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Weitere Momentaufnahmen aus Sinop Stadt: Weitere Momentaufnahmen aus Sinop Hafen In und um Sinop genießt die Fischerei noch einen hohen Stellenwert. Im Hafen ist Tag und Nacht das Treiben der Fischer zu beobachten. Im Hafenviertel und in den Seitengassen findet man noch reichlich Fischlokale, in denen die Fischspezialitäten des Schwarzen Meeres angeboten werden. DANKE Udoti für die schönen Fotos aus Sinop. Der Hafen ist kaum wieder zu erkennen. :)
Jetzt bin ich dir aber meine "kleine" Geschichte schuldig. :wink: Vor vielen Jahren fuhren wir in den kleinen Fischerhafen KEFKEN (ziemlich am Anfang des schw. Meeres) und es gab nur eine einzige Stelle wo man mit einem Segelboot vernünftig anlegen konnte. Dass diese Stelle nicht belegt war machte uns schon stutzig, aber was soll's es war eine gute Stelle. Nach kurzer Zeit klopfte es auch schon an die Bordwand. Ein Mann erklärte uns, dass draußen am Wasser eine Lachszuchtanstalt wäre und sie mit ihrem Schiff hier anlegen sollten damit sie ausladen können und ob wir den Platz für eine halbe Stunde frei machen könnten. Klaro, wir fuhren in die Mitte des Hafenbeckens und lagen dort bis sie fertig waren und wir wieder anlegen konnten. Einige Zeit später, wir waren gerade bei den Kochvorbereitungen für's Abendessen, klopfte es abermals und draußen stand der gute Mann wieder an der Reeling und schenkte uns 3 große frische Lachse für unsere Bereitwilligkeit. Wir freuten uns natürlich über das Geschenk und bedankten uns. Das Abendessen wurde kurzfristig umgestellt und es gab herrlichen Lachs. "schmatz" Das ist aber nur die Vorgeschichte. :wink: Wieder einige Zeit später, wir waren gerade am verspeisen des Fisches, klopfte es abermals. Nun schon leicht sauer über diese "dauernden Störungen" :) mitten im schönsten Essen, ging ich wieder nach oben, da stand ein Mann und grüßte mich im härtesten Bayrisch mit einem "Servus Esterreicher"! Na, ich war natürlich überrascht und fragte was los wäre, wir wären gerade beim Essen. Er entschuldigte sich und er würde gerne ein wenig warten um mit uns plaudern zu können. Wir baten den Mann dann auch an Bord, tranken Bier zusammen, bis er langsam auftaute und mit seiner Geschichte heraus rückte. Er wäre mit dem WOMO schon lange unterwegs und er hätte uns schon am Vortag in einem anderen Hafen gesehen (österr. Nationalflagge), hätte aber keine Zufahrt gefunden. Seine Frau ging vor einiger Zeit von Bord des WOMO's und wäre nach Hause geflogen und ließ ihn allein weiter fahren. Wir merkten da hatte es argen Stunk gegeben und der Kerl tat uns leid. Dann erwähnte er, dass ihm zu allem Übel auch noch der Kühlschrank flöten gegangen wäre und er noch einige Kochwürste und Sauerkraut übrig hätte die ihm schon zum Hals heraus hingen und ob wir die nicht möchten. Wer schon mal viele Monate von zu Hause weg in südlichen Ländern unterwegs war und immer öfter Schwarzbrot etc. vermisste und auch gerne wieder mal eine deftige Hausmannskost zwischen den Kiemen hätte, weiß was in diesem Moment in uns vorging. Es war Weihnachten, Ostern und Burzeltag in einem. Zuerst der Lachs und dann auch noch dicke fette Schweins-Kochwürste mit Sauerkraut!!!!!!!!!!!!!! Den Bayer muss uns Gott geschickt haben. :D Gesagt getan, dem Mann wurde nur zu gerne "geholfen" und nach einigen Bieren und Obstler den wir noch von zu Hause hatten, verließ er schwankend unser Schiff und wir waren noch Wochen glücklich über diese Fügung des Schicksals. :D :D :D Sorry, kürzer konnte ich einfach nicht. :wink: Hallo Rider,
