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Latex- vs Wandfarbe im Wohnraum.


rheiwo am 29 Jun 2009 12:41:58

Hallo Ihr,

da mir Golivers Badrenovierung --> Link so gut gefiel, will ich bei meinem Torf-RIMOR etwas Ähnliches machen. Allerdings nicht mit Glasfaser sondern mit Vliesprägetapete und einem Latexanstrich im Bad- und Küchenbereich.

Da ich das gesamte Wohnmobil tapezieren muss, stellt sich nun die Frage, ob ich im restlichen Wohnbereich auch Latexfarbe verwende. Würde ich sehr gern - nur ist Latex ja komplett luftundurchlässig und könnte Schimmelbildung fördern. Andererseits sind die Dekorplatten ab Werk doch auch PVC-folienbeschichtet, d.h. luftdicht. Oder täusche ich mich da?

Viele und Danke für Eure Hinweise.

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spiti01 am 29 Jun 2009 12:55:47

Hallo,

mir ist leider der werkseitige Wandaufbau des Rimor nicht bekannt. Ich würde auf jeden Fall erstmal davon ausgehen, ähnlich zu verfahren wie der Hersteller.
Wenn Du z.B. einen Wandaufbau mit Styropor und Holzfachwerk hast, sollte unbedingt eine Wandseite - in diesem Fall innen - atmen können. Ansonsten besteht die Gefahr von gravierenden Feuchteschäden.

Viele ....spiti

rheiwo am 29 Jun 2009 13:18:16

Hallo Spiti,

Wandaufbau von außen nach innen:

Aluminiumblech
Holz+Styropor 20 mm
Dekorplatten 6 mm Sperrholz
mit Dekorfolie zum Innenraum hin


Gerold

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turbokurtla am 30 Jun 2009 07:31:05

Servus
Also ich hab sowas noch nie gemacht, da ich nur Original Dekorplatten verwende. Bei älteren Modellen auch mal ähnliche Platten, aber wirklich nur fertige Platten.
Bezüglich der Luftdurchlässigkeit braucht man aber keine Angst zu haben, denn besonders Kunststoffdekore sind absolut dicht. Selbst Papier oder Echtholz auf 3 mm Platten sind dicht.
Feuchteschäden entstehen ja durch Eindringen von Wasser ins Innere der Sandwichwand. Nur so fault es.
Und ganz normale Luftfeuchtigkeit wie im Winter, wird es egal sein ob die Wand gestrichen oder beklebt ist.
Also ich sehe überhaupt kein Problem.
Allerdings möchte ich schon eine etwas moderne, kecke Farbgestaltung sehen, gell. Also schön bunt halten das Teil. :D
Kurt

rheiwo am 30 Jun 2009 15:23:58

:sorry:

Sie können das Auto in jeder Farbe kaufen – vorausgesetzt es ist schwarz.

Ey Kurt. Nachdem die Wände jetzt in frischem weiß erstrahlen, ist alles viel freundlicher. Aber außen wirds noch bunter. Abwarten....

...und danke für den Hinweis!

spiti01 am 01 Jul 2009 13:02:40

rheiwo hat geschrieben:Hallo Spiti,

Wandaufbau von außen nach innen:

Aluminiumblech
Holz+Styropor 20 mm
Dekorplatten 6 mm Sperrholz
mit Dekorfolie zum Innenraum hin


Gerold


Hallo Gerold,

da der Wandaufbau ja ein Holzfachwerk mit Styropor-Dämmung ist, handelt es sich in diesem Fall leider um den anfälligsten Aufbau für Feuchteschäden.
Styropor ist ein offenporiger Schaum, der Feuchtigkeit aufsaugt wie ein Schwamm. Auch das Holzfachwerk nimmt Feuchtigkeit auf. Daher werden derartige Sandwiches normalerweise zum Inneraum mit einer offenporigen Beschichtung versehen, damit eventuell eingedrungene Feuchte wieder entweichen kann. Ist letzteres nämlich nicht möglich, kommt es zwangsweise zu Verrottungsschäden.
Leider gibt es viele Möglichkeiten, dass Feuchtigkeit in das Sandwich eindringt, z. B. Fenster- und Türrahmen, Dachluken, Durchbrüche aller Art.
Mit zunehmendem Fahrzeugalter steigt auch das Risiko für eindringende Feuchtigkeit.
Fahrzeuge, die auch nach innen richtig dicht sind (außen+innen Alu oder GFK) werden üblicherweise mit einem geschlossen-porigen Schaum isoliert, der keine Feuchte aufnimmt (z.B. RTM).

Daher ist in deinem Fall unbedingt ratsam, innen keine Latexfarbe zu verwenden, sondern eine "offene" Wandbeschichtung.
Im übrigen steigert das auch das Wohlbefinden und Du hast zukünftig fließendes Wasser nur aus den Wasserhähnen, nicht an der Wand.....

Viele und....good Lack!
spiti01

rheiwo am 01 Jul 2009 13:42:38

Hallo Spiti,

das war genau meine Befürchtung. Aber wie kommt es dann, dass auch bei meinem Wohnmobil ab Werk Dekorplatten mit Folienbeschichtung eingesetzt werden. M.E. sind diese Folien komplett Lutft-, Wasser- und Dampfdicht. Oder täusche ich mich da? Aber dann müssten nach Deinen Überlegungen solche Konstruktionen alle innen schimmeln!

Auch Kurt schreibt ja, dass die Dekorplatten absolut dicht sind. Bei Dachausbauten in Häusern wird doch zwischen Dänmung und Rigips auch eine Dampfsperren eingebaut, damit der Taupunkt der Raumfeuchtigkeit nicht in der Isolierung landet. Was stimmt also?


Gerold

turbokurtla am 02 Jul 2009 07:38:33

spiti01 hat geschrieben:... handelt es sich in diesem Fall leider um den anfälligsten Aufbau für Feuchteschäden.
Daher werden derartige Sandwiches normalerweise zum Inneraum mit einer offenporigen Beschichtung versehen, damit eventuell eingedrungene Feuchte wieder entweichen kann. Ist letzteres nämlich nicht möglich, kommt es zwangsweise zu Verrottungsschäden.


Quatsch !

Wer hat Dir denn das erzählt ?

Ich hab noch nie eine offenporige Beschichtung gesehen. Im Gegenteil. Viele Hersteller verwenden Kunststoff. Da ist kein Fleck zu sehen obwohl die Wand schon nicht mehr existiert.

Tja, und gegen Feuchteschäden muss man halt schauen, ev. messen und gegebenenfalls neu abdichten.

Und ob dies die anfälligsten Aufbauten für solche Schäden sind, wage ich zu bezweifeln. Für mich nicht.

Kurt

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