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SÜDFRANKREICH 1997 ( 25.05. bis 14.06. )


mk9 am 10 Jul 2009 13:44:15

SÜDFRANKREICH 1997

Diesen Bericht widme ich unserer Urlaubsbekanntschaft, Ilse aus Stuttgart, die wir 1995 in Maussane les Alpilles kennenlernten.

In meinen Berichten: Frankreich 1995 ( Erinnerungen an 11. WOMO – Fahrt ) sowie SÜDFRANKREICH 1996
habe ich von unseren gemeinsamen Erlebnissen, sowohl auf dem Campingplatz als auch von den Tagesreisen,
berichtet. Da es insgesamt 3 Jahre waren, in denen wir gemeinsam viel unternommen hatten, will ich nicht versäumen, auch vom Jahr 1997 zu berichten. Irgendwie gehören die 3 Jahre zusammen.

Zur Erinnerung ein Foto, freundlicherweise vom Kellner fotografiert, aus l `Isle s-la-Sorgue.

Die Bilder muß ich noch scannen und entsprechend verkleinern. Wenn dann alles gemacht ist folgt der Bericht.
Dann muß ich erst in meinem Kopf den Urlaub Revue passieren lassen und alles in Einzelberichten festhalten.

In diesem Falle werde ich Bericht nach Bericht erst einmal auf dem PC speichern – die dazugehörenden Bilder
zunächst in einzelnen Ordnern unterbringen. Ich hoffe, dass das realisierbar ist, ich versuche es einfach mal. Ob
das so funktioniert wird sich herausstellen. Vielleicht kann mir ein Computerexperte hierzu Tipps geben. Das würde meine Arbeit wesentlich erleichtern, bisher habe ich von Euch immer wertvolle Ratschläge erhalten.


Manfred ( mk9 )

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mk9 am 11 Jul 2009 13:37:16

SÜDFRANKREICH 1997

Abfahrt am 25.06.1997. In diesem Jahr ging es wieder über die Autobahn, über die Schweiz, nach Frankreich.
Nach mehreren Tank- und Erholungspausen waren wir gegen 19.30 Uhr in Ittingen ( Autobahn N 1 ) und haben dort getankt .Jetzt waren wir ca. 650 km gefahren, Aber noch ein paar km werden wir doch noch schaffen.
Aber der Hunger und die Müdigkeit forderten ihren Tribut, also Abendessen und Übernachtung war jetzt das oberste Gebot. Auf einem Parkplatz, der das Übernachten / Herstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubte, blieben wir
bis zum frühen Morgen des 26.06. Nach ausgiebigem Frühstück setzen wir unsere Fahrt Richtung Genfer See fort. Alles verlief ( zeitmäßig ) nach Plan. In Annemasse auf die A 40 und später auf die A 41 Richtung Grenoble. In Grenoble ( Rocade Süd ) abgebogen und nach VIF zur RN 75 ( jetzt D 1075 ) Richtung Monestier de Clermont. In VIF noch einmal getankz, es war mittlerweile 13.44 Uhr ( Zeit stimmt, da noch der Tankbeleg
in meinem Album 1997 vorhanden ist. Also zu früh um in Monestier auf dem CP zu übernachten. Somit wurde, nach einer kurzen Mittagspause, die Fahrt fortgesetzt. Durch Monestier, über den Col de la Croix Haute Richtung Sisteron. Vor Serres, genauer gesagt in Aspremont ( N 75 bzw. D 1075 ), wurde in einem kleinen
Supermarkt, der neben der N 75 lag, für Zwischenmahlzeiten eingekauft. Beleg habe ich auch noch. 16.05 Uhr
ist auf dem Beleg ausgedruckt.

In Serres sind wir dann in westl. Richtung Richtung Nyons abgebogen und dann in Malaucene, aum Fuße des
Mont Ventoux eine Rast eingelegt und dort zu in einem Restaurant gegessen. Es waren schätzungsweise noch 80 bis 90 km zu fahren. Bis 20.00 Uhr konnten wir noch in Maussane ankommen. Es hat geklappt. Kurz vor 20.00 Uhr standen wir an der Reception, erledigten die Formalitäten und führen zu unserem ausgesuchten Platz. Zuerst auf Platz 102, mal sehen, ob wir diesen Platz behalten. Wir waren angekommen, das war zunächst die Haupt-
sache. Und am nächsten Tag wollten wir Ilse auf Platz 99 aufsuchen, aber sie hatte uns schon gesichtet. Die Freude in ihrem Gesicht war nicht zu übersehen, sie strahlte. Die Freude aber auch auf Gegenseitigkeit.

Nun ein Bild von der Hinfahrt von der Autobahn vor Grenoble. Die anderen Bilder folgen noch.