danke für die zwei netten Geschichten. Manch einer wird sich fragen was die hier sollen. Ich kann es gut verstehen und sie passen genau in diesen Bericht. Zur ersten Geschichte mit den Lachsen kann ich nur sagen, genau so haben wir die Türkei auch erlebt, freundlich, hilfsbereit, nicht aufdringlich aber immer dankbar. Zu deiner zweiten Geschichte fällt mir ein, daß man bei solchen Reisen in nicht touristische Gebiete immer wieder sehr interessante Menschen trifft. Wir trafen hier in Sinop 2 deutsche Motorradfahrer, die jetzt nach 3 Jahren langsam Richtung Deutschland sich bewegen (Mongolei, Malaysia, Nepal, Iran ...) und eine franz. Familie mit umgebauten MAN, die kamen gerade aus Aqaba und und und. Hier findet man dann auch immer wieder die neuen Anregungen für weitere interessante Reisen. Ist nur zu wünschen, daß man noch lange gesund und fit bleibt. Mein Bericht geht noch weiter, es folgen noch Bilder aus der Werft, vom Bazar, von etwas Adventure und natürlich von der Heimfahrt. udoti Danke Udoti,
du sprichst mir aus der Seele. Umsonst heißt es nicht: "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen..." Ich werde deine "Erzählung" weiter genießen. Liebe hallo Udoti, ich habe gerade euren Bericht entdeckt und bin einfach begeistert, freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!!! Direkt neben dem Fischerei-Hafen, gut erreichbar, befindet sich die Werft. Hier ist zu jeder Tages- und Nachtzeit geschäftiges Treiben, ein Stelldichein der unterschiedlichsten Bootsklassen, von klein bis groß. Hier einige Impressionen. Märkte haben immer eine besondere Atmosphäre und Anziehungskraft. Sie sind auch Begegnungsstätte der Menschen. So auch in Sinop. Hier findet jeden Dienstag und Donnerstag der Markt nahe dem Serapis-Tempel statt. Bekannt ist der Markt für seine regionalen Produkte. Zu unserer Zeit gab es gerade Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen und es begann mit Weintrauben. Besonders interessant ist das Angebot an Reis, im speziellen der bekannte Reis aus der Gegend um Bafra, beste Ware, das Kilo für 3 TL sprich 1,50 €. Hier jetzt einige Bilder. Hauptsächlich ist der Markt eine Domäne der Frauen. Zwischen Sinop und dem 20 km nordwestlich gelegenen Kap Ince Burun (nördlichster Punkt Anatoliens mit einem Leuchtturm), erstreckt sich der unverbaute kilometer lange Akliman-Strand. Dieser Küstenstreifen mit seinem schönen Sandstrand und den interessanten grünen Buchten ist ideal zum baden, angeln, relaxen und genießen. Die Akliman-Küste ist vieseitig und immer romantischund ruhig und nicht belagert von Touristen. Bei einem tollen Seeklima kann man sich hier, jeder auf seine Weise, richtig erholen. Während unseres längeren Aufenthalts in Sinop unternahmen wir im Umkreis von ca. 30 km einige Erkundungen mit dem Skooter oder auch zu Fuß. Hierbei entdeckten wir nicht nur interessante Landschaftsbilder, sondern wir begegneten auch den unterschiedlichsten Tieren. Hier einige Beispiele: Weiter mit Bildern von unserem Aufenthalt in Sinop auf Marti-Camp. Während der ganzen Zeit hatten wir zwei kurze Gewitter - immer ein interessantes Naturereignis. Danach zogen die Wolken weg oder sie lösten sich auf und die Sonne kam wieder. Weitere Eindrücke Die Tage und Wochen vergehen schnell in dieser abwechslungsreichen Umgebung von Sinop. Zum Abschluß von hier noch einige Bilder zum Thema ... Leib und Seele ... Am 17.07.2009 brechen wir auf in Richtung Heimat. Wir haben für die Rückreise gemütliche 7 Tage eingeplant.
