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Keilriemen und Batterie


hank123 am 17 Apr 2009 12:39:33

hallo zusammem, nachdem ich mein Bremsenproblem mit Hilfe des Forums schon gelöst hatte, gings ab in die Normandie.

Und wie immer kamen wieder neue Probleme beim Womo auf.

Der Keilriemen fängt immer mal wieder an zu quietschen besonders nach REgen. Er ist auch schon 2-3 mal gerissen in viel zu kurzen Abständen.
Habe schon die Schrauben an der Lichstmaschine bzw Muttern gewechselt, damit sich da nix lösen kann. Jetzt hat er mal wieder 2 Tage gequietscht danach war wieder Ruhe???

Außerdem kam dann noch folgendes Problem. Nach einer etwas länderen Tagestour waren auf einemal beide meine Batterien leer. Während der Fahrt wurde das Licht immer schwächer und schwächer. AUTO und BORD-batterie. Wurden irgendwie nicht mitgeladen??

Keine Ahnung was da los ist. Vielleicht kennt ja jemand die beiden Problematiken und kann helfen.
ISt übrigens nen Hymer Camp auf Ducato und inzwischen über 20 Jahre alt.

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Nasenbär am 17 Apr 2009 12:53:03

Hallo,
das häufige Quitschen des (neuen) Keilriemens und der schnelle Verschleiß bzw. Defekt liegt eher an einer verschliessener oder an nicht fluchtender Keilriemenscheibe (Lima) als an sich lockernden Schrauben.

Eventuell wäre es auch möglich, dass die Lima einen Lagerschaden hat und dadurch schwergängig ist.

Kurzfristige Hilfe kann einsprühen mit zum Beispiel WD40 bringen.

Am rutschenden Keilriemen könnte (neben vielen weiteren Möglichkeiten) auch das Problem mit der nicht geladenen Batterie liegen.

locker am 17 Apr 2009 13:42:37

Hallo Hank123,

das Problem kann ich dir nachfühlen. Ich habe 10 Jahre einen Hymercamp59 gefahren, den ich als 8-jährigen gekauft hatte. Chassis Duc 2,5 TD.
Nach dem ersten Winter hatte ich genau die von dir beschriebenen Symptome.
Ich bin sicher, dass auch bei dir bei dem Fehler nicht die Ladekontrolle aufleuchtet und trotzdem beide Batterien leergesaugt werden, bis du nach einem Aufenthalt nicht mehr starten kannst.
Viele Reparaturversuche kosteten nur viel Geld und haben das Problem nicht behoben. Wenn es zu quietschen anfing, wusst ich schon, das wird wieder teuer. Duc spezialisierte Werkstatt und Boschdienst haben der Reihe nach erneuert: Regler, Lichtmaschine, D+ Kabel, Relais in der Hymer Schalttafel, beide Batterien und viele viele Keilriemen ;-( .
Den Hinweis auf einen Spurfehler durch falsche Lima bekam ich von Hymer.
Traf aber nicht zu, da Fiat bestätigte, das wäre die originale Lima und es läge keinerlei Versatz vor. Fiat und Bosch behaupteten, der Fehler muss im Hymer Aufbau liegen und da wären sie nicht zuständig.
Kontakt mit Hymer: Der Fehler kann nur in Bad Waldsee gesucht werden und da er nur intermittierend auftritt kann das lange dauern.
Ich hatte da Kontakt mit dem Elektromeister Roland Klimm, dem war das Problem nicht unbekannt, Lösung wusste er aber auch keine.

Ab da habe ich Eigeninitiative ergriffen. Die beiden Hochstromrelais in der Hymer Schalttafel entfernt. (Für Batterie Zusammenschaltung und Kühlschrank) Danach einige Reisen durchgeführt. Das Problem war behoben. Da gab es einen derartigen Stromfresser im Aufbau, dass die Lima so stark gebremst hat, dass der Keilriemen überlastet war. Es ist aber nie eine Sicherung durchgebrannt.
Damit war erwiesen, dass der Fehler im Hymer Aufbau lag.
Ich hatte aber dann keine Lust mehr, weiter zu suchen, da ja der Fehler nie über längere Zeit konstant auftrat.
Aufbaubatterie nur mehr über Solar und Landstrom geladen und auf 12V Betrieb beim Kühlschrank verzichtet.
Nach weiteren 2 Jahren habe ich das Womo verkauft und ehrlich die Situation geschildert und die 2 Relais dazu gegeben. Er meinte, sein Sohn wäre eh KFZ Mechaniker und das wäre ein Klacks für ihn. Nach einem Jahr hatten wir noch einmal Kontakt, auch er hat den Fehler nicht gefunden und hat das bei den ausgebauten Relais belassen.