Als ich die Bilder im Album aus dem Jahre 1997 einscannte, stellte ich fest, dass sich in all den Jahren, ich denke auch an meinem Bericht von 2007, doch in den Orten und den Straßen enorm viel geändert hat. Die N 75 ist jetzt besser geworden, in Serres hat sich viel geändert. Der Kreisverkehr ist neu, neue Gebäude, und das Denkmal steht jetzt nicht mehr an der ursprünglichen Stelle.
Nur die Landschaft hat sich nicht verändert, bleibt wie sie ist, einfach schön.



mk9 ( Manfred )

mk9 am 11 Jul 2009 14:05:55

Habe jetzt noch 2 Bilder von Serres gescannt.
Die Bilder ( Denkmal und Blick vom Parkplatz ) sind 1995 bzw. 1997 aufgenommen.
Heute steht das Denkmal auf dem neu gestalteten Parkplatz und im Hinter-
grund ist der Platz auch neu gestaltet. Dies ist in meinem Bericht von 2009
sehr gut ersichtlich.


mk9

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mk9 am 12 Jul 2009 14:46:06

SÜDFRANKREICH 1997

Maussane les Alpilles : 26.05.

Nachdem wir unser Abendessen eingenommen hatten, waren wir noch bis kurz vor 22.00 Uhr bei Ilse.
Natürlich hatte sie wieder ihre obligatorischen Erdbeerbowle auf den Tisch gestellt, war der Begrüßungs-
trunk. Das fängt ja wieder gut an. Mal sehen, wie oft noch Ilse ihre Bowle macht !

Für den nächsten Tag verabredeten wir uns dann für einen Stadtbummel. Nachdem die Einkäufe getätigt waren,
überlegten wir, was wir in den nächsten Tagen unternehmen wollten. Aber erst einmal ein paar Tage keine
Fahrt war meine Antwort, waren ja zunächst genug gefahren. Wir werden noch einige Fahrten machen, das
ist versprochen. Zunächst, und das stand fest, kommt ja noch der Wochenmarkt in Maussane. Bilder davon habe ich, soweit ich mich erinnern kann, schon einmal ins Netz gestellt. Und dann kommt ja noch das jährlich statt-
findende Eligiusfest in Maussane ( Saint Eloi vom 7.6. bis 8.6. ). Aber vorher werden wir unsere Touren machen.

31. Mai 97

Mit den Fahrrädern sind wir am Samstag zu einem Weingut in der Nähe von Les Baux gefahren, Mas de la Dame, ein Weingut mit gutem Namen. Die Ehefrau des Besitzers, eine Deutsche, verkaufte uns nach vorheriger
Ausfüllung eines Zollformulares ! 5 ltr. Rosé. Da wir mit den Fahrrädern gekommen waren und nicht mit einem
PKW mußten wir sogar das Kennzeichen unseres WOMO´s und die Fahrzeugpapiere vorlegen. War zur damaligen Zeit sicherlich eine Vorschrift. Diese Zolldeklarierung war auch noch mit einem Stempel versehen:
Republique Française und D.G.D.D.I. versehen ( das bedeutete: Direction Générale des Dounes et Droits Indirects. ) Ob das heute wohl noch praktiziert bzw. Vorschrift ist, glaube ich nicht. Diese Zollerklärung liegt
Ebenfalls noch vor. Wer es nicht glaubt, ich kann den Beweis für dieses Formular antreten.



Arles am 02.06.1997 ( Montag )

Gegen 11.30 Uhr sind meine Frau und ich nach Arles gefahren. Als wir in bei der Autovermietung ankamen war dort das Büro bereits geschlossen. Mittagspause, irgendwie unverständlich, aber es war halt so. Also ein kleiner Stadtbummel bis kurz vor 15.00 Uhr gemacht. Die Formalitäten waren schnell erledigt, ein dunkelblauer Opel
war unser Mietwagen. Für 7 Tage waren dann 1.490,00 FF zu bezahlen, also grob gerechnet 490 DM.

Den Wagen haben wir dann auf Ilse´s Platz geparkt, sie war ja ohne Auto in Maussane. Am nächsten Morgen sind wir dann zu Dritt nach Salon de Provence gefahren. Das war dann die 1. Tour mit dem Mietfahrzeug.

Jetzt ein paar Bilder von Arles. Mehrere Bilder vom Ausflug nach Avignon ( 04.06. ) kommen im nächsten Teil.


Manfred ( mk9 )

PS:
Da schon viele Bilder von Arles irgendwann gezwigt wurden, bleibt es bei diesen drei Bildern, zunächst mal

mk9 am 12 Jul 2009 14:52:46

Am 3. 6. sind meine Frau und ich nach Salon gefahren. Ilse wollte an diesem Tag in Maussane bleiben. Fühlte sich nicht wohl, aber nichts Schlimmes, wie sie uns sagte.

Also auf nach Salon de Provence, wo wir den ganzen Tag geblieben sind.
Zum frühen Abend waren wir dann wieder auf dem Campingplatz. Ilse fühlte sich für die nächste Fahrt nach Avignon wieder besser.

