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Hallo,
ich habe in einer FIAT-Werkstatt einen Motorölwechsel mit Filtertausch machen lassen. Jetzt stelle ich fest, dass der Ölstand ca. 1 cm über dem Maximalwert ist. Meine Frage an die (unabhängigen) Experten: Ist das unbedenklich? Hm, wann hast du denn nach dem Ölwechsel, den Ölstand kontolliert ?
kurz nach dem ölwechsel ist es nicht unbedingt verwunderlich, da der Filter noch nicht gefüllt ist. Und wie weit liegen bei Dir die Min und Max-Markierungen auf dem Peilstab auseinander. Hallo Mario,
ist zwar schon ne Ewigkeit her das ich KFZ-Mechaniker gelernt hab aber uns wurde gesagt, der richtige Ölstand ist in der Mitte zwischen den Min. u. Max. Markierungen. Ein Ölstand über dem Max.Stand ist nicht gut, im Prinzip ist das überschüssiges Ol und das muss irgendwohin, also mit sanfter Gewalt wird es durch die verschiedenen Dichtungen u. Öffnungen entfernt. Meines Wissens ist es auch so das bei der vorgeschriebenen Ölmenge der Füllstand zwischen den beiden Markierungen ist. Dietmar Wünsche einen Guten Morgen ! :razz:
Nun zu deiner Frage. Ich halte es schon für besser die Werkstatt erneut aufzusuchen und den Ölstand korrigieren zu lassen. Bedenke das der Unterschied zwischen der Min und Max Markierung auf dem Peilstab oft ein ganzer Liter ist, darum halte ich einen Zenitmeter Überfüllung für nicht mehr ungefährlich. Das Öl kann ua. Dichtungen zerstören und "Schaumig" schlagen wodurch die Schmiereigenschaften gemindert bzw. aufgehoben werden. Mein Rat wäre: Laß dich auf nichts ein, fahre zur Werkstatt und lasse den Ölstand korrigieren. Wünsche Euch allen einen schönen Sonntag ! LG Ralf 8) ...und wenn ein KAT drin ist, geht der bei sooo viel Öl auch evtl. übern Jordan Jonathan hat vollkommen Recht, das mit dem Kat hatte ich vergessen zu erwähnen. Also Mario du siehst, das Risiko ist recht hoch. Zu viel Öl, vor allem 1 ganzen cm über max., ist nicht gut, weil der Motor im Betrieb das überschüssige Öl irgendwo rausdrückt. Meine Werkstatt bzw. die Mechaniker haben das bei meinem Fahrzeug auch immer gemacht, weil sie stets die herstellerseits vorgeschriebene Ölmenge wieder nach Ablassen und Filtertausch stumpf wieder eingefültt haben. Das ist falsch, weil der Motor nach Stehen über Nacht bei der Werkstatt nicht immer Ölbetriebstemperatur hat, sprich immer ein wenig "Altöl" im Kreislauf verbleibt. Ferner ist es genauso wie beim Kraftstofftank infolge von Fertigungstoleranzen möglich, daß die Ölwanne etwas größer oder auch kleiner ist, was unterschiedliche Füllmengen nach sich zieht. Bei meinem Fahrzeug war/ist es eine Differenz von ca. einen halben Liter, die immer überfüllt wurde. Jetzt habe ich die Werkstatt angewiesen, nach Peilstab wieder zu befüllen.
