Hallo Uli,
im Frühjahr 2008 haben wir auf dem Weg zurück von der Toscana am Lago Maggiore 3 Tage Station gemacht, genauer vom 25-27.03.
Wir hatten in dieser Zeit schon sehr viel Sonne, während nördlich der Alpen noch immer der Schnee wütete.
Gut, die Bäume standen noch nicht in ihrer Blüte und auch die Wiesen waren noch vom Winter gekennzeichnet, aber ich konnte schon im T-Shirt rumlaufen, Anja hat schön mit mir draußen gefrühstückt und das Thermometer zeigte unterwegs Temperaturen von 22-24°C.
An den Seepromenaden von Feriolo, Verbania, Baveno und Co. schmeckte auch schon das Eis und mit dem Rad haben wir wunderschöne Touren am Ufer des Sees entlang gemacht.
War aber die Sonne weg (zum Beispiel zum Abend) wurde es sehr schnell empfindlich frisch und das Thermometer sank dabei auch schon mal wieder in den einstelligen Bereich zurück.
Lange am Abend draußen sitzen ist somit nicht gewesen.
Dennoch, wir hatten Glück, es hat gepasst. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht, die Wettervorhersage ist daher schon wichtig vorab zu studieren und eventuell woanders hinzufahren.
Wenn du magst, kannst du dir gerne ein paar Bilder der Region Ende März 2008 einmal anschauen:
--> Link (Tag 11-14, besonders Tag 12 und 13!)
Was das Fahren angeht: Sofern es nicht gerade in der Nacht zuvor heftig geschneit hat, wirst du (wie schon von Volki geschrieben) keine Probleme bekommen denke ich.
Die Straßen in CH und I waren allesamt frei und ohne Probleme passierbar (wir sind via Gotthard gefahren, siehe auch Reisetag 2 und 14).
Am Straßenrand lag zwar hier und da in den Höhenlagen noch vereinzelt Schnee, das war aber absolut kein Thema.
Für die Kosten in CH schließe ich mich an, du kannst als einzige Option nur die Jahresvignette kaufen. Mein Tipp: Kaufe diese am besten vorab hier in Deutschland (z.B. beim ADAC). An der Grenze nach CH war bei unserer Anreise eine kleine Schlange an der Reihe "ohne Vignette", wo hingegen an der Reihe "mit Vignette" freie Fahrt war.
Kann aber auch mit dem jeweils diensthabenden Zöllner zu tun gehabt haben, weiß ich nicht genau.
Björn