Von Salon habe ich bereits in meinen 1995iger bzw. 1996iger Berichte schon Bilder eingestellt.


mk9

Beduin am 12 Jul 2009 15:04:11

Schöööööööööööööön das du wieder weiter machts :)
aber
egal wieviel Bilder von Arles schon im Forum zu sehen, so wie deine sind keine :)

uschi-s am 12 Jul 2009 15:11:51

Das finde ich auch. Wer mit so viel Liebe seine Berichte schreibt, der darf auch Bilder ruhig ein zweites Mal einstellen. Ich warte schon auf den Fortgang des Berichtes. Es hat sich ja doch einiges verändert, wenn man sich die Stadtbilder anschaut. Aber schön, auch mal in der Vergangenheit zu stöbern. Danke, wer hat schon so weit zurückreichende Berichte zu bieten.

Beduin am 12 Jul 2009 15:18:23

Ich, aber ich bin zu träge mir die Arbeit mit dem scannen bzw abfotographieren zu machen. :oops:
und ich habe auch keinerlei Notizen, höchstens mal ein paar Worte im Album.
Geplant ist es schon seit ich meine eigene Hp habe :roll:


Deshalb bewundere ich Manfred umso mehr

Beduin am 12 Jul 2009 15:23:28

mk9 hat geschrieben: die dazugehörenden Bilder
zunächst in einzelnen Ordnern unterbringen. Ich hoffe, dass das realisierbar ist, ich versuche es einfach mal.


hat es den geklappt?
Sinn macht das schon. Findest sie einfacher wieder und wenn du sie nummerierst der Reihenfolge nach dann gehts noch einfacher.

Kannst ja in jedem Ordner auch Unterordner machen.
ZB Frankreich 1997, in diesen Ordener dann die einzelnen Wochen, Tag, wenn es viele Bilder von einem Ausflug sind oder so.......
Die Bilder der Reihenfolge nach nummerieren und wenn du sie hier eingestellt hast kannst ihnen ja andere Titel geben

mk9 am 12 Jul 2009 18:10:09

Hallo uschi-s, hallo Ina,

einerseits sind es nicht nur Vorteile, wenn man noch die Bilder aus den einzelnen Jahren jeweils in einem separ. Album hat. War natürlich immer ein teurer Spaß, wenn man die Bilder abholen und bezahlen mußte. Aber der Vorteil war der, dass ich dann beim Einsortieren gleichzeitig aus Prospekter der jeweilig aufgesuchten Region eine lockere Aufteilung mit Belegen, Fahrkarten, Mautquittungen, Einkaufsbelegen, Landkartenausschnitten usw. usw. erzielte. Dazu kamen dann noch Notizen über Benzinverbrauch und gefahrene Kilometer.

Bei den Aufnahmen mit der Digitalkamera scheue ich, davon Bilder ausdrucken zu lassen, um ein Album dafür
Anzulegen. Habe dann nur die Berichte im PC mit den einzelnen Notizen zu der jeweiligen Fahrt.

Aber die einzelnen Begebenheiten anl. der Urlaubsfahrten sind nicht im PC, sondern noch dann im Kopf. Diese kleinen Episödchen fallen mir dann wieder ein, wenn ich die Alben durchsehe um die Berichte zu schreiben.
Noch klappt es, Gottseidank ( oder schreibt man Gott sei Dank ), aber egal. Ich hab´s noch gespeichert. Ich frage mich doch manchmal, ob ich das alles so schreiben soll, oder besser den Mund halte. Wenn ich dann, speziell die
Reiseberichte von 1995, 1996 geschrieben habe und den jetzigen von 1997 schreibe, denke ich oft an Ilse, die uns sehr viel Privates erzählt hat. Aber das gehört nicht in meine Berichte und bleibt privat. Wir haben halt nur zugehört, wenn sie erzählte. Und das bleibt auch in Erinnerung. Oft erzählen wir, meine Frau und ich , noch oft davon.

Ja das mit den Bildern mache ich auch so, Bild 01, Bild 02 usw. Sonst war alles durcheinandern und ich mußte
Dann immer wieder suchen. Jetzt, wenn die Bilder gescannt sind, habe ich sie in der Reihenfolge im Ordner, z.B. F 1997.

Jetzt wird aber die Fortsetzung noch folgen.

Vielen Dank für Eure Mitteilungen.

Mit liebem
Manfred

mk9 am 12 Jul 2009 18:47:12

SÜDFRANKREICH 1997

Ausflug am 04.06. nach AVIGNON.

Auf diese Fahrt hat sich Ilse sehr gefreut. Zunächst war es nicht ganz einfach einen freien Platz auf einem der
Parkplätze zu finden.

Ilse wollte auf der Brücke etwas tanzen, hat sie auch ganz kurz gemacht. Aber das wollte sie sich nicht nehmen
lassen. Aber ich sollte nicht fotografieren, habe das auch respektiert. In der Wirklichkeit war es ja so, dass man nicht „auf ihr „, sondern „unter" ihr" getanzt hat,, auf der Festwiese der Flußinsel. Nur vier von den 22 steinernen Bögen sind von der Pont Saint Bénézet , bekannter als Pont d ` Avignon. übriggeblieben.

