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Reisebericht FRANKREICH 2007 1, 2


mk9 am 28 Nov 2009 15:47:52

Zunächst mal vielen Dank an: ANNE, HORST und CARSTEN

Noch eine Mitteilung an Horst ( puget ):

In 2009 waren wir fast auf dem Wege nach NIZZA. Wollten von Digne – les – Bains mit dem „Chemin de Fer de Provence ( Pinienzug ) mal nach Nizza fahren. Hat leider nicht geklappt.
Aber auch die Ecke ( Alpes Maritimes ) kennen wir, zwar nur, als wir 1992 von Italien ( Toskana ) wiederum nach Frankreich gefahren sind. Von Nizza ging es dann über St. Martin du Var Richtung Digne (damals N 202)
heute sicherlich als D 202 umbenannt in die Region Hautes Alpes. Zu bemerken wäre, dass es sich um eine landschaftlich sehr schöne Region handelt. Zuerst hatten wir vor, nrdl. Von St. Martin auf die Departementstr. Durch die Gorges de la Vésubie nach St. Martin de Vésubie zu fahren. Später sollte es dann wieder in westl. Richtung zur N 202 nach Digne gehen. Haben eine Pause gemacht und hin und her überlegt, weil im Michelin-Atlas doch die kurvenreiche Strecke zunächst dazu einlud. Der „Löwe“, damals noch das Vorgängermodell J7 hätte das klanglos geschafft, wenn auch langsam und hätte mir auch nichts ohne Servolenkung ausgemacht. Aber die Entscheidung fiel doch anders aus, direkte Weiterfahrt über die N 202.

Wie häufig im Leben sollte das Bauchgefühl entscheiden, also die Departementstraße, wäre sicherlich ein Erlebnis geworden. Schade drum.

Habe noch mal ein paar Bilder von der damaligen Fahrt als Datei-Anhang (bis vor einigen Tagen hieß es ja noch Attachment beifügen ). Diese Bilder waren aber schon einmal in meinem Bericht von unserer Italienreise 1992 eingefügt worden ( Bericht vom März 2009: Bella Italia 1992 ).


Manfred

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puget am 30 Nov 2009 07:10:55

Hallo Manfed,

schade dass ihr das Valée du Vesubie nicht "mitgenommen" habt. Besonders Fluß aufwärts (wie meist, weil gegen die Berge) eine grandiose Schluchtenlandschaft. Kenne diese Gegend ziemlich gut, weil ich in Puget-Theniers an der ehemaligen N 202, jetzt N 6202 (siehe hierzu meinen Beitrag bzgl. Straßennummernänderung: --> Link) teilweise lebe.

Die nächsten beiden Schluchten in Richtung Digne (Gorges du Ciance + Gorges de Daluis) sind als Abstecher (ca. 80 km) dann noch steigerungsfähig und ihr hättet mit eurem Löwen nicht das geringste Problem. Fährt man durch den Gorges du Ciance sollte man unbedingt neben einem der Tunnels mit dem davor liegenden winzigen Parkplatz die alte (gesperrte) Straße entlang gehen. So was hat man kaum gesehen. Weiter führt die Runde durch eine rote Felslandschaft und später durch den Wintersportort Valberg, dann abwärts durch Guillaume und kurz danach beginnt die Schlucht des Ortes Daluis, nachdem sie benannt wurde.
Eigentlich sollte man diese (wieder rote) Schlucht wegen der viel besseren Sicht aus dem Auto (man hat den tief unten fließenden Fluß dann immer rechts) entgegengesetzt,also wieder flußaufwärts, fahren. Kurz hinter Guillaume überspannt eine alte Brücke den Fluß. Dort springen im Sommer an den Wochenenden Bungee Jumper (in franz. "Elastic") etwa 120 m in die Tiefe. Durch mehrere fast einspurige, abendteuerlich in die Felsen gehauene schmale ehemalige Bahntunnelröhren schlängelt sich die Straße Fluß abwärts bis sie später wieder in die (alte Bezeichnung N 202) neu N 4202 (umbenannt siehe Link oben) mündet, die kurz zuvor, wegen der Departementgrenze bei Puget-Theniers noch N 6202 hieß.