Nach dem Frühstück gab es noch einen herzlichen Abschied und dann ging´s los. Am ersten Tag wollten wir die Berge durchfahren und dann irgendwo auf der Autobahn Ankara – Istanbul übernachten. So fuhren wir auf guten Straßen über Boyabat, durch schöne Flußtaler bis Kastamonu, dann südlich durch das türkische Wintersportgebiet bis Ilgaz. Ab hier fahren wir auf der stark befahrenen D 100. Bei Gerede kommen wir dann auf die Autobahn Richtung Istanbul. Hinter Bolu finden wir bei Kaynasli einen Service Alany der Fa. Türsan(487 km, N 40° 47.454´ E 31° 14.392´). Am 18.07.2009 ging´s von Kaynasli auf der Autobahn durch Istanbul und Edirne an den Grenzübergang Kapikule. In Istanbul legten wir diesmal keinen Stop ein, haben wir doch diese Stadt jetzt drei Mal in Folge besucht. – Aber, ein bisschen Wehmut war dann doch dabei als wir die Second Brigde überquerten und zum Bosporus hinunter schauten. Wir übernachteten wieder am Hotel Londra, kein Problem, denn dieser Ort nahe des Grenzübergangs ist gut beleuchtet und Video überwacht (476 km, Koordinaten siehe Reisebericht Türkei_2008 in diesem Forum). Am 19.07.2009 überquerten wir die Grenze nach Bulgarien. Auf türkischer Seite gab es keinerlei Probleme, auch nicht mit den Fahrzeugeintragungen im Reisepass. Auch die bulgarische Seite war sehr freundlich und hilfsbereit. Die obligatorische Plakette für die Autobahn erhielten wir ohne auszusteigen. Das Tanken in Bulgarien war dann besonders erholsam - ein gewaltiger Preisunterschied. Über Svilengrad fuhren wir bis Harmanli auf der neuen Autobahn. Die folgende Verbindungsstrecke bis zur Autobahn bei Cirpan ist auch in gutem Zustand. Auf Bulgarien´s Straßen wurde viel kontrolliert – wenn erforderlich. Wir hielten uns strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, auch auf der Umgehungsstraßé Sofia. Am Nachmittag erreichen wir den uns bekannten Grenzort Kalotina (376 km, Koordinaten siehe Reisebericht Türkei_2008 in diesem Forum). Hier übernachteten wir wieder auf dem Security-Parking, es gab dann im kleinen Restaurant bei einfachem aber gutem Essen das erste Gläschen offenen Wein seit langem. Am 20.07.2009 fuhren wir über Serbien nach Ungarn bis zu unserem schon bekannten Stellplatz Europark bei Kistelek (574 km, Koordinaten siehe Reisebericht Türkei_2008 in diesem Forum). Auch hier gab es an den Grenzen Serbien und Ungarn keine Probleme, obwohl bei der Ungarn-Einreise schon genau hingeschaut wird, sowohl innen als auch außen. Es gab keine Tür am Mobil, die ich nicht öffnen mußte. Es ist eben dieletzte wichtige Grenze vor dem Eintritt in die EU. Danach kommen dann keinerlei Grenzkontrollen mehr. Gesucht wird hier hauptsächlich nach Personen, Waffen und Drogen. Hier gibt es auch immer Wartezeiten an der Grenze.
Die Straße von der bulgarischen/serbischen Grenze, die Via Militaris, ist eine alte römische Hauptverbindungsstraße, die Istanbul mit Wien verbunden hatte. Sie ist heute bis zur Autobahn bei Nis landschaftlich sehr interessant, die Straßenqualität gut. Das spannendste an dieser Strecke bis Nis ist die Durchfahrung der Pirot-Schlucht, eine gewaltige, romantische Schlucht mit gurgelndem Wildbach. Sie führt dann ins flachere Land bei Nis. Ab hier ging´s dann auf hervorragender, aber gebührenpflichtiger Autobahn weiter bis Beograd. In Beograd überquerten wir auf der Stadtautobahn dann die Save. Danach fuhren wir in nördlicher Richtung über Novi Sad Richtung serbische/ungarische Grenze. Bei Novi Sad überquerten wir die Donau. Hinter der ungarischen Grenze waren es dann noch ca. 40 km bis zum bekannten und bewährten Stellplatz. Weitere Bilder von der Route bis Kistelek in Ungarn Am 21.07.2009 wollten wir eigentlich weiter Richtung Heimat. Aber wir entschlossen uns dann doch noch einen Abstecher ins Thermalcamp, das wir von unserer letzten Reise noch in guter Erinnerung hatten, heute nun speziell wegen des Bauern mit dem guten Rotwein, nicht wegen des guten Thermalwassers. So fuhren wir auf der Autobahn bis Kecskement, dort bogen wir ab Richtung Bekescaba und fuhren so ca. weitere 40 km bis nach Cserkeszölö mit seinem Thermalcamp (98 km, Koordinaten siehe Reisebericht Türkei_2008 