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Anfrage Maut


BerndM am 30 Mär 2005 18:12:40

Will keine Panik machen, nur Klarheit bekommen: Mein Kollege will heute gehört haben, dass Womos über 2,8 t auch Autobahnmaut bezahlen sollen. Hoffe, das stimmt nicht, denn dann kann ich das Ganze aufgeben. Hat jemand etwas in dieser Richtung gehört???
Bernd I.

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charly49 am 30 Mär 2005 20:03:45

das ist eine neue Sch..hausparole. Aber warum nicht, dann eben nur noch Landstraßen. Ist eh gemütlicher zu fahren.

Gast am 30 Mär 2005 20:04:27

Pssssst,
Politiker lesen mit, so bringst Du Sie auf neue Ideen :D .

Im Ernst,
Fahrzeuge über 12 to müssen LKW-Maut zahlen.
Wenn Du ein Reisemobil über 12 to hast kannst Du dich von der Maut befreien lassen.

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charly49 am 30 Mär 2005 20:15:14

kmfrank, Du hast recht. Man, das heißt wir sollten keine schlafenden Politiker wecken. Ob sie lesen können weiß ich nicht. Ich habe heute von einer Mitarbeiterin unseres Abgeordnten eine Antwortmail zur Steueranfrage bekommen. Nehme an, er hat meine Mail nicht mal gesehen :roll: Übrigens es stand nichts Neues drin, nur dass er sich kümmern wird, es wird nochmals über das Thema verhandelt. :eek:

qwei am 31 Mär 2005 10:09:44

Hallo

Maut wird kommen ist sogar schon in Planung für LKW auf Bundestraßen.

Alles andere ist aberglaube.

wolfherm am 31 Mär 2005 10:14:15

qwei hat geschrieben:Hallo

Maut wird kommen ist sogar schon in Planung für LKW auf Bundestraßen.

Alles andere ist aberglaube.


Auf bestimmten Bundesstraßen soll die Maut kommen, nämlich da, wo die LKWs Bundesstraße statt Autobahn nutzen.

Für unter 12 Tonnen ist da nichts in der Planung.

Wir sollten aufpassen, dass wir nicht auf jedes Thema anspringen und langsam Verfolgungswahn entwickeln. :D :D Ich glaube nicht, dass in Berlin oder sonstwo ältere Herren nachts in finsteren Ecken zusammensitzen und sich überlegen, wie sie uns Womo-Besitzern das Leben schwer machen können. :D

Gast am 31 Mär 2005 12:04:29

Stolpe kassiert weiter. Auch dieser Bericht ist aus der Berliner Zeitung von heute:
Mittwoch, 30. März 2005


Stolpe plant Maut auf Bundesstraßen
Minister will Lkw-Gebühr auf Strecken erweitern, die durch Ausweichverkehr belastet werden / Grüne fordern Sofortmaßnahmen
Peter Kirnich

BERLIN, 29. März. Angesichts der deutlichen Zunahme des Lkw-Verkehrs auf Bundesstraßen wird eine Erweiterung der Lkw-Maut immer wahrscheinlicher. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) kündigte am Dienstag an, überall dort eine Maut auf Landstraßen einführen zu wollen, wo es deutliche Belege für Ausweichverkehr gebe. Dies werde noch im Sommer entschieden, sagte Stolpe. Auch die Grünen plädieren für eine Erweiterung der Maut. "Sie muss auf solche Bundesstraßen ausgeweitet werden, die besonders stark vom Maut-Ausweichverkehr betroffen sind", sagte der verkehrspolitische Sprecher, Albert Schmidt, der Berliner Zeitung.

Bisher gilt die Lkw-Maut nur auf Autobahnen. "Wir haben aber gesetzlich Vorsorge dafür getroffen, sie auf Bundesstraßen ausweiten zu können. Das sollte auch geschehen", sagte Schmidt. Allerdings sei eine elektronische Mauterhebung auf den Bundesstraßen technisch erst ab 2006 möglich. Bis dahin sollen die Lkw-Bordgeräte für die Mauterfassung mit einer neuen Software ausgerüstet werden, die ein größeres Autobahn- und Straßennetz umfassen und zudem auf mögliche Erweiterungen automatisch angepasst werden kann.

