warzup am 20 Apr 2010 09:40:07 Nachdem ich etwas Abstand gewonnen habe, möchte ich kurz meine Erfahrungen mit dem ADAC weitergeben.
Dieses ist lediglich ein Sachstandsbericht, Kommentare etc. sind zwar erwünscht, allerdings möchte ich hier keine Grundsatzdiskussion Pro oder Contra ADAC auslösen.
Wir waren am 28.03.2010 auf dem Weg von Trier nach Köln auf der zweispurigen B 51. Nach einer Kaffeepause sprang der Motor nicht mehr an, also Pannendienst des ADAC geordert. Nachdem er vor Ort war (45 Minuten Wartezeit), stellte er einen unreparablen Defekt des Anlassers fest, also hat er über München den Abschleppdienst in Auftrag gegeben.
Nachdem der Pannendienst wieder weg war, sprang das WoMo bei einem meiner unzähligen Startversuche unerwartet an, ergo Abschleppdienst des ADAC abgemeldet und die Fahrt fortgesetzt.
Wir kamen ca. 1 km weit, als plötzlich während der Fahrt der Motor ausging. Nun standen wir dort auf der B 51 in der Nähe von Prüm (Ortszeit 14:30 Uhr) und ich habe direkt beim ADAC den zuvor stornierten Abschleppauftrag reaktiviert. Nach ca. 20 Minuten steht die Polizei mit Blaulicht hinter unserem WoMo und sichert die Pannenstelle zusätzlich ab. Erstmals nach 90 Minuten, nachdem auch die Polizei mit dem ADAC telefoniert hat, meldet sich ein Abschleppdienst und fragt die Fahrzeugdaten wie Höhe, Gewicht etc. nach und stellt dann fest, können wir aufgrund der Höhe (2,8 m plus Dachbox = 3,2 m) nicht abschleppen.
Nach wiederrum 60 Minuten meldet sich der ADAC und teilt mir mit, dass es noch etwas dauern wird. Nach wiederrum 45 Min wird mit mitgeteilt, dass jetzt ein Abschlepper gefunden wurde und er auf dem Weg sei. Zwischenzeitlich hat die Polizei die Strassenmeisterei beauftragt, die Pannenstelle abzusichern. Nach weiteren 45 Minuten kommt der Abschleppdienst (Fa. Haas Niederprüm) und schleppt uns ab.
In Niederprüm angekommen, habe ich erneut beim ADAC angerufen um zu erfahren, wie es jetzt weitergeht. Aussage ADAC, Sixt wird sich gleich bei mir melden und mir einen Leihwagen zur Verfügung stellen. Nach weiteren 45 Minuten erneut beim ADAC angerufen, jetzt soll sich Hertz bei mir melden zwecks Leihwagen. Daraufhin ist mir "der Hals geplatzt" und ich habe die Dame des ADAC darauf hingewiesen, dass das Autohaus Haas sowohl Leihwagen hat, als auch in der Lage ist das WoMo nach Hause in eine Werkstatt meiner Wahl zu transportieren. Es dauerte wiederrum 30 Minuten, da kam Herr Haas, übergab mir einen Leihwagen und teilte mir mit, dass er am Dienstag das WoMo nach Troisdorf überführen werde.
Gegen 23:45 Uhr waren wir endlich zu Hause und waren wirklich geschafft.
Dienstags kam das Womo auf dem Abschlepper (Dachbox demontiert) und wurde in der Folgewoche repariert.
Anlasser gewechselt und Elektrikschaden, verursacht durch Marderbiß, instandgesetzt.
Fazit: Gut das es den ADAC gibt! Organisation von München aus durchaus mit Problemen behaftet! Eine zusätzliche Dachbox hat nicht immer Vorteile, wenn es über 3 m geht und dadurch das Abschleppen nicht einfacher wird!
P.S. Vielen Dank an dieser Stelle für die professionelle Hilfe des Autohauses Haas in Niederprüm, der im übrigen auch Wohnmobilist ist!
Gast am 20 Apr 2010 10:33:47 Hallo
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch machen müssen -> allerdings mit dem PKW und mit einigen Hindernissen (Ausland) ..
Mir wurde auch geholfen und am Ende war immer alles gut .
Oft ist es auch nicht einfach diese Dinge von der Ferne aus zu koordinieren, selbst für den ADAC nicht ....