Ein Tip in Deiner konkreten Situation: Nicht die Ablaßschraube lösen lassen, weil es beim Lösen und Wiederanziehen sein kann, daß der Dichtring schadhaft wird und im blödsten Fall nicht mehr richtig abdichtet. Am besten gehst Du zu einem Smart-Händler, die saugen bei den Elefantenturnschuhen das Motoröl über einen Saugstab ab, der in den Peilstabstutzen gesteckt wird. Ich denke, daß bei Deinem Motor mind. ein halber Liter Öl runter muß. Ich denke nicht das das überschüssige Öl rausgedrückt wird,die Ölwanne ist kein Druckkörper,sonder es kann bei Berührung mit der Kurbelwelle aufschäumen und
die Schmierwirkung ist weg. Und die Hydrostößel der Ventile fangen an zu klappern. Das war immer bei unseren 5 Zylinder DB so. Und die Ölwanne hat bestimmt keine Fertigungstoleranzen,jedenfalls von uns nicht meßbar,die wird schon lange nicht mehr im Handschmiedeverfahren hergestellt :roll: Wenn der Motor 7 lt Öl mit Filter braucht kippt man 6-6,5 lt rein,läßt den Motor einmal durchlaufen,kontroliert und füllt auf bis es passt. So mach ich das immer. Dieter Hallo,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps. Zwischen min und max sind meiner Erinnerung nach etwa drei Zentimeter. Habe mir das schon gedacht, dass zu viel Öl nicht gut sein kann und wollte nur vor Kontaktaufnahme mit meiner Werkstatt "Rückendeckung" haben. Nach dem Ölwechsel sind wir gut 400 km gefahren, Motor war zum Zeitpunkt der Kontrolle "eiskalt". Berechnet wurden 6,5 Liter, wurden wohl auch eingefüllt. Kenne das Problem von meinem Rasenmäher, die in der Bedienungsanleitung angegebene Ölmenge war bei all' meinen Mähern immer zu hoch. Der Hinweis mit dem Absaugen ist sehr gut, mal sehen, was meine Werkstatt dazu sagt. @ Dieter
Das wird auch heute noch so gehandhabt :!: Carsten
Was,die Ölwanne im Handschmiedeverfahren ? Die wird entweder aus Blech tiefgezogen oder aus Allu gegossen. Jedenfalls in den Autowerken wo ich schon berufsbedinngt drinn war. Dieter Guude!
Ist mir jetzt auf der Reise passiert. War allerdings mein Fehler, weil ich Öl im kalten Zustand gemessen und nachgefüllt habe. Da es ein Sprinter mit diesem Wartungsassyst-System ist, hat der dannnach längerer Fahrt - Öl war da ja dann richtig heiß - Alarm geschlagen. Mußte dann im hohen Norden Öl ablassen, bis das System sich wieder beruhigt hat. Dank einer freundlichne jungen Dame einer Statoil-Tanke, konnte ich dies in der Wartungshalle der Tanke machen. Draußen hat es gerade in Strömen geregnet. :D CU Wolf Schön, dass dieses Thema mal aufgegriffen wurde. Meine Werkstatt füllt immer bis zu 2 cm über der max. Markierung auf. Wenn ich reklamierte hieß es immer: das macht nichts. Machen wir immer so, da kann nichts passieren. Sollte wohl die Fiatwerkstatt wechseln. Gut das es das Forum gibt. an alle Mitglieder @ Dieter
nicht die Ölwanne die meine ich nicht . Das Prozedere beim Ölauffüllen , natürlich .... :!: Wie Du schon schreibst .....beim letzten Satz so ist es gang und gebe ... Öl einfüllen ... Motor starten ( bis Öldruckkontrolle erlischt) und den Rest ergänzen , denn ein Teil befüllt ja bekanntlich den Filter ! Das meinte ich mit , wird heute noch so gehandhabt und Denke das macht jede Fachwerkstatt so ... es sei den die haben ein Durchflussmesser der die Filtermenge Automatisch ersetzt . Carsten
Bißchen Schlauch und dicke Spritze geht aber auch :D Kann man auch zum Bremsflüssigkeit wechseln und Bremsen entlüften nehmen Hallo,
noch eine Frage zu dem Thema Ölwechsel und Messung mittels Peilstab: Im FIAT-Handbuch steht "Die Kontrolle des Ölstands muss bei eben stehendem Fahrzeug und einige Minuten (ca. 5) nach Abstellen des Motors erfolgen." Ich habe in diversen Foren nachgelesen, die Leute streiten sich darum, wann der Ölstand gemessen werden soll. Auf jeden Fall soll so gemessen werden, wie vom Hersteller angegeben. ... einige Minuten nach Abstellen des Motors ... Heisst das: Motor ist kalt, starten, etwas laufen lassen und fünf Minuten warten und anschließend mit dem Peilstab messen? Oder Motor muss Betriebstemperatur haben (also länger damit fahren) und dann Abstellen, fünf Minuten warten und dann messen? Wie groß mag denn der Unterschied beim Ölstand sein zwischen heißem Motoröl und kaltem? Dehnt sich das Öl bei heißem Motor denn dermaßen aus, dass der auf dem Peilstand angezeigte Füllstand zu hoch ist? Nach kurzem Lauf und anschließendem Abstellen des Motors kann ich mit dem Peilstab den Ölstand nicht richtig erkennen, denn beim Herausziehen des Peilstabs ist dieser vollständig mit Öl bedeckt. Danke für eure Antworten! Im FIAT-Handbuch steht "Die Kontrolle des Ölstands muss bei eben stehendem Fahrzeug und einige Minuten (ca. 5) nach Abstellen des Motors erfolgen."
später messen , oder bei kaltem Motor messen geht ebenso hotte Dabei geht's nicht um die Ausdehnung von warmem Öl, sondern lediglich darum, dass Öl auf Motorteilen ist. Deshalb muss man 5 Minuten warten, bis es sich gesammelt hat. Nach 5 Minuten ist Öl immer noch genau so heiss!
