Spass am 13 Mai 2010 20:35:29 Hallo,
war heute mal unter dem Womo gelegen und war etwas erstaunt, dass eine Steckverbindung völlig ungeschützt am Unterboden hängt. Hier sind doch irgendwann mal Kontaktprobleme vorprogrammiert, oder??
Als Schutz könnte ich mir vorstellen, eine spritzwassergeschützte Aufputzverteilerdose anzuschrauben und den Stecker innen unterzubringen. Oder gibt es eine andere Lösung? Für Ratschläge bin ich dankbar.
mfg
Helmut
Gast am 13 Mai 2010 20:39:19 Hallo Helmut,
ja. solche Verbindungen gibt es ja leider viele in KFZ..aber dass mit der Aufputzverteilerdose finde ich ne gute Lösung!!
puget am 13 Mai 2010 22:03:25 vielleicht könntes auch mit einem Schrumpfschlauch geschützt sein, wenn er drüber paßt.
fr-brandt am 14 Mai 2010 06:16:04 Bei meinem Womo sind solche Verbindungen unter dem Womo in Elektro Aufputzdosen untergebracht wie sie im Haus im Keller verwendet werden.
Die Eingänge der Kabel in die Verteilerdose sind mit Butylband verschmiert.
Link dazu.
--> Link
lg Frank
Gipe am 14 Mai 2010 09:53:44 Moin Bastler,
das die Drähte in den Steckern fest getackert sind ist schon klar, oder.
Nun gut, so eine Dose öffnen, die Seite einschneiden,
eine Öffnung des Kabel-Isolierungs-Querschnitt heraus schnitzen ist machbar, aber mir deucht nach dem Foto,
die Baustelle ist länger als 8 cm Feuchtraumdose.
Zwischen den Litzenstrang kriecht dir das Wasser immer in den Stecker.
Passt der Deckel noch ordnungsgemäs drauf, wenn die Kupplung in der Schachtel ist :?:
Sinn macht nur eine geschlossene Isolierung von Aussenisolierung rechts über Kupplung nach links.
Wenn es mit Schrumpfschlauch nicht machbar ist und kein Butylband vorhanden, dann elastisches Elektroklebeband, muß halt dicht- gewickelt sein ( nicht einfach )
kann nach halben oder Jahr eine Nachschau halten. :lupe: Ende mit Blumendrath sichern. würde ich machen
Wer mit Butyl schafft sollte die Litzen und den Stecker vorher mit Tesa oder Krepp abdecken, damit bei evtl. Nachschau und Reparatur die Gegend sabuer bleibt.
So kanns nicht bleiben, gutes Gelingen
murzel am 14 Mai 2010 10:18:32 Hallo Helmut,
Wenn Du die Stecker nicht in eine Abzweigdose bekommst kann ich dir dieses Isolierband empfehlen:
--> Link
Das Isolierband ist auf der einen Seite mit einer Art weichgummi beschichtet, welches sich beim Umwickeln verschweißt und sehr gut gegen Feuchtigkeit schützt. Erst den Stecker in z.B.Frischahltefolie einwickeln und dann das Isolierband stramm drumwickeln. Dann wirst Du dort nie Probleme bekommen! :daumen2:
Arne
andwein am 14 Mai 2010 10:30:01 Hallo an alle,
und noch ein weiterer Tipp:
Damit das Wasser nicht in das Leerrohr oder den Stecker fließt, mach einen Wassersack wenn das Kabel lang genug ist oder versuch es zu verlängern in dem du die Verlegung optimierst und lass das Kabel kurz vor dem Stecker nach unten durchhängen.
Andreas
Gast am 14 Mai 2010 12:36:38 Wozu der Aufwand :?:
Ich würde da nix machen, denn scheinbar hält es doch :!:
Oder gab es hier im Forum schon mal (verstärkt) Diskussionen über Fehlfunktionen die auf ungeschützte Stecker hinweisen.
Sobald man die Stecker einpackt, kann es aber zu Wasseransammlungen und zu erhöhter Korrosion kommen, da die Stecker trotzdem feucht werden aber nicht mehr trocknen können.
Das ganze sieht zwar nicht schön aus (besonders wenn es en paar Winter alt ist :D )
aber es ist ja GsD nur zu sehen wenn man sich drunter legt. 8)
Jörg
Leser am 14 Mai 2010 13:22:49 Hallo,
das von Arne empfohlene Isolierband ist klasse.
Lass das bloß nicht so, da korrodiert mit zunehmendem Alter alles (und dann geht die Sch--ße los, alles schon selbst erlebt). Eine einfache Aufputzdose reicht auch nicht, nimm Schutzklasse IP67 und das Isolierband, (bei der Kabeleinführung) dann hast´e was für´s Leben.
Leser
Rotti am 14 Mai 2010 13:39:34 Servus Helmut u. Freunde!
Ich würde den Stecker mit Seilfett einpinseln oder mit der Sprühdose einsprühen - fertig. Das machen wir auch immer bei den AHK - Steckern bei unseren Trailern etc. Da kann schon mal passieren dass so ein Stecker beim Slipen ins Meerwasser fällt. Und was Salz in den Steckern anrichtet weis ein jeder. Nur, dank Seilfett bleiben innen die Kabellitzen und Verschraubungen trocken und es gibt auch kein Oxydieren.
