesen und sich orientieren und nachprüfen, ob ich nichts „vom Pferd “ erzählt habe. Die Straßen mögen zwischenzeitlich besser geworden sein oder auch nicht. Dies wissen Diejenigen, die in späteren Jahren ebenfalls die Gorges de Verdon aufgesucht haben. 3. Meine Kinder haben immer wieder gesagt, was mag so spannend an Straßenkarten für Vater sein, dass er sich so damit befaßt ( siehe 1. ) Jetzt kommen erst einmal Bilder von der Rundfahrt. Erklärungen zu den Bildern sind nicht nötig. Selbsterklärend darf ich wohl sagen. Es existieren von den Ausblicken auf die Verdonschlucht noch unzählige Bilder, die aber auch aus Berichten von anderen Usern schon veröffentlicht wurden. Mk9 PS die Artuby - Brücke ist jetzt beliebt bei BUNGEE - Springern :D Noch ein paar Bilder von der D 17
Manfred ( mk9 ) Manfred.....genial, genial, genial......meine erste Camping-Reise per Zelt ging auch 1982 nach F und per Wohnwagen 1983.................da werden wieder zahlreiche Erinnerungen wach. Wunderbare Bilder..........ich sehe noch die Franzosen bei Dämmerung mit Standlicht fahren oder die Nacht in gelbes Fahrlich getaucht....da war man als Ausländer in F schon seltener mit den weissen Leuchten.....tja, alles so Erinnerungen neben der genialen Landschaft (-svielfalt), die einem so einfallen......ich muss da auch dringend mal hin :)
Übrigens, tolle Idee mit den Nostalgie-Berichten :!: .......und die Bungee Spinger hab ich in den 90er Jahren auf der Brücke auch gesehen :D Hallo Michael,
habe gerade erst Deine Nachricht gelesen und habe mich darüber sehr gefreut. Selbst wenn es nur bei einem Feedback zu meinem Nostalgiebericht bleibt, so hat es sich für mich schon gelohnt. Denn dann sind es schon zwei, die mit mir eine fast vergessene Zeit aus Frankreich- urlauben wieder neu erleben und sich an Ereignisse erinnern, die lange zurückliegen. Für meine Frau und für mich bleiben es unvergessene Erlebnisse die ich nie missen möchte. Mit freundlichem Manfred.
Das finde ich auch! Gerade für Leute, die genau diese Strecken schon gefahren sind und nun anhand der historischen Berichte vergleichen können, wie sich die Landschaft verändert hat. Bestimmt nicht immer zum Positiven :? Geht es denn noch weiter Manfred? Hallo Eva,
es geht noch weiter. Es kommen ja noch die Bilder von Moustiers. Muß aber noch die entspr. Bilder einscannen und uswählen, welche ich im Bricht veröffentliche. Mich würde interessieren, ob Du mal im Internet die alten Bilder von Les Salles angeschaut hast. Mit freundlichem Manfred Hinweis zum Tourenberichtes bzgl. Canyon du Verdon
Vermutlich klappt es nicht mit dem LINK in meinem Bericht. Habe deshalb im Internet noch einmal nachgesehen. Dort einmal unter dem Suchbegriff: Les Salles sur Verdon folgendes gefunden: auf Seite 1 ganz unten: les Salles-sur-Verdon l`historie complète du village Diesen Eintrag anklicken. Oder einen Reisebericht eines Radfahrers unter: quaeldich um den grand canyon In diesem Bericht ist allerdings der Ort falsch angegeben. anstatt: la Salle , muß es les Salles heißen mk9
Ich hab's probiert, aber der link geht nicht :cry: Fahrt nach Moustiers- Ste. Marie
Wieder auf der D 952 Richtung Moustiers mit Ortsbesichtigung mit einigen Bildern. Auf diesem Teilstück war vorausschauende Fahrweise schon geboten, nicht mit einem PKW sondern mit Bussen. Wohnmobile habe ich keine gesehen, auch keine Wohnwagengespanne. Der Reisebus ( siehe Bild ) hat sich offensichtlich etwas verschätzt und nicht den „äußersten“ Fahrbahnrand ausgelotet. War allerdings auch eine Fahrbahn mit unbefestigtem Seitenstreifen. Hätte besser seinen Mitfahrer mal aussteigen und dirigieren lassen. Blieb mit seinem Bus an einer überhängenden Felsvorsprung hängen. Nach einer Viertelstunde konnte er, nach mehrmaligem rangieren wieder seine Fahrt fortsetzen. Die Beule im Dach hat er sich aber eingehandelt. Es war aber auch so, dass ein Teil des Seitenstreifens fehlte und auch ein Warnbalken auf den Gefahrenherd hinwies. Der nachfolgende Reisebus hat die Gefahrenstelle besser passiert und ist am äußersten Rand gefahren und kam einwandfrei durch. Nach dem kurzfristigen Aufenthalt kamen wir aber zügig nach Moustiers. Den Nachmittag haben wir dann in Moustiers verbracht. Dort konnte man auch, wenn nicht gerade billig, bemaltes Porzellan kaufen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch Ste. Croix de Verdon aufgesucht. Am frühen Abend trafen wir dann wieder in unserem Hotel in Bauduen ein. Ein schöner Tag mit fantastischen Aussichten wurde mit einem guten Abendessen und einer Flasche guten Rotweins beendet. Es folgen jetzt Bilder von Moustiers, die ich aber nicht näher erläutern brauche. Manfred ( mk9 ) muß noch ein paar Bilder bearbeiten ( waren zu groß, etwas Geduld bitte ) Bilder auf der Fahrt nach Moustiers Ste. Marie
mk9 Bilder von Moustiers Bilder von Moustiers zunächst noch ein paar Bilder von der Gegend um den See. Dann folgt der vorletzte Bericht über unsere Reise.
