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Kosten in Norwegen für Lebensmittel pro Tag


pgramp1987 am 14 Apr 2010 16:21:14

Hallo,

ich und meine Freundin möchten nächstes Jahr für 3 Wochen mit dem WOMO nach Norwegen. Nun sind wir schon am durchrechnen, welche Kosten ungefähr auf uns zukommen. Kann jemand von euch eine Einschätzung geben wieviel € man am Tag für Lebensmittel pro Person ca. benötigt oder einkalkulieren sollte (ohne essen gehen und Alkoholische Getränke)?

Welche Kosten fallen denn außer Campinggebühren, Maut, Fähre und Lebensmittel noch an? Wir sind ganz neu im WOMO-Camping!

Vielen Dank für eure Hilfe!

Liebe

Peter

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Gast am 14 Apr 2010 16:34:11

Da Dein Womo nicht auf Luft und Liebe läuft, musst Du den Sprit(Diesel) einkalkulieren. Je nach Typ sollte der Verbrauch zwischen 10 und 14 liter liegen.
Die Lebensmittel in N sind längst nicht mehr so teuer,wie viele meinen, natürlich etwas über den Aldi/Lidl-Preisen in D. Aber in Remi-Märkten, bei Coop usw. gibt es alles was man braucht zu vertretbaren Preisen. Zu Eurer Sicherheit würde ich mit dem 1,5 fachen Eures täglichen Bedarfs in D rechnen, damit seid ihr locker auf der sicheren Seite

lonsome am 14 Apr 2010 17:46:05

Hallo,

es kommt auch darauf an, was Ihr essen wollt. Fisch ist günstig, vor allem Lachs. Fleisch ist teurer, und noch teurer wird es bei Gemüse, Salat und Obst.

Aber mit dem 1,5fachen wie hier kommt Ihr sicher hin.

Diesel ist natürlich heftig, dazu kommen evtl. Fähren über Fjorde usw.. Und auch Museen, Ausstellungen langen bei den Preisen ordentlich zu.

Ich selber habe beim letzten Norge-Besuch in drei Wochen keine 500.- € verbraucht (ausgenommen Diesel) einschließlich Fähren z.B. auf die Lofoten.


Klaus

Anzeige vom Forum


klappi47 am 14 Apr 2010 18:42:17

Hallo, es stimmt, die Differenz der Preise in Norge im Vergleich zu Deutschland ist lange nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren.
Wenn Ihr versucht in größeren Märkten einzukaufen, dann ist es noch etwas günstiger als in den kleinen Dorfläden. Genau wie bei uns auch.
Teuer ist nach wie vor Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol und Tabak.
Aber - das Meer bietet mit seinen Fischen eine gesunde Alternative für Fleisch und auf die anderen drei Sünden kann man ja mal für kurze Zeit verzichten.
Also - keine Panik - Ihr müsst keine Bank überfallen wenn Ihr in Norwegen Urlaub macht.
Viel Spaß und einen wunderschönen Urlaub

aus dem Odenwald

901red am 15 Apr 2010 09:15:27

1,5 fach? ich finde 50% teurer als in D schon extrem teuer.
ohne es zu wissen vermute ich dass norge damit im vergl. mit anderen ländern an der spitze stehten dürfte...

grüße

o. - der im juni trotzdem dort ist

walter7149 am 15 Apr 2010 09:54:50

Hallo,
ihr muesst auch mal beruecksichtigen unter welchen natuerlichen bedingungen,hohen lohnniveau weite transportentfernungen usw. hier lebensmittel in hoher qualitaet produziert werden
dazu kommt in dieser urlaubssaison noch der zunehmend schwache €uro
sich fuer euch nachteilig auswirkt

Gast am 15 Apr 2010 10:49:36

901red hat geschrieben:1,5 fach? ich finde 50% teurer als in D schon extrem teuer.
ohne es zu wissen vermute ich dass norge damit im vergl. mit anderen ländern an der spitze stehten dürfte...

grüße

o. - der im juni trotzdem dort ist

@901red,
Hallo Europareisende,
Es geht mir mit meiner Angabe ja nicht darum, jemandem Norwegen wegen des Preisniveaus ausreden zu wollen, aber wenn ich seine Frage richtig verstand, fragt der Themenstarter nach den Lebenshaltungskosten in Norwegen für das kommende Jahr. Da ist meiner Meinung nach es doch eher hilfreich, evtl. kommende Preissteigerungen in eine vorausschauende Kostenplanung für die anstehende Reise im kommenden Jahr mit einem Sicherheitspolster zu versehen. Wollen wir hier jetzt über die real eventuell im nächsten Jahr anstehende Preisdifferenz spekulieren? Ich dachte mir einfach, wenn der Themenstarter noch soviel Zeit hat, kann er sich doch auch eine gewisse Sicherheit ansparen. Das schließt doch nicht aus, das es durchaus preiswerter sein kann und, aus meiner Sicht, auch wird.

Gast am 15 Apr 2010 11:41:39

walter7149 hat geschrieben:Hallo,
ihr muesst auch mal beruecksichtigen unter welchen natuerlichen bedingungen,hohen lohnniveau weite transportentfernungen usw. hier lebensmittel in hoher qualitaet produziert werden
dazu kommt in dieser urlaubssaison noch der zunehmend schwache €uro
sich fuer euch nachteilig auswirkt



Mag ja alles sein.
Problem:
Selbst wenn man es berücksichtigt, wird es deswegen nicht billiger :)
Der User fragte ja nach den Preisen für seine Kalkulation und nicht warum sie sind, wie sie sind.
Abgesehen davon:
Ich schließe mich an - ich finde 50% teurer als in D auch ganz ordentlich. Uns sind allerdings die normalen Nahrungsmittelpreise mehr oder weniger wurscht, weil wir immer für mehrere Wochen komplett Getränke (mit Ausnahme von ein paar Litern Wasser, die wir kaufen müssen) und komplett Nahrung (wir kaufen, wenn es uns zu teuer erscheint, nur hier und da mal etwas Frisches Gemüse oder Obst zu oder gegen Ende des urlaubs etwas Fleisch) dabei haben. Meine Logistikmaus hat das perfekt im Griff.
Wir könnten uns sogar alternativ 3 Wochen nur von Knabberzeug ernähren - ich glaube, selbst das würde dafür reichen :D

Knuffel am 15 Apr 2010 11:54:26

Ich weiß nicht was Ihr imer habt. OK - einige Sachen müssen da oben teurer sein, besonders frische (Süd)Früchte, aber andererseits sind "normale" Lebensmittel auch nicht viel teurer als hier.
Als Beispiel mal einige aktuelle Angebote aus Norwegen:
Äpfel 10,- NOK p. KG = ca. 1,25 €
Frisches Schweinekotelett 49 NOK p.KG = ca 6,- Euro
Paprika 14,90 NOK / 2 Stk = 1,86 €
Alkoholfreies Bier 6,60 Nok / 0,33 l = 0,82 €
Die Euro Preise sind alle ca. wegen Wechselkursschwankungen.

