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Ich bastel mir eine Duschtasse aus GFK !


eisbaermama am 09 Sep 2009 17:21:52

Es fing alles vor 4 Wochen damit an, dass ich "nur mal eben" einen neuen Duschkopf einbauen wollte...
Letzlich wurde das ganze Bad ausgebaut, da doch einige undichte Stellen zu finden waren (und wenn man schon einmal dabei ist...).



Hier ist nun das bebilderte Ergebnis meiner GFK-Duschtasse:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

eisbaermama am 09 Sep 2009 17:27:23

So sieht die Duschtasse dann im "neuen" Bad aus:

fuzzy am 09 Sep 2009 17:31:02

sehr schön gemacht und wenn Du demnächst noch an die richtige Größe der Bilder denkst, können wir die alle sofort sehen, nachzulesen hier :

--> Link

Anzeige vom Forum


singlefreiheit am 09 Sep 2009 19:23:21

Oha, das sieht toll aus und verdient Respekt - andere hätten geschrieben:
"meine Wanne tropft - wo mache ich die Garantie geltend?"
Mit welchem Lack hast du die Wanne lackiert und hast du sie nach dem GFK-laminieren noch geschliffen?

aus Nürnberg in den Ruhrpott
Thomas

Gast am 09 Sep 2009 19:31:28

Sieht Suoer Klasse aus mein Hochachtung

Wenn du mal Zeit hast könntest du ja eine Anleitung schreiben.

mfg Micha

eisbaermama am 09 Sep 2009 19:41:15

singlefreiheit hat geschrieben:Oha, das sieht toll aus und verdient Respekt - andere hätten geschrieben:
"meine Wanne tropft - wo mache ich die Garantie geltend?"
Mit welchem Lack hast du die Wanne lackiert und hast du sie nach dem GFK-laminieren noch geschliffen?

aus Nürnberg in den Ruhrpott
Thomas


Hallo Thomas, vielen Dank für die Blumen!
Nach dem Trocknen des Harzes wurden nur noch überstehende Kanten etwas beigeschliffen. (Das Zeugs staubt furchtbar und juckt wie Hölle auf der Haut!). Der abschließende Gel-Coat nennt sich "YC Nautic Schlusslack". Gibt aber auch noch andere Hersteller. :)

Wichtig bei der Arbeit mit dem Harz: Immer Handschuhe anziehen, oder aber später die Haut dünn schälen!

LG Bea

P.S.: Ich versuch's jetzt mal mit kleinerem Bild...

singlefreiheit am 09 Sep 2009 22:13:55

Hallo Bea,
danke für die Antwort, Google sagt: YC Nautic Schlusslack ist ein 2-Komponenten-Gel-Papp, der auch dick aufgetragen werden darf und glatt verläuft. Genau sowas suchte ich für einen ganz anderen Zweck.
Dein Posting ist eine richtig angenehme Motivation zum Tätigwerden und hebt sich vom üblichen "mein Wasserhahn tropft und mein Klo stinkt - woran liegt das?" ab :D .
Beste
Thomas

robbe am 10 Sep 2009 08:21:57

Hy

liebe zu euch,nach unseren letzten Treffen wo du uns sagtest du baust eine neue Dusche....??

sieht klasse aus..habt ihr gut hinbekommen..dann steht dem nächsten Treffen nichts mehr im Wege... Lasst es euch gut gehen....

MobilIveco am 10 Sep 2009 08:31:54

Ahf dem Foto mit der Nr. DSCN2199.JPG sieht der Gelcoat ja noch sehr "hubbelig" aus. Ist diese Masse wirklich zu einer glatten Fläche verlaufen? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen, insbesondere an den Seiten der Duschwanne nicht. Da müsste doch dann alles runterlaufen.
Auf jeden Fall alle Achtung für die gelungene Umsetzung.

eisbaermama am 10 Sep 2009 09:23:47

@ MobilIveco:
Der Gel-Coat sollte eigentlich mit einer Rolle aufgetragen werden; ich habe aber gepinselt. Trotzdem ist der Lack, da dick aufgetragen, recht gut in sich verlaufen. Die "Hubbel" resultieren eher aus der eigentlichen GfK-Schicht. Da die ursprüngliche Wannenform die bekannten Rillen und Hubbel vorwies, sind diese auch durch die GFK-Schicht noch sichtbar. Sicherlich hätte man noch mehr abschleifen können; darauf habe ich aber aus Stabilitätsgründen verzichtet. Meine Ansprüche sind auch nicht sooo hoch, ich möchte die Wanne hauptsächlich dauerhaft dicht und stabil haben. :)

@ Robbe:
Hallo Theo, genau darum ging es! Und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, dass alles wieder an seinem Platz ist... Ganz liebe von mir/uns.