Ich weis , jetzt denken sich viel - die Seilfett kennen - was ist wenn es tatsächlich mal Probleme mit der Steckverbindung gibt. Das Zeug klebt doch so gut. Eben. Es wird keine Probleme mit Oxydation etc. geben. Daher braucht man auch nicht mehr zu den Kontakten :D : :wink:
LG
Mathias
Das hier hab ich für viele Dinge im Gebrauch:
--> Link
Gipe am 14 Mai 2010 14:31:24 Jo Mathias klingt gut, hallo
Aber wie lange hält der Auftrag bei regennasser Autobahnfahrt.
Bleibt das Fett bei Hitze auch gut stehen, oder kriecht der Weichanteil zw. die Kontakte. ( isolation
Evtl. haben die E spezalisten dazu eine Meinung.
Wenn das geklärt ist -, dann wäre die Anwendung natürtlich optimal.
travelrebell am 14 Mai 2010 14:33:02 die von Gipe geschilderte Lösung mit dem Butylband, plus voherigen abkleben ist die geschickteste Variante, sonst bekommst du es nicht/niemehr sauber auseinander
Rotti am 14 Mai 2010 16:01:29 Gipe hat geschrieben:Jo Mathias klingt gut, hallo
Aber wie lange hält der Auftrag bei regennasser Autobahnfahrt. Bleibt das Fett bei Hitze auch gut stehen, oder kriecht der Weichanteil zw. die Kontakte. ( isolation
Evtl. haben die E spezalisten dazu eine Meinung. Wenn das geklärt ist -, dann wäre die Anwendung natürtlich optimal.
Hallo Peter!
Ob das Seilfett zwischen die KOntakte kriecht kann ich nicht sagen. Bei den AHK - Steckern hatte ich nie Kontaktprobleme. Ich würde es machen. Zur Haltbarkeit soviel: Das Seilfett ist Spritz -. Salzwasser - und Wasserfest. Von daher habe ich auch keine Bedenken dass das Zeug nicht hält. Wenns warm ist dann läuft es etwas nach, aber nur so lange bis die Verdünnung im Seilfett verdunstet ist.
LG
Mathias
P.S.: Achtung auf Kleidung und Hände, das Zeug?s hält wie die S..
:D :D
Murphy am 16 Mai 2010 21:35:44 Hi,
schau mal da: --> Link
Habe ich im Einsatz und das Spray ist super. Hab eine gefüllte Begrenzungsleuchte gehabt nachdem ich das Wasser draußen war mit dem Spray eingesprüht. Nach kurzer Zeit war die Leuchte wieder voll Wasser, allerdings hat diese weiter funktioniert. Leuchte ist jetzt ain der Zwischenzeit trotzdem ausgewechselt.
Murphy
papagei am 16 Mai 2010 22:22:03 Hallo,
wer kennt eine Bezugsquelle (Versand) für das von Mathias empfohlene Eurol Seilfett? Scheint ein Qualitätsprodukt aus Österreich zu sein...
Roland
frankiafred am 17 Mai 2010 20:12:46 Moin,
für die Steckverbindung kann man auch Kontaktvaseline nehmen.Hat sich in der Vergangenheit bei einigen (meiner sehr alten) PKWs bewährt.
Aber warum überhaupt etwas unternehmen?
Fred
ahd250 am 17 Mai 2010 20:31:40 cojo hat geschrieben:Wozu der Aufwand :?: Ich würde da nix machen, denn scheinbar hält es doch :!:
Halloundso,
genau meine Meinung. Derartige Steckverbindungen wohnen zig-fach im Motorraum diverser PKW und verrichten i.d.R. ihren Dienst jahrzehntelang ohne Probleme, da die Kabel an den Einführungen abgedichtet sind und auch eine Gummidichtung zwischen den Steckern ist.
Viel schlimmer wird es tatsächlich wenn Du es jetzt einpackst, es wir aber nicht ganz dicht, es dringt Wasser ein und bleibt drin. Dann hast Du nach kurzer Zeit Probleme.
Rotti am 17 Mai 2010 22:20:07 Roland schau mal hier Link zum eBay Artikel
Oder suche im Google mal nach Eurol Seilfett. Oder hier --> Link
LG
Mathias
freak am 18 Mai 2010 22:24:10 ahd250 hat geschrieben:cojo hat geschrieben:Wozu der Aufwand :?: Ich würde da nix machen, denn scheinbar hält es doch :!:
Halloundso, genau meine Meinung. Derartige Steckverbindungen wohnen zig-fach im Motorraum diverser PKW und verrichten i.d.R. ihren Dienst jahrzehntelang ohne Probleme, da die Kabel an den Einführungen abgedichtet sind und auch eine Gummidichtung zwischen den Steckern ist. Viel schlimmer wird es tatsächlich wenn Du es jetzt einpackst, es wir aber nicht ganz dicht, es dringt Wasser ein und bleibt drin. Dann hast Du nach kurzer Zeit Probleme.
Ich wüde den Stecker großzügig mit Ringelblumensalbe einschmieren=))
...oder es einfach so lassen wie es ist!
saelen am 19 Mai 2010 06:59:29 Moin, meine ich auch , lass es so! Habe selber schlechte Erfahrung mit Einpacken gemacht. Schwitzwasser, Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen usw. kannst Du nicht beeinflusse; irgendwie kommt doch Feuchtigkeit rein und dann kann es nicht abtrocknen.
Habe einen PuckelVolvo Bj. 1955, der läuft mit solchen freihängenden Verbindungen nun schon über 50 Jahre. Da stäuben sich Dir die Haare, wenn Du siehst, wie das da rumhängt! :razz:
Schöne ,
Henry
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