Jetzt nehemt mal die Preise und geht in ein deutsches Geschäft..

Dakota am 15 Apr 2010 12:01:39

Moin,

wenn man den Statistiken glauben darf sind Lebensmittel überall in Europa teurer als in in Deutschland:

--> Link

Dem ruinösen Preiskampf der Discounter sei Dank :D

eisloewe62 am 15 Apr 2010 15:03:25

pgramp1987 hat geschrieben:Welche Kosten fallen denn außer Campinggebühren, Maut, Fähre und Lebensmittel noch an? Wir sind ganz neu im WOMO-Camping!

Peter


Benzin/Diesel ;)
Mietet ihr oder habt ihr ein eigens Mobil? Bei Miete noch Reinigungskosten/Pauschale und Kaution (die ihr hoffentlich nicht benötigt).

Ihr habt zwar geschrieben OHNE Essen/Alkohol?
Ich war 1992 in Norwegen mit einer Reisgruppe, da wurde vorab in Deutschland eingekauft. Wir sind dann in Oslo auch mal im Restaurant gewesen, das ist dann schon sehr teuer. (Bier 0,5 kam damals 9 DM), essen ca. 25DM, wie gesagt zu damaligen Preisen.

Emphelenswert sidn in Oslo die Museen Fram, dann gibt es den Viekland-Park.
Falls ihr Richtugn Femund fahrt, dort solltet ihr mal nach Roros fahren.
D.h. ich würde immer auch Geld für Eintritte berücksichtigen. Als Mitbringsel konnte ich nicht widerstehen und habe mir einen Troll mitgebracht. Das sind so Ausgaben, die man gerne mal unterschlägt.
Viel Spaß und gutes Wetter!

peter1956 am 15 Apr 2010 16:00:05

Also nur wegen den Preisen nicht oder doch nach Norwegen zu fahren finde ich falsch überlegt. Wir haben doch Urlaub! Ich will das Land und die Leue kennenlernen, da sind mir ein paar NOK mehr od. weniger wurscht. Übrigens wurscht, mir hat ein Freund erzählt, es gibt nicht viel Wurstauswahl, aber dafür viel mehr Fisch. Also verzichte ich auf Wurscht und esse dafür mehr Fisch. Benzin od. Diesel muss ich auch in anderen Ländern bezahlen, und da gibt es auch tolle Preisunterschiede. Und wenn ich zum Einkaufen nicht mit dem WOMO fahre sondern mit dem Fahrrad, habe ich erstens Geld gespart und habe auch noch etwas für meine Gesundheit getan.

pilote600 am 15 Apr 2010 16:29:48

Hi,
ich finde hier sind zu anfang sehr gute und vor allem auch einheitliche Tipps und Meinungen gepostet worden.
Den Tipp wenn Fleich zu teuer ist esse ich halt Fisch wäre für mich total unnütz weil ich kein Fisch esse (mag).

Und das es Menschen gibt die sich vor der Reise überlegen (müssen) ob und wie lange man sich eine Reise monitär erlauben kann ist so, nicht jeder hat das Glück und muss sich um Geld wenige oder keine Sorgen machen.

Norge ist auch mal ein Ziel für uns, aber ausser am Geld haben wir leider zur Zeit zu wenig Zeit!

Gast am 15 Apr 2010 17:24:39

eisloewe62 hat geschrieben:Emphelenswert sidn in Oslo die Museen Fram, dann gibt es den Viekland-Park.
Falls ihr Richtugn Femund fahrt, dort solltet ihr mal nach Roros fahren.
D.h. ich würde immer auch Geld für Eintritte berücksichtigen. Als Mitbringsel konnte ich nicht widerstehen und habe mir einen Troll mitgebracht. Das sind so Ausgaben, die man gerne mal unterschlägt.
Viel Spaß und gutes Wetter!


War zwar nicht gefragt, aber natürlich ist Alles, was die Museumshalbinsel Bygdoy bietet, mehr als sehenswert. Außer der Fram gibt es ja noch das Heyerdahl-Museum, das Museum der Wikingerschiffe, usw. . Außerdem den Vigelandpark, die Karl-Johans-Gatan, das Schloss, die alte und die neue Oper....

Damit wollte ich auch mal etwas zu einem nicht gefragtem Thema geschrieben haben.

Die Verhaltensweise, alles von zu Hause einzuführen, mag 1992 ja noch gestimmt haben, vor allem, wenn man mit einer größeren Reisegruppe in Norwegen war.

Aber da gibt es, m.E. zu recht zunächst Einfuhrbestimmungen,(kein Frischfleisch, keine Kartoffeln usw.) die man einhalten sollte, zum anderen, kann man doch auch einmal sich für die regionalen Spezialitäten begeistern.(Käse, Rentierwurst, evtl. Walfleisch). Brot würde ich aus eigener Erfahrung in kleinen Mengen mitnehmen, die Auswahl ist nicht so prickelnd. Aber so ist z.B. eine Dose Pumpernickel eine immer wieder gern gegessene andere Brotsorte. Aber dieses Problem hat man in fast jedem Land.

Meine vorhergehenden postings sollten nur ein Hinweis auf die Planungssicherheit sein, daher die Sicherheitsmarge 1,5 fache des deutschen Preisniveaus von Aldi, Lidl und Co unter Berücksichtigung des großen Zeitraumes bis zur tatsächlichen Reise.