Gast am 10 Sep 2009 09:47:45

Hallo Bea

:daumen2:
Klasse gemacht.... Hochachtung :!:

suntraveller am 10 Sep 2009 12:46:46

Hallo Bea,

wann kann ich zum Probeduschen kommen :ertrink:

Lg Armin

FranzS am 10 Sep 2009 13:01:10

Respekt und alle Achtung hast Du super gemacht. :respekt:


FranzS

homa am 10 Sep 2009 13:30:53

FranzS hat geschrieben:Respekt und alle Achtung hast Du super gemacht. :respekt:


FranzS


Hallo Bea, dieser Aussage schließen wir uns aber voll an.
von Marie-Luise und Horst (Mühlhausen)

eisbaermama am 10 Sep 2009 16:53:18

Vielen lieben Dank an euch alle für das ganze Lob!! Da werde ich ja ganz verlegen...

Armin: :scherzkeks: --- Hab' ich schon!!

suntravellerin am 11 Sep 2009 10:07:18

Hallo Bea

Hast Du super gemacht. Vielleicht solltest Du mal ein Mobil a la Maennermobil bauen, mir fiel auch einiges dazu ein auf der Messe :D

glg Heike

eisbaermama am 11 Sep 2009 10:34:55

suntravellerin hat geschrieben:Hallo Bea

Hast Du super gemacht. Vielleicht solltest Du mal ein Mobil a la Maennermobil bauen, mir fiel auch einiges dazu ein auf der Messe :D

glg Heike


Hallo Heike, ich WUSSTE es doch!! :D Da geht doch noch was...

Wünsche dir/euch ein nettes Wochenende!

lennox am 21 Sep 2009 12:11:38

Wenn man noch eine rutschfeste Oberfläche haben will, kann man in den bereits etwas angezogenen Harz, bzw. in das Gelcoat Zucker einstreuen und diesen nach dem Aushärten einfach mit Wasser auflösen. Es verbleibt eine rutschfestere Oberfläche.
aus dem Ruhrgebiet

Schwipp am 30 Okt 2009 18:57:25

Hallo eisbaermama,
herzlichen Dank für diese Bilder und Ergänzungen!
Da brauch' ich nichts mehr zu fragen.
Genau das ist die richtige Lösung für mein Problem. Volltreffer beim ersten Suchen.
Werde ich nun auch machen, da mir meine Kunststoffwanne mit diesem erhabenen Schachbrettmuster rissig geworden ist.
Ist irgendwie zwangsläufig, dass solche erhabenen Waben durch die Belastung mit dem Körpergewicht einreißen müssen - weil sie bei uns von unten nicht gefüttert waren und sich immer deformierten bei Belastung.

Wenn ich es richtig sehe, hattest Du auch die Wabenstruktur im Boden der Dusche, waren die bei Dir auch eingerissen?

Dank nochmals für die Bilder!
Schwipp

RaiWo am 31 Okt 2009 10:17:54

Guude!
Da auch ich dieses Problem habe (wollte eigentlich n u r den Syphon winterfest = auspusten machen und habe dabei festgestellt, dass das Abflussloch eingerissen ist) würde mich interessieren, wie du die Duschwanne ohne sie zu zerstören herausbekommen hast.
Bei mir ist die Wanne am Boden fest verklebt!
Der Hersteller dieser Wannen ist zwischenzeitlich insolvent gegangen, so dass eine neue Wanne nicht gekauft werden kann.
Danke.
CU
Wolf[/b][/i]

Schwipp am 03 Nov 2009 17:48:16

Hallo Wolf, auch wenn Du mich nicht angesprochen hast:
ich habe den Boden der Duschwanne nun herausGERISSEN, anders lässt sich das Problem nicht lösen. Ausspritzen der Hohlräume unter der Wanne war teuer und wirkungslos.
Das Problem der einreißenden Wabenstruktur ist mit Glasfasermatten + Polyester obendrüber doch nicht dauerhaft gelöst, es sei denn, man macht das soviele mm dick, dass es superstabil ist und deshalb den Druck voll aushält, so dass nichts einreißen kann.
Was ich aber bezweifle, daß man das hinkriegt.