Stadtbesuch haben wir natürlich gemacht, versteht sich doch. Viele waren Touristen unterwegs In den Papst-
Palst sind wir aber nicht gegangen. Wäre für Ilse sicherlich auch zu schwierig gewesen.

Die Bilder dieser sehr schönen Stadt folgen jetzt.

Die Rückfahrt gestaltete sich etwas problematisch. Habe mich irgendwo verfahren. Habe sicherlich die falsche Ausfahrt Richtung Maussane genommen. Kamen dann irgendwie weit von der Strecke ab. Aber wie sagt man so schön: jetzt haben wir das auch noch gesehen. Genervt hat es doch. Schließlich wieder zurück Richtung Avignon und einen erneuten Anlauf genommen. Ich sag´s doch, klappt doch beim 2. Mal.

Als wir dann auf dem CP in Maussane ankamen war der Umweg wieder vergessen. Hatten doch Zeit genug.
Ilse ` s Kommentar zu dieser Fahrt: Herrgott, dass ich das noch erleben durfte. Auf schwäbisch hat es vielleicht anders geklungen, aber sinngemäß.
:D


Manfred ( mk9 )

mk9 am 12 Jul 2009 18:55:27

Jetzt geht es mit Bildern aus Avignon weiter.

mk9

mk9 am 13 Jul 2009 12:32:14

SÜDFRANKREICH 1997

Aubagne 5.6. und 6.6.1997 sowie Isle la Sorgue

Für den 5.5. war eine Fahrt nach Aubagne geplant. Ilse wollte sich einen Tag ausruhen. Fahrt ihr beide nur, war ihr Wunsch.

Also ging es über Salon de Prce. nach AIX en Provence. Von dort auf die Autobahn Richtung Marseille. In der Ferne sahen wir die Berge des Massif de la Sainte Baume. In Aubagne wurde die Ausfahrt genommen. Aber ich fand mein Ziel, das Hauptquartier der Fremdenlegion nicht. War auf der falschen Straße Richtung Marseille gelangt, konnte nicht rechtzeitig abbiegen. Also weiter nach Marseille. In einem Vorort, la Valentine, fuhren wir auf der D 4 a Richtung Aubagne zurück. Landschaftlich schöne Strecke, teils durch eine Waldgegend, bis wir wieder in Aubagne waren. Museum geschlossen, sagte uns ein Legionär auf meine Frage: Musée fermée ? Übung im Camp militaire , so habe ich es verstanden. Also wieder zurück und am nächsten Tag noch einmal
nach Aubagne, dann sei das Museum wieder geöffnet. Ich wollte auch unbedingt wieder dahin.

Am nächsten Tag sind wir früh losgefahren. Jetzt habe ich die richtige Straße ( Route de la Thuilière ) erwischt.
Freier Eintritt ins Museum Schon eindrucksvoll, zumindest für mich, war der Ehrensaal ( La Salle d´Honneur )
und die Krypta . sowie in den anderen Räumen ( Historie seit 1831 bis 1945 ).

Nach ca. 2 Stunden traten wir die Rückreise nach Maussane wieder an.

Am Nachmittag sind wir wieder zu Dritt nach Isle sur la Sorgue gefahren. !996 hat es uns dort sehr gefallen.
Siehe auch das 1. Bild mit Beginn meines Berichtes von 1997. Am frühen Abend waren wir dann wieder zurück.
Da wir nur bis zum 9.6. den Wagen zur Verfügung hatten, besprachen wir nach dem Abendessen, bei einer guten
Flasche Rosé ( die 5 ltr. vom Weingut hatten wir in Flaschen umgefüllt ), welche Fahrten wir noch unternehmen
wollten. Der Mont Ventoux stand auf unserem Programm, sofern die Wetterlage es zuließ, sowie einen Abstecher Richtung Sault. Es war schon nach 22.00 Uhr, es herrschte Funkstille auf dem CP, nur unsere Stimmen waren zu hören. Nun muß ich jetzt erwähnen, dass der CP nachts, d.h. nach 22.00 Uhr, bewacht wird.
Mit leiser Stimme machte uns nun der Wachmann auf die Uhrzeit aufmerksam, allerdings sehr freundlich und wünschte uns noch einen schönen Abend, aber bitte etwas leiser. Wir nannten ihn dann den SILENCEMAN, :) natürlich nicht in seinem Beisein. Er hatte ja seine Weisungen von der Gemeinde. Es war doch ein beruhigendes Gefühl, dass nachts jemand seine Kontrollgänge machte.

Es war dann doch wieder gegen 23.00 Uhr als wir zu unserem WOMO gingen.

Jetzt ein paar Bilder von Aubagne.

Fortsetung von der Fahrt auf den Mont Ventoux folgt.


Manfred

gary32 am 13 Jul 2009 12:52:46

Hallo Manfred,

a propos Légion étrangère:
Bei einer Parade schreiten die Jungs mit einem bestimmten langsamen Schritt:
88 in der Minute genau...