Sollte es euch also mal wieder in diese Gegend verschlagen, am Besten den gesamten Abstecher ab der N 6202 in der Nähe von Entrevaux (Richtung Guillaume) beginnen.

Ein sehr bekanntes Ziel, von der N 4202 aus insgesamt ein genüsslicher Tagesausflug, sind natürlich die Schluchten des Verdon (Gorges du Verdon). Auch von der N 4202 in der Nähe von St. André zum herrlich türkisfarbenem "Lac de Castillon" abbiegen um sich daran langsam entlang zu schlängeln, nicht ohne am Ende die monumental hohe Staumauer zu besichtigen. Von hier ist's nicht mehr weit bis nach Castellane - und dann eigentlich (zumindest im Sommer) immer den (nicht wenigen holländischen) Touristen folgen. :-)
Die Route (man fährt eine Runde um die Schluchten) sollte man, auch wegen der besseren Sicht auf die enorm tiefen Schluchten, im Uhrzeigersinn fahren. Dazu ca. 10 km hinter Castellane an einer Gabelung links abbiegen. Europas größter Canon gehört natürlich zum absoluten "Muß" eines Südfrankreich Reisenden - für uns Womo Fahrer ohnehin. Mit unseren Fahrzeugen auch zu befahren, denn nicht wenige Reisebusse drehen dort auch ihre Runden um die Schluchten.

Will aber hier keinen Reisebericht verfassen. So soll's das jetzt gewesen sein.

Herzliche
Horst

uschi-s am 30 Nov 2009 10:26:33

Das war wieder ein schöner Bericht, ich bekomme immer das Gefühl, ich bin Mitfahrerin. Danke :dankeschoen:

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gary32 am 30 Nov 2009 11:22:19

Hallo,

zu empfehlen ist in der Tat der Besuch der beiden Schluchten von Cians
und Daluis über Beuil, Valberg ( Skistation mit einem SP ) dann über Guillaumes , die Daluis Schlucht wieder runter nach Entrevaux.
Habe diese Strecke vor 25 Jahren das erste Mal mit dem PKW gemacht, da fing man an einige scharfe Kehren zu begradigen.
Alles mit rotem Gestein, einige Stellen sind als Parkplätze angelegt worden.
Der Lac de Castillon dient als Staubecken für den Verdon.
In Sichtweite auf dem Sommet de Castellard steht eine Art Thibethischer Tempel mit Namen " Mandarom ", dort leben zurückgezogen Mönche bzw Anhänger dieser Religion.
Eine schmale Strasse führt hinauf, aber damals war ein Besuch des Tempels nicht gestattet.

--> Link

Bonne journée,

gary32

gary32 am 30 Nov 2009 11:28:36

gary32 hat geschrieben:Hallo,

zu empfehlen ist in der Tat der Besuch der beiden Schluchten von Cians
und Daluis über Beuil, Valberg ( Skistation mit einem SP ) dann über Guillaumes , die Daluis Schlucht wieder runter nach Entrevaux.
Habe diese Strecke vor 25 Jahren das erste Mal mit dem PKW gemacht, da fing man an einige scharfe Kehren zu begradigen.
Alles mit rotem Gestein, einige Stellen sind als Parkplätze angelegt worden.
Der Lac de Castillon dient als Staubecken für den Verdon.
In Sichtweite auf dem Sommet de Castellard steht eine Art Thibethischer Tempel mit Namen " Mandarom ", dort leben zurückgezogen Anhänger einer Sekte.
Eine schmale Strasse führt hinauf, aber damals war ein Besuch des Tempels nicht gestattet.

--> Link

Bonne journée,

gary32

mk9 am 30 Nov 2009 11:49:10

Reisebericht Frankreich

Hallo uschi-s, hallo Horst,

zunächst mal vielen Dank für Eure Nachrichten.

@ uschi-s: wenn Du das so als Beifahrerin / Mitfahrerin so siehst, dann hast Du ja die Tour 2007 ja auch erlebt. Und wenn es Dir gefallen hat, dann freut es mich ebenfalls.

