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Unimog U 300


ho am 23 Jul 2009 23:47:14

Hallo Im Forum,

ich bin Winzer und besitze einen Unimog U 300. Ich würde gerne einen Expeditionsaufbau mir zulegen. Allerdings bin ich mittlerweile über die Anzahl an Möglichkeiten völlig überfordert. Könnt Ihr vielleicht mir ein paar Tipps geben an wen man sich am besten wendet. Ich habe an die Firma Ormocar gedacht. Die machen mir einen kompetenten Eindruck. Mir schwebt eine 4m Kabine mit Hubdach vor. Die Preisvorstellung von Ormocar ist auch mit meinem Budget vereinbar. Allerdings glaube ich, dass der Innenausbau das ganze in eine Liga hebt, die mir etwas weh tut. Was müsste man veranschlagen? Was meint Ihr? Ach so; Und ist die Idee mit dem U 300 cool oder völlig idiotisch.

Beste aus dem Wonnegau
ho

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Lancelot am 24 Jul 2009 07:17:18

ho hat geschrieben:Und ist die Idee mit dem U 300 cool oder völlig idiotisch.


Kommt darauf an ... :)

Wenn Du ein richtiges Expeditionsmobil aufbauen willst, DAS auch entsprechend im Gelände nutzen willst/kannst, DANN ist ein U300 wahrscheinlich eine grundsolide und hoch geländegängige Basis.

Allerdings ist der Fahrkomfort auf längeren Strecken eher bescheiden.

Preis: kommt auf Deine Bedürfnisse an, die Liste geht da von simpelster Ausstattung mit Feldbett bis zum Luxusfahrzeug. Laß Dir da z.B. von Ormocar (oder Fehntjer oder Bocklet oder Mabu oder Dopfner oder Woelke - mehr fallen mir gerade nicht ein :) ) ein passendes Angebot unterbreiten, da sind auch Zwischenstufen im Ausbau möflich, wo Du je nach Fähigkeiten/Möglichkeiten auch selbst "Hand anlegen" kannst.

ho am 24 Jul 2009 08:31:04

Hallo Wolfgang,

der U 300 ist eigentlich relativ komfortabel. Er ist leise wie ein moderner LKW und eigentlich mit allem ausgestattet was man so braucht(Tempomat Klima etc. etc.) Und mit den richtigen Reifen auch leise.
Was mir ein bisschen Sorgen bereitet ist die Zuverlässigkeit mit diesem ganzen Elektronik gedöns. Was macht man in Bulgarien auf einem Pass in 2000m Höhe wenn einem die Platinen verlassen. Hier in Rheinhessen ruft man den Kundendienst und nach 10 min ist das Teil getauscht. Ob das in Osteuropa genauso funktioniert????
Hat irgendjemand ausserdem Erfahrung mit in den Aufbau integrierten Sitzbänken. Im Bezug auf Gurte und TÜV.

Beste aus Hohen-Sülzen

Hans-Oliver

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Lancelot am 24 Jul 2009 09:14:55

Grüß Dich Hans-Oliver,

ho hat geschrieben:Was mir ein bisschen Sorgen bereitet ist die Zuverlässigkeit mit diesem ganzen Elektronik gedöns.


DAS Problem hast Du mit allen modernen Fahrzeugen, da unterscheidet sich ein Iveco 60C18 oder ein Sprinter 616 oder oder oder nicht vom U300. Den guten alten U406, den jeder Dorfschmied reparieren konnte, die sind am "aussterben" ...

ho hat geschrieben:Was macht man in Bulgarien auf einem Pass in 2000m Höhe wenn einem die Platinen verlassen.


Solange Du in Europa bist ... rufst Du den ADAC (oder ähnlich) :D

Am Amazonas (oder so) ist Selbsthilfe gefragt, wobei das MB-Servicenetz ja nicht gerade zu den schlechteren gehört ...

canter am 25 Jul 2009 00:20:34

Hallo Hans-Oliver,

spontan fallen mir da ein paar DInge ein.

1. Den U300 kenne ich nur mit kurzem Radstand. Du schreibst von einer 4m Kabiene. Da wirst du einen sehr langen Überhang haben und relativ Hecklastig werden. Im Gelände nicht immer wirklich lustig.
2. In der zivilisation wirst du bei Ets mit MB keinen ärger haben. SObald du im "Wald" stehst und kein Vertragshändler in der nähe ist, wird das schon zum Problem da eigentlich alle Mogs mechnisch eine normale LKW Werkstatt überfordern.

Ich persönlich würde ehr zu einem BW U1300 mit langem Radstand, einem MAN 8.136/8.150 oder einem Magirus/iveco M130 neigen.
Die haben alle (noch) fast keine elektronik und sind daher neben der mechanisch einfacheren Bauart was die Elektrik angeht solider.
Es kommt halt auch sehr darauf an welche Strecken du und vorallem wo du hin willst. Afrika tickt da ganz anders als Island. Bei einem Hubdach hätte ich bei heftigem Geländeeinsatz mechanisch ( bei allen vorteilen des nidrigeren Schwerpunktes ) bedenken.

Schau doch einfach mal auf folgende Seiten: --> Link oder bei den gs die mit so einem Fahrzeug auf MAN M2000 Chassis 5 Jahre unterwegs waren: --> Link

Eine andere alternative zu den doch sehr teuren Herstellern ist der Umbau eines kurzen Thermokoffers wie er auf Mobile.de immer mal wieder angeboten wird. Also Koffer versteifen, Tür/Fenster einbauen und dann den Innenausbau vom Schreiner machen lassen. Dann musst du nur die 3-Punktlagerung des Koffers von einem Unternehmen wie Unicat machen lassen.

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