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Unser Reisebericht Normandie Juni 2008
Samstag, 7.6. Abfahrt am Nachmittag aus Münster. Letzte Einkäufe im Real in Dülmen, dann Weiterfahrt über Venlo, Antwerpen nach Brügge. Aus unerklärlichen Gründen hat sich die Schranke am Stellplatz nicht geöffnet. Es war aber nicht so schlimm, die Übernachtung hätte 22,50 € gekostet. Also sind wir weitergefahren nach Calais. Dort haben wir leider nicht auf Anhieb den Stellplatz an der Mole gefunden und haben im Containerhafen übernachtet. Es war aber sehr ruhig, so dass wir gut geschlafen haben. Sonntag, 8.6. Beim Aufwachen war es leider sehr bedeckt, also erst einmal Kaffee trinken und dann weiter. Wir haben uns dann noch den Stellplatz an der Mole angesehen, wir hätten nur weiter Richtung Zentrum fahren müssen, dort ist er ausgeschildert. Weiterfahrt an der Küste entlang über die D 940. Frühstück mit Meerblick. Es gibt in den kleinen Orten entlang der Küste Stellplätze, die auch gut ausgeschildert sind. Wir wollen aber weiter. In Wimereux sind wir auf die A 16, dann auf die A 29 und die N 27 nach Dieppe gefahren. Dort gibt es einen schönen Stellplatz im Hafen (7,00 €/24 h), so dass wir bleiben. Kaffee und Kuchen vor dem WoMo Nach Kaffee und Kuchen haben wir einen langen Spaziergang über die Klippen und durch den Ort gemacht. Es hat uns in Dieppe sehr gut gefallen, so dass dieser Ort sehr zu empfehlen ist. Montag, 9.6.
Es war eine wunderbar ruhige Nacht und wir haben lange geschlafen. Nach dem Frühstück um 12.30 Uhr!! Weiterfahrt an der der Küste entlang. Mal durch kleine Orte, die oberhalb der Küste liegen, mal in die Orte direkt an der Küste. Aber viel ist nicht zu sehen, da wir nicht in die engen Straßen fahren. Der Stellplatz in St. Vallery au Caux liegt wunderschön auf einem Felsvorsprung, war aber total voll. So sind wir weitergefahren. Der Platz in Fécamp an der Mauer hat uns überhaupt nicht gefallen. So sind wir durch Le Havre (Stellplatz direkt im Hafen, wo die Fähren und Cruiser ablegen) über die Ponte de Normandie bis Caen auf der Autobahn gefahren (auch Etretat hat uns nicht gefallen, Parkplatz an der Straße). „Gelandet“ sind wir am „Juno Beach“, wo de Gaulle im Juni 1944 bei der Invasion gelandet ist. Wir campieren „wild“, aber in guter Gesellschaft von Franzosen, Belgiern und Niederländern. Nach einem Gang am Strand entlang mit Besichtigung des Ehrenmals und der Invasionserklärungstafeln wird gegrillt. Danach gab es den ersten tollen Sonnenuntergang dieses Urlaubs. Die Färbung des Himmels war so atemberaubend, wie man es sonst nur in romantisch-kitschigen Filmen sieht. Nach diesem atemberaubenden Farbspiel und einem Absacker im Wohnmobil hatten wir eine sehr ruhige Nacht. Dienstag, 10.6. Beim Aufwachen strahlender Sonnenschein und wir kommen tatsächlich schon um 11.00 Uhr los. Wir fahren weiter über Bayeux, wo der Teppichkauf von Dieter leider nicht so erfolgreich verlaufen ist. Er war ganz einfach zu groß für unser Wohnmobil. Auf der Fahrt schauen wir uns ein paar Orte an und suchen Stellplätze. Wir landen am Leuchtturm „Barfleur“ und bleiben. Ein toller Platz zum Übernachten. Wir machen einen kleinen Rundgang und schauen uns die nähere Umgebung an. Da gerade Ebbe ist, können wir den Leuchtturm umrunden. Ein wunderschönes Plätzchen zum Grillen und wieder ein toller Sonnenuntergang mit romantischer Stimmung. Mittwoch, 11.6. Nach dem Frühstück sind wir weiter an der Küste entlanggefahren durch kleine Orte, über die Nationalstraße, wieder durch kleine und winzige Orte, am Zwischenlager LeHague vorbei nach…. Am Nachmittag haben wir die Wanderung 16 aus unserem Buch gemacht. Es war eine beeindruckende Klippenwanderung mit vielen tollen Aussichten und kleinen verschlafenen Dörfern, dann wieder an die Küste zurück und zu unserem Platz mit toller Aussicht von der Terrasse. Es wurde zwar etwas frischer, aber die Sonne schien noch lange so hell, dass wir bis 22.30 Uhr mit Sonnenbrille draußen gesessen haben. Unsere Nachbarn gingen in der Zwischenzeit baden, aber dazu fehlte uns der Mut. Donnerstag, 12.6. In der Nach fing es sehr stark an zu regnen und ein stürmischer Wind kam auf. Dieter hat vorsichtshalber das Wohnmobil auf den befestigten Parkplatz gestellt, bevor wir eventuell nicht mehr von der Wiese runterkommen. Nach dem Kaffeetrinken haben wir uns auf den Weg zum Mont St. Michele gemacht. Der Regen hat aufgehört und ab und zu kommt die Sonne durch. Aber es ist frisch und windig. Das Wetter hält sich, kein Regen mehr. Gegen 14.45 Uhr kommt unser Ziel in Sicht. Wir fahren auf den Stellplatz direkt am Mont St Michele (8,00 € inklusive Übernachtung). Der