Die Info des Themenstarters sagt nichts dazu aus, ob er mit einem Mietmobil, einem eigenen oder, Gott behüte, mit einem PKW oder sogar dem Fahrrad von CP zu CP fahren möchte. Da scheint er sich nämlich noch keine Gedanken zu gemacht haben. Vielleicht setzt er aber ein Womo in diesem Forum als normales Fortbewegungsmittel voraus. Er wird auch so einige CP anfahren und dort übernachten, was natürlich zu Kosten führt. Vielleicht will er aber auch nur frei stehen und so keine zusätzlichen Kosten haben wollen. Die unvorhersehbaren Kosten für Spontankäufe, Museen usw. wird er aber sicher schon mit eikalkulieren, da seine eigentliche Frage sich ausschließlich auf den Faktor Lebensmittel je Person und Tag bezog.

pgramp1987 am 15 Apr 2010 19:19:23

Hallo alle zusammen,

wirklich, viele Rückantworten richtig schnell. Also wir haben vor mit einem gemieteten Wohnmobil nach Norwegen zu fahren.

Es hilft uns schon allgemein, eine ungefähre Einschätzung zu bekommen. Somit können wir mit dem 1,5 fachen rechnen, dann sind wir auf der sicheren Seite.

Selbst wenn es doppelt so teuer wäre, würden wir nach Norwegen, aber man muss ja mal alles ungefähr einplanen.
Natürlich ist es ein Urlaub und soll auch nicht gespart werden, allerdings haben wir den Vorteil, dass wir fast keinen Alkohol trinken.

Aber noch eine andere Kostenfrage: Welcher Preis ist für ein Wohnmobil (2 Personen) am Tag angebracht?

Vielen Dank für eure tollen Rückmeldungen!



Peter

womo lodi am 15 Apr 2010 20:44:48

Hallo
Wir fahren nun nach Pfingsten für ca.3 Monate oder länger nach Skandinavien und bei dieser Zeit kann man nicht alle Lebensmittel mitnehmen. Für die ersten Paar Tage mag es gehen, aber ich fahre ja in ein anderes Land um die Menschen und deren Kultur und leben kennen zulernen und das Schließt für mich auch das Essen mit ein. Es kommt ja auch immer auf das Lohn-Preisgefüge an. Ich habe einige Jahre in der Schweiz geschafft und mit dem Verdienst konnte man in D gut einkaufen wo man sich hingegen in der CH überlegen musste. Da Skandinavien ein hohes Lohnniveau hat sind die Preise auch hoch sagt mein kleiner Verstand.

alzu am 16 Apr 2010 07:15:26

Hallo Werner,
Du schreibst: Gott behüte, im PKW usw. Wir waren mit unserem Womo auf der Rückfahrt von N, saßen auf der Fähre mit zwei älteren Ehepaaren an einem Tisch. Sie erzählten, dass sie schon jahrelang in N 6 Wochen Urlaub verbringen, mit dem PKW! Sie sagen: Miete für Womo, teurere Fährpreise, höherer Spritverbrauch, da geht sich leicht eine gemietete Hütte aus. Und das Fahren mit einem ungewohnt großen Auto auf Norwegens Straßen ist auch nicht so das Ihre. Das ist, so finde ich, eine Meinung die man auch akzeptiern muß.
Aber: Ich fahre trotzdem lieber im Womo :sky:

aus Oberösterreich
Alfred

eisloewe62 am 16 Apr 2010 09:06:02

pgramp1987 hat geschrieben:
Aber noch eine andere Kostenfrage: Welcher Preis ist für ein Wohnmobil (2 Personen) am Tag angebracht?

Vielen Dank für eure tollen Rückmeldungen!



Peter


Wenn ich das richtig lese, wollt ihr 2011 starten?
Also, wir haben uns so Anfang - Mitte Oktober des Vorjahres bei verschieden Wohnmobilverleihern unserer Gegend umgeschaut. Da gibts dann gerne mal so *Besichtigungstage*, *Herbstfest* ...
Dann haben wir uns verscheidene Fahrzeuge angeschaut, Preise verglichen und auch mal mit Leuten geredet, die schon mal gemietet haben. Und hier im Froum speziell Leute gefragt, die mit meiner Situation vergleichbar sind.
Es nützt dir ja wenig, wenn du z.B. als Paar von Familien Tipps bekommst, die haben andere Prämissen als ihr.

Zu den Preisen:
1. Welche Zeit (Vorsaison, Hauptsaison, Nachsaison)?
Bei Norwegen tippe ich mal, ihr wollt im Sommer fahren? Das wäre dann Hochsaison.
2. Welcher Komfort
Hier gibt es bei Verleihern dann auch große Unterschiede, einfach mal hingehen und anschauen.
3. Servicepauschalen, Zusatzkosten
Was benötigt ihr (Campingausrüstung, Geschirr, weitere Gasflaschen) ...?

So als ungefähre Größenordnung solltet ihr aber Minimum 80€/Tag Miete ansetzen, eher bisschen mehr. Es könnte sein, dass man in Norwegen auch mal längere Zeit im WoMo *hocken muss* wegen anhaltendem Regen, da würde ich dann ein etwas größeres Fahrzeug vorziehen.
Unabhängig davon würde ich z.B. ein Mobil mit festen Schlafplätzen wählen.

lonsome am 16 Apr 2010 10:14:10

Hallo,

es kommt auch darauf an, welchen Komfort ein Womo bieten soll: mit Toilette/Dusche für große Unabhängigkeit, oder ein Campngbus, mit dem man eher auf Campingplätze sollte? 80.- € - 120.- € sind da gut drin, wenn Du in Deutschland mietest (oder wollt Ihr in Norge mieten?). Dazu kommen dann bei der Fahrt aus Deutschland natürlich die Fährgebühren, die Mietzeiten während der Anfahrt. Ebenso wichtig: Sind die Kilometer frei? Manche Vermieter haben z.B. 100 km am Tag frei, das kann sehr eng werden. Und wenn Du dann noch extra Kilometer bezahlst, wird es richtig teuer. Oft sind Kilometer erst ab 3 Wochen Mietdauer frei usw.. Da musst Du sehr genau rechnen, auch die Fahrtstrecken im Kopf haben.