Manfred 1982 von BAUDUEN nach RIEZ und zurück nach Bauduen
Am nächsten Tag planten wir eine Tagestour zum Hochplateau und nach RIEZ. Natürlich wurde es, befuhr wir losfuhren, wieder 10.00 Uhr Aber wir hatten ja genügend Zeit. Oberhalb von Ste. Croix bogen wir auf die D 11 Richtung Riez ab. In Riez wurde eine Ortsbesichtigung gemacht. Laut einschlägiger Literatur war Riez im Mittelalter Von einer Stadtmauer mit 2 Stadttoren umgeben. Diese antike Stadt weist viele romanische Bauten auf. Mein Foto zeigt eines der Tore. Welche Bezeichnung dieses Tor hat, ist mir nicht bekannt. Das andere Bild ist links von diesem Stadttor aufgenommen. Sehenswert sind auch die Reste des Apollotempels aus dem 1. Jahrhundert. Da wir auf dem Hinweg ziemlich getrödelt haben ( Sonnenbaden auf dem Hochplateau ) bekamen wir wieder Hunger. Zum großen Entsetzen fand ich mein Brieftasche mit Geld und Kreditkarte nicht. Wo mag ich sie wohl verloren haben, keine Ahnung. Gestern hatte ich sie doch noch. Zum Auto gegangen, dort war sie auch nicht. Was jetzt ! Zum Glück hatte meine Frau ausreichen FF in ihrer Tasche. Es reichte um die Rechnung zu bezahlen. Aber wie sieht es denn aus, wenn ich die Hotelrechnung bezahlen mußte, denn am nächsten Tag sollte es ja weiter Richtung Grasse, Nizza und dann nach Italien gehen. Und tanken mußten wir auch noch. Für Italien machte ich mir keine Sorgen. Denn in Diano Marina hätte ich mir Geld für die Heimreise leihen können. In den 70iger Jahren haben wir 2 mal in einem kleinen Hotel unsere Ferien verbracht. Der Hotelier hätte mir ausreichend Geld gegeben. Aufgrund dieses Ereignisses hatten wir auch keine Lust mehr für weitere Besichtigungen. Vorgesehen war noch das Städtchen / Dorf ALLEMAGNE en Provence, was man uns im Hotel empfohlen hatte. :( Im Hotel in Bauduen angekommen habe ich gesagt, dass ich kein Geld mehr haben. „ Pas d`argent“. Hatte mir im Wörterbuch diese Formulierung gesucht. Es wurde aber nur gelächelt. Die Besitzerin ging Zur Reception und gab mir meine Brieftasche und sagte etwas, was ich nicht verstanden habe. Nur das Wort „Chambre bzw. Lit“ habe ich verstanden. Also hatte ich meine Brieftasche auf dem Bett liegen lassen. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Man, war ich froh. Alles wieder im grünen Bereich. Hätte vielleicht eine Saison als Tellerwäscher dort bleiben müssen. Am nächsten Morgen, nach ruhiger Nacht, unsere Rechnung bezahlt. Die hab ich noch aufbewahrt. Vom 21.06. - 24.06. 1982 + 28 FF für Frühstück ( 2 Personen ) insgesamt 1.239 FF + Trinkgeld für Bedienung und für die Brieftasche, die man aufbewahrt hatte, habe ich auf 1.400 FF bezahlt. Aber das war es mir wert. Hätte sonst keinen Ausweis, keine Fhzg.-Papiere, keinen Führerschein und keine Kreditkarte und kein Bargeld gehabt. mk9 1982 Rückreise ( letzter Teil )
Es ist bisher niemanden aufgefallen, dass 1 Tag ( 24.6.) in dem Bericht fehlt. An dem Tag haben wir nichts unternommen. Lediglich noch ein Besuch von Ste. Croix, Ansonsten haben wir diesen Tag mal richtig gefaulenzt. Am Wasser gesessen und die Sonne genossen, im Ort ein bißchen herumgegangen und den letzten Tag ohne größere Aktivitäten verstreichen lassen. Und nur überlegt, ob wir wieder die gleiche Strecke zurückfahren sollen oder nicht. Somit wäre die richtige Formulierung in meinem vorherigen Bericht gewesen: Am übernächsten Tag. Rückreise über Grasse zum Mittelmeer und dann über die franz. / ital. Grenze nach Italien (Diano Marina. Und von dort über Turin, Aosta-Tal wieder in die Schweiz. Das dies bis nach Hause zu stressig geworden wäre war noch