Berg liegt vor uns im Sonnenschein, nichts wie hin. Es ist schon beeindruckend, was man aus einem Felsen machen kann. Man braucht eben nur die richtige Eingebung. Da Ebbe ist, machen wir einen Rundgang um die Insel, über die Insel und durch das Kloster. Nach dem Abendessen zieht es uns noch einmal zum „Heiligen Berg“ und wir genießen bei einer weiteren Umrundung noch einmal den tollen Blick, auch von der Rückseite des Berges. Freitag, 13.6. Es regnet leicht. Wir fahren wieder Richtung Heimat, machen einen Abstecher zur Gedenkstätte Huisnes-sur-Mer, wo fast 12.000 deutsche Soldaten begraben sind. Wir fahren über die AB und Schnellstraße Richtung Heimat. Wieder über die Ponte de Normandie. Einkauf in Abbeville. Dann nach le Crotay auf den Stellplatz hinter den Dünen. Da die Sonne wieder hervorgekommen ist, gibt es ein herrliches Grillfest. Samstag, 14.6. Aufwachen mit Regentropfen auf dem Dach. Nach dem Kaffe wird es heller, aber der Himmel ist noch voller Wolken. Also weiter Richtung Calais. Jetzt wissen wir ja, wo der Stellplatz ist. Nach dem Kaffeetrinken machen wir einen langen Spaziergang am Meer entlang, schauen den ein- und ausfahrenden Schiffen zu, versuchen, einen Blick auf Englang zu erhaschen, gucken uns den modernen Strandbau und die Bunker an. Und das alles wieder bei strahlendem Sonnenschein. Dann kommt ein langer Marsch durch die Stadt und an der Promenade entlang zurück zum Wohnmobil, wo wir uns unser Abendessen wohlverdient zu uns nehmen, natürlich in der ersten Reihe. Sonntag, 15.6. Es heißt Abschied nehmen von Calais … … mit einem Blick auf die Kreidefelsen von Dover. Dann geht es die gleiche Strecke wie auf der Hinfahrt wieder zurück nach Münster. So, den Text habe ich ja geschafft, aber mit den Fotos klappt es einfach nicht, ich glaube, da brauche ich mal professionelle Hilfe. Im Urspungstext (Word-Datei) sind die Fotos alle mit eingefügt, aber das konnte ich nicht hier einfügen. Den ganzen Text konnte ich auch nicht aus der Datei einfügen. Ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll!!! Viele Hallo Uschi-S,
Du hast ja nun deinen Bericht schon eingestellt. Soviel wie ich weiß, kannst Du nun keine Bilder mehr in den Text einfügen. Du kannst aber die Bilder nachschieben. Schreibe einen Satz in eine neue Antwort; gehe etwas auf der edit-Seite nach unten, dort findest Du die Zeile "durchsuchen", hier findest du Deine Bilder, die Du nach und nach öffnest (die pixelgröße sollte nicht mehr als 600 - 800 Pixel haben, also vorher herunterbringen; kopiere bitte vorher die zu bearbeitenden Bilder in einen Extraordner, damit du deine Originale nicht versaust); dann gehst du auf Vorschau; falls es Dir gefällt "Absenden". anschließend können wir uns an Deinen Bildern laben. Schööön - da könnte ich gleich losfahren :flower: Die meisten von dir beschriebenen Ecken sind mir sehr vertraut. Der Michel ist bei uns auch immer ein Muss auf dem Weg in die Bretagne, weil dort eine ganz besondere Stimmung herrscht. Mich wundert nur, dass ihr Honfleur nicht angefahren seid. Ich finde auch dort sollte man mindestens 1x im Jahr gewesen sein.
Und jetzt noch ein paar Bilder, das wäre perfekt :wink: An den Bildern wird gearbeitet. Ich habe da jemanden bestochen mit Töttchen und Pinkus Alt!!!
In Honfleur waren wir schon vor Jahren auf einer Fahrradtour, ganz toll, aber in diesem Urlaub passte es irgendwie nicht. Viele das man in münster fahrrad fährt, war mir bekannt..... aber bis honfleur :?:
aber im ernst, die stadt brauche ich auch nicht jedesmal. dazu gibt es vielzuviel landschaft drumrum. Wie schon bei Dir steht: der Weg ist das Ziel. Wir hatten damals noch gar kein Wohnmobil und waren auf Radtour in der Normandie. Per Rad über die Pont de Normandie - ein tolles Erlebnis.
Viele so eine tour gehört aber auch mal geschildert. evtl im OT.
wie ist denn das gefühl mit dem bike, wenn man die brücke runterdonnert? vorher einen bremsentest gemacht? :twisted: Einen schönen Bericht hast du geschrieben...jetzt warte ich gespannt auf die Bilder.
Und über einen Bericht: Mit dem Fahrrad über die Pont de Normandie und weiter.....würde ich mich auch sehr freuen. Wobei ich es eher vorziehe im Münsterland zu radeln. L.G. Lena Hallo Uschi ,
ein schön beschriebener Bericht :daumen2: Wir waren noch nie dort..... :oops: Dieses Ziel steht dieses Jahr ganz oben ! Wäre toll wenn es mit den Bildern klappt ... Lohnt es sich nicht die Fahrräder dorthin mitzunehmen @ Lena ? die räder? doch schon, aber das münsterland ist eben das radfahrland. Der Bericht mit Bildern steht jetzt, allerdings versehentlich unter Bretagne
Sorry Uschi |
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