also hier unser Reisebericht.
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26.07 Ankunft um 21:00 Uhr in Dover, wir suchten uns gleich einen Übernachtungsplatz und wurden in Sandgate fündig.
Am nächsten Tag, Weiterfahrt in Richtung Westen, unterwegs besichtigten wir die Kathedrale von Salisbury und übernachteten auch gleich in dieser Stadt. Es regnete die ganze Nacht, aber am Morgen lachte die Sonne wieder am Himmel, also weiter zu unserem nächsten Ziel; Old Sarum, dies ist die älteste Siedlung Salisburys. Es gibt Anzeichen dafür, dass der Ort schon um 3000 v. Chr. bewohnt wurde. Da wir in GB nie unsere Uhr umstellen und dort nach der Heimatzeit leben, waren wir eine der ersten dort.
Nach Old Sarum ging es weiter unserem heutigem Ziel entgegen, nach Glastonbury, aber vorher machten wir noch einen Abstecher nach Woodhenge (kann man sich sparen) und nach Stonehenge, das natürlich gnadenlos überfüllt war, aber Egal, wenn man schon mal dort ist, geht man auch rein.
Auf nach Glastonbury, unser Navi berechnet uns eine Route abseits der verstopften Strasse mit einem Umweg von 3 Minuten, in Glastonbury angekommen fuhren wir gleich zum Campingplatz Old Oaks (Hunde willkommen, Kinder verboten – ich schreib es nur falls jemand mit Familie dort hin will), der CP heisst so, weil gleich daneben die zwei alten Eichen von Avalon stehen, Gog und Magog werden sie genannt. Wir haben immer noch herrlichstes Wetter, als erstes gehen wir mit dem Hund spazieren, weil wir noch vorhaben mit unserer Vespa zum Einkaufen in die Stadt zu fahren.
Vom Einkauf zurück und frisch gestärkt brechen wir vor Sonnenuntergang zu Fuß zum Glastonbury Tor auf, hier wird Avalon vermutet. Genau richtig zum Sonnenuntergang Treffen wir am Gipfel ein, tänzeln durch das Tretminenfeld aus Kuhfladen auf dem Berg herum … die Sonne ging unter, der Himmel brannte über Avalon, ein herrliches Schauspiel bekamen wir zu sehen.
Am nächsten Morgen in Glastonbury hatten wir wieder Vespa-Wetter, also nix wie los mit dem Hund um danach gleich mit dem Roller zur Abbey zu fahren und die beiden Quellen zu besichtigen. Zum einen die Chalice Well im Chalice Well Garden und die White Spring gleich danben.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Wells um die Kathedrale zu besichtigen, es regnete wie aus Eimern, danach weiter nach Exeter wo wir übernachteten, im Hafen genehmigten wir uns am Abend noch ein Bierchen, bei Wein, Weib und Gesang!
Am nächsten Morgen ging es dort zur Kathedrale, die wir bei Sonnenschein besichtigen durften, danach ging es weiter in Richtung Dartmooor, wo wir in Lydford einen CP aufsuchten. Nachmittags ging es noch zu Fuß nach Lydford rein, um die Kirche, Kapelle und das Castle zu besichtigen.
Am nächsten Tag tauchten wir direkt ins Dartmoor ein um dort die Starmarkersline, einige Steinkreise und Menhire zu besichtigen, weiterfahrt zur nach Postbridge um die alte Clapperbridge zu besichtigen.
Danach ging es weiter über Bodmin nach St. Austell um nach einer Irfahrt über viel zu schmalen Strassen eine CP zu finden, dort entdeckte ich dann auch das sich in der Reling am Dach ein grosser Ast verfangen hatte, den ich schon ein paar Kilometer mit herum gefahren hatte, die Strassen sind nicht nur zu schmal, sondern auch zu niedrig!
Nach einer verregneten Nacht ging es weiter zum Restormel Castle und danach zum Lizard Point, wo wir auch die Nacht auf dem Parkplatz in Lizard Village verbrachten. Haben gleich einen Spaziergang zum „richtigen“ Lizard Point gemacht und auf dem Rückweg sind wir noch im in den Pub „The Witch Ball“ eingekehrt, der schon seit dem 15 Jhd. existiert, man merkt das auch sofort an der Höhe der Decke, an den Balken müssten noch ein paar Haare von mir hängen, weil ich mir dort den Kopf an gehauen habe.
