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Geführte Touren (mit kids) Pro und Contra ?!


momo8910 am 11 Nov 2009 17:00:37

Hallo in die Runde,

habe unter dem Thema -geführte Touren- so gut wie nichts gefunden (außer mal topic Marokko), daher habe ich mal folgende Gedankengänge:

Wir (2 Erw., 2 kids 10+7) fahren seit etwa 7 Jahren mit unserem Womo durch die Lande. Anfangs eher auf D begrenzt, dieses Jahr schon mal Schweden, mal sehen wo es nächstes Jahr hingeht.

Nun sind in unserem Freundeskreis leider keine weiteren Wohnmobilisten, abgesehen von 2 Pärchen mit Wohnwagen, die immer 1-2 Wochen am gleichen Ort bleiben möchten. Wir dagegen fahren am liebsten nach max. 2 Tagen weiter und kommen etwas mehr rum. Es ist auch für uns und vor allem für die kids toll, wie schnell man andere Camper kennenlernt, gerade unter den Kindern. Aber leider hat man sich gerade auf 2-3 Bier beschnuppert, dann fährt man auch schon weiter.

Nun habe ich in meinem letzten Motorradurlaub in Schweden an einer Fähre eine Gruppe von 6 Womos stehen sehen. Im ersten hing im Fenster das Schild "Reiseleitung". In Zeitschriften habe ich auch schon mehrfach von diesen geführten Touren Werbung gesehen, aber nun meine Fragen:

Wer kann mir etwas über diese geführten Touren sagen, bzw. hat schon mal daran teilgenommen ? Teuer und besser selber planen ?
Ich denke mir, es ist schon eine angenehme Sache, alles organisiert und reserviert zu haben.

Fährt man jeden Tag weiter ? Fährt man ständig zusammen ?
Was für Leute nehmen teil ? Ich will hier jedem älteren Menschen gebührenden Respekt entgegenbringen, aber die Reisegruppe in Schweden war doch schon deutlich 40 Jahre älter als wir. Wird soetwas viel mit Kindern gemacht ?

Wir müssen (und können leider) nicht 6 Wochen über sämtliche Kontinente reisen, aber wenn ich 1-2 Wochen in das angrenzende Ausland fahre, sehe ich viel und habe trotzdem mal Camper, mit denen ich mich auch 2 oder 3 Abende unterhalten kann, bzw die Kinder lernen sich näher kennen.

Wo sind die Haken an der Sache ? Wird soetwas nur über KUGA (hab ich hier irgendwo gelesen) angeboten ? Oder läuft hier übers Forum etwas (Absprachen, Kleingruppentouren o.ä.)

Vielleicht könnt Ihr mir Tips geben ?!

Viele

Martin

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Beduin am 11 Nov 2009 18:22:15

Ob du ja jetzt eine Marktlücke angesprochen hast und die ausbauen möchtest :)

Bei den vielen hört man das sie mit Kindern gerne auf CP möchten und dort auch gerne längers bleiben, eben wegen der Kinder und deren Kontakten.

Selber habe ich auch nur mal 2 Gruppen gesehen mit erheblich älteren Fahrern, die eine privat? die andere vom ADAC, auch Tschibo bietet an. Müsste man mal googeln.

Eine schöne Erfahrung war damals Polen für uns. Wir trafen uns vom Forum aus im Polen auf einem CP. Nachden ich regeriert war habe ich mir ein paar Tage das Land alleine angesehen, mit meinem Sohn, damals 11 und mich dann immer mal wieder mit verschiedenen Usern getroffen um gemeinsam was zu unternehmen.
Wer Lust zum lesen hat --> Link

Auch heute noch bekomme ich ab und an Einladungen und wir erkunden dann verschiedene Gegenden.

also, sei offen, bring dich ein und schreib ab und an mal wo ihr übers We hin fahrt, vielleicht lernt ihr so die passenden Leute aus dem Forum kennen das ihr mit ihnen gemeinsam los ziehen könnt :)

fuzzy am 11 Nov 2009 18:38:14

so rein vom Gefühl her würde ich bei den mir bekannten Tourenveranstaltern sagen das es nicht zusammenpasst.

Gründe :
es wird viel gefahren, um viel zu sehen, keine längeren Aufenthalte,
die Klientel ist meist im Rentenalter, daher kaum Kids dabei.
mit Kindern ist man doch besser auf eigene Faust unterwegs und bleibt wo es einem gefällt.

Oder ?