Noch zu den Lebensmitteln: Für mich gehört ein Einkauf auch irgendwie zum Land und zum Leben dazu: Sehen, was es gibt, einfach auch das "normale" Leben in einem Land. Außerdem macht es die Womofahrer etwas unbeliebt in Norge, wenn es heißt: Die bringen alles im Womo mit und lassen uns dafür den Abfall da, übernachten frei und kostenlos und nutzen das Land, wollen aber nichts zahlen.


Klaus

Gast am 16 Apr 2010 11:18:24

alzu hat geschrieben:Hallo Werner,
Du schreibst: Gott behüte, im PKW usw. Wir waren mit unserem Womo auf der Rückfahrt von N, saßen auf der Fähre mit zwei älteren Ehepaaren an einem Tisch. Sie erzählten, dass sie schon jahrelang in N 6 Wochen Urlaub verbringen, mit dem PKW! Sie sagen: Miete für Womo, teurere Fährpreise, höherer Spritverbrauch, da geht sich leicht eine gemietete Hütte aus. Und das Fahren mit einem ungewohnt großen Auto auf Norwegens Straßen ist auch nicht so das Ihre. Das ist, so finde ich, eine Meinung die man auch akzeptiern muß.
Aber: Ich fahre trotzdem lieber im Womo :sky:

aus Oberösterreich
Alfred


Guten Morgen Alfred,
vielleicht hätte ich nach der Bemerkung "Gott behüte, im PKW oder gar mit dem Fahrrad" den Ironie-Smilie setzen sollen. Auch ich habe Urlauber mit dem PKW aus südlichen Ländern auf norwegischen CP kennenlernen dürfen, die genau die gleichen Argumente nannten, wie Du in Deinem Posting.
Als passionierter Radreisender, bis vor der Womozeit, hätte ich auch nichts gegen Reiseradler in Norwegen. Jeder nach seiner Vorstellung und seinem Geldbeutel.
Aber vom Grundsatz wollte ich nur ausdrücken, dass bis zu meinem von Dir zitierten Posting, eben alle Antwortenden auf die Eingangsfrage nicht wussten, wie der Themenstarter sich denn in Norwegen fortbewegen wollte.
Nichts für Ungut, aber diese Antwort wollte ich hier noch eben loswerden.

@pgramp,
das mit den Mietpreisen ist sicher ein nicht enden wollendes Rätsel. Erstens sind die Mietpreise je Vermieter stark unterschiedlich, was oft auch mit der Größe des Verleihers (Gruppe oder kleiner Betrieb) zusammenhängt. Je nach Wohnsitz kann es von Vorteil sein,im benachbarten Bundesland mit anderem Ferienzeitraum zu mieten. Zweitens ist aus meiner Sicht ist die Frage der Freikilometer sehr wichtig. Es gibt Vermieter, die ab einer definierten Ausleihfrist die Kilometerbegrenzung aufheben, andere haben einen Zeitraum mit def. Frei-km, um nach dem def. Zeitrahmen zu einem festgesetzten km-Preis abzurechnen. Ihr habt für die Auswahl des Vermieters ja ebensoviel Zeit, wie Ihr sie Euch für die Ansparung der übrigen Kosten ja auch nehmt. Ich würde Euch empfehlen, ein Womo in einer Größe zu wählen, die nicht sich auf die Anzahl der Mitreisenden beschränkt, sondern auch hier einen größeren Grundriss wählen. Begründung: Man kann nicht ausschließen, dass man auch mal schlechtes Wetter haben kann, wo man sich auch mal im Womo ausschließlich aufhält. Dann ist eben auch ein wenig Platz mehr durchaus nicht auszuschlagen. Viel Erfolg bei Eurer Suche und der Vorfreude auf die gemeinsame Reise. Und immer hübsch aufpassen, der Skandinavien-Virus ist stark ansteckend.

nordmax am 21 Apr 2010 00:50:45

Hallo pgramp1987

Es gibt da durchaus Unterschiede von 30,- Euro und mehr pro Tag Miete für das gleiche WOMO bei den verschiedenen Vermietern. Vergleichen lohnt sich auf jeden Fall. Schau doch mal --> Link.
Dort findest du bestimmt etwas in deiner Nähe und hast eine gute Vergleichsmöglichkeit. Nimm dir viel Zeit und schau dir die Fzge. gut an und vergleiche die Grundrisse (und die Ausstattung) - notfalls bei den Herstellern, dort sind die Eigenschaften der Fzge. am detailliertesten beschrieben. Es gibt Alkoven- und Integrierte, bzw. Voll-integrierte Womos. Mir persönlich sind Voll-integrierte WOMOs lieber, weil sie eher Kastenförmig sind - find ich überschaubarer beim Fahren. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Auf jeden Fall sollte man aber das tägliche Bettenbauen vermeiden. Betten im Heck, bzw. über den Fahrersitzen sollten vorhanden sein. Für Leute die viel Platz beim Schlafen brauchen empfehlen sich getrennte Heckbetten, die man bei Bedarf mit wenigen Handgriffen auch zu einer großen "Spielwiese" machen kann. :D

Die Kautionen für die Fzge. schwanken zwischen 500,- und 2000,- Euro, je nachdem wie hoch die Selbstbeteiligung bei der Vollkaskoversicherung ist. Eine Reiserücktrittversicherung könnte auch nicht verkehrt sein. Auch hier sollte man sich ausreichend Zeit für das Vergleichen nehmen.

Der Tipp mit dem Mieten in einem anderen Bundesland ist goldrichtig. Wenn z.B. 2 Wochen deiner Mietdauer dort in den Vorsaisonzeitraum fallen, kann das durchaus eine Ersparnis von gut und gern 500,- Euro und mehr - je nach Fzg. - ausmachen.
Auch sollte ausreichend Platz im WOMO sein. Hier muss man den goldenen Mittelweg zwischen Bequemlichkeit und Kosten finden. Es gilt auch zu bedenken, dass die Fährpreise in Norwegen bei WOMOs mal locker das 4fache kosten können, wenn man die 8 Meter-Grenze überschreitet. Und der Spritverbrauch steigt ebenfalls je mehr Masse bewegt werden muss. Je mehr Kilometer du fährst, um so deutlicher wird der Unterschied. Auch hier kann ein WOMO das 2 Liter mehr auf 100km verbraucht, mal eben mit 250 - 350 Euro Mehrkosten zu buche schlagen pro 10.000 km.
Auch die "Kriegskasse" für Eventualitäten wie Reifenpanne oder ähnliches sollte man nicht außer Acht lassen.