Die erhabene, nachgiebige Wabenstruktur muss raus, darin liegt das Übel.
Dass der Hersteller pleite ist, ist nur konsequent, da die Konstruktion absolut nichts taugt. Wie kann man sowas auf den Markt bringen?
Deshalb habe ich diese Struktur nun herausgeschnitten mit dem Tapetenmesser und ich werde flach auf dem Boden die Glasfasermattenkonstruktion anwenden. Ich weiss nur noch nicht, wie ich den dichten Anschluss an die nahezu vertikal Schürze/Rand der Wanne realisiere.
Dachte schon an umlaufende, anzuschraubende / mit Blindnieten zu befestigende Dichtleiste a la Teppichleiste. Problem ist nur, dass der Kunststoff der Wanne nur sehr dünn ist, so 1 mm.

Irgendeine Idee?

Schwipp

frank04 am 03 Nov 2009 17:58:41

moin thomas,
schwelm liegt net im ruhrpott. kann ich dir am nächsten we in nürnberg gern auch genauer erklären.... :D iss halt nur n marktflecken. :(

moin bea,
haste super hinbekommen :)
aber hat deine bessere hälfte das auch kontroliert
:wink:
viele grüße von der nordsee
frank04

eisbaermama am 04 Nov 2009 19:43:18

Hallo zusammen, habe eure Beiträge erst heute gelesen... Die Duschwanne habe ich nur mit Gewalt herausbekommen, das hat sie auch nicht ganz unbeschadet überstanden. Aber da das ja nur als Form dienen sollte, machte der ein oder andere zusätzliche Riss nix (Fränkiboy: Habe ich tatsächlich ganz alleine rausgerissen --- die rohe Gewalt der Frauen :D )
Die Wabenstruktur ist zwar noch sichtbar, allerdings sind kaum noch Rillen im GfK, dazu ist die Schicht zu dick. Ich habe insgesamt drei Schichten verbaut, zweimal den gröberen Vlies und einmal den dünneren.

Eine Schönheit ist das Ganze nicht geworden, aber es hält dicht!

LG Bea

Knuffel am 05 Nov 2009 10:42:58

Ich hab da mal ne Frage zu..
Wie dick ist die neue Schicht nu? Habe bei mir das Problem das ich oben eine Duschwand habe - die nachher am besten immer noch passen sollte, oder halt wenn ich es unten drunter mache, weiß ich nicht wieviel Platz da ist.
Oder wie dick sollte man generell das Zeug machen damit es bei ner breite von knapp ein Meter hält?

eisbaermama am 05 Nov 2009 11:35:07

Knuffel hat geschrieben:Ich hab da mal ne Frage zu..
Wie dick ist die neue Schicht nu? Habe bei mir das Problem das ich oben eine Duschwand habe - die nachher am besten immer noch passen sollte, oder halt wenn ich es unten drunter mache, weiß ich nicht wieviel Platz da ist.
Oder wie dick sollte man generell das Zeug machen damit es bei ner breite von knapp ein Meter hält?


Hallo Knuffel, da habe ich leider nicht nachgemessen. Die fertige Wanne wieder an ihre ursprüngliche Position zu bekommen, war nicht besonders einfach und erforderte auch wieder recht viel rohe Gewalt. Beim ersten Versuch ist mir auch die Plastikkrempe des Ablaufs abgebrochen und eine Seitenwand leicht verkratzt (wenn es nicht so kompliziert gewesen wäre hätte ich besser das WC auch noch ausgebaut...) Da ich aber keine Rücksicht auf Duschwand etc. nehmen musste, waren einige Millimeter zusätzliche Dicke egal. Alle Ränder habe ich mit normalem Silikon versiegelt.

Wie schon erwähnt, habe ich drei Schichten GFK verbaut...
Viel Erfolg!

LG Bea

Knuffel am 05 Nov 2009 13:34:29

Hi Bea,
na das Problem beimir ist, das es nicht nur die Duschtasse ist - sondern der ganze Badboden ein Teil ist. Hab in meinem Beitrag schon mal nen Bild vom Bad reingestellt --> Link
Ich denke, nachdem ich die Risse samt Untergrund eben mal genau unter die Lupe genommen habe werd ich erstmal versuchen zu flicken und wenn das nicht hält muss doch eine Grundsanierung ran.