Anzeige vom Forum


momo8910 am 14 Nov 2009 11:12:39

Das scheint wirklich ´ne Marktlücke zu sein. Mich würden trotzdem mal Eure Erfahrungen von geführten Touren interessieren. Oder waren da wirklich alle Ü60.....

Viele

Martin

knut1 am 24 Jan 2010 14:16:32

Ich bin jetzt erst auf dieses Thema aufmerksam geworden.

Wir haben 2008 eine geführte Tour nach Island mitgemacht (4 Wochen).
Unsere Kinder waren damals 7 und 12.
Wir hatten Bedenken wegen des Alters der Mitreisenden und die haben uns auch genau unter die Lupe genommen. Es hat aber alles super geklappt. Usere Kinder wurden teilweise sogar zum Ersatzenkel. Wir sind immer alleine unterwegs gewesen und haben dann das angeschaut was uns bezw. unsere Kinder interessiert hat. Abends hat man sich dann auf dem Campingplatz wieder mit der Gruppe getroffen.

Wir haben uns für die geführte Tour entschieden, da wir die Zeit nicht hatten alles im Voraus zu planen. Manche (organisierte) Ausflüge wären ohne die Gruppe nicht oder nur mit viel Aufwand/Zeit möglich gewesen.
Ein weiteres Mal gehen wir aber allein nach Island.

Die meisten geführten Touren sind auch länger als 4 Wochen und liegen nicht in den Ferien. Deshalb sind die Teilnehmer meistens älter.

Viele
Knut

Gogolo am 24 Jan 2010 15:01:19

Ich würde mit Kids auf alle Fälle nur dann eine geführte Reise mitfahren, wenn die Tour NICHT im Konvoi gefahren wird (z.B. Seabridge-Reisen), dann kannst du mit den Kindern auch mal anhalten und etwas anschauen oder tun, was ihnen auch Spaß macht. Sonst verlieren die Kinder schnell den Spaß an der Sache. Am Abend trifft sich die Gruppe dann an einem zuvor gemeinsam festgelgten Platz.


Habe die Ehre

Gogolo

woschaef am 24 Jan 2010 15:29:54

Hallo Reisegemeinde,
da das Thema offensichtlich jedes Jahr wieder auf´s Trapez kommt, will ich auch diesmal meine Meinung zum Besten geben.
Meine vieljährigen Erfahren haben mich gelehrt, dass man/frau in Europa (einschl. Baltikum und selbst in Marokko) gut und gerne alleine zurecht kommt. Die Tourenbeschreibungen des WOMO-Verlages und ein paar gute Karten reichen dafür völlig aus. Man muß sich nur darauf einlassen und es wollen.
Wobei ich nicht verschweigen möchte, dass es sicherlich bei vielen Teilnehmern Sicherheitsaspekte sind, die zu einer geführten Tour führen, was ich -wie gesagt- für Kern-Europa nicht für erforderlich halte.
Aus diesen Gründen würde ich nur dann auf ein solches Angebot zurückgreifen, wenn ich nach Rußland, Ukraine und weiter in den europäischen Osten reisen wollte. Das ist dieser Sicherheitsaspekt/sprachl. Probleme, wo ich mich alleine nicht rantrauen würde.
In diesem Sinne
jeder nach seiner Facon
Anbieter gibtes wie Sand am Meer (pm, Faszination Wohnmobil... google ein bisschen
aus dem Norden
WolleHB

reisekatze am 24 Jan 2010 17:47:26

woschaef hat geschrieben:Wobei ich nicht verschweigen möchte, dass es sicherlich bei vielen Teilnehmern Sicherheitsaspekte sind, die zu einer geführten Tour führen, was ich -wie gesagt- für Kern-Europa nicht für erforderlich halte.


Dein "Kern-Europa" ist genauso gefährlich oder ungefährlich. Unser Womo ist bei Venedig aufgebrochen worden, im Südfrankreich konnten wir nur durch einen überstürzten Schnellstart mitten in der Nacht einen Überfall verhindern!

woschaef hat geschrieben:Aus diesen Gründen würde ich nur dann auf ein solches Angebot zurückgreifen, wenn ich nach Rußland, Ukraine und weiter in den europäischen Osten reisen wollte. Das ist dieser Sicherheitsaspekt/sprachl. Probleme, wo ich mich alleine nicht rantrauen würde.


In Europas Osten spricht jeder halbwegs gebildeter Mensch, mal mehr oder weniger, entweder Deutsch, Englisch oder Französisch! Und Russisch!
In Rumänien kommt man sogar mit Italienisch ganz gut durch!