Chester
Abwischen und wieder reinstecken 8) Dieter Bei deinem aktuellenb ( wohl Fiat JTD ) weiiß ich es nicht genau, bei unserem alten ist es so, das der Ölstand bei warmen Motor ( Ausdehnung und Verteilung im Motor ) ca. 5 Minuten nach dem abschalten gemessen werden soll. Natürlich bei geradem Untergrund.
Bei den kleinen Dieseln hab ich es nie kontrolliert, aber bei den großen hat man bei kaltem Motor ohne das er vorher gelaufen ist, schnell mal 1cm ( entspricht da ca. 5 Liter ) über Max. Markierung. Was auch oft unterschätzt wird ist was eigentlich gerade ist. Ich hatte auch schon mal Panik das unser Womo auf 1000km einen L Öl gefressen hätte. Stand ja gerade. Nur dann hab ich gesehen das es so 2° nach hinten hing. Und siehe da, es passte doch mit dem Ölstand. Sollte bei dir aber wirklich 1cm zu viel drinn sein, muss die Werkstatt das prüfen. Bzw. schau du selber nach ob wirklich der Ölfilter neu ist. Dieser cm entspricht mutmaßlich der Ölmenge im Filter. Nicht das da einer meinte der Filter sei neu und leer und einfach die 6,5l eingefüllt hat obwohl doch noch ein alter gefüllter Filter drinn war. @ Dieter2:
Danke, abwischen ist ja klar, aber ich habe schon mehrmals abgewischt, nützt nichts, der Peilstab wird immer wieder von Öl bedeckt, eine Ablesung des Ölstandes ist so nicht möglich. Das beste Ergebnis habe ich bei kaltem Motor, da hat sich ja über Nacht das ganze Öl in der Ölwanne gesammelt. @ canter:
Jens, danke für die Hinweise. Ölfilter ist definitiv neu. 2 Grad Neigung schon bedeutsam? Na ja, mein WoMo steht bestimmt einige Grad seitlich und auch in der Längsachse geneigt, wenn zwei Grad schon zu einer Ungenauigkeit führen ...
Ein Liter Öl entspricht laut Handbuch bei meinem Fahrzeug (130 Multijet) genau dem Unterschied zwischen Minimum und Maximum. Meine Überlegung: 1) Wenn der Motor heiß ist, also Betriebstemperatur hat, dann ist wohl fünf Minuten nach dem Abstellen so ziemlich das ganze Öl in die Ölwanne gelaufen. 2) Wenn der Motor kalt ist, ist ebenfalls das gesamte Motoröl in die Ölwanne gelaufen. Bei einer "Kaltmessung" müsste die Messung doch auch gültig sein, abzüglich natürlich des "Ausdehnungskoeffizienten" des Motoröls, und der ist unbekannt. Hallo Mario,
bei unserem waren die 2-3° bedeutsam. Es war allerdings ein LKW Chassis ( mitsubishi Canter ) mit einer 4l D Maschiene. Da war der Motor(Ölwanne ) längs eingebaut und natürlich etwas größer als bei deinem JTD. Ich würde fast empfehlen wenn die Werkstatt nicht aus der Welt ist, einfach da vorbei fahren und schauen lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite und deren Werkstatt ist auch eben. Das mit dem warmen ( also gelaufenen ) Motor hat bei den großen Dieseln den Grund, das z,B. im Zylinderkopf dann ein paar Liter Öl sind, die bis sie wieder komplett in die Wanne abgelaufen sind schon mal zwei Stunden brauchen können. Daher ist es da so vorgeschrieben. Bei kleinen Motoren ist die Menge im Kopf natürlich erheblich geringer, dafür ist natürlich auch die gesamte Füllmenge mit 6,5l gerade das was bei den großen alle 50tkm nachgefüllt wird. Ob die AUsdehnung wirklich eine Messbare Rolle spielt, wage ich fast zu bezweifeln.
Hallo Ingo.L: Hab's gestern mit einem dünnen Aquariumschlauch (Außendurchmesser ca. 4 mm) und Spritze versucht, der Schlauch geht nicht durch bis zur Ölwanne, kann also auf diese Weise nichts absaugen. Bleibt wohl nur die Fahrt zur Werkstatt. |
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