|
Hallo,
ich möchte einen Beitrag aus dem letzten ADAC - Heft zur Disskussion stellen: Dabei hat eine Untersuchung gezeigt: 61 % der tödlichen Unfälle in D passierten auf Landstraßen mit 2721 Toten, 11 % auf Autobahnen mit 495 Toten! Wobei ich glaube, noch woanders gelesen zu haben,das auf Autobahnen noch sehr viel mehr Fahrzeuge unterwegs sind als auf Landstraßen. Diese Zahlen kann man denke ich mehr oder weniger auch auf andere Europäische Länder und deren Straßen übertragen. Anders gesagt,das Risiko auf mautfreien Straßen tödlich zu verunglücken,ist um ein vielfaches größer als auf Autobahnen,die "hier und da" (fast überall) Maut kosten. Nur mal so eine Idee zu GO-Box und CO. lg peter
Das glaubt man hier in der Eifel unbesehen. Hier ist fast jedes Wochenende ein Verkehrstoter zu beklagen. Viele "Discofahrer" oder im Sommer die Motorradfahrer. Von schlimmen Autobahnunfällen hier in der Gegend hört man auch, aber wesentlich seltener. Allerdings:
Diese Zahlen müsste man dann erst mal haben. Prozentual gesehen sind auf Autobahnen sicher mehr Fahrzeuge unterwegs, aber im Ganzen? Es gibt schließlich viel, viel mehr Landstraßen, als Autobahnen. Da ist es bei mir wie bei den Stellplätzen...Wenn es halt kostet gebe ich es aus und nutze es auch -egal ob 4 Euro oder 14 Euro. Ich bin doch nicht zum sparen auf der Erde. Meine Erben brauchen die Kohle nicht, die gebe ich lieber selber aus. Und wenn ich schnell von A nach B will, dann nehme ich die Autobahn, ist das Wetter schön und ich möchte die Berge genießen fahre ich nebenher. Ich habe eine GO-Box und nutze Sie auch. Zum Glück habe ich eine Post-Paid und keine Prepaid box, denn das fände ich auch nicht gut.
Mario, der denkt das die Verkehrstoten gesitteten Womofahrer den geringsten Teil auf allen Straßen ausmachen. Bei diesem Thema fällt mir die alte Empfehlung des ADAC ein wie man die Maut in Tirol "günstig" umfahren kann. :eek:
Grenze Kufstein/über den Eiberg nach Söll/St. Johann i.T./Kitzbühel/Pass Thurn/Felbertauernpass/Lienz/Bruneck/Südtirol/Pustertal nach Brixen auf die ital. Autobahn!!!!!! Das ist nicht nur ein Umweg von ca. 100 KM über Pässe und auf engen dichtest befahrenen Landstraßen mit zig Ortsdurchfahrten. Auf dieser "Umfahrung" braucht man nicht nur viel mehr Treibstoff sondern da schätze ich die Gefahr eines Unfalls um 100mal höher ein als über die Autobahn und Brenner. Und das nur wegen ein paar Euros und das womöglich mit einem ca. 150.000 Euro teuren Wohnmobils wie z.B. einem Concord Carver. Sag man mir bitte wo da die Vernunft bleibt???? @ Rider
welche Vernunft ?? die bleibt doch oft auf der Strecke wenn einer glaubt ein paar Euro "einsparen" zu können, wenn er die Maut umfährt.............und sich dann über spritfressende Pässe quält und wie hier ca. 100 km Umweg fährt......... :D :D das ist doch ähnlich wie bei Angeboten und Benzinpreisen ?? so nach dem Motto: Was da kostet der sprit 2 cent weniger, dann tank ich da (völlig unter missachtung, dass die Tankstelle 10 km weiter ist als die nächstgelegene und man dann 20 km fährt um vlt. 1,50 beim tanken zu sparen....) :roll: :roll: Nun bezogen auf die Kilometer Autobahnnetz und Landstrassennetz, Kreisstrassen uns ähnliches schneidet die Autobahn aber sehr, sehr schlecht ab.
Ich habe fast das Gefühle hier wird mal wieder so richtig Stimmung gemacht. Es gab da mal eine Untersuchung, das 20% aller Unfälle mit Alkohol waren, also müssen doch 80% ohne gewesen sein oder? Denkt mal drüber nach wenn man solche Statistiken liest. Wolfgang Und was sagst du dazu?
Auf den über 12 000 Kilometer langen Autobahnen Deutschlands mit den höchsten Jahresfahrleistungen wurden nur zwölf Prozent der Verkehrstoten verzeichnet. Vor allem auf Straßen außerorts (60 Prozent) und im Stadtverkehr (28 Prozent) endeten Unfälle tödlich. Quelle: Focus 61 % der tödlichen Unfälle in D passierten auf Landstraßen mit 2721 Toten,
11 % auf Autobahnen mit 495 Toten! 07.12.2009 tagesschau.de: Bis zu 100.000 Tote durch Krankenhaus-Infektionen. Dagegen sind unsere Autobahnen mit oder ohne Maut die reinsten Sicherheitszonen! vg gerald also ich für meinen Teil plane und fahre meine Routen so wie ich es für richtig halte, sowohl zeitlich, touristisch und natürlich unter Kostenaspekten.