in diesem Forum). Der Ort ist recht klein und lebt eigentlich von dieser Thermalquelle mit seinem großen Freibad und auf der anderen Seite gut getrennt vom recht großen, gut geführten Campingplatz. Wir fanden dann auch gleich einen geeigneten Stellplatz für eine Nacht. Den Nachmittag verbrachten wir damit einen Besuch beim Weinbauern zu machen. Mit Erfolg. Wir haben für solche Fälle dann immer solche Bags dabei, 5 Liter bzw. 10 Liter, in denen der Wein (ohne Sauerstoff abgefüllt) gut zu transportieren und aufzubewahren ist. Am Abend gab´s dann noch einmal ungarische Küche. Am 22.07.2009 brachen wir trotz Verwunderung unserer Camping-Nachbarn und der Reception nach nur einer Übernachtung auf. Das Ziel der heutigen Etappe war unser ebenfalls schon bekannter Stellplatz in Melk an der Donau. So fuhren wir also nach dem Frühstück zurück zur Autobahn bei Kecskement, dann weiter süd-westlich an Budapest vorbei, südlich an Wien vorbei und dann die nächste Ausfahrt hinter St. Pölten Richtung Melk und hier genau auf den oberen Stiftparkplatz, der recht gut beschildert ist. Das Sperrverbot über 3,5 t gilt nur für den LKW_Verkehr (471 km, Koordinaten siehe Reisebericht Türkei_2008 in diesem Forum). Den Spätnachmittag verbrachten wir an der Donau. Hier fanden wir dann auch ein nettes Gartenlokal „Zum Fährmann“. Am vorbei führenden Donauradweg war immer noch recht viel Betrieb, auch einige der Ausflugsschiffe Passau – Wien – Budapest waren noch unterwegs. Ich wußte nicht, das die Türkei am schwarzen Meer so schön ist. Vielen Dank für Deinen Bericht. Hab extra gewartet bis zum Ende ... vielen Dank für dieses superschönen Bericht :!:
:dankeschoen: Am 23.07.2009 war wieder herrliches Wetter mit tollen Temperaturen. So entschlossen wir uns noch einen Zwischenstopp in Erding einzulegen. Erding weckt ja so manche Assoziationen. Wir fuhren ueber Linz. Wels, Passau. Deggendorf, Landshut nach Erding (364 km). Der angegebene Womo-Stellplatz am Thermalbad liegt außerhalb und bietet wenig Schatten. So entschlossen wir uns, ins Zentrum zu fahren. Am Stadion auf dem P2 fanden wir einen geeigneten Platz fuer die Nacht. Anfangs so gegen 16 Uhr war noch viel Betrieb durch das nahe Freibad, aber spaeter wurde es leer und wir standen auch hier mit zwei anderen Fahrzeugen sehr ruhig. Der Besuch des Brauhauses mit seinem bekannten Erdinger Weißbier war obligatorisch.
Am naechsten Morgen, ganz gemuetlich ging´s dann ueber Muenchen, Augsburg, Ulm nach Hause. Hier endet nun unsere Reise zum Schwarzen Meer und wir hoffen sie hat Euch ein wenig gefallen. Wir sind sehr froh, dass wir diese Reise unternommen haben. Wir haben herrliche Landschaften und schoene Natur gesehen und wieder einmal interessante Kulturen (diesmal allerdings etwas weniger) kennengelernt. Aber das entscheidendste fuer uns an dieser Reise waren die vielen Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen. Dadurch werden diese Reisen fuer uns so unglaublich einmalig und dadurch haben wir auch so viel ueber die Laender und die dortige Lebensweise erfahren. Fuer uns ist es so wunderbar, dass wir mit so vielen Menschen, die wir in den Laendern kennengelernt haben, noch immer in Kontakt stehen. Dass zeigt uns, dass wir nicht nur eine momentane Erscheinung fuer sie waren, denn auch wir erinnern uns gerne an die gemeinsame Zeit mit ihnen. Die Planungen für die naechste Reise laufen auch schon wieder. Es wird eine große Reise in angrenzende Laender des oestlichen Mittelmeeres. Geplanter Beginn der Reise wird Ende August sein. Auch von dieser Reise moechten wir dann gerne wieder im Forum berichten. Copyright für Texte und Fotos verbleiben bei Udo T. Hallo Udoti,
nochmal herzlichen Dank für den schönen Bericht und die geweckten Erinnerungen. Alles Gute für die nächste Reise. Wenn Syrien dabei ist freu ich mich heute schon darauf, besonders auf deine Eindrücke von Palmyra. Hallo Rider,
den Dank gebe ich gern zurück, denn Du hast ja mit Deinen Kurzgeschichten aus vergangener Zeit und dieser Gegend auch treffend zum Gelingen dieses Berichtes beigetragen. udoti Du beschämst mich. :oops: :oops: :oops:
Ganz liebe , auch an dein "Team", aus Tirol.