Ich denke mal, da ist das Essen das deutlich kleinere Problem. :-) :-)
Ich glaube, dass man als Selbstversorger mit 15,- Euro am Tag für 2 Leute gut hinkommen kann. Das hängt natürlich davon ab, ob man nun unbedingt jeden Abend ne Tüte Chips, 1 Kilo Fleisch und nen Kasten Cola niedermachen muss oder nicht. :D

Na dann, viel Spaß und gute Reise
nordmax

eisloewe62 am 21 Apr 2010 07:54:05

nordmax hat geschrieben:Hallo pgramp1987

Der Tipp mit dem Mieten in einem anderen Bundesland ist goldrichtig. Wenn z.B. 2 Wochen deiner Mietdauer dort in den Vorsaisonzeitraum fallen, kann das durchaus eine Ersparnis von gut und gern 500,- Euro und mehr - je nach Fzg. - ausmachen.

nordmax


Aber wenn man nur 2-3 Wochen Urlaub hat, das WoMo erst in 'nem anderen Bundesland mietet, dann nach Hause fährt, belädt, dann startet, und das Procedere am Ende des Urlaubs wiederholen muss ...? Oder erst mal das Privatfahrzeug bepackt, also doppelte Arbeit, ich weiß ja nicht.

Und ist das im Sommer tatsächlich so, dass es Bundesländer gibt, die da Vorsaisonpreise nehmen?

Wir wurden darauf hingewiesen, einen Puffer bei der Fährbuchung zu berücksichtigen.
Wenn man z.B: von Sa-Sa mietet, kann man die Rückfähre nicht erst Freitagabend nehmen und dann noch 400-600km fahren. Man kann schon, aber dann macht man sich eben Stress. Und wenn das WoMo dann noch in einem anderen BL abgegeben werden muss?

lonsome am 21 Apr 2010 10:48:15

Hallo,

als ich mein erstes Womo gemietet habe, habe ich das mit den Bundesländern versucht: Ich wohne in Bayern, eine WOmo in Hessen hätte ca. 600.- DM weniger gekostet für zwei Wochen und wäre ein Stück größer gewesen, der Vermieter sogar auf dem Weg gewesen. Ich habe es letztlich nicht getan, weil sich der Vermieter geweigert hat, dass ich mein Auto auf seinem Grundstück während der Vermietzeit geparkt hätte. Ich hätte also mein Auto im Industriegebiet auf der Straße parken müssen, das wollte ich nicht.

Im Nachhinein war es auch gut so, denn ich habe beim Packen festgestellt: Es ist in der Praxis einiges anders als in der Theorie gedacht: der Getränkekasten passt um zwei Zentimeter in der Höhe doch nicht hinein usw..

Fazit: Sparmöglichkeit enorm, aber praktische Probleme. Das mit der Fähre würde ich nicht als Problem ansehen. Warum nicht vorher buchen?


Klaus

Gast am 21 Apr 2010 11:13:43

eisloewe62 hat geschrieben:
Aber wenn man nur 2-3 Wochen Urlaub hat, das WoMo erst in 'nem anderen Bundesland mietet, dann nach Hause fährt, belädt, dann startet, und das Procedere am Ende des Urlaubs wiederholen muss ...? Oder erst mal das Privatfahrzeug bepackt, also doppelte Arbeit, ich weiß ja nicht.

Und ist das im Sommer tatsächlich so, dass es Bundesländer gibt, die da Vorsaisonpreise nehmen?



Hallo @eisloewe62,
zunächst gibt es unterschiedliche Saisonzeiten in den einzelnen Bundesländer auch bei denWomovermietern, so wie es auch preisliche Vorzüge gibt, wenn man z.B. eine pauschal zu buchende Flugreise in einem BL startet, welches z.Zt. eben noch keine Sommerferien hat.
Das zu der einen offenen Frage.
Natürlich macht es auch aus meiner Sicht keinen Sinn, erst 300 km zu einem Vermieter zu fahren, um mit dem gepackten PKW dann das Womo zu packen. Ob man das aber bei evtl. deutlichem Preisvorteil nicht doch für einen ersten Schnupperurlaub mit Womo in Norwegen zu rechtfertigen ist, wäre ja die nächste Frage.

Mein Tip war so gedacht, dass bei vertretbarer Entfernung zum benachbarten BL so eine Vorgehensweise mal wg. der Kosten zu prüfen ist. In meinem Fall hab ich, von NRW nach Niedersachsen < 20 km, nach Hessen ebenfalls nicht mehr als 20 km. Das sind zwei alternative Möglichkeiten hier im Dreiländereck. Die Sommerferien in diesen BL varieren um ca. 2 Wochen (Beginn früher oder später) Bei einer Entfernung zum jeweiligen Vermieter von weniger als 100 km sehe ich keine übermäßige Belastung. Ich habe in Norwegen ein Ehepaar aus der Schweiz kennen lernen dürfen, die mit ihrem randvoll gepackten PKW mit Colorline bis zu ihrem norwegischen Verleiher fuhren. Also, wie immer im Leben, jeder nach seinen Vorlieben.

Unsere erste Womo-Erfahrung fand mit einem Mietwomo aus Hofgeismar statt. (1997 ) Entfernung zu uns ca. 40 km. Ablauf: mit unserem PKW zum Verleiher, Pkw dort geparkt, nach drei Woche, Miete nicht Sa-Sa, sondern Fr-Mo, das Leihmobil gereinigt dem Vermieter zurückgegeben und mit eigenem PKW nach Hause. Parken von PKW´s der Kunden war damals im Mietpreis eingeschlossen. Du siehst, alles eine Frage von möglichen Verhandlungen.

