Nachstehend ein kleiner Reisebericht unserer diesjährigen Oster-Tour.
Mit den besten n aus Kabeljau-City
mgfcux
PS. Wer Tippfehler findet, darf sie behalten!
Am 09.04.09 ging's um 12.30 Uhr in Cuxhaven los. Unser erstes Ziel war irgendein Stellplatz in Schleswig-Holstein auf dem Weg nach Sonderborg in Dänemark.
Der Verkehrsfunk meldete 90 Minuten Wartezeit an der Fähre Wischhafen – Glückstadt. Da kam Freude auf! Der Rückstau am Fähranleger Wischhafen war ca. 1,4 Km lang und reichte bis zur Kreuzung an der L 111. Alle vier Fähren fuhren ohne Unterbrechung und so hatten wir Glück und waren schon nach 70 Minuten an Bord. Auf der Fähre reifte unser Entschluss, schon in Glückstadt unseren ersten Zwischenstopp einzulegen. Der Wohnmobilplatz im Aussenhafen ist für 6 Wohnmobile ausgelegt und war, wie von der Fähre aus zu sehen war, noch nicht voll belegt. Gesagt - getan! Nach einem Kaffee in der Sonne und dem anschließenden Stadtbummel genossen wir in einem Lokal am Innenhafen „Original Glückstädter Matjes“. Als wir vom Essen zurück kamen war der für 6 Wohnmobile ausgelegte Stellplatz schon mit mindestens 14 Wohnmobilen belegt und der Strom von Neuankömmlingen riss nicht ab, bis jeder freie Platz am Außenhafen belegt war.
SP Glückstadt Aussenhafen
Blick zum Fähranleger
Binnenhafen
Sonnenuntergang an der Elbe
Am 10.04.09 wurden wir bereits morgens um 06.00 Uhr durch die Geräusche eines fahrenden Pkws geweckt - der erste "Gaffer" fuhr über den Stellplatz. Also frühstückten wir und fuhren dann weiter nach Sonderborg. Nach einer problemlosen Fahrt checkten wir gegen 10.30 Uhr auf „Sonderborg Camping“ ein. Nach dem Einlaufbier schnappten wir uns unsere Fahrräder und machten unsere erste Erkundungstour. Schon nach zwei Minuten hatten wir den Yachthafen erreicht. Weiter ging's am Schloss vorbei zum Stadtzentrum, das auch nur ca. 1,5 Km vom Campingplatz entfernt liegt. Da, wie wir feststellen mussten, auch in Dänemark am Karfreitag die Geschäfte geschlossen sind, fuhren wir wieder zum Yachthafen und genossen dort in einer windstillen Ecke die Nachmittagssonne.
Yachthafen
Sonderborg
Schloss
Am Samstag holten wir unseren Stadtbummel nach, genossen Cappuccino im Straßencafé. Am Nachmittag war Relaxen angesagt. Der kalte Wind machte es uns trotz strahlendem Sonnenschein leider nicht möglich, vorm Wohnmobil zu sitzen. Im Laufe des Abends trafen wir uns dann noch mit Freunden auf ein Bier im Broggeriet.
Sonderborgs Fußgängerzone
...mmh lecker
Ostersonntag radelten wir ein paar Kilometer auf dem Gendarmstien (Gendarmenpfad), einem ehemaligen Schmugglerweg, der in Padborg beginnt und über Sonderborg bis nach Horuphav führt. An den schönsten Stellen des Gendarmstien sind Bänke aufgestellt und hier unterbrachen wir immer wieder unsere Tour und genossen den Blick auf das in der Sonne funkelnde Meer.
Am Nachmittag war die „König Christian X. Bro“ unser Ziel.
Uni Sonderborg
Hafen Sonderborg
...frei Fahrt für die Segler
Am 13.04.09 (Ostermontag) brachen wir unsere Zelte ab und fuhren nach Schleswig zum Stellplatz Schlei-Park. Hier genossen wir es nicht nur in der Sonne zu sitzen, sondern auch die himmlische Ruhe. Besonders ist hier die nette Betreuung durch das Betreiberehepaar Astrid und Norbert Wölfinger zu erwähnen. Vom Stellplatz sind wir am Nachmittag dann auf dem alten Bahndamm in den Ort geradelt (2,6 Km) um am Hafen ein Fischbrötchen zu genießen. Als wir die Enge auf dem Reisemobilstellplatz am Hafen sahen, waren wir froh, dass wir uns für den Wohnmobilstellplatz Schlei-Park entschieden hatten.
SP Schlei-Park, Schleswig
Die Schlei bei Km 4,0
Sonne, Ruhe und viel Platz...
Hafen Schleswig
...da kommt Freude auf!
SP Schleswig Hafen...
...enger geht's kaum noch
Unser Ziel für Dienstag war Hamburg, um endlich mal wieder unseren sechs Monate alten Enkel zu besuchen. In Quickborn verließen wir wegen eines 12 Km-Staus die A7 und fuhren über Bundes- und Landstraßen zum Wohnmobilstellplatz in Hamburg-Hammerbrook. Dieser Stellplatz liegt sehr zentral ( nur eine Station mit der S-Bahn bis zum Hbf) und ist unterhalb der S-Bahngleise und an einer stark befahrenen Straßen (Süderstr./Amsinckstr.) angelegt! Uns kam es ziemlich laut vor – vielleicht auch deshalb, weil es im Schleipark absolut leise war. Als wir abends gegen 21.30 Uhr zum SP zurück kamen, war der Geräuschpegel allerdings erheblich niedrieger, da die S-Bahn nicht mehr so häufig fuhr und auch der Straßenverkehr wesentlich geringer war. Wir haben jedenfalls ohne Probleme gut geschlafen und sind dann am Mittwochmorgen über die Elbbrücken, durch den Freihafen übers „Alte Land“ in unseren Heimathafen zurückgekehrt.
Wohnmobilhafen-Hamburg
V/E
Fastfood gleich nebenan
Schleusenpriel in Cuxhaven