Die ganze für und wider Mautdiskussion ist für mich irrelevant, in erster Linie weil ich sowieso nix dran ändern kann. Aber alleine aus Kostengründen mich durch kleine Ortschaften quälen und den Leutchen dort das Leben schwer machen, Never ! Wenn es mir zu teuer ist, fahre ich da halt nicht hin. Basta ! Meine Statistik: ~90% der Menschen sterben im Bett. Also leg ich mich halt nicht mehr hin :D ...so einfach is'es
btt: Denke schon, das die o.g. Statistik die Realität widerspiegelt. Wobei dieser Aspekt mit Sicherheit nicht in meine Reieseplanungen mit einfliesst. Wir sind vor 2 Jahren von S.-französien bis Freiburg mautfrei gefahren......nich weil's billig war, sondern die Fahrt einfach reizvoller war. So denn....muss weiter Ionen zählen :wink: Leute,
die von Rider geschilderte Strecke kennen wir. Sie ist wunderschön und schade für jeden, der Sie nicht genießen kann. Was soll der Begriff "die Straße ist das Ziel"?????? Plötzlich umstritten und leere Worte! Sollte ich beim Benutzen bestimmter Strecken ein schlechtes Gewissen bekomme, wäre es Zeit das Reisen aufzugeben. Friedrich da hast du was falsch verstanden.
Es geht um die Maut und das Umfahren von Mautstrecken um Kosten zu sparen und die Nachteile an diesem Beispiel. Speziell um die Sicherheitsunterschiede. Lies doch den Titel dieses Threads. Wer die Landschaft genießen will soll fahren wo er lustig ist. Niemand wird auf die Autobahn gezwungen. Noch nicht! :D :D :D Hallo Rider,
bei der Routenauswahl spielen viele Gesichtspunkte eine Rolle. Neben Zielentfernung, Zeit, Besichtigungsmöglichkeiten und Landschaft, kann auch der Punkt der Mautpflicht ein Kriterium sein. Aber alles zusammen bringt erst das Ergebnis; wenigstens bei uns. Außerdem kann jedes Zahlenwerk in eine mir genehme Statistik verwandelt werden. Und wenn ich morgen ein anderes Ziel verfolge, bastele ich dir aus den gleichen Grunddaten ein ganz anderes Ergebnis. Hab ich Zeit und ne schöne Strecke fahr ich Landstraße, hab ichs eilig und muß/will ans Meer gehts auf den Highway.
Da ich nicht so früh sterben will, laß ich mich weder auf Autobahnen oder Landstraßen operieren und mach auch möglichst einen Umweg um die bemauteten Krankenhäuser. javascript:emoticon('8)') Antimautstrecken und Landstraßen sind ja gefährlicher, dafür aber auch spannender und nervenkitzelnd.
Etwas Spannung und Risiko muß sein, ist ja cool. Wie beim Rauchen! Alle wissen es und tu´n es trotzdem! :D :D trebla Wenn schnell, dann Autobahn,
wenn Zeit, dann Landstraße. Hoffe beide bleiben sicher auch wenn ich unterwegs bin :D .
Klaro Säcker, aber darum gehts in diesem Thread nicht. Ist ja mal wieder toll, was man mit Statistiken alles anfangen kann.
Laut Statistischem Bundesamt starben im Straßenverkehr im Jahr 2008 Fahrräder...456 Mopeds......110 Motorräder..656 PKW........2368 LKW.........183 Fußgänger...653 Sonstige.....51 Summe......4477 Auf Autobahnen sind keine Fahrräder, Mopeds und relativ wenige Fußgänger unterwegs, das sind schon mal 1270 Verkehrsteilnehmer weniger. Bleiben als Summe für den Vergleich 3207 Getötete. Ziehe ich davon die 495 Getöteten auf der Autobahn ab, komme ich auf 2712 Getötete auf Nicht-Autobahnen, also in Ortschaften und auf Landstraßen. Woher da die Zahl von 2721 Toten NUR auf Landstraßen kommen sollen, ist mir ein Rätsel. Als ob in den Städten niemand zu Tode käme. Sehr obskur. Ich rechne mal jetzt etwas anders, aber mit den ADAC Zahlen: Rechnet man die gefahrenen Kilometer auf Autobahnen um auf dieselbe Fahrleistung auf Landstraßen, kämen auf Autobahnen 3*495 = 1485 Menschen zu Tode. Nun ins Verhältnis gesetzt zu den 2721 Getöteten auf den Landstraßen ergibt das in etwa ein Verhältnis von 1:1,8. Die 1261 Todesfälle innerorts aus der ADAC Statistik habe ich nicht berücksichtigt, die entsprichen in etwa der Menge aus Fahrrädern, Mopeds und Fußgängern. D.h. das Risiko auf Landstraßen ist je gefahrenen Kilomter in etwa 1,8 mal so groß. Das deckt sich auch mit den bisherigen Statistiken für das Risiko Autobahn/Landstraße. Fazit: Da hat der ADAC eine ziemlich reißerische Veröffentlichung gemacht. Hallo,