irgendwo hinter Basel eine Übernachtung geplant. Gesagt, getan und ab nach Italien. In Diano Marina DM in Lire getauscht, zu Mittag gegessen und auch dort noch einmal für 1 Tag geblieben. Wäre vermessen gewesen, weiterzufahren. Erst am nächsten Tag sollte die Weiterfahrt nach Lausanne erfolgen.. Vorgesehen war die Strecke über Turin, obwohl mir dies zunächst nicht gefiel. Aber es wäre die kürzere Strecke über das Aosta-Tal und die Alpen zur Schweiz. In den 70iger Jahren sind wir diese Strecke schon mal von Süden nach Norden gefahren. Die Land-schaft okay, nur die Straße nicht. Durchs Aosta – Tal fanden wir es wieder viel schöner. Jetzt die Ent- scheidung: TUNNEL oder PASS. Einstimmig: über den Pass ( Großer St. Bernhard ). Mit dem PKW kein Problem. Pausen konnten wir aus Zeitgründen machen, zumal in Deutschland eine letzte Über-nachtung in einem Motel geplant war. Einzelheiten bzgl. Streckenführung und Übernachtung kann ich wegen fehlenden Aufzeichnungen nicht machen. So habe ich nur einige Bilder von der Rückfahrt. mk9 Jetzt die letzten Bilder der Nostalgiefahrt 1982 Deutschland-Schweiz-Frankreich-Italien-Schweiz-Deutschland
an die Leser meines Berichtes. Manfred Die Bilder sind u.U. nicht in der richtigen Reihenfolge Habe noch ein paar Bilder aus der Schweiz. Und das war´s denn auch.
mk9 Super, Manfred, das war ein wunderbarer Bericht ! Danke dafür :!: Danke! Hat Spass gemacht zu lesen :gut:
Hab ich das jetzt richtig verstanden: das war der letzte *historische* Bericht von dir? Das wär aber schade :( Na ja, vielleicht gibt es ja bald ganz aktuelle Reiseberichte von dir, die Saison fängt ja gerade erst an. ja, mehr von so was.
ich hab mir auch ein paar reiseführer aus den siebzigern besorgt, die mit den neuen verglichen und anschliessend einige orte besucht. mit der zeit werden manche dinge einfach anders betrachtet. deshalb finde ich solche berichte immer wieder gut. weitermachen :!: 1982 ( es war einmal .... )
Hallo Eva, hallo Michael, hallo al. Hat mich ebenfalls gefreut als ich den Bericht zusammengestellt habe. Bilder aus verg. Zeit betrachtet, die damaligen Notizen ausgewertet und für den Bericht verwendet. Manchmal mußte ich schon nachdenken. Geholfen hat mir auch das Personal im Hotel von Bauduen. Habe es damals wohl nicht immer verstanden. Aber kleine Informationen auf einem Blatt waren schon hilfreich. Es wäre im Nachhinein schön gewesen, wenn ich die kleinen Zettelchen aufbewahrt hätte. Aber damals hätte ich nie gedacht, daß ich einmal für eine andere Lesergemeinde, außer meiner Familie, einen Bericht schreiben würde. An ein Wohnmobil hatten wir sicherlich schon einmal gedacht. Es blieb jahrelang nur ein Wunschgedanke und erst 1990 Wirklichkeit, Wenn auch sehr schlicht und einfach. Aber der 1. Peugeot , den ich zum WOMO, diese Bezeichnung ist wohl etwas übertrieben, ausgebaut hatte, war etwas Eigenes und hat uns dann auch bis 1995 an viele Orte zuverlässig begleitet. Mal abgesehen von einer Auspuffreparatur und einem defekten Zündkabel. Aber das konnte leicht repariert werden Dann hat aber der Rost die Überhand genommen. War schon schrecklich als ein Greifer ihn auf einen Abschleppwagen hievte. Trauer war angesagt, aber der Nachfolger wartete schon zur Restauration und zum Ausbau als WOMO. Diejenigen, die in den 8oiger Jahren schon mit Wohnmobilen , sicher seltener als Wohnwagen unterwegs waren könnten sicherlich auch vieles aus der damaligen Zeit berichten. Frage: weshalb wohl so Wenige ? . Mich würde es sicherlich ebenfalls interessieren. Ich bin jedenfalls froh, die damaligen Reise gemacht