LG
Chris

Schwipp am 16 Nov 2009 18:46:13

eisbaermama hat geschrieben:Die Wabenstruktur ist zwar noch sichtbar, allerdings sind kaum noch Rillen im GfK, dazu ist die Schicht zu dick. Ich habe insgesamt drei Schichten verbaut, zweimal den gröberen Vlies und einmal den dünneren.

Danke für diese Erläuterungen.
Ah ja, also dann liegt die neue Konstruktion flach auf dem Boden auf, so stell ich mir das auch vor.

Die alte Wabenwanne ist wirklich ein Unding, jede Wabe ist eine Sollbruchstelle, wie können die WoMo Hersteller sowas nur einbauen?

Schwipp

Schwipp am 01 Mai 2010 17:48:35

Hallo Eisbärmama und Leute,
ich habe nun versucht mit Polyester und Glasvlies die Reparatur nachzumachen. Das Polyester-Zeug wird aber schneller zäh als ich den Pinsel schwingen kann. So kriege ich das nicht gebacken, unmöglich.
Was für ein Harz hast Du genommen??
Lieferant aus dem Internet?
Und woher stammt das Gelcoat?
Für weitere Angaben wäre ich sehr dankbar.
Schwipp

alzu am 01 Mai 2010 18:11:52

Hallo Schwipp,
wenn Dir das Harz zu schnell hart wird, kann das mehrere Ursachen haben: 1. Das Harz ist zu alt und abgelagert, 2. Du verwendest zu viel Härter, 3. Das Material ist zu warm und 4. Du bist zu langsam :P !
Am leichtesten kommst Du zu längeren Offenzeiten, wenn Du den Härter eher knapp bemißt und das Harz aus dem Kühlschrank heraus verarbeitest.
Wünsche Dir gutes Gelingen
aus Oberösterreich
Alfred

bw am 01 Mai 2010 18:16:35

Hallo Bea,

sehr professionell aussehendes Endergebnis. Respekt. :respekt:

Hättest Du nicht Lust, eine "Gebrauchsanleitung" zu verfassen und die Materialien mit Bezugsquellen, Preise etc. aufzulisten?

Du würdest hier bestimmt dankbare Leser finden.

Schwipp am 01 Mai 2010 18:18:03

Guten Tag Alzu,
Danke für eine schnelle Antwort. Ja, ich wollte den Härter abwiegen, aber meine Waage wollte irgendwie keine 4 Gramm wiegen.
.........d.H.: wenn ich weniger Härter nehme wird es auch hart - nur langsamer?
Habe noch 300 Gramm Polyester.
Oder:
Ich glaube ich sollte langsames Epoxy nehmen. Da gibt es langsame Härter. Hier die Übersicht über schnelle und langsam härtende Epoxy Harze: --> Link
Und hier ein gutes Handbuch dazu, interessant so ab Seite 20: --> Link
Hier der Nautic Schlusslack GelCoat: --> Link Der sieht aber nicht so preiswert aus wegen der Gebindegröße, Spar-Tipps wären mir da sehr willkommen.

Im Anhang Bilder der vorläufigen Reparatur, in umgekehrter Reihenfolge.
Die Reparatur hat einen schrägen Leisten-Unterbau - damit sich nichts durchbiegt,
2 Sperrholzplatten Birke 12 mm, die in Höhe des Auslaufs stumpf aneinander stoßen,
Arylmasse in den Fugen, Silikonmasse auf den Gefälleleisten
das Sperrholz wurde zunächst mit Bootslack klarlackiert,
darüber dann weißer Kunstharzlack, (=> Zustand oberstes Bild)
worüber ich nun zur Sicherheit noch eine GFK-Schicht bringen wollte.......

Auf dem "Rohbau"-Bild seht Ihr übrigens noch meine Versuche (als weiße Streifen) durch Unterspritzen der schadhaften Plastikkacheln alles dicht zu kriegen, was nicht gelang.
Zu den Bildern:
Den schadhaften Plastikkachel-Boden der Duschwanne hatte ich mit einem Tapetenmesser in etwa 2 - 3 cm Höhe herausgeschnitten. Die nun frei zugänglichen vertikalen Hohlräume hinter der Schürze wurden dann mit PU-Schaum ausgeschäumt, damit sich später nichts verformt und es nicht neue Risse geben könnte, wenn man mal dagegen tritt.