Ist leider eine lange Geschichte geworden, aber vielleicht hilft es dir, große Geldausgaben zu vermeiden, ohne dass das Problem repariert wird.
Die Schalttafel sitzt übrigens unter dem Beifahrersitz, von vorne mit 2 Schrauben zu öffnen. Achtung: hier liegen die ungesicherten Batteriepole an. Also extrem vorsichtig hantieren.

, Walter

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JoS am 10 Mai 2009 19:53:34

Hallo,
manchmal sind die Keilriemenscheiben (nicht nur an der LiMa, sondern auch an der antreibenden Welle ) lose, sitzen nicht richtig, oder sind verzogen.
Auch Kurbelwellenschaden ist möglich.

Und wie schon oben aufgezeigt: mal die anliegende Strom-Last messen o. ggf. zusammenrechnen und mit der LiMa-Leistung vergleichen.

Viel Glück!

murzel am 10 Mai 2009 20:30:41

Hallo Hank123,
Ich hatte damals beinem Duc 2,5td Bj.1989 ein ähnliches Problem Keilriemen ist einmal pro Saison gerissen, ab und an gequitscht :ooo:
Viel probiert neue Riemenscheibe usw. dann sollte der Duc zur Reperatur
des fünften Ganges in die Werkstatt, Ich fahre bei der Werkstatt auf den Hof und der Riemen fängt an zu quitschen. Der Meister holt nen alten erfahrenen Mechaniker dazu, der horcht und schaut, macht den Motor aus. Danach nimmt er ne 1 Meter lange Eisenstange und hebelt an der Riemenscheibe der Wasserpumpe herum. Seine Diagnose war Wasserpumpe Lager defekt. Also Wasserpumpe auch gleich mit gemacht, und siehe da nie wieder Probleme mit dem Keilriemen gehabt :kette:
Vieleicht hilft es Dir ja bei Deinem Problem
Murzel

hank123 am 24 Mai 2009 10:52:16

Nur mal so als Rückmeldung.

Hab vorgestern und gestern mal die Lichtmaschine rausgehbat.

Die Kohlen waren fast komplett runter. Eine Seite ganz die andere etwas weniger. Hab dann den Regler mit den Kohlen ausgetauscht und wieder dran gemacht. Leider ist dabei das Gusseisen der Lima gebrochen und ich musste es mit 2 Kompo Knete kitten und hab noch ne Bandmanschette drumgemacht. Jetzt ist sie wieder drin und läuft. Hoffe mal das war das Problem.

Allerdings hab ich nach dem Start nur 12,9 Volt und lamsgsam steigend gemessen wenn ich was am Gashahn gezogen hab.
Hoffe mal das ist besser wenn sich die Kohlen was eingefahren haben.

andwein am 25 Mai 2009 16:04:42

Hallo @Hank123,
nachdem du schon die Kohlen gewechselt hast wäre es optimal gewesen bei dieser Gelegenheit auch den Kohlenabrieb aus den Kollektorritzen zu holen, oder??
Ist vielleicht ein Tip für alle anderen


Andreas

hank123 am 26 Mai 2009 11:20:12

Hab die Lima komplett mit nem Kompressor ausgeblasen, denke das sollte reichen oder??

Doof war nur das mir beim Einbau beim Hämmern der Schraube das Gusseisen gerissen war. Hab ich dann mit 2 Komponenten Knete verbunden und mit der extrem starken und breiten Manschette wieder zusammen bekommen. -das hält jetzt bombig. Immer wieder was neues an meinem Oldie.
Aber besser beim Einbau als während der Fahrt :D

andwein am 26 Mai 2009 16:10:55

Hallo @hank123,
also ich habe es immer mit der Zahnbürste und viel Benzin oder Spritus oder Isopr. Alkohol gemacht. Ich meine die kleinen Spalten zwischen den einzelnen Kollektorfeldern. Je nach Größe/Abstand der Felder ist man versucht es mit einem Schraubendreher zu machen, aber bei kleinen Motoren kann man die Anschlußdrähte abreissen, deshalb Zahnbürste oder ähnliches.
Mit Ausblasen kriegst du den Kohleabrieb in den Spalten meiner Meinung nach nicht raus.
Aber jetzt ist eh zu spät, die Lima dreht und damit gut.


Andreas

boulette am 28 Mai 2009 22:30:12

Also wenn du sowas machst, nie mit Schraubenzieher oder anderen harten Gegenständen. Es sei denn du hast die Möglichkeit (auf der Drehbank) den Kollektor mit feinem Polierpapier abzuschleifen.
Wenn du mit dem Schraubenzieher an die Kupferkante kommst ziehst du einen feinen Grat hoch, der raspelt dir die neuen Kohlen schneller weg als du neue besorgen kannst und feuern (funken) tuts auch fürchterlich.

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