Ich kochte in den ersten Stunden auch vor Wut -> muß aber ,wenn ich es jetzt mit Abstand betrachte , als In Ordnung empfinden und schmunzel schon wieder ...obwohl mir damals bei 35 °C und einem Kleinkind im Wagen fast der Kragen geplatzt wäre
:!:
Golfspieler am 20 Apr 2010 10:48:03 ...vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen, dass der 28. März ein Sonntag war und es deshalb etwas schwieriger war, einen passenden Apschleppdienst zu finden...
Fritz
angler01 am 20 Apr 2010 10:58:11 So geht es wohl allen/vielen. Ich hatte letztes Jahr auf AB von Schweinfurt Richtung Bamberg bei Tempo 200 einen defekte Wasserpumpe, Motor ausgemacht und rechts rangefahren. Als damaliges Nichtmitglied den ADAC verständigt und alles ging seinen Gang. Musste zwar auch recht lange warten(kommt einem zumindest so vor)aber es gehört schon eine Menge Organisation dazu um ein Fahrzeug das irgendwo liegengeblieben ist wieder flott zu machen. Musste dann auch noch auf den Abschlepper warten aber wie gesagt, im Notfall ist man über jede Hilfe froh. Später mit Womo auch so ein Fall, sprang in der Gegend von München nicht mehr an. Hier muss ich aber sagen das der ADAC Mann nicht erkannt hat das die Batterie defekt ist...nagut, perfekt sind wir alle nicht.
Fazit: Respekt an den ADAC, es ist bestimmt nicht einfach so eine Hilfstruppe zu organisieren zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Dietmar
pilote600 am 20 Apr 2010 10:58:40 Letzte Erfahrung mit dem ADAC .....
Ich war mit dem LKW (5tonner und 3T Hänger) unterwegs um Brennholz einzukaufen. Auf dem Heimweg fiel die Leistung immer mehr ab, bis schließlich an einer Steigung auf der A8 bei Stuttgart nix mehr ging.
Zufällig kam, kaum stand ich 2 Minuten die Polizei, sicherte zusäzlich ab und fragte was los sei. Ich gab meine vermutung (Dieselfilter zu) an und meinte ich bräuche einen Abschlepper. Die sofort angerufen, ca 25min später kam der Abschlepper, hat mich in seine Brille genommen und (unter Polizeischutz) zu einem Parkplatz geschleppt der für mich günstig lag.
Ok, dann gings ans Formelle, ich gab meine ADAC (gold) und + Mitglied) und war der Meinung es sein ja abgedeckt. Aber laut Statuten nur bis 3,5t ausser Womo. Aber ein Anruf des Abschleppers in der ADAC Zentrale (es war inzwischen nach 21 Uhr) brachte folgende kulante Lösung.
Weil schon so lange Mitglied (seit 1991 aber immer mal wieder einen Servic genutzt) werden die Kosten übernommen!
Einige Wochen Später kam das Schreiben dass der ADAC die kosten von um die 200 Euro ausgeglichen hat.
Danke ADAC
Gast am 20 Apr 2010 11:18:46 pilote600 hat geschrieben:... Aber laut Statuten nur bis 3,5t ausser Womo. ...
:eek: :eek:
Uns wurde vom ADAC mitgeteilt, dass sie zwar zu unserem Womo kommen würden , zwecks normaler Pannenhilfe etc, aber die ganzen Schutzbriefdienste würden sie nicht bezahlen. Wir könnten entweder einen ADAC-LKW-Schutzbrief ( deer abartig teuer ist) abschliessen oder eben woanders.
Deshalb habe ich extra zu meiner ADAC "+"Mitgliedschaft bei der KRAVAG einen Schutzbrief ( der einen winzigen Teil von dem des ADAC-LKW-Schutzbriefes kostet) abgeschlossen.
pilote600 am 20 Apr 2010 11:23:22 Gast hat geschrieben:pilote600 hat geschrieben:... Aber laut Statuten nur bis 3,5t ausser Womo. ...
:eek: :eek: Uns wurde vom ADAC mitgeteilt, dass sie zwar zu unserem Womo kommen würden , zwecks normaler Pannenhilfe etc, aber die ganzen Schutzbriefdienste würden sie nicht bezahlen. Wir könnten entweder einen ADAC-LKW-Schutzbrief ( deer abartig teuer ist) abschliessen oder eben woanders. Deshalb habe ich extra zu meiner ADAC "+"Mitgliedschaft bei der KRAVAG einen Schutzbrief ( der einen winzigen Teil von dem des ADAC-LKW-Schutzbriefes kostet) abgeschlossen.