Der Grund ist dass die Legionnäre früher hauptsächlich in den Wüstenregionen eingesetzt wurden und wer schon mal die Dunes de Pyla in der Bucht von Arcachon hochgewandert ist, der weiss wie mühselig so einen Marsch ist...
Daher wurde dieser 88er Schritt bei den Paraden von der Legion als Tradition beibehalten.

Übrigens ein " Képi blanc "der Legion ist sehr schwer zu bekommen: kostet im Tausch mindestens 5 verschiedene Bundeswehr Barrets... :D

Es grüsst,

gary 32

mk9 am 13 Jul 2009 14:11:25

Hallo Garry32,

ja das war mir auch bekannt. Sieht auch verdammt gut aus, wenn die Jungs marschieren.
Besonders eindrucksvoll am CAMERONE – Tag Ende April j. J. in Quartier Viennot in
Aubagne, und auch wenn das 1. R.E.G ( 1. Pionierregiment aus Laudun / F. ) die Parade am 14. Juli
in Paris anführt. Das sind die mit den Bärten, gelben Lederschürzen und den geschulterten Äxten.

Und was das Képi Blanc angeht, ehe es die Volontaires erhalten, machen sie eine Grundausbildung mit, die
härter als die der MARINES oder SEALS der Amerikaner sind.

Aber das ist Dir ja auch bekannt.

Es grüß Dich
Manfred

mk9 am 13 Jul 2009 15:09:30

Südfrankreich am 07.06.1997

Heute wird wieder ein Wunsch von Ilse erfüllt: der Mont Ventoux.

Über St. Remy de Provence, Cavaillon , Carpentras ging es zunächst nach Malaucene, am Fuße des Ventoux.

( Bin mal auf die Tour de France 2009 gespannt, wenn es dort den Berg hochgeht und dann vielleicht auf der
anderen Seite hinunter. Das weckt sicherlich nicht nur mir Erinnerungen – nicht mit dem Velo – sondern mit
PKW oder WOMO. Freue mich auf diesen Streckenabschnitt )

Erst einmal in Malaucene das Mittagessen genossen. Die Damen dürften ja ein Gläschen Wein trinken, für mich
nur einen kleinen Schwarzen ( nach dem Glas Bier ). Ein kleines Bier war doch nach dem Essen erlaubt, denke ich. Dann ging es mit dem PKW auf den Gipfel. Das Wetter war nicht so berauschend, windig, aber kein Sturm.
Die Sicht in südlicher Richtung ließ zu wünschen übrig. Nach einigen Crepes in dem Restaurant wurden ein paar
Erinnerungsfotos gemacht. Duplikate aller Bilder aus dem Urlaub 1995 und 1996 hatte ich in diesem Jahr Ilse
g.egeben, worüber sie sich sehr gefreut hatte.

Nach dem „ Photoshooting „ fuhren wir den Berg Richtung le Chalet Reynard und von dort nach Ste. Colombe.
Da es noch früh am Tag, und wir noch keine Lust hatten nach Maussane zu fahren, fuhren dann auf kleine Neben straßen, mit dem WOMO hätte ich das nicht gemacht, Richtung Flessan . Später kamen wir auf eine gut ausgebaute Straße, die Richtung Sault führte. Bis Sault, was im Tal lag, fuhren wir aber nicht. Vielmehr zeigte
uns eine Hinweistafel auf die Schluchtes der Nesque . Die kannten wir nicht, also hin. Kein PKW, kein LKW und auch kein Wohnmobil, kein Wunder für die beiden letztgenannten Fahzeuge. Eine Passage: maximale Durchfahrshöhe: 2,40 m. Herrliche Aussicht von der Straße in die Schluchten. Frage: wer war schon mal dort , auf der D 942 ? Wahrscheinlich noch keiner der WOMO-Fahrer, oder nur die mit einem Kastenwagen ohne Hochdach ?

In nördlicher Richtung konnte man bis zum Mont Ventoux sehen, verschwommen im Dunst, dennoch zu sehen.
In Villes s.-Auzon wurde eine Pause im Cafe du Soleil ( zutreffende Bezeichnung ) gemacht. Dann führte uns die D 942, aller wieder in der Straßenbreite schmaler nach Carpentras und zurück nach Maussane.

Dort wurden wir sehnlichst erwartet. Von wem wohl. Das könnt Ihr auf einem Bild erkennen. Davon berichte ich in einem weitere, gesonderten Bericht. Es war „ Kathrinchen “, unser Kostgänger in Maussane, Sie war seit einigen Tagen unsere Hauskatze. Aber davon noch später mehr.

Nach dem gemeinsamen Abendessen bei uns auf dem Platz stellte Ilse fest: „ Der Wein geht zur Neige, das kann nicht so bleiben“ ( Das hat sie nicht wörtlich gesagt, aber sinngemäß ). Fahren wir denn mal morgen Wein holen.
Beim Gourgonnier gibt es wunderbaren Biowein. Nicht billig, aber sehr gut. Okay Ilse. Morgen fahren wir zur
Mas de Gourgonnier, einem bekannten Weingut. Wer es jetzt wieder nicht glauben will: mal googeln unter:
--> Link Le Destet 13890 Mouries. Mache damit bewußt keine Werbung. Liegt auch nicht in meiner Absicht. Aber sehenswert ist die Webseite doch.