Hallo Gogolo, wie weit sind denn bei euch die Planungen für die Nahost-Tour? Laufen die Vorbereitungen schon? Welche grobe Route habt ihr ins Ausge gefasst? Oder gibt es schon andere Planungen? Hallo udoti,
dein sehr gelungener Reisebericht und die großartigen Bilder machen wirklich große Lust auf dieses schöne Reiseland Türkei. Ich bin schon voller Vorfreude auf unseren diesjährigen Sommerurlaub der uns das erste Mal in die Türkei bringt. LG monana Hallo monana,
die Black-Sea-Tour in 2009 war, im Vergleich zur Tour 2008, sehr viel Natur, relativ wenig Kultur aber sehr viel nette Menschen und Begegnungen. Besonders hervorzuheben in dieser Region ist zum einen der Reichtum an Fisch (im Restaurant und auch im Fischgeschäft) und zum anderen das Rindfleisch von bester Qualität. Fein. In dem anderen Thread hast du nach der Sicherheit gefragt. Wir waren ja bis fast an der georgischen Grenze. Es gab nie das Gefühl von Unsicherheit, auch nicht bei meiner Frau. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es wirklich viele - je nach Geschmack und Anspruch. Das gilt natürlich auch für die 2008-Tour. Kann dir nur sagen: fahr los, eher heute als morgen und nimm dir Zeit. Ich welcher Jahreszeit soll die Reise stattfinden? Hallo udoti,
das freut mich zu hören. Ich würd ja am liebsten gleich losfahren, aber leider sind wir noch ein paar Jährchen an die Ferienzeiten gebunden. Darum bleiben uns nur die Sommerferien (August/September), dann sind wir aber 4 Wochen unterwegs. Zur Zeit bin ich noch an der Reiseplanung und lese mich entsprechend ein. Das macht mir viel Spaß und steigert noch zusätzlich die Vorfreude auf den Urlaub. :zwinker: LG monana Hallo udoti,
erstmal danke für Eure super Berichte, tolle Bilder und viel Info (besonders die GPS-Koordinaten finde ich sehr hilfreich). Wir wollten auch mal etwas anderes "erfahren" als das übliche in F, I oder E und fingen hier im Forum an zu suchen. Nach ausführlichem Studium des Türkei-Bereichs haben wir uns auch schon mit Womo-Reiseführern eingedeckt und weitergelesen. Viele (positive) Antworten haben wir, zB. zur Sicherheitslage schon gefunden, aber eine Frage möchte ich Euch doch noch stellen: Wie seid Ihr in der Türkei sprachlich weitergekommen? Seid Ihr in der glücklichen Lage türkisch zu sprechen, oder kommt man mit Englisch oder Deutsch weiter, oder geht es nur mit Händen und Füßen??? Manfred Hallo zacapa,
prima deine Rückmeldung. Das soll ja jetzt auch der Grund sein, warum man solche Reiseberichte schreibt. Nicht nur schöne Bilder sondern eben auch echte Informationen. Die Sprache in der Türkei ist immer wieder ein Thema. Ich kann dir aber sagen: wer dich verstehen will, versteht dich. Die Türkei möchte dich verstehen. Das ist in der Türkei ganz ausgeprägt. Man hat das Gefühl, dass immer schon ein Schritt weiter gedacht wird. Ansonsten wird viel Englisch gesprochen aber überraschend auch viel Deutsch. Wir starten am 01.09.2010 wieder in die Türkei, diesmal für 2 Monate. Freuen uns schon sehr. Wo solls denn bei euch hingehen? Hallo Udoti,
danke für deinen sehr interessanten und ausführlichen Bericht und die schönen Bilder. Ich selbst war insgesamt 13 Mal in der Türkei, hauptsächlich im Süden und im Westen, einige Male davon mit dem Womo. Auch eine Schwarzmeertour auf dem Motorrad, zusammen mit einem türkischen Freund habe ich hinter mir. (Istanbul-Samsun-Istanbul) Interessieren würde mich noch sehr der Osten (Van-See etc.) Mir ist im Urlaub auch sehr wichtig, wie ich dort von Einheimischen angenommen werde. Diesbezüglich habe ich in der Türkei nur beste Erfahrungen gemacht. Ich könnte hier Romane von netten Begegnungen erzählen... Wenn ich deinen Bericht so lese, möchte ich am liebsten sofort wieder dorthin starten. Leider erlaubt der Urlaubsplan meiner Frau Regina nur max. 3 Wochen am Stück. Da wir im Norden Deutschlands wohnen, fällt das daher vorläufig für uns aus. Vielleicht klappt es in ca. 6 Jahren, da möchten wir in Rente gehen. Alles Gute auf deinen nächsten Reisen! Hallo Plaggehu,