Mir wurde (zu einem anderen Zeitpunkt) mitgeteilt das nur der Rückholservice nicht gemacht werden kann, wenn das Fahrzeug die max Höhe überschreitet
warzup am 20 Apr 2010 11:50:21 Golfspieler hat geschrieben:...vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen, dass der 28. März ein Sonntag war und es deshalb etwas schwieriger war, einen passenden Apschleppdienst zu finden...
Fritz
Dafür hat der ADAC extra einen Abschleppbereitschaftsdienst, auch auch Wochenenden und an Feiertagen.
pilote600 am 20 Apr 2010 11:55:31 warzup hat geschrieben:Golfspieler hat geschrieben:...vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen, dass der 28. März ein Sonntag war und es deshalb etwas schwieriger war, einen passenden Apschleppdienst zu finden...
Fritz
Dafür hat der ADAC extra einen Abschleppbereitschaftsdienst, auch auch Wochenenden und an Feiertagen.
Klar hat er den, und dir wurde ja auch geholfen, aber es sollte doch jedem klar sein dass ----
Sonntags nicht alle Abschlepper gewähr bei fuss stehen
AUf einen Abschlepper nur ein Auto passt
Ein Abschlepper Auto für Auto abarbeitet.
Unter der Woche stehen dem ADAC bestimmt zich Abschlepper zur Verfügung, aber man kann kaum für einen solchen Preis (78 Euro im Jahr) erwarten dass zu jeder Tages und Nachtzeit ein Helfer in 5 Minuten an Ort und stelle ist.
uralschwarz am 20 Apr 2010 12:40:43 Meine Erfahrungen mit dem ADAC:
1.Fall: Motorschaden (gerissener Zahnriemen) am WoMo in der Toskana. ADAC in München angerufen kurze Schilderung des Sachverhaltes mit der Info dass eine Rep. vor Ort, sprich am Straßenrand nicht möglich ist, sondern das Fz. in eine Werkstatt verbracht werden muss. Die freundliche Dame hat mich gebeten, das Gespräch zu beenden, alles Weitere würde für mich kostenneutral über ADAC Mailand erledigt. Nach ca. 5 Minuten rückruf einer Mitarbeiterin von ADAC Mailand, Abschlepper ist bereits unterwegs ich muss mich noch ein paar Minuten gedulden, sie ruft mich in einer Stunde nochmals an und fragt ob alles i.O. ist. Abschlepper biegt nach ca. 10 Min. um die Ecke lädt uns auf und transportiert uns in eine FIAT Werkstatt. Der Schaden wird sofort lokalisiert und mit der Demontage begonnen. Nach einer Stunde ruft die ADAC Mitarbeiterin an und erkundigt sich nach dem Sachstand, danach regelt sie das weitere Vorgehen mit der Werkstatt, ich bekomme einen Leihwagen zur Verfügung gestellt und kann mit meiner Familie plus zwei Hunden im WoMo übernachten, bis der Schaden nach drei Tagen behoben ist. Sämtliche Kosten werden durch den ADAC übernommen.
2.Fall: Motorschaden (abgerissenes Ventil) am Motorrad in der Eifel am Sonntagnachmittag. Anruf beim ADAC mit der Auskunft, dass eine Rep. vor Ort nicht möglich ist, ich das Fahrzeug selbst repariere und daher bitte nach Hause transportiert zu werden (ca. 280km), nach kurzer Diskussion stimmt die Mitarbeiterin diesen Vorschlag zu und organisiert einen Abschlepper. Nach ca. einer Stunde wird mein Motorrad verladen und wir machen uns auf den Weg Richtung Heimat. Der ADAC hat sämtliche kosten übernommen.
3.Fall: Motorschaden (durchgebrannte Zylinderkopfdichtung) am PKW in Freiburg an einem Wochentag abends um sieben. Anruf beim ADAC mit der Auskunft, dass eine Rep. vor Ort nicht möglich ist, ich das Fahrzeug selbst repariere und daher bitte nach Hause transportiert zu werden ( 60km). Kein Problem, wir stellen Ihnen für eine Woche einen Leihwagen zur Verfügung. Ihr ahnt es schon, der ADAC hat die Kosten übernommen.