Jetzt noch die Bilder von der Tagestour.


Euer Frankreichtourer
mk9 ( Manfred )

mk9 am 13 Jul 2009 15:17:55

Noch ein paar Bilder, ein Bild mit Ilse auf dem Mont Ventoux folgt.

mk9

mk9 am 14 Jul 2009 14:19:01

SÜDFRANKREICH 1997

Sonntag den 08 06 1997

Heute vormittag sind wir dann nach Mouries zum Weingut gefahren. Dort wurde der Weinkauf getätigt.
Es gab keinerlei Formalitäten, wie Zollerklärung usw.. Es lag wohl daran, dass Ilse sofort gesagt hat, dass
der Wein für sie sei und nicht nach Deutschland ausgeführt würde. Sie und ihr verst. Mann hatten in früheren
Jahren dort immer Wein gekauft und, man kannte sie aus den früheren Jahren.

Nach dem Einkauf ging es dann Richtung Cavaillon. Vor Cavaillon aber angebogen und zwar in Richtung St. Remy, wo wir den Tag verbracht haben. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zum Campingplatz nach
Maussane. Unsere Katze erwartete uns schon vor unserem Wohnmobil, auf einem Sessel liegend. Natürlich fand zuerst die Fütterung des Pfotentieres statt, hatte ja lange genug auf uns gewartet. Aber zur Beruhigung, eine Schale mit Wasser und Trockenfutter hatten wir ihr im Schatten des Wagens vor unserer Fahrt hingestellt.

Das war die letzte Fahrt mit dem PKW, den wir am Montag zurückgeben mußten.

Jetzt ein paar Bilder vom Weingut und von St. Remy.


mk9

al am 14 Jul 2009 14:39:17

K640_55.JPG

deine bilder sind mal wieder wunderbar, die story drumrum einfach zum miterleben, aber der hinterhof mit katze, daran bin ich klebengeblieben.

mk9 am 14 Jul 2009 16:25:36

Ja al,
die kleine schwarze Katze, aber wie sagt man bei uns wenn die großer werden: schwatte Deivel :)

nach Krefeld
Manfred

mk9 am 14 Jul 2009 16:27:52

SÜDFRANKREICH 1997

Bevor ich jetzt von den letzten Tagen berichte, möchte ich auf das Thema „ unsere Hauskatze „ in Maussane berichten.

Das wir selbst zur damaligen Zeit 2 Katzen hatten, Bella und Missy (Mutter und Tochter), beide sind 2003 und 2004 verstorben -21 und 17 Jahre alt- heute sind 3 Pfotentiere bei uns, blieb es nicht aus, dass wir 1997 wiederum eine Katze als Kostgänger während des Urlaubes hatten.

Unsere Platznachbarn waren ein belg. Ehepaar nebst 2 Hunden. Beiden Hunden wurden natürlich an der Leine gehalten, wenn man sie ausführte. Auf dem Platz liefen sie aber frei herum. War überhaupt kein Problem für
uns. Ab und zu beäugten sie unser „Wachtier „ aber mit gehörigem Respekt. Vermutlich hatte die Katze schon einmal mit ihren Krallen zugeschlagen, wer weiss es schon.. Sie hatte mit Sicherheit schon gezeigt, wo „Bartel den Most zapft“ ! Es war in jedem Fall so, dass sie ihren Platz verteidigte.

Wenn wir jeweils von einer Tagestour zurückkamen, erwartete sie uns schon. Entweder lag sie im Schatten des
Sonnensegels, eines Liegestuhles oder im WOMO bei geöffneter Tür, wenn wir nur kurz zum Einkauf im Ort waren..

Jetzt muß ich etwas in der Zeit vorgreifen. Als wir am 12. Juni unsere Rückreise antraten, haben wir die Auflagen unserer Liegestühle / Sessel Ilse überlassen. Ihre Auflagen waren nicht mehr gut und im Dorf konnte sie keine bekommen. Hätte deshalb mit dem Bus nach Arles oder Salon fahren müssen. Vielleicht in einem größeren Supermarkt in einem der beiden Städte, aber in Maussane mit Sicherheit nicht.

Am Tag unserer Abreise war „Kathrinchen“ nicht mehr da, hatte sie es geahnt. :?: Katzen haben eben ein nicht zu
erklärendes Gefühl über Veränderungen . Sie haben ein für Menschen nicht faßbares Instinkt. Auch nach 30 Jahre als Katzenbesitzer immer wieder für uns/mich erstaunlich und unbegreiflich.

Sie war auf jeden Fall nicht da, war für uns auch besser so. Hätten sie u.U. mit nach Deutschland genommen.
Aber irgend jemanden mußte sie ja gehören und der- oder diejenigen Besitzer/in hätten nicht gewußt, wo die Katze geblieben ist.

