|
Hallo,habe mir vor 2 Jahren einen Rapido 996 M aus Voll-GFK gekauft.
Wer kann mir einen Tipp auf gute Pflege geben??? Habe gehört man soll GFK mit BOOTSVERSIEGELUNG polieren,soll dann 2-3 Jahre halten. Wie pflegt ihr eure GFK-Wohnmobile???? Freue mich über jede Antwort, ich liebe saubere und blanke Womos. Helmut(':roll:')
Das Dach des Rapido ist nicht aus GFK, sondern Alublech mit Gummihaube, ähnlich wie ein Überzieher :D Pflege 2-3 Jahre kann ich nicht bestätigen, nehme Yachticon Hardwachs mit Teflon, habe vieles ausprobiert, aber das Mittel aus dem Bootsschop ist meiner Meinung nach das Beste. Gibts in der Bucht. Hallo,
unser EVM ist auch komplett aus GFK. Ich verwende nach diversen Versuchen verschiedener Hersteller (auch aus dem Bootszubehör) inzwischen das Zeug von eddy Pflege, aber darüber gibt es hier irgendwo einen eigenen Thread. Wollte damit nur ausdrücken, das man eddy auch für GFK nehmen kann. Mario ich würde eine nanoversiegelung machen lassen. dieses verfahren hier scheint etwas besonderes zu sein: http//:www.aps21cc.de (nein, kriege keine provision und bin auch nicht verwandt oder verschwägert :wink: ) An Waldtroll,
ich habe einen Rapido 9083 dF, und das Dach ist wie die gesamte Aussenhaut aus GFK. , Helmut Hallo,
ich habe auch schon einige Produkte ausprobiert. Das Auftragen ist nicht so schlimm, aber das Zeug muss noch mit Kraft in die Poren hineinpoliert werden. Inzwischen übernimmt diese Arbeit bei mir eine Poliermaschine mit niedriger Drehzahl. Problem beim Auftragen und Polieren ist auch, dass das Dach möglichst nicht mit Schuhen begangen werden soll (wenigstens bei meinem derzeitigen Fahrzeug). Der Hersteller hat mir für diesen Zweck mehrere Hartschaumplatten spendiert, auf die ich mich dann beim Arbeiten auch Knien kann, ohne dass das Dach viele kleine Beulen bekommt ... Leider halten diese Nanoversiegelungen nur ein paar Monate, ich müsste eigentlich zwei Mal pro Jahr daran arbeiten ... mache es aber nur im Spätsommer und erspare mir dadurch viel Reinigungsarbeit im Frühling nach der langen Winterpause ...
da gibt es große unterschiede. die von mir zitierte versieglung soll 5 bis 10 jahre halten. Hallo Eisbär, bei dem angegeben Link komme ich auf eine Wikepedia Seite mit einem Transaktionsprotokoll, also aus den PC Bereich, nichts von Nano.
Mache ich da etwas falsch`? , Helmut Danke Eisbär, Helmut Hallo,
wer glaubt heutzutage noch unbedingt an das, was ein Hersteller verspricht? Sorry Nano-Versiegelung und Polieren :?:
ne, ne, Man stelle sich mal den Lack als Alpenpanorama vor! Dann die Nanoversiegelung wo die Partikel so groß sind wie große Steine! Dann die Poliermaschiene von der Größe Münchens! Und diese Poliermaschiene soll dann die Steine in die Täler drücken? Versiegeln und Polieren sind zwei paar Schuhe. Mit Polieren schleif ich die Gipfel die in der Sonne pörös geworden sind runter. Und beim Versiegeln fülle ich die Täler auf, das da sich kein Schmutz festkrallen kann. Nun sind aber die Täler von Wohnmobil-Lack eher so groß wie das Inntal als so groß wie eine Klamm, wie beim Lack von einem PKW. Da nützt dann Nano nix, weil die Steine weggespült werden. Da braucht man Felsen, und dieser ist stinknormaler Hartwachs. So nun zum Schutz des Lackes und des GFK. Stellt das Wohnmobil einfach in den Schatten, möglichst natürlich nicht unter einen siffenden Baum. Die Sonne ist Lack-und GFK-Killer Nummer eins. Das ist wie bei Wein, wenn es geht das Womo kühl, dunkel und trocken belüftet lagern. :D Jörg Hallo @cojo,
das hast du aber schön geschrieben, sehr anschaulich. Andreas vorsicht cojo, Du denkst bei "polieren" vielleicht an die politur stumpfen lacks. der effekt einer politur hängt jedoch sehr davon ab, mit welchem mittel und mit welchem druck poliert wird. es ist doch denkbar, dass die politur der versiegelung die "gipfel" im GfK unangetastet lässt und nur die gipfel der versiegelung glattbügelt, so dass am ende alles eine total ebene oberfläche bildet, in der sich so schnell nichts wieder festsetzen kann.
Ist ja auch die Preiswerte Ausführung.
Falsch, ist erstens nicht die preiswerte Ausführung, das wäre Serie 6. Rapido ist komplett GFK außer Serie 70+ da sind die Wände Alu-fiber, da Metallic. Gab's nicht mal einen Thread in dem lang und breit die Unterschiede zwischen Boots- und WomoGfK besprochen wurden.
Tenor: Boot - GfK mit Gelcoat Oberfläche (durchgefärbt) Pflege Bootszubehör für Gelcoat. Womo - Aussen Lack! Mit irgendwas drunter (GfK, Blech, Alu) Pflege mit geeignetem Lackpflegemittel. Was unter dem Lack ist spielt dabei gar keine Rolle. Ob Bootsbau oder Womo -GFK ist meiner Meinung nach im Fall Rapido unerheblich. Die Teile werden in Formen laminiert, haben also auf der Formseite eine Gelcoat. Nun ist es eine Kostenfrage, ob ich die Gelcoat farblos lasse und anschließend das Teil lackiere, oder die Gelcoat gleich einfärbe und das Teil ist nach dem Entformen fertig. Warum macht man das bei Booten wohl mit eingefärbter Gelcoat? Weil es erheblich billiger ist, als nachträgliches lackieren.
Bei einem lackierten GFK-Aufbau ist meistens etwas am Gelcoat nicht in Ordnung (Farbfehler oder Beschädigung beim Entformen oä.) Albert Wieso unerheblich? Er geht offenbar davon aus, das es unlackiertes GfK ist (wie bei Booten üblich):
Dies ist aber bei Wohnmobilen unüblich. Hier ist es in der Regel lackiertes GfK. Dann benötigt man halt ein Lackpflegemittel.
Bei meinem ist das nur das Dach aus Alu und wie schon geschrieben ist darauf eine Gummihaut werksseitig aufgezogen. Sie ist dadurch nioch Hagelresistenter und man hört kaum noch Regen. Man sieht es daran, das die Gummischicht wie Schuppen hat, schau doch erstmal nach, ob es bei dir so ist :!: Alle von mir besichtigten M hatten diese Gummihaut drüber :!: Wir sind in beiden "Lagern" aktiv: Segelboot aus GFK und Wohnmobil mit Aluwänden und GFK-Dach.
Wir machen es uns ganz einfach: Beides wird ein- bis zweimal jährlich mit Yachticon Teflon-Polish poliert - und zwar sowohl