LowCostDriver am 21 Apr 2010 11:25:59

Ich kann ebenfalls bestätigen, dass sich der Stress mit der Fahrzeugmiete "auf dem Weg" in Grenzen hält.
Unsere erste Tour nach Norwegen haben wir auch im gemieteten Wohnmobil gemacht und das Mobil aus Kostengründen erst in Bielefeld (ca. 200km von unserem Zuhause entfernt) auf dem Weg nach Norden übernommen.
Wir haben dann für die Hinreise auch unseren PKW komplett voll gemacht (Bettwäsche nimmt viel Platz weg!) und dann an Ort und Stelle umgeladen.
Zugegeben, es ist etwas aufwendiger, aber der Kostenvorteil hat hier einfach überwogen.
Auch wir konnten damals unseren PKW nicht beim Vermieter stehen lassen (das fande ich auch sehr schade!) und haben unseren PKW dann in einem ruhigen Wohngebiet etwas abseits in einer 30er Zone geparkt. Ein wenig Risiko ist natürlich dabei (Baustellen o.ä.), aber wir hatten Glück.
Heute würde ich mir z.B. über das Forum vielleicht jemanden suchen, oder einen Parkplatzdienst in der Nähe aufsuchen (z.B. Langzeitparken an einem Flughafen o.ä.), wenn es sich um 3 Wochen handelt.

Die Überraschung hatten wir aber bei der Rückreise!
Irgendwie hatten wir mehr Zeug im Womo, als auf der Hinreise! :eek:
So mussten wir den PKW wirklich bis zur Halskrause einräumen und dann noch stopfen, damit wirklich wieder alles mit zurück geht.
Besonders für in Deutschland gekaufte Vorräte (Ravioli, Pichelsteiner, etc) war dies ärgerlich, weil wir diese Dinge in Norwegen dann doch so gut wie nicht verbraucht haben.
Heute haben wir eine Notration dabei (2-3 Dosen), aber nie mehr werden wir an Vorräten die Menge mitnehmen, die wir theoretisch im Rahmen der anfallenden Urlaubstage verbrauchen würden.
Schon nach dem zweiten Tag willst du einfach keine Ravioli mehr essen und es ist viel schöner, die einheimische Küche zu probieren.


Björn

Leuchtfeuer am 21 Apr 2010 12:40:41

Na ja, Björn ! Solang es kein Surströmming (Stinkfisch in Dosen)
oder in sauer eingelegter Papageientaucher ist .... :D

LG

Leuchtfeuer
:wein:

eisloewe62 am 21 Apr 2010 15:23:41

Björn und Werner, ihr habt natürlich Recht, eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben.
Der TE sagt ja nicht, ob er z.B: ein eigenes Auto hat, ob dies groß genug für Gepäck incl. Bettwäsche und ggf. Geschirr wäre, usw.

Wenn man aber schon die Option Anmietung in einem Ort abseits des Wohnorts überlegt, dann muss man auch prüfen, ob man evtl. nach Oslo fliegt und vor Ort mietet. Wenn man z.B: Freiflüge bekäme, spart man sich dann die Fähre und Zeit!
Aber davon schriebt der TE ja nichts, trotzdem sei es als Punkt nicht unerwähnt.

Jagstcamp-Widdern am 21 Apr 2010 15:43:06

das auswärtsmieten (in einem anderen bl) sollte halt so ablaufen, dasz der wohnort zwischen zielgebiet und mietort liegt.
dann fährt man vom vermieter zuhause vorbei, lädt ein - und ab in den urlaub.
aufm rückweg lädt man zuhause aus und gibt dann die schüssel zurück.

nix mit tonnenweise umladen in pkw / vom pkw.

grusz hartmut

Gast am 21 Apr 2010 16:19:07

pgramp1987 hat geschrieben:Hallo alle zusammen,

wirklich, viele Rückantworten richtig schnell. Also wir haben vor mit einem gemieteten Wohnmobil nach Norwegen zu fahren.

Es hilft uns schon allgemein, eine ungefähre Einschätzung zu bekommen. Somit können wir mit dem 1,5 fachen rechnen, dann sind wir auf der sicheren Seite.

Aber noch eine andere Kostenfrage: Welcher Preis ist für ein Wohnmobil (2 Personen) am Tag angebracht? Peter


Hallo @eisloewe,

wer richtig liest, ist klar im Vorteil :ironie:

der gute Themenstarter hat nicht nur geschrieben, dass er mit einem Mietmobil fahren möchte, sondern er fragte ja auch nach Mietpreisen. Daraus ergab sich ja die Diskussion wg. Miete in anderm Bundesland usw...