vielen Dank für die Reaktionen. Freue mich immer, wenn auch andere die wirklich ehrliche Umgangsart und die Freundlichkeit der Menschen in der Türkei bestätigen. Wünsche dir natürlich auch weiterhin interessante, spannende und nette Begegnungen auf deinen/euren Reisen. Hallo Udoti,
danke für die schnelle Antwort. Das klingt sehr positiv. Wenn einige Leute Englisch und Deutsch sprechen und vor allem der gute Wille da ist, sich zu verständigen sollte das klappen. Wir fahren ab 12.09.10 für 2 - 3 Wochen weg. Eigentlich war Frankreich geplant, aber irgendwie schrecken uns die Informationen über die Sicherheit etwas ab. In Reiseführern und im Auswärtigen Amt liest man über Frankreich nichts Gutes. Vor allem in den üblichen Touristen-Gegenden scheinen Diebstähle und schlimmeres deutlich über dem sonstigen Niveau im europäischen Ausland zu liegen. Wenn ich dann lese, dass einsame Stellplätze in der Hochsaison regelmässig von der Polizei überwacht werden ist das einerseits beruhigend, aber anderserseits ist es schlimm genug, wenn da offenbar Bedarf dafür ist. Kurz und Gut: Frankreich ist erstmal draußen. Für gut 2 Wochen ist uns Türkei zu weit. Wir werden uns aber grob in die Richtung begeben und nach Italien fahren und dann weiter mit der Fähre (Camping an Board) nach Griechenland; dort ein bißchen rumfahren und dann vielleicht auf dem Landweg zurück in die Heimat. Welche Anreise habt Ihr für Anfang September geplant? Habt Ihr aktuelle Tipps zur Anreise (welchen Landweg, bzw. welche Fähre)? Bisher haben wir den Eindruck, dass viele hier im Forum die Superfast-Ferries ab Ancona oder Bari favorisieren. Der Landweg über Bulgarien/Rumänien scheint mir straßenmäßig nicht so toll zu sein, obwohl dann käme unser Allradmobil vielleicht mal artgerecht zum Einsatz. An der alten Autoput-Strecke sind die Grenzübergänge und die Geldwechselei evtl. nervig. Du siehst als Neulinge in dieser Gegend sind wir noch äußerst unentschlossen und "lernen" gerne von den alten Hasen. Manfred Hallo zacapa,
eigentlich schon schade, dass es bei euch mit der Türkei nicht klappt. Aber 2 Wochen sind wirklich etwas wenig für so eine Reise. Wir haben wieder die Balkan-Route gewählt. Wien, Budapest, Novi Sad, Belgrad, Nis, Sofia, Edirne, Istanbul. Bis Istanbul benötigten wir immer 5 Tage. Gemütlich, das höchste einer Etappe waren 600 km. Von Istanbul geht´s nach Sinop, hier auf Marti Camp den Besitzer Orhan besuchen - wie im letzten Jahr. Danach ist der nächste größere Stop in Kapadokien. Hier gibts ja in Göreme einen guten Campingplatz. Danach ist der nächste größere Stop in der Gegend zwischen Erdemli und Silifke. Hier wird dann richtig Badeurlaub gemacht. Danach gehts in Etappen die Südküste entlang bis Datca westlich von Marmaris. Von hier geht´s dann wieder über Istanbul auf der Balkan-Route nach Hause. Wir reisen nicht mit der Fähre. Im letzten Jahr war im November der Fährbetrieb von Cesme aus eingestellt. Der Landweg ist bis auf wenige km (max. 100 km) gute bis sehr gute Autobahn. Ausgenommen ist hier natürlich die Umgehungsstrasse Sofia! |
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