Am nächsten Morgen fahren wir zeitig weiter, es ist Sonntag und bestimmt werden bald die Strassen verstopft sein, unser Ziel der St. Michaels Mount den wir auch besichtigten. Da es dort zum nächtigen nicht gefallen hat, suchten wir uns einen CP, den wir auch in der Nähe fanden. Auf der Wiese neben unserem Campingplatz stehen zwei Menhire, The Pipers genannt. Beim abendlichen Spaziergang finden wir noch in der Nähe eine kleine Clapperbridge, noch scheint die Sonne!
Am nächsten Morgen wollen wir die nahe gelegenen Merry Maidens (Steinkreis) und das 3500 Jahre alte Tregiffian Burial Chamber (Kammergrab) ansehen, eine Mischung aus Nieselregen und dickem Nebel begleitet uns dort hin, der Regen kommt von allen Seiten, Regenschirm ist zwecklos, es sei denn man will die Götter des Niederschlags damit milde stimmen!
Weiter ging es zu einer Mine, der Levant Mine & Baem Engine, es regnet zwar nicht mehr, aber es ist grau, auf dem dortigen Parkplatz sind nur noch Plätze frei, die entweder ziemlich schräg sind, oder sich in einer Matsch-Pfütze befinden, wir fahren weiter und suchen einen CP, beim vierten haben wir endlich Erfolg und bekommen einen Platz für die Nacht.
Am nächsten Morgen machen wir uns zu Fuß im Nieselregen auf, um Cairn Euny zu suchen, Querfeldein durchs Moor mit dem GPS in der Hand finden wir das steinzeitliche Dorf dann auch.
Am nächsten Morgen geht es weiter, über Penzance nach St. Ives, dort bekommen nach dem zweiten Anlauf einen CP der uns aufnimmt, die Sonne scheint wieder und wir gehen mit unserem Hund zum Coastpath herunter um die Küste zu inspizieren, wunderschön!
Wieder zurück vom Dog-Walk, packen wir die Vespa aus und rollern richtung Men an Tol und Men Scryfa … nur mit Womo könnten wir uns das nicht ansehen, die Strassen sind eng, die Parkplätze zu klein.
Am nächsten Morgen wieder zum Coastpath um den Hund zu „lüften“ ;-) , danach wieder auf die Vespa und auf zur Ding-Dong Mine, dem Lanyon Quoit, einer Wuschnquelle mit Baum und dem Nine Maiden Steinkreis, herrliches Vespa- und Fotografierwetter haben wir.
Weiter geht es am nächsten Morgen und landen irgendwann in Newquay, wo wir eine Wanderung zum Crantock Beach machten.
Am nächsten Morgen stehen wir wieder Früh auf, für uns ist es 7:00 Uhr, für alle anderen hier 6:00 Uhr, wir wollen vor den Menschenmassen in Tintagel sein, was uns auch gelingt. Tintagel fanden wir sehr schön, auch wenn man manchmal andere Meinungen hört, wer zu faul zum Treppensteigen ist, sollte es aber meiden!
Nachmittags suchten wir dann einen CP nähe Boscastle und kamen nach mehreren vergeblichen anfragen auf der Lower Pennycrocker Campsite unter, dort konnte man super mit dem Hund gehen und mit der Vespa war man auch nach 10 Minuten in Boscastle, das wir besuchten und auch die nahe gelegene St. Julians Church.
Nach dem Frühstück und dem Spaziergang mit dem Hund ging es mit dem Roller zum Rocky Valley, wo wir die zwei in den Stein gemeißelten Labyrinthe sahen, die dort vor 4000 Jahren jemand angebracht hat!
Am nächsten Morgen regnete es wieder und wir machten uns auf zum Jamaica Inn, ich wollte von dort eigentlich nur ein T-Shirt haben, weil ich das Logo so toll finde! Weiter ging es nach Doublebois im Bodminmoor, wo wir uns auf einen CP für zwei Tage blieben.
Am nächsten Morgen, wieder Hund (Gassi), dann wir, also drauf auf die Vespa und ab zu den Sehenswürdigkeiten (King Doniers Stone, Long Tom Cross, The Hurlers (Steinkreis), Threthevy Quiot, St. Cleers Well).
Neuer Tag neues Glück, weiter ging es zum Corfe Castle wo wir auf einem CP unterkamen, mit der Vespa die zerstörte Burg besichtigt und im Hinterkopf schon wieder die Heimfahrt.
Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Dover, vorher waren wir noch in Canterburry wo wir die Kathedrale und die Altstadt besichtigten, sehr schönes Städtchen!
Unser letzte Nacht verbrachten wir in dem schönen Chilham, wo wir Abends noch den Pub besuchten.
Am nächsten Tag fuhren wir dann die paar Kilometer nach Dover und standen bald wieder auf der Fähre Richtung Calais!
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Rainer