4.Fall: Unfallschaden am PKW (Querlenker verbogen) spätabends auf Glatteis. Anruf beim ADAC mit der Bitte um Bergung des Wagens und Transport zur Fachwerkstatt. Nach ca. 20 min. ist der Abschlepper vor Ort, transportiert und den Wagen zur Werkstatt, für die Dauer der Rep. stellt mir der ADAC einen Leihwagen zur Verfügung. Der ADAC Hat die Kosten übernommen.
Alle vier Schäden erfolgten in einem Zeitraum von ca. 1,5 Jahren zu den unterschiedlichsten Tageszeiten und auch am WE. Ich bin mit den Leistungen des ADAC voll und ganz zufrieden und bewundere die logistische Leistung der Mitarbeiter. Übrigens habe ich nach jeder Schadensabwicklung einen persönlichen Brief an die Geschäftsstelle geschrieben und mich für die erbrachten Leistungen bedankt, man soll nicht immer nur kritisieren......
PS: Ich bin ADAC plus –Mitglied, bekomme aber für diese Zeilen keine Provision :D
EDIT: Einen hab ich noch: Kurzschluss am Motorradgespann unter dem Tank bei gefühlten -10°C morgens um sechs im Januar auf einer viel befahrenen Bundesstraße (B33). Anruf beim ADAC mit der Auskunft, dass eine Rep. vor Ort nicht möglich ist, ich das Fahrzeug selbst repariere und daher bitte nach Hause transportiert zu werden. Nach ca 30 min. (gefühlt 3 Stunden) ist der Abschlepper vor Ort und transportiert mich heim. Für mich kostenneutral
Joachim
conga am 20 Apr 2010 13:30:43 Du bist also Schuld, dass der Mitgliedsbeitrag beim ADAC so hoch ist! :D :D
uralschwarz am 20 Apr 2010 14:05:54 conga hat geschrieben:Du bist also Schuld, dass der Mitgliedsbeitrag beim ADAC so hoch ist! :D :D
Ja den Verdacht hatte ich auch schon :oops: . Allerdings bin ich seit über 30 Jahren Mitglied und hatte vorher nie was und jetzt auch schon 2 Jahre nichts mehr. Hatte da echt mal eine schwere Zeit was Schäden angeht, ich wollte schon auf Bus und Bahn umsteigen, aber da sind die Wartezeiten u.U länger als beim Gelben Wagen :D .
Joachim
warzup am 20 Apr 2010 14:22:16 Nicht das es falsch verstanden wird ...
... Ich bin seit 1980 ADAC-Mitglied und werde es auch für den Rest meiner Tage bleiben, da ich mit den Leistungen bis dato immer sehr zufrieden war und bin.
Die Schilderung sollte lediglich aufzeigen, dass die Abläufe ADAC-intern nicht immer ohne Reibungsverluste verlaufen und eine Fahrzeughöhe von 3,2 m zu einem richtigen Problem werden können.
JamesBond am 20 Apr 2010 14:47:55 Hi Hartmut,
ich denke auch mal, dass ist einfach dumm gelaufen bei Dir.
So etwas kann einem immer mal passieren.
Und wenn man eh in der Not ist, dann sind gefühlte Wartezeiten um einiges länger, und, und, und..........
Aus meiner Erfahrung kann ich auch nur sagen, dass wir immer Top-Leistungen erbracht bekommen haben.
Nur mal zwei kleine Höhepunkte:
In den 80ern mit Opel Manta auf der A7 auf den Weg nach Spanien mit defekter Wasserpumpe liegengeblieben.
ADAC kommt und ich ihm erklärt, dass wenn er eine neue Wasserpumpe besorgt, dann könne ich mir diese selber einbauen.
Nach einer Weile war er wieder da (ich hatte die alte zwischenzeitlich ausgebaut) und wir haben zusammen die neue eingebaut. Das war für mich einmalig.
Vor drei Jahren in GR verabschiedete sich von unserem BMW die Kupplung in den Bergen. ADAC angerufen und innerhalb weniger Minuten rief ein griechischer Mitarbeiter zurück. Problem geschildert und weiterern Rückruf abgewartet. Wieder nur nach wenigen Minuten kam der Rückruf, Abschlepper unterwegs, BMW-Werkstatt erwartet unser ankommen, neue Kupplung aus Athen unterwegs.....