Als wir nach dem Urlaub mit Ilse im Sept. 97 telefoniert haben sagte sie uns: Stellt euch vor, am Nachmittag lag die Katze bei mir am Wohnwagen auf einem Sessel mit euren Auflagen. Ilse war jetzt der „Dosenöffner“ für Kathrinchen geworden, solange Ilse in Maussane war. :D

Habe noch ein Bild, als „Kathrinchen“ im WOMO lag, an einem der Tage unseres Urlaubes in Maussane.


Manfred ( mk9 )

mk9 am 14 Jul 2009 17:23:22

SÜDFRANKREICH 1997

Montag , den 9. Juni - Rückgabe des Mietwagens –

Die Mietzeit des PKW`s war heute abgelaufen. Um 15.00 Uhr mußte der Wagen wieder, aufgetankt, abgeliefert werden. Um 14.45 Uhr waren wir pünktlich am Gare d `Arles, dem Sitz der Autovermietung. Da um 15.00 Uhr das Büro öffnete, haben wir die Schlüssel, die Papiere und den ausgefüllten Vertrag mit Tankquittung und einge-
Tragenem km-Stand in den Briefkasten geworfen. So war es auch verabredet. Vorher noch eine Aufnahme vom
PKW gemacht. Ringsum fotografiert, keine Beschädigungen am Wagen. Mal als Beweis, wenn irgendwie eine
Meldung kommen sollte. Safty first ! War aber auch nichts am Wagen.

Stadtbummel in Arles stand jetzt auf dem Programm. Um 18.09 Uhr Rückfahrt mit dem Bus, dieses Mal aber ein überfüllter Bus.

Dienstag: keine besonderen Vorkommnisse. Obligatorische Dorfbesuch in Maussanne, Einkauf und einen RICARD im Straßencafe und die Seele baumeln lassen. Die Abfahrt / Rückreise näherte sich schneller als man denken konnte. In Gedanken war man ja schon fast auf der Heimreise. Wären ja fast 3 Wochen gewesen ( Rück-
reise inbegriffen.)

Ach ja, hab ja noch das Eligiusfest vom 7. und 8. Juni in Maussane fast vergessen. Aber da waren wir ja unterwegs gewesen. Bilder habe ich nicht gemacht. In anderen Jahren haben wir uns dieses Fest
ja angeschaut. Entweder in meinem Bericht von 1995 oder 1996 habe ich ja, glaube ich zumindest, Bilder vom Umzug mal gezeigt, auch mit der Einladung zum Frühstück der Eligiusbruderschaft.

Jetzt noch ein paar Bilder von Arles.

Schlußbericht folgt danach. Und wenn der dann erfolgt ist, mache ich eine längere Pause.

Irgendwann kommt dann noch ein Kurzbericht, aber mit vielen Bildern ( im Vergleich zum Bericht ) , aber ein uralter Bericht aus 1991 !! von unserer 1. Kanufahrt des Lebens ( auf dem Tarn ) und dann noch Kurzurlaub aus dem Jahr 2007. Was die Urlaube im Tessin angeht ??, die waren als Zweiturlaub immer nur 1 Woche gewesen.


mk9 ( Manfred )

Bis ich mich dann wieder mit einem Nostalgiebericht melde lese ich die Berichte der anderen Urlauber und freue mich über die Aufnahmen, die andere Forenmitglieder gemacht haben. Das ist auch mal entspannend.

mk9 am 16 Jul 2009 13:32:34

SÜDFRANKREICH 1997 - Schlussbericht -

Wie bereits erwähnt ergaben sich keine besonderen Ereignisse am Dienstag, den 10. Juni, außer ein paar Einkäufe und Mitbringsel für die Familie.

Mittwoch, den 11. Juni

Am Vorzelt an Ilse`s Wohnwagen wurden noch einmal ein paar Korrekturen vorgenommen. Somit war dafür Vorsorge getroffen, falls doch noch einmal der Mistral kommen sollte. Ein letztes Mal saßen wir dann bei Ilse unter dem Vorzelt. Sie wollte doch noch einmal 1998 nach Maussane fahren, falls es ihr Gesundheitszustand
zulassen würde. Vielleicht sehen wir uns dann noch einmal, das war ihr Wunsch. Mit Bestimmheit konnte ich keine genaue Zusage machen, da meine Urlaubsplanung und Zusage erst gegen Jahresende entschieden wurde.
Aber mal sehen. Wir werden uns darüber noch einmal telef. in Verbindung setzen.

Am nächsten Tag wurde dann die Rechnung für den Aufenthalt bezahlt, das Sonnensegel und die Sessel schon
aufgeladen, damit dies nicht am Abreisetag geschehen mußte. War doch ein bißchen komisch und irgenein
komisches Gefühl hatten sowohl meine Frau als auch ich. War es das letzte Mal mit Ilse in Maussane ?

Am 12.06. haben wir dann an Ilse´s Platz gehalten und uns verabschiedet. Es waren 3 schöne Urlaubsjahre, sowohl für uns und auch mit Sicherheit für sie. Alleine im Ausland, in dem sie sich wohl fühlte, aber alleine. Ob ich so etwas auch könnte, drei große Fragezeichen. Sie war eben eine starke Frau, alle Achtung..