@ puget ( Horst ),

Als ich Deinen Namen ( puget ) gelesen habe und dazu noch die Orte Gießen / Nizza fiel mir sofort der Ort PUGET – Th. an der ehemalig benannten N 202 ein. Waren ja `92 auf dieser Strecke nach Barrême und Digne unterwegs. Schade ist es schon, dass wir nicht die in Erwägung gezogene Strecke genommen haben. Aber vielleicht komme ich doch noch einmal dorthin. In jedem Falle werde ich Deinen Bericht mal ausdrucken und zu meinen Unterlagen nehmen. Ich denke mal, dass Dein Bericht nicht nur mich fasziniert hat und ein Denkanstoß sicherlich auch für andere User ist, die dieses Gebiet einmal aufsuchen werden.

Die Schluchten des Verdon haben wir bereits 1982 einmal mit einem PKW aufgesucht und in dem kleinen Ort BAUDUEN im Hotel unseren Urlaub verbracht. 1990 sind wir dann mit dem J7 noch einmal am Lac gewesen.

Nochmals vielen Dank. Und was ich noch sagen wollte ( bzgl. ausziehbarem Tisch / Tischplatte ). Mir persönlich wären die Preise die in Deiner Nachfrage genannt wurden viel zu hoch. Die Vorschläge allerdings sind schon interessant. Aber für einen neuen Tisch soviel zu bezahlen ?

Mit freundlichen n
Manfred (mk9)

puget am 30 Nov 2009 18:59:48

Hallo Manfred,

danke für deine Nachricht. Schön zu lesen, dass es anscheinend eine Anregung zu sein scheint. Wenn es euch mal dort hin trägt, gib einfach Bescheid.

Gary kennt sich offensichtlich auch prima dort aus und stellt sogar den passenden Artikel aus "Spiegel online" hier rein. Prima !

Gary:

Ja, das war eine sehr verrückte Zeit, als diese Sekte dort oben noch hauste und die Sektenmitglieder(innen) in ihren langen Gewändern für uns neugierige Außenstehende doch eine Aura des Undurchschaubaren verbreiteten. :blume:
Seitdem war ich nicht mehr dort oben. Man sieht vom See aus auf der geggenüber liegenden Seeseite immer noch die diversen Statuen und Monumente, die größte Statue des "Gurus" fehlt seitdem.
Aber das leuchtend türkisfarbene Wasser des "Lac de Castillon" aus dem Verdon fasziniert jedes Mal wieder aufs Neue, ebenso wie das gleiche Farbeschauspiel des " Lac de St. Croix", dem noch viel größeren Stausee am Ende des Canon du Verdon, wo man etwas die Hälfte der Schluchtenumrundung gemeistert hat.

Leider ist dort während der Saison der Teufel los und manchmal unweit des Sees kaum ein Parkplatz, geschweige denn ein SP zu finden.
>>>Alle (Park)Plätze dort sind leider ziemlich abschüssig und kaum für Womo's auszugleichen.<<< Alternative fast zwangsläufig: CP.
Die beste Zeit zum entspannten Staunen ist deshalb eigentlich die Vor- oder Nachsaison .
Ab dem frühen Frühjahr des kommenden Jahres bin ich sicher wieder für 2 Monate in dieser Gegend.
Aber ab Sommer werden wir uns dann Europa für ein ganzes Jahr unter die Räder nehmen. :haendereib: und massenhaft Vorfreude !!!

Mit "wohnmobilforum" hier aus dem Forum lebe ich natürlich jetzt schon begeistert mit . . .

beste an Manfred
bon soirée für Gary
an alle interessierte
Horst

gary32 am 30 Nov 2009 21:12:56

Hallo,

ich komme nochmal auf den Tempel Mandarom zurück:

damals vor 30 Jahren, wie gesagt, sind wir da hoch gefahren und oben angekommen, war es unheimlich: diese Statuen, die vielen bunten Fähnchen, Klingeln , Glocken und niemand gesehen.
Habe zwar Dias, aber etwas aktuelles gefunden:

Hier ein Video aus Youtube, da dort keine Besuche erlaubt waren:

--> Link

,

gary32

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