nordmax am 22 Apr 2010 00:33:26

ich hatte mal die Möglichkeit in Bayern ein WOMO zu mieten. Das waren fast 4 Wochen Unterschied durch die verschiedenen Ferienzeiten - bei insgesamt 5 Wochen Mietdauer. Die Differenz mit dem gleichen WOMO in ca. 200 km Entfernung von Berlin, hat fast 1000,- Euro ausgemacht; in Berlin sogar noch mehr.
Ein Flug Berlin Nürnberg und zurück, hätte 110,- Euro und zusammen mit Flug nur rund 1 1/2 Stunden Zeit bis zum WOMO gekostet. Da kommt man schon ins Grübeln, ob man so eine Aktion nicht sogar in kauf nimmt. Die Welt ist halt ein Dorf. In der Zeit schaffe ich es nicht mal Nachts bis ans andere Ende der Stadt. :D :D
Letztlich hat mich aber auch der ganze Aufwand abgeschreckt. Immerhin hätte die Überführung nach Berlin und zurück gute 980 km zusätzlich bedeutet. Und es wäre die entgegengesetzte Richtung zur Reiseroute gewesen. :( Aber wenn die Entfernung nicht so groß gewesen wäre, hätte ich es gemacht.
Wie du siehst, lohnt es sich, sich umzuschauen, zu vergleichen und mit spitzem Bleistift zu rechnen. Uns hätte die Differenz im Mietpreis, - selbst abzüglich der Kosten fürs Holen und Bringen - gut ein Drittel der Dieselkosten finanziert.
Letztlich hatte ich einen Vermieter ausfindig gemacht, der noch billiger war und auf unserer Route lag und das Auto für die Dauer der Tour kostenlos unterstellt und in einem anderen Bundesland liegt. :-)
Ich bin auch hartnäckig über gut ein Jahr am Vergleichen von Preisen, Ausstattungen und Details gewesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt am Ball zu bleiben; so habe ich im Vergleich mit den ersten Angeboten (und das waren nicht die Erstbesten) die ich mir zusammengesucht hatte, rund 1100,- Euro "eingespart". Ich finde das hat sich gelohnt.
Aber ihr habt ja noch Zeit bis zu eurer Reise um euch umzuschauen und eine brauchbare Strategie auszuarbeiten.
Die Anmietung des WOMOs sollte möglichst früh, also mind. 6 - 7 Monate vor der Abreise erfolgen, sonst bekommst du nur noch Restzeiten und Rest-WOMOs. :roll: Frage nach Frühbucherrabatten und vergiss das Handeln nicht, es lohnt sich!
Übrigens gibt es auch Vermieter, die ihre WOMOs mit allem ausstatten, was man so braucht für einen Campingurlaub. Dann muss man nur sein Reisegepäck mitnehmen und Einkaufen geht man natürlich erst, wenn man das WOMO abgeholt hat, dann muss man auch den PKW nicht so vollladen.
Schau dich am besten bei einem großen Vermietportal um. Den Link dazu findest du in meiner ersten Nachricht.
Du musst ja nicht über das Portal mieten, aber es verschafft einem auf jeden Fall einen guten Überblick.

Viel Spaß bei der Planung
nordmax

eisloewe62 am 22 Apr 2010 08:23:39

rundefan hat geschrieben:
Hallo @eisloewe,

wer richtig liest, ist klar im Vorteil :ironie:

der gute Themenstarter hat nicht nur geschrieben, dass er mit einem Mietmobil fahren möchte, sondern er fragte ja auch nach Mietpreisen. Daraus ergab sich ja die Diskussion wg. Miete in anderm Bundesland usw...


Ja, und weil ich in DERSELBEN Situation bin/war, habe ich erlaubt, meine Erfahrungen der Anmietung zu posten. Ich miete DIESES Jahr und nicht wie ihr, vor anno dunnemals. Ihr habt doch mittlerweile eigene WoMos, wann habt ihr letztmalig gemietet? Heute musst du im November für den Sommer mieten, das kann ich bestätigen.
Ich habe die Preise verglichen, auch die infrage kommenden Bundesländer.
Es waren KEINE Unterschiede von Hunderten Euro, o.k. nach oben geht immer was ;)
Im Großraum meiner Heimatstadt sind Preise zwischen 90€ und 120€ je nach Größe/Ausstattung üblich. Bei den preiswerteren hast du dann meist keine Frei-KM, evtl. sehr hohe Kautionen.
Man kann sicher sparen, koste es was es wolle.
Komischerweise wimmelt das Forum von Beiträgen, in denen es Ärger gab mit Kautionen, mit schlechtem Service oder Mängeln. Da wurden Namen genannt von Vermietern, die über die Kaution ihre billigen Tagesmieten rechtfertigten. Na toll, solche Firmen liebe ich, und genau die wird er finden, wenn er bundesweit sucht ...
Mir wäre es nicht wert, einen Billiganbieter zu nehmen und dann festzustellen, was die Schwaben als Leitmotiv haben:

Was nix kostet, taugt nix ;)

Oder mich hinterher anwaltlich streiten zu müssen, weil die Kaution einbehalten wird.
Ich habe das übrigens in Spanien mal erlebt, nur die VOLLKASKO bewahrte mich vor Abzockmethoden am Flughafen Barcelona.


Was ist bei der Miete wichtig?
- Mietpreis/Tag
- Frei km (sollt eunbegrenzt sein bei 3 Wiochen Mietzeit)
- sonstige Kosten (Pauschale, Service, Campingmöbel, Gas, Geschirr, Bettwäsche, Endreinigung, ...)
- Versicherungsdetails!
- Kaution
- Service/Ersatz bei evtl. Pannen im Ausland

Preisbewusst handeln? JA. Aber bitte nicht auf Kosten der seriösen Anbieter, bitte nicht nach dem Motto von MediaMarkt und Saturn.
Sondern eine Balance finden, denn wir wünschen uns alle Service, gute Behandlung und dann müssen wir uns auch eingestehen, dass wir dafür auch vernünftig entlohnen/bezahlen.
Und so etwas lässt sich am Besten einschätzen, wenn man den Vermieter kennt, seine Werkstatt sieht, seine Mitarbeiter, evtl. Leute kennt, die schon dort gemietet haben, oder auch hier im Forum sucht.


[/b]

Gast am 22 Apr 2010 11:01:46

@eisloewe62

nur zwei Punkte:

1. habe ich im Juli 2009 als Hochzeitsgeschenk einen Wohnmobilurlaub verschenkt, natürlich nicht ich allein, sondern eine Gruppe von Menschen, die wussten, daß dies der größte Wunsch des Brautpaares war. Das war also vor einem halben Jahr und fand auch noch in der Hauptsaison statt. Unsere Recherche ergab das von mir gepostete Ergebnis, nämlich einen Preisvorteil in einem anderen Bundesland. Dies zu Deiner Annahme, wir alle hätten keine Erfahrung in den letzten Jahren gesammelt. Die Preise lagen in dem von Dir genannten Preisniveau zwischen 85 und 120 Euro, Bei Buchung von 3 Wochen +1 Tag gab es Frei-Km. Darunter 300 km/d. Übergabepauschale enthielt Gas, Chemie, Einweisung usw..., die Kaution
betrug 1000Euro, dies entsprach auch der Selbstbeteiligung bei VK und TK.

2. hast Du damit Recht, dass ich seit einigen Jahren ein eigenes Mobil besitze. Ich besitze, durch den Vorruhestand bedingt, ebenfalls die Freiheit, mit diesem Mobil, wann ich will und solange ich will, Reisen zu unternehmen. Das war vor Jahren unser Ansatz, ein eigenes Mobil besitzen zu wollen.