habe. Das war dann auch der Anlaß , irgendwann einmal unabhängig von einem Hotel Urlaub zu machen. Eva, habe noch so viel Material ( 1990 und 1991 Tessin ) , ab 1991 Frankreich bis 2001 in Alben. Noch einige Jahre in Kartons gelagert. Letzter Frankreichurlaub 2007 nur digitale Fotos. Aber zuerst mache ich wohl mal eine Pause. Aber vielleicht ändere ich meine Meinung doch noch, mal sehen. Stelle noch ein paar Fotos für Diejenigen ins Netz, die ihren Urlaub mit ausgiebigen Kanufahrten auf dem Tarn oder anderswo für Frankreich im Programm haben. Viel Spaß dabei. Nachdem ich jetzt dies alles geschrieben habe, werde ich mich in mein Gartenhaus zurückziehen und diesen schönen Tag genießen. :) Es grüßt Euch Manfred ( mk9 ) Dann kann ich ja doch noch auf weitere Reiseberichte hoffen.
Ich kann mir nicht helfen - irgendwie sieht dein Gartenhäuschen sehr französisch aus :D Das ist doch mal konsequent 8) Einen schönen Nachmittag im selbigen! Hallo Manfred ( in Deinem netten Gartenhäuschen :) )
ich find Dein es war einmal.... prima ! Gibts noch mehr davon ? 1982 war ich gerade mal ausgelernt ( 20 J.) und bin im Winter nach CH-Wengen arbeiten gegangen :D ...als Restaurationstochter :wink: Bis dahin kannte ich nur ein Zweimannzelt ... Kommentar zu meinen letzten Ausführungen
Der Franzose im Gartenhäuschen ist Jacques ( ex Sergent-Chef ) in Zivilkleidung. Jetzt bedient er mich. :D Auf der rechten Hand hält er ein Tablett. Normalerweise steht dort ein Weinglas und eine Flasche VIN ROUGE. Aber es ist noch zu früh, erst wenn die Lichter angehen ist es soweit. Apropos Gartenzwerge. Die habe ich nicht gekauft. Waren von meiner Schwiegermutter. Die, also die Gartenzwerge, damit keine Mißverständnisse entstehen, konnte ich nicht so einfach entsorgen. Haben jetzt ein neues Zuhause. Die reden und stören auch nicht. :) lächeln und haben immer gute Laune. Daran sollte man sich immer erinnern. Ein schönes, sonniges Wochenende wünscht Manfred ( mk9 ) Jetzt warte ich erst einmal auf die Fortsetung von Jonathan ( Werner ) mit seinem Frankreichbericht: 1981 dein gartenhaus sieht verlockend aus. ich hoffe, du konntest deinen nachmittag dort geniessen.
die letzten bilder waren ouuuuuh jaaa, schööön :!: Manfred, ich habe es dir ja schon bei deinem ersten Bericht geschrieben: ich bin total begeistert. Und es ist wunderbar, dass du die Idee hattest, mit den Nostalgieberichten zu beginnen. Da kommen soooooo schöne Erinnerungen hoch, die ich schon vergessen glaubte...
Danke für deine Mühe. Habe die Ehre Gogolo Hallo al ,
ich habe den Nachmittag genossen . So könnte es bleiben. Wollte noch einiges im Garten machen. Hatte dazu aber keine Lust. Es läuft ja nicht davon. Lange dauert es ja nicht mehr bis ich mal eine kleine Tour mit meinem J9 machen kann. Und bei Dir dauert es ja auch nicht mehr lange. Ich denke an die Hochzeit in Krefeld . Hallo Gogolo, den Reisebericht zu erstellen und ins Netz zu stellen hat mir mächtig Freude gemacht. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt erschien es mir angebracht dies alles noch einmal aufzurollen. Alles was GESTERN war gehört der Vergangenheit an. Und was HEUTE ist, wird auch mal der Vergangenheit angehören. Und so wird auch die momentan weltweite Situation einmal Vergangenheit sein. Was erfreulich war soll in der Erinnerung bleiben. Alles andere versuche ich zu vergessen. Mein Wunsch war bei diesem Bericht, daß die Leser sich an dem Geschilderten erfreuen sollten. Glaube, es ist mir ein bißchen gelungen. Schönes Wochenende wünscht Euch Manfred |
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