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ducato 290 und noch ein problem


poetti am 11 Nov 2009 20:33:58

Hallo,

da mir ja schon so toll geholfen wurde, frage ich noch das:
zwischen Tempo 50 und 80, und nur beim Gasgeben, fängt mein Fahrerhaus an zu wackeln. Das Lenkrad bleibt dabei ruhig. Die Schwingungen gehen gefühlt von links nach rechts, hin und her. Bei leichten Steigungen oder stärkerer Beschleunigung wirds fast unerträglich.
Die Querlenker, die Lenkung und was da sonst noch unter dem Motor in Gummi lagert, war beim TÜV unauffällig.
Die Reifen sind 4 Jahre jung und mein Reifenhändler schließt bei diesen Symtomen die Reifen aus.

Schöne
Georg

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macagi am 11 Nov 2009 21:29:44

poetti hat geschrieben:Hallo,

da mir ja schon so toll geholfen wurde, frage ich noch das:
zwischen Tempo 50 und 80, und nur beim Gasgeben, fängt mein Fahrerhaus an zu wackeln. Das Lenkrad bleibt dabei ruhig. Die Schwingungen gehen gefühlt von links nach rechts, hin und her. Bei leichten Steigungen oder stärkerer Beschleunigung wirds fast unerträglich.
Die Querlenker, die Lenkung und was da sonst noch unter dem Motor in Gummi lagert, war beim TÜV unauffällig.
Die Reifen sind 4 Jahre jung und mein Reifenhändler schließt bei diesen Symtomen die Reifen aus.

Schöne
Georg


Bei niedriger Geschwindigkeit kaum zu bemerken, richtig?

Wahrscheinlich Antriebswelle(n), Kardan. War bei uns auch so. Wir hatten's schon 'shakomobile' getauft. War zuerst die rechte, dann ein Jahr später die Linke.

Bei der ersten Reparatur meinte der Meister wir sollen froh sein dass wir es noch in die Werkstatt geschaft haben. Die Reparatur ist übrigens nicht sonderlich teuer.

poetti am 12 Nov 2009 07:43:22

Hallo Manfred,

ist ja ein typisches Ducato Problem, ich hab schon 2! neue rechts. Die letzte hat erst 20.000 km runter. Vielleicht ist es jetzt zur Abwechslung mal die linke?
Ich werds dann überprüfen lassen.

Danke und
Georg

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macagi am 12 Nov 2009 09:56:17

poetti hat geschrieben:Hallo Manfred,

ist ja ein typisches Ducato Problem, ich hab schon 2! neue rechts. Die letzte hat erst 20.000 km runter. Vielleicht ist es jetzt zur Abwechslung mal die linke?


Moin,

bei uns war bei 120Tkm die erste, die andere bei 140Tkm, jetzt haben wir 160TKm und bisher ist Ruhe.

Wenn die fachgerecht eingebaut werden müssen die auch halten, nicht nur 20000.

warzup am 13 Nov 2009 12:13:16

Antriebswellen nicht sonderlich teuer ... das ist relativ.

Der Spaß hat mich inklusive neuer Radlager etc. 1730,-€ gekostet ...!

Verglichen mit dem Neupreis eines integrierten WoMos ist das nicht teuer ..., aber wat mutt dat mutt!

macagi am 13 Nov 2009 13:03:13

warzup hat geschrieben:Antriebswellen nicht sonderlich teuer ... das ist relativ.

Der Spaß hat mich inklusive neuer Radlager etc. 1730,-€ gekostet ...!

Verglichen mit dem Neupreis eines integrierten WoMos ist das nicht teuer ..., aber wat mutt dat mutt!


Oh, teuer, da würd ich aber die Werkstatt wechseln....

Die Antreibswellen kosten ca 150/Stück, Einbau auch nochmals dasselbe. Ist bei mir von Fiat gemacht worden. Also beide zusammen würen 600.

Radlager hatte ich auch schon, vorne rechts. Hatte letztes Jahr zusammen mit neuen Bremsscheiben und -belägen + ein paar Kleinigkeiten (alle Schläuche vonre nachkucken, gegebenfalls erneuern, Auspuff schweissen, usw) knapp 800 gekostet.

Das Radlage war dabei aber 'nur' 110, + Arbeit auch so viel.

Was für das Radlager + beide Wellen ca 800 wäre - waren das bei dir beide Radlager? Kämen nochmal 200 dazu......

schaschel am 13 Nov 2009 16:48:42

Die rechte Antriebswelle beim 280er/ 290er ist über einen Meter lang und hat deshalb mittig ein Stützlager. Das ist allen Ducs, J5 und C 25 gemeinsam und ich hatte schon drei mal die Ehre, die Reparatur bezahlen zu dürfen. Der Lagersitz ist hinten am Motorgehäuse/ Ölwanne angeschraubt oder auch angegossen. Der dringende Hinweis: bei Stützlagerschaden möglichst nicht weiterfahren. Der Lagersitz ist aus Alu und bei schlechtgelauntem kaputten Lager bei Weiterfahrt mal ganz schnell auf das 4. Übermaß aufgeschranzt. Besonders interessant hierbei: dieses Gehäuseteil sei europaweit nicht mehr lieferbar. Wir durften zerlegen und den Lagersitz durch Aluschweißen und Bearbeiten auf der Drehbank komplett wiederherstellen lassen.

Das Stützlager ist zwar gekapselt, aber schon ein kleiner Montagefehler macht unter Umständen die Kapselung kaputt und damit durchlässig für z.B. Salzwasser, welches bekanntermaßen der natürliche Feind des gemeinen Stützlagers ist. Montagefehler sind hier ganz leicht möglich, denn das Lager wird mehr oder weniger auf seinen Sitz geschlagen. Die Wahl falscher Hilfsmittel hierfür ist Garant für einen schnellen Exitus der Kapselung oder auch gleich des Lagers. Ein wenig Prophylaxe kann man betreiben: beim Einbau der Welle das Lager zu seinem Sitz hin schön großzügig mit Wälzlagerfett einsetzen. Auf den richtigen Sitz des Schrumpfringes achten: der soll das Lager auf seinem Sitz dicht am Gelenk halten. Nicht umgekehrt montieren, sonst trägt die Verzahnung in der Nabe nur maximal zur Hälfte und die Welle hat die Tendenz, aus dem Getriebe herauszuwandern. Aber das merkt man dann schon: das WoMo verwandelt sich in einen Vibi. Getriebeseitig ist die linke Welle mittels Sprengring im Getriebe gesichert. Die rechte Welle wird nur durch das Lager und seine Verschraubung am Lagersitz in ihrer Position gehalten.

Euer kleiner neuer J 5 Spezialist (zwangsweise) wünscht nun frohes Schrauben!

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