Ich kann jedem nur empfehlen gerade mit Kindern und/oder evtl. Gleichgesinnten so eine Tour zu machen!

Geführte Touren sind dazu nicht notwendig. Jede ADAC-Geschäftsstelle hat sehr gutes Info- und Kartenmaterial über Osteuropas Länder.

Gast am 24 Jan 2010 19:57:26

Bin auch der Meinung das man das Geld für geführte Touren sparen
kann. War in ganz Europa,Nordafrika und USA Canada mit Womo unterwegs, habe dafür nie eine geführte Tour gebraucht.
Das Geld kann man dann für den nächsten Urlaub verwenden.

Arno

travelrebell am 24 Jan 2010 20:28:07

Geführte Touren ? Dort wo du nicht auf eine ausreichende Infrastruktur rückgreifen kannst, ist es die Wahl für Sicherheit und Versorgung. In Europa und Nordamerika möchte ich es verneinen. Franzosen reisen so gerne durch Resteuropa, da die Grande Nation oft versäumt sich mit den gängigen Fremdsprachen zu befassen. Mit den Gruppentouren incl. Dolmetscher sind die Reisenden weniger gehandicapt.

Für die Tour mit deinen Kids : fahr einfach los, such dir ein Kinderhighlight alle 2-3 Tage, dort finden deine Kinder schnell int. Anschluß mit Gleichaltrigen. Dazwischen kannst du die Reiseetappen packen die dich und deine Partnerin interessieren...

CKgroupie am 24 Jan 2010 23:39:37

Ob geführte Touren grundsätzlich gut oder schlecht sind, maße ich mir nicht an zu wissen. Ich glaube allerdings, dass DEIN Grund für eine geführte Tour so nicht realisierbar ist, denn ich denke nicht, dass es viele Familien mit Kindern gibt, die diese geführten Touren buchen.

Wir sind auch mit kleinen Kindern unterwegs (7+5) und wir machen der Kinder wegen eben Kompromisse. Hin- und Rückfahrt geschieht in Abschnitten, die sind dann eben eher für uns Eltern gedacht und in der Mitte des Urlaubs muss mindestens mal eine ganze Woche an einem Platz gestanden werden, der dann eben für die Kinder ist. Da muss es dann eben auch einen Pool haben und einen Spielplatz und was das Kinderherz sonst so begehrt.

So haben beide "Parteien" den Urlaub der ihnen Spaß macht :).

reisekatze am 24 Jan 2010 23:50:43

travelrebell hat geschrieben:Geführte Touren ? Dort wo du nicht auf eine ausreichende Infrastruktur rückgreifen kannst, ist es die Wahl für Sicherheit und Versorgung. In Europa und Nordamerika möchte ich es verneinen


Was meinst Du damit?

Sicherheit?
Wie ich schon geschrieben habe: Gefährlich kann es überall sein.

Infrastruktur?
Auch in Osteuropa gibt es fast flächendeckend CP und (sehr selten) auch SP.

Du kannst bei allen Tankstellen nach dem Tanken gegen kleines Trinkgeld ver- und entsorgen.

Jedes Hotel oder Gastwirt die auch einen Parkplatz haben und du dort ißt, werden Dir voll Freude das Übernachten erlauben. Ebenso Tankstellen.
Alle diese Plätze sind sehr sicher und rund um die Uhr videoüberwacht.

Sprachprobleme? Lies bitte meinen vorherigen Beitrag.

travelrebell am 25 Jan 2010 01:57:14

@Reisekatze

die Anmerkung von mir ist in keinsterweise auf deinen Beitrag bezogen, sorry aber nicht immer muß ein Beitrag postwendend auf einen vorherigen als Antwort gesehen werden. Hier ging es bescheidener Weise um die Darstellung meiner Ansichten, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Jeder darf nach seinem Dafürhalten entscheiden welchen Anspruch bzw. Sorge er/sie für die Durchführung einer Reise trägt.

Ist es für eine(n) Normalität als Alleinreisende(r) durch exotische Länder auf eigene Faust und ohne feste Route zu tingeln, braucht Anderswer unterstützende Hilfe um 14 Tage am Bodensee zu organisieren.
Unsere Freunde fahren seit 15 Jahren 1x p.a. anden Gardasee sonst wird nix anderes gewagt. Das totale Gegenteil mein Filius(21), der fliegt in 3 Wochen aus Geradewohl auf eine Hostel-Tour nach Peking, dann geht es später weiter nach Japan, alles auf eigene Faust und ohne konkrete fremde Planung.
Für mich ist dies auch bereits grenzgängig...

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