Ich habe den Eindruck, dass meine, vielleicht auch die Postings der Anderen, Dich in eine Situation des "sich verteidigen müssen" gedränkt haben. Das war nicht meine Absicht und dafür möchte ich mich bei Dir entschuldigen.

denIch habe den

eisloewe62 am 22 Apr 2010 13:38:46

Oops, so viel Höflichkeit hier, danke. Nein, kam das wirklich so an?
Ich bin nicht *in Verteidigung* oder so.
Im Grunde sind wir auch nicht weit auseinander, der Punkt mit den Frei-km sollte bei Mietwagen eine Rolle spielen, wenn man ein Flächenland besuchen möchte. Obwohl auch 300km/d erst mal gefahren sein wollen ...
6300km in 21 Tagen?
Ich komme bei meiner Grobplanung bisher auf ca. 3000km (incl. 450km Anreise). Und das ist mir fast zu viel.

Wir waren 1992 mit einer org. Bustour in N, zunächst 1 Woche Femund (wandern, Paddeln, Roros, Hütten auf CP), dann 1 Tagesfahrt quer rüber über strynefjellsvägen an den Lovatnet in die Nähe des Briksdalsbreen, dort auch wieder Wandern, Gletscher, Geiranger, Hütte). Und den Abschluß bildete Oslo (2 Tage Hotel). Das kam damals alles in allem 1.500 DM incl. Verpflegung. War GENIAL. Ich würde bei einem erneuiten Besuch wahrscheinlich auch wieder den östlichen Teil besuchen. Meist denkt man bei Norwegen an Fjorde, Gletscher, schroffe Berge. Das ist aber nur ein Teil. Ich bin sogar am Überlegen, ob ich von Schweden aus einen Abstecher gen Femund und Roros mache, mal gucken.
Fasziniert war ich von den unterschiedlichen Vegetationszonen, dem ruhigen, *sanften* Osten des Landes und den gigantischen Fjord-Landschaften an der Westküste.
Ich weiß, der TE hat nicht danach gefragt ;)

matthiast4 am 22 Apr 2010 20:13:06

womo lodi hat geschrieben:...cut... Da Skandinavien ein hohes Lohnniveau hat sind die Preise auch hoch sagt mein kleiner Verstand.


Nicht das Du Dich mal irrst, das Lohnniveau in Schweden ist zum Beispiel niedriger als in Dtl. insbesondere wenn man die Altbundesländer als Vergleich nimmt.

oldie2002 am 22 Apr 2010 20:46:43

da ich im mai für ca. 3 monate nach norwegen fahren möchte, stellt sich mir die frage, ob es dort für campingplätze auch irgendwelche ermässigungskarten gibt, ich denke da an adac oder ähnliches; für tipps wäre ich dankbar, frei stehen ist für mich aber auch kein problem, ich war zumindest in den letzten 15 jahren nicht mehr auf einem c-platz. ich denke daran, über göteborg, oslo einzureisen und dann den süden zu besuchen und mich langsam die küste hoch zu orientieren. tromsö oder hammerfest sollte der nördlichste punkt sein, denn das nordkap reizt mich nicht. wer norwegen-erfahrung hat und mir gerne seinen routenvorschlag senden möchte, kann das gerne per kn tun, ich würde mich freuen. ach übrigens, ein wenig angeln möchte ich auch, weiss nur noch nicht wo; ich dachte an saltstraumen, hitra und lofoten, auch hier wäre ich für tipps dankbar

nordmax am 22 Apr 2010 23:53:50

@eisloewe62

Ich habe die Preise verglichen, auch die infrage kommenden Bundesländer. Es waren KEINE Unterschiede von Hunderten Euro, o.k. nach oben geht immer was


Ich weiß nicht was du da verglichen hast, aber du kannst es ja gern mal selber ausrechnen: ca. 34,- Euro/Tag Unterschied zwischen Vor- und Hauptsaison mal 28 Tage. Und es geht hier nicht um Billiganbieter, sondern um ganz normale Vermieter. Es ist eben schon etwas anderes, ob man 86,- Euro Vorsaison oder 120,- Euro/Tag Hauptsaison bezahlen muss.
Für 90,- Euro/Tag bekommst du in Berlin höchstens einen Kastenwagen mit Schlafgelegenheit oder ein 5 Meter WOMO vom Privatvermieter, wer will das schon. :)

LG
nordmax

Gast am 23 Apr 2010 00:03:34

hallo oldie2002,
hast eine kn von mir! leider hab ich nicht so richtig gelesen, denn mein Wunsch für einen schönen Urlaub in Südnorwegen ist etwas zu früh gewesen. :)

Aber der in meiner KN erwähnte Walter aus Selbu gilt immer noch als Tip. Ich für meinen Teil würde ab Trondheim die N17 nutzen, dieser folgen bis Bodö, dann über die Lofoten und Vesteralen über Narvik nach Süden oder so. Kommen sicher noch einige Reisevorschläge.
Wir werden, wie schon öfters gepostet, im August an der schwedischenKüst entlang, durch den Westen von Finnland nach Kirkenes. Zurück über Gamvik, dem Womo-Nordkapp, Hammerfest und ab bodö auf der 17 nach Süden, werden uns dafür etwas mehr als 2 Monate nehmen. :)

lonsome am 23 Apr 2010 00:17:23

Hallo,

noch ein Tip von mir: Die angesprochene 17 fahren, dann bei Brönneysund den Torghatten erwandern. Weiter über die Lofoten, die Vesteralen nach Andenes. Von Andenes mit der Fähre auf die Insel Senja, dann von Senja weiter mit der Fähre bis kurz vor Tromsö (ist auf meiner HP beschrieben). Du kommst an schöne Gegenden und sparst Kilometer auf der E6.

Auch sehr schön: Roros mit der alten Kupferschmelze.


Klaus

eisloewe62 am 23 Apr 2010 08:17:19

Nordmax, auch hier -- Asche auf mein Haupt ---
Er hat nicht geschrieben, WANN er fahren möchte, mein Fehler.

Vor/Nachsaison ausweichen habe ich immer gemacht, solange dies familienmäßig ging.
Und Berlin, o.k., dort würde ich dann auch auf ein Bundesland ausweichen.

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