Tempolimit und Fahrverbot

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hat inzwischen eine Liste mit mehr als 60 Bundesstraßen erstellt, auf denen seit Einführung der Lkw-Maut Anfang dieses Jahres eine deutliche Zunahme des Lkw-Verkehrs registriert wurde. "Die Liste wird Tag für Tag länger", sagte BUND-Verkehr?perte Tilmann Heuser. "Eine flächendeckende Erhebung der Maut auf allen Straßen ist deshalb unumgänglich". Der BUND fordert zugleich, auch Lkw mit einem Gewicht unter zwölf Tonnen zur Kasse zu bitten. Bisher gilt die Gebühr nur für Lkw ab dieser Gewichtsklasse. Zudem sollte die Mautgebühr "bis zum Jahr 2010 auf 45 Cent pro Kilometer angehoben werden". Derzeit liegt die Gebühr je nach Schadstoffklasse und Achszahl zwischen neun und 14 Cent pro Kilometer.

Um eine weiteres Ausweichen der Lkw zu verhindern, hat Schmidt "Sofortmaßnahmen" gefordert. Das könnten Verkehrsbeschränkungen wie etwa Tempolimits, Nachtfahrverbote oder Durchfahrtverbote sein, schlug der Grünen-Politiker vor. Bundesverkehrsminister Stolpe hat in einem Schreiben an seine Ministerkollegen in den Ländern ebenfalls angeregt, auf stark belasteten Bundesstraßen Verkehrsbeschränkungen zu verhängen. Wie hoch die Einnahmeausfälle durch die "Maut-Flüchtlinge" sind, sei bisher noch nicht zu ermitteln. "Dazu sind die Zahlen zu ungenau", sagte Schmidt. Derzeit prüft das Bundesverkehrsministerium noch das genaue Ausmaß des Ausweich-Verkehrs. Das Ergebnis soll im Spätsommer vorliegen.

"Wir dürfen jetzt auch nichts übereilen", warnte Schmidt. "Es ist möglich, dass auf einigen Bundesstraßen der Lkw-Verkehr wieder nachlässt, weil die Spediteure feststellen, dass sie der Zeitverlust unterm Strich teurer kommt als die Maut." Auch könne nicht "von einem flächendeckenden Ausweichen" die Rede sein. "Dagegen sprechen die bisherigen Mauteinnahmen, die über den Erwartungen liegen", sagte Schmidt.

Im Januar hatte die Maut nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums 209 Millionen Euro in die Kassen gespült, im Februar waren es 215 Millionen. Schmidt erwartet, "dass wir am Jahresende auf Einnahmen von 3,48 Milliarden Euro kommen werden." Geplant sind bisher drei Milliarden Euro.

BerndM am 01 Apr 2005 18:34:33

Danke, bin beruhigt. Ihr wisst ja, wie manche recht schadenfroh auf uns schauen (besagter Kollege wohl auch). Wollte wie gesagt keine Panik machen (auch niemanden auf Ideen bringen :oops: ), nur wissen, ob jemand etwas gehört hat. Langsam bekommt man wirklich Verfolgungswahn - tut mir echt leid :roll:
Also weiter aufpassen.
Bernd I. :D

Schnepfe am 01 Apr 2005 19:31:08

Hallo,
es müßte doch jedem halbwegs informierten einleuchten, daß eine Maut für WM über kurz oder lang eingeführt wird.
Die nächste Abzocke wird die Immobilienbesitzer treffen, denn die können
ihr Haus nicht abmelden (wie WM) oder in das Ausland verschwinden.
Warum: Regierungserklärung vor 6 Jahren: Wir wollen denen wegnehmen, die sich was zusammengespart haben und es denen
geben die nichts haben, weil sie ja das Recht auf Nichtarbeit und Sozi
haben. (Leicht abgeändert von mir)
Wie soll denn dieser grandiose Erfolg denn bezahlt werden, daß wir
auf der halben Welt Soldaten stationiert haben.
Wer soll den die Gurkenpflücker, Bananenpflücker und Kameltreiber bezahlen.
Selbst die Abgeordneten müssen ja noch einige Nebenjobs annehmen,
damit sie über die Runden kommen.
Und da wollen wir wehklagen?
Warum kommt denn kein vernünftiger Vorschlag wie zum Beispiel:
Wir melden das WM erst mal ab und höchsten für 2 Monate wieder an.
Die Frage beantwortet sich von selbst.
Mindestens 50 % haben es doch so gewollt sonst hätten sie diese
Regierung nicht gewählt.
Mit den anderen 50% wäre es nicht viel besser geworden.
Sorry, ist wahrscheinlich schon wieder Volksverhetzung.
Diese 75 Jahre alte Schlagwort haben sie ja auch wieder eingeführt.

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