Schwipp

stu am 01 Mai 2010 20:26:11

Hallo Schwipp,

Ich nehme ausschließlich Epoxy. Ist zwar schwieriger zu verarbeiten, erzeugt aber die besseren Ergebnisse.
Schwieriger heißt: Temperaturen müssen sorgfältiger eingehalten werden.

Fast alle meine Boote (über 20) sind mithilfe von Epoxy enstanden. Meine Quelle war meist bacuplast. (kann man googlen). Die haben ihre Grundstoffe aus der Industrie und rühren ein paar Härter nach bestimmten Vorgaben zusammen. Dort bekommst Du einen ganzen Strauß verschiedener System - für jeden Temperaturbereich und auch fürs gemächliche Arbeiten ;-)

edit: Bei Polyester ist das nicht so ein Problem mit der Härterzugabe. Bei Epoxy muss sorgfältig gewogen oder gemessen (Achtung: Harz und Härter haben unterschiedliche Dichten) werden, aber auch sehr sorgfältig verrührt. Zuviel Harz oder Härter schwächt die Struktur. In Polyester auch, dort aber nicht so schwerwiegend.

Guten Gelingen

Stu

Schwipp am 01 Mai 2010 21:36:28

Hallo stu, Danke für Deinen Rat. Ah ja, ich sehe: --> Link =>"bei einer 50:50-Härtermischung (LH 385/LH 386) eine Topfzeit von ca. 35-40 Minuten bei 20 °C."

Ich habe zwischenzeitlich den Rest Polyester angerührt mit weniger Härter und erst mal nur so darüber gepinselt, nach einer Stunde wird das nun zäh, also deutlich langsamer.
{ 1Tag später: wir haben so 15°, der Polyester ist immer noch nicht richtig hart. Also habe ich wohl der ersten Charge zuviel Härter zugegeben, nun zu wenig. Hoffentlich muss ich die 2. Charge nicht auch wieder herausnehmen....}

Aber das Einlegen von Glasfasermatten ist kein Vergnügen: Wenn ich über die nochmal drüber pinseln will, nehme ich die leicht wieder mit dem Pinsel hoch und es wird unebener.
Ich habe darum nur um die Aryl-Fugen im am tiefsten liegenden Bereich Glasfaser eingelegt, über die ebenen Flächen einfach nur drüber gepinselt als Beschichtung,
da das Sperrholz wegen mehrerer Unterstützungs-Leisten unten drunter mit kleinem Abstand voneinander (siehe Bild meines letzten Beitrag weiter oben) und wegen der Sperrholzdicke stabil genug ist.

Es geht halt nur darum, dass ein Sandkorn unterm Fuß nicht gleich ins Holz durchgedrückt werden kann und das Holz dann nicht durch Wasser quillt.
Ideal wäre wohl eine etwas dickere Beschichtung oben drüber, die nicht reißempfindlich ist. Ist GelCoat da das Richtige?

Schwipp

Nachtrag: jetzt fand ich, dass es für Polyester auch Verzögerer gibt, um die offene Zeit zu verlängern / so bis 4x !!! --> Link
Dort gibt es z.B. 1 kg Epoxidharz 300 + 0,55 kg Härter 3040 für 20€, ab 10 Grad einsetzbar, offene Zeit 40 - 50 Minuten.

Das Problem beim Dosieren von Polyester ist doch (so war es bei mir wohl), dass bei einer benötigten Härtermenge von 2% (1 : 50 Mischungsverhältnis) der Härter sehr, sehr genau abgemessen werden muss - wenige Gramm zuviel oder zuwenig, und schon ist man aus dem Toleranzbereich. Das ist z.B. bei diesem Expoxy ganz anders. Bei einem Mischungsverhältnis von 1:2 kann man sicher auch Teilmengen ansetzen, ohne die Mischungsverhältnis-Toleranz zu überschreiten.

5.Mai: Polyester ist nun fest, ich mache 3 Kreuze.

PS: Betreibt dieses Forum eigentlich URL-Hijacking? Die Links werden NICHT "rein" wiedergegeben, sondern immer als Weiterleitung...

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