ich denke,es hätte zu weit geführt,alle überhaupt in Frage kommenden Straßenformen noch einmal zu unterteilen. Fest steht,das Risiko auf anderen Straßenformen als auf Autobahnen tödlich zu verunglücken, ist um ein vielfaches größer. lg peter Hallo,
na welche Überraschung!!! Auf Autobahnen gibt es in der Regel ... kein Ampeln, Keine Vorfahrtsregel, keine Kreutzung, kein Gegenverkehr, Kein Kreisverkehr, Keine Pargbuchten, keine Grundstückseinfahrten, und und und ... also liegt es doch auf der Hnad dass die Autobahn in der Regel recht sicher ist, was muss den der autofahrer(in) den groß tun? Gasgeben und Bremsen, sonst nix!!! Diese Rechnung kommt mir bekannt vor : Die Arbeitstage der Lehrer und Lehrerinnen ??? Kennt Ihr nicht den Spruch
"Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" Hallo pilote600
sehe ich auch so. Brettere ich auf der Autobahn in die Leitplanke habe ich Glück und Überlebe. Brettere ich auf der Landstraße an einen Baum hat der Baum Glück und überlebt, meine Chancen sind da erheblich geringer. Also Äpfel mit Birnen verglichen. Einbahnstraße mit Leitplanken gegen Gegenverkehr, Kreuzungen, Bäume, Trecker, Discobesucher usw. :?: :roll: Hallo Brix,
Ja, denn kenne ich auch. Ist, glaube ich, von Churchill. Die Erhebungen für die Statistik dürften ja stimmen, nur die Interpretationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da werden oft Zusammenhänge konstruiert. Z.B.: 95% der Menschen sterben im Bett, also ist es dort sehr gefährlich. Die Kinder werden von Störchen gebracht: Auf dem Land gibt es sowohl mehr Störche und Kinder je Einwohner. Dies gilt aber nur für Deutschland. In Frankreich sieht es so aus: Die Kinder wachsen in Kohlköpfen heran: Auf dem Land gibt es sowohl mehr Kohlköpfe und Kinder je Einwohner. Aber zurück zum Thema: Wer mit dem PKW oder LKW nicht auf Autobahnen unterwegs ist, hat rund ein doppelt so hohes Todesrisiko je Kilometer, aber nicht gleich ein Vielfaches. Ein Vielfaches gilt für Motorradfahrer. Hmmm....
Passt zwar nicht ganz zur Sache, aber einen kenn ich auch: Werf mal ne Mütze aus dem 5.Stock eines Hauses ...... Und da nach einen Motorradhelm ....... Nach dieser "Statistik"?! ist die Mütze, weil sie ganz geblieben sicherer :? .................... oder :?: Kollegen,
Ihr sollt net sterben, sondern vernünftig Womo fahren... :) Aber interessant ist die Diskussion hier schon...! :) Zitat: "Und das nur wegen ein paar Euros und das womöglich mit einem ca. 150.000 Euro teuren Wohnmobils wie z.B. einem Concord Carver."
Hallo Rider, ich kenne den mit dem Carver für 150.000 Euro natürlich sehr gut. Genau so gut kann ich einschätzen, dass er sich einfach nur gerne die schöne Landschaft in Deinem Heimatland ansehen und mehr kennenlernen will. So ist er wenigstens auch mal den Plöckenpass gefahren, da er sicher in früheren Zeiten über 20 mal die Tauernautobahn gefahren ist. Außerdem weiss ich, dass er im letzten Jahr bzgl. Falscheingabe in seiner GO-Box seitens eines Fehlers des Personals der AFINAG wegen Mautprellung 220 Euro Strafmaut gezahlt, aber auch, mit viel Ärger verbunden, wiederbekommen hat. Warum sollte er dann den Verein dann noch unterstützen. Frankreich ist auch ein sehr, sehr schönes Land. Doch da regt sich niemand auf, wenn man nicht über die Autobahn fährt. Im Gegenteil. Es gibt überall, dicht beieinander, tolle Stellplätze, die gerne angefahren werden. So sucht wohl jeder Wohnmobilist, auch sicher Du selbst, dass für ihn am besten Passende heraus. Da kann ihm wohl kein anderer reinreden, und sich womöglich noch in einem Thread drüber aufregen. Sowas... Hätte ich gar nicht von Dir gedacht :D LG Ruhpold
Mit der AB Maut "unterstützt" man keinen Verein, sondern bezahlt seinen gerechten Anteil der Kosten die für den Bau, den Erhalt, die Umwelschädigung usw. der benützten Autobahn enstehen bzw. entstanden sind!!!! Wie ich schon geschrieben habe, jeder kann/soll dort fahren wo er lustig ist, niemand wird gezwungen auf der AB zu fahren!!! |
Anzeige
|