Wir hatten uns doch etwas länger aufgehalten, nun wurde es aber doch Zeit, dass wir abfuhren. C ´ est la vie.
Über St. Remy ging es dann Richtung Cavaillon und weiter nach Apt. Zwischendurch zu Mittag in einem kleinen Ort, den Namen kenne ich nicht mehr, ein Bild davon im Anhang. Es war aber noch vor Apt. Weiter ging es Richtung Sisteron, Serres und zum CP in Monestier an der N 75. Dort wurde bernachtet. Am 13.6. ging es dann über die Autobahn Richtung Genf und weiter nach Basel. In Neuenburg / Südbaden wurde dann noch
einmal übernachtet. Unter normalen Umständen ( bzgl. Uhrzeit ) hätte ich den Platz abgelehnt, den man uns anwies. War nur froh, dass wir übernachten konnten. Am nächsten Morgen ging die Fahrt zunächst zügig voran.
Aber ein Stau auf der Autobahn war der Umstand, dass wir erst gegen Abend zu Hause ankamen. Es waren wieder einmal über 2.600 km, die unser J 9 sang- und klanglos bewältigt hatte.

Im Herbst haben wir dann noch einmal mit Ilse gesprochen. Am Telefon bat sie uns, wenn wir 98 nach Maussane fahren, sollten wir ihren Wohnwagen mitbringen, obwohl ihr Wohnwagen immer nach der Saison bei einem Bekannten in Maussane untergebracht war. Im Frühjahr riefen wir noch einmal an. Keiner meldete sich.
Sie hatte wohl uns gegenüber einmal erwähnt, dass sie sich nach einem geeigneten Seniorenwohnheim umgesehen hatte. Nie mehr etwas von Ilse gehört, auch die Enkelkinder haben sich nie gemeldet und uns eine
Nachricht über den Verbleib ihrer Großmutter zukommen lassen. Sie hatte unsere Adresse und Telefonnummer
immer in ihrer Geldbörse. Unser Gefühl bei der Abreise hat uns doch wohl, leider, nicht getrügt.

Im Nachhinein waren meine Frau und ich glücklich darüber, dass wir noch etwas Abwechslung in ihr Leben bringen konnten. Es hat sie, aber auch uns bereichert. Wie vergänglich doch alles ist. Gestern hat ein Forumsmitglied in einer Nachricht einen netten Schlußsatz geschrieben: Du hast nur ein Leben !!
Ilse hat das Beste daraus gemacht.

Und alleine aus diesem Grunde habe ich diesen Reisebericht unserer Ilse gewidmet. Zum Schluß noch ein chinesisches Sprichwort, das mit Sicherheit kurz und präzise auf Ilse zutraf:

Das Leben
meistert man lächelnd
oder überhaupt nicht.

Ade. Ilse

Manfred ( mk9 )

eva b. am 16 Jul 2009 15:32:37

Das Ende des Berichts war ja leider ein wenig traurig. Vielleicht hat Ilse ja einen Platz im Seniorenheim bekommen und hat sich bewusst nicht mehr bei euch gemeldet. Ihr gehört zu dem Teil ihres Lebens, den sie abgeschlossen hat. Und wenn es ihr noch gut geht, dann wird sie bestimmt gerne an die gemeinsame Zeit in Frankreich zurückdenken.
Vielen Dank für diesen weiteren Frankreichbericht! Jetzt habe ich schon so viel von dir über diese schöne Gegend gelesen, dass ich unbedingt einmal auf euren Spuren wandeln möchte. Vielleicht schaffen wir das ja im nächsten Frühjahr. Und dann darf ich dich hoffentlich vorher mit Fragen löchern :)

Beduin am 16 Jul 2009 17:02:40

Mir hat auch ein bisschen das Herz gestupft. Wobei ich mir wiederum nicht vorstellen kann das jemand so sang und klanglos in einer Seniorenresidenz verschwindet :?
Sie kann-konnte-konnte sich doch denken das Manfred und seine Frau sich Gedanken machen.

Vielleicht ist dieser grossen starken Frau einfach auch nur ein langes Sichtum erspart geblieben und sie wachte eines Tages einfach nicht mehr auf.........................

Da fände ich es dann von den Hinterblieben schwach das sie nicht bescheid gegeben haben.

kompakt am 16 Jul 2009 18:39:59

Ich hab mich über diesen Bericht gefreut, ich finde es immer schön, auch Bilder zu sehen, die etwas älter sind.
Ich glaube, ich trauere der "guten alten Zeit" doch ein bißchen hinterher.
Gleichzeitig hat mir dieser Bericht nicht den Spaß gemacht, wie die vorhergehenden, ich ahnte wohl schon, wie das Ende aussieht.
"Ilse" hat mich vom Aussehen an meine Großmutter erinnert, ich habe sehr an ihr gehangen.

Vielen Dank fürs Mitnehmen.

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