Boahhh, besser ging es nicht.
Als nach dreißig Minuten die erneute Nachfrage kam, ob der Abschlepper da sei und ich verneinte kam die Aussage:
"Dem mache ich jetzt Feuer unter dem Ar....."
Und es dauerte nicht lange und er war da.
In der Werkstatt wurden über den ADAC-Menschen alle Probleme erörtert und mit der Werkstatt besprochen.
Fünf Stunden später konnte ich wieder weiterfahren.
Und wieder die Nachfrage, ob alles zu meiner Zufriedenheit war.
Also aus meiner Sicht, besser konnte man das nicht machen.
Und die Krönung der ganzen Sache......
....es war nur halb so teuer wie hier in D
uralschwarz am 20 Apr 2010 15:08:56 [quote="warzup"]Nicht das es falsch verstanden wird ...
..ne ne also ich hab das schon richtig verstanden. Ich wollte halt mal zeigen, daß das bei Dir eher ein Einzelfall war. Natürlich würde ich auch einen Hals bekommen, wenn ich Nachts im stöhmenden Regen in einer Autobahnbaustelle auf der A 5 zwei Stunden auf den Abschlepper warten müsste, keine Frage.
Joachim
inzman am 22 Apr 2010 22:05:30 Nachdem auf Sardinien die Ladekontrollleuchte nicht mehr ausging den ADAC gerufen. Man wollte mich sofort abschleppen weil kein Pannendienst verfügbar war. Nach den bedingungen des ADAC bin ich mit meinem WoMo innerhalb der Schleppkriterien. Ich sollte eine Stunde warten dann käme jemand. nach 30 Min ein Anruf, dass niemand ein solches Fahrzeug huckepack nehmen kann. Ich muss zwei Tage warten, bis jemand kommt und die Kosten wären mit Sicherheit sehr hoch. Bin dann auf eigenes Risiko 70 km gefahren nachdem man mir einen Bosch Dienst genannt hat. Für mich hat der ADAC von seinem Nimbus beträchtlich eingebüsst, denn ich habe mich auf konkrete Hilfe verlassen. Wenigstens hat man nach 2 Tagen angerufen und gefragt wie es mir ergeht.
inzman
reinoldus am 23 Apr 2010 17:20:58 Hallo,
schön das viele den ADAC so hochloben.
1) Da ich in Reha war wollte meine Frau mich am Wochenende besuchen
mit dem Renault R5 hängte sich auf der BAB der Gaszug aus und das
Auto lief nur Vollgas mit mühe und Not konnte meine Frau auf eine
Raststätte fahren, ein ADAC Monteur der vor Ort war wollte noch nicht
mal nachschauen.
Sie sah sich gezwungen in den ADAC einzutreten um das Problem
beheben zu lassen. Noch keine zwei Minuten und sie konnte fahren.
2) Mit damaligen Opel Rekord Richtung Norddeutschland unterwegs
plötzlich Kühlwasserverlust nachdem ich auf einem Parkplatz auf
der BAB rauf war der Kühlwasserschlauch geplatzt und da Samstag
nachmittag keine Lösung in sicht.
Da kommt ein Fahrzeug des ACE hält an und fragt nach dem Problem
schaut sich das an Kofferraum auf kramt einer Kiste und gibt mir einen
Schlauch und sagt der past ich will bezahlen er nicht nötig da sie ja
selber machen. Danke Danke
Mfg
reinoldus
warzup am 16 Jun 2010 08:44:15 Hier meine abschließende Ergänzung zu Schutzbriefleistungen des ADAC etc.
Ich hatte berichtet, dass der Strassendienst des Landes RhPf die Pannenstelle abgesichert hatte. Folgerichtig bekam ich eine Rechnung über 260 €. Diese habe ich an den ADAC mit chronologischem Ablauf des Vorfalles weitergeleitet mit der Bitte diese zu übernehmen. Als Begründung hatte ich die sehr verzögerte Hilfeleistung bzw. das Abschleppen angeführt.
Gestern hatte ich ein nettes Telefongespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter der ADAC-Schutzbriefabteilung.
Nachdem er den gesamten Vorgang nachvollziehen konnte (17 Seiten Protokoll!) gab er mir zu verstehen, dass die lange Wartezeit zwar sehr bedauerlich war, der ADAC aber nicht verpflichtet ist bestimmte Zeiten einzuhalten sondern vielmehr vertraglich festgelegte Leistungen zu erbringen.
Zum Ende des sehr netten Gespräches gab er mir zu verstehen, dass der ADAC aus Kulanzgründen die Rechnung des Landesbetriebes RhPf übernehmen wird.
Fazit: Am Ende wird fast immer alles gut!
Übrigens: In den "Bestimmungenn der ADAC-Pannen- und Unfallhilfe Stand: 01.02.2008") steht unter Ziffer 2.
- Geschützt sind Fahrzeuge mit bis zu 9 Sitzplätzen, bis zu 2,55m Breite, insgesamt bis zu 10m Länge, bis zu 3 m Höhe und bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 to; [/b] im Kfz-Schein eingetragene Wohnmobile bis zu 3,2 m Höhe und bis zu 7,5 to zulässigem Gesamtgewicht.
Gast am 16 Jun 2010 19:30:11 warzup hat geschrieben:...und eine Fahrzeughöhe von 3,2 m zu einem richtigen Problem werden können.
Ja, die 3,20 m Höhe sind das absolute Limit.
Das hängt wohl mit der Durchfahrtshöhe von den meisten/vielen Brückenunterquerungen zusammen.
Ein Bekannter von mir musste sich deshalb mal, für sehr teures Geld, in Nordafrika einen privaten Abschlepper organisieren. Der ADAC weigerte sich wg. Höhenüberschreitung, das Teil in die nächste Werkstatt zu schaffen. Selbst das Luftablassen der Reifen hatte nicht gereicht.
Ich selber überschreite die 3,20 m auch, kann aber durch das Demontieren meines Dachträgers unter die magische Höhe gelangen. Im Falle eines Falles schraube ich das Teil ab und werde dann vom ADAC abgeschleppt. Damit - im Falle eines Falles - keine Verwicklungen entstehen, habe ich mir das Ganze schriftlich bestätigen lassen.
Peter
Gogolo am 16 Jun 2010 19:44:18 yasar hat geschrieben:Ja, die 3,20 m Höhe sind das absolute Limit.
Das hängt wohl mit der Durchfahrtshöhe von den meisten/vielen Brückenunterquerungen zusammen.
Das leuchtet mir aber nicht ganz ein, denn z.B. die KRAVAG hat in ihrem Schutzbrief KEINE Höchenbeschränkung. M.E. ist der ADAC wohl nicht mher ganz auf der Höhe der Zeit mit den Schutzbriefbestimmungen. Ich habe deshalb auch vom ADAC auf die KRAVAG gewechselt.
Habe die Ehre
Gogolo
Lancelot am 16 Jun 2010 19:55:27 Gogolo hat geschrieben:Das leuchtet mir aber nicht ganz ein, ...
Die meisten Tieflader (für den Abtransport der Womo´s) haben eine Ladehöhe von 80cm ... plus 3,20 erlaubte Aufbauhöhe = 4,0m (die Mindest-Normhöhe der Brücken in Europa).
Ist das Auto höher als 3,20m brauchst Du einen Tiefbett-Tieflader mit 30 oder 50cm Ladehöhe ... ziemlich selten ---> daher teuer :!:
Die KRAVAG hat das offensichtlich mit einkalkuliert, man sollte dem ADAC mal "geballt" auf die Zehen treten :wink:
pilote600 am 17 Jun 2010 09:29:00 Hallo,
ich habe es an einer anderen Stelle (wars sogar ein anderes Forum?) schon geschrieben, aber gerne nochmal.
Der ADAC ist ein Verein für Auto (zu über 90% PKW) Fahrer. Folglich hat sich der ADAC eine Organisation mit Partnerbetrieb aufgebaut die mit den Anforderungen für einen PKW Transport klarkommt. Klar versichert man auch Womos und co mit solange es in das Profil passt.
Die KRAVAG ist eine der größten Versicherungen für LKW, und hat auch da Schutzbriefangebote. Folglich hat die KRAVAG eine organisation aufgebaut die mit LKW keine Probleme hat. Die paar Wohnmobile kommen somit in den Genuss eines Schutzbriefes der eigentlich für LKW geschneidert wurde.
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