Hallo! Hier ein kurzer Reisebericht über unsere Fahrt nach Venedig und zum Gardasee ( Den Bericht mit den Bildern könnt ihr auf meiner homepage lesen)
Nach einer unproblematischen Fahrt über die Autobahn kamen wir gegen Nachmittag an unserem ersten Zwischenstopp am Stellplatz in Bad Königshofen an. Der kleine Ort, die netten Restaurants, der große und gepflegte Stellplatz und die Frankentherme eignen sich auch gut für einen längeren Aufenthalt.
Wir aber fuhren am nächsten Tag gleich weiter nach Füssen im Allgäu. Auf dem Stellplatz waren wir schon letztes Jahr. Er hat uns schon damals prima gefallen. In ein paar Minuten ist man zu Fuß in der Ortsmitte zum Bummeln oder Essengehen.
Morgens kauften wir noch schnell ein und weiter ging es Richtung Italien. Es war sonnig und schön warm und so war die Fahrt durch Österreich über den Fernpass die reine Freude. Die Inntalautobahn, der Brenner und auch die italienische Autobahn nach Venedig waren glücklicherweise relativ leer, so dass wir schon gegen frühen Nachmittag auf unserem ersten Ziel in Italien ankamen. Den Campingplatz in Fusina wählten wir besonders wegen der günstigen Schiffsverbindung nach Venedig. Aber auch sonst war der Platz recht schön. Wir konnten uns einen netten Platz selber suchen und richteten uns ein. Ein Stellplatz mit direktem Blick auf die Lagune wäre noch schöner gewesen, aber die waren natürlich schon alle belegt. Wir saßen in der schon sehr warmen Sonne und freuten uns über den für uns jetzt schon angebrochenen Sommer. Abends gab es noch eine Pizza auf dem Campingplatz und dann freuten wir uns auf den morgigen Ausflug nach Venedig.
Nachdem wir in der Nacht noch recht lange recht laute Karaoke-Darbietungen mithören durften waren wir am nächsten Morgen pünktlich um 8.00 Uhr auf der ersten Fähre nach Venedig. Da wir früh in Venedig ankamen, war es noch nicht ganz so mit Touristen überfüllt, wie wir es aus dem letzten Sommer kannten. Trotzdem waren die Schlangen auf dem Markusplatz vor den bekannten Museen für uns schon viel zu lang. Außerdem war das Wetter wieder super und wir nutzen den Tag, um uns einfach durch Venedig treiben zu lassen. Als einzige klassische Touristenaktion fuhren wir aber doch auf den Aussichtsturm am Markusplatz uns besahen uns die tolle Stadt von oben. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares! Dann frühstückten wir zu günstigen Preisen in einem kleinen Cafe abseits der Touristenströme, spazierten durch die kleinen Straßen und über die unzähligen Brücken und freuten uns des Lebens. Nach einer kurzen Vaporettofahrt zur Glasbläserinsel Murano besahen wir uns die vielen Geschäfte mit den gläsernen Kunstwerken, die öfters doch schon in Richtung Kitsch gingen, und kauften nichts. Danach waren unsere Füße rund, die Augen vom vielen Bewundern müde und der Kopf von den tausend Eindrücken voll. Also zurück zum Campingplatz und ausruhen in der Sonne.
Heute soll es weiter gehen! Chioggia wollen wir uns ansehen. Aber schon bei der Einfahrt in den sehr touristisch ausgerichteten Ort ist uns klar, dass wir hier nicht bleiben werden. Also nur eine schnelle Sightseeingfahrt und dann weiter. Gegen Mittag kommen wir dann nach Soave. Der schöne Ort liegt schläfrig in der Mittagssonne. Nach einem Spaziergang durch die Gassen beschließen, wir schon heute an den Gardasee zu fahren. In Lazise waren wir schon einmal und der Ort hat uns sehr gut gefallen. Da wir bei dem Superwetter einige Tage bleiben wollen fahren wir auf den Campingplatz Du Parc. Der liegt am nächsten am Ort und wir finden noch einen schönen Platz fast direkt am See mit toller Aussicht. Die Anlage, die Ausstattung und auch die Preise sind typisch für den Gardasee. Bei der Abfahrt in Fusina bekamen wir noch einen Gutschein für 10% Rabatt für unseren jetzigen Campingplatz. Also bilden wir uns ein, trotzdem zu sparen. Die nächsten vier Tage verbringen wir mit in der Sonne liegen, durch Lazise schlendern, Essen gehen, ausruhen und Wein trinken. Einmal fahren wir mit dem Schiff nach Garda zum Markt. Auf dem Markt gibt es so ziemlich alles was das Touristenherz begehrt. Wir kaufen zwei Tischdecken, Wurst und bunte „Lago di Garda Fantasie„ Nudeln als Mitbringsel. Garda gefällt uns auch, aber Lazise ist für uns der schönste Ort am Gardasee.
Der Ostersonntag war erschien uns mit seinem Lasterfahrverbot gut geeignet, um über den Brenner und den Arlbergtunnel zurück nach Deutschland zu fahren. Immer noch bei Spitzenwetter kamen wir schnell bis zum Bodensee. Hier wollten wir in Friedrichshafen auf dem Wohnmobilstellplatz noch eine Nacht bleiben. Leider war zu Ostern alles belegt. Auch der Stellplatz in Meersburg war voll. Uns gelang es nicht einmal, eine vernünftige Parkmöglichkeit in Meersburg zu finden. So wurde es nichts mit dem geplanten Felchenessen mit Blick auf den Bodensee. Vom Osterverkehr doch reichlich genervt beschlossen wir dann, weiter nach Bad Dürrheim zu fahren. Auf dem riesigen und tollen Stellplatz bekamen wir dann gerade noch den vorletzten Platz mit Strom. Nach einem schönen Osteressen in einem Gasthof und netten Gesprächen mit einigen Einheimischen an unserem Tisch verbrachten wir dann eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen besuchten wir dann noch die Frankentherme direkt neben dem Stellplatz. Der Besuch der Soletherme lohnt sich wirklich und wir haben die verschiedenen Bademöglichkeiten sehr genossen.
Bis zu unseren Verwandten in Egenhausen im Schwarzwald war es dann am Ostermontag nur noch eine kurze Fahrt. Hier blieben wir die nächsten zwei Tage und ließen uns richtig verwöhnen.
Auf der Rückreise machten wir dann noch für eine Nacht Halt in Uslar. Der Stellplatz “Am Badeland” hat uns gut gefallen. Sauber, gepflegt und ruhig gelegen.
Am nächsten Tag haben wir unseren Sohn in Rellingen abgeholt und waren nachmittags wieder zurück in Ratzeburg.
Kurz und gut: Eine schöne Fahrt mit sommerlichem Wetter und tollen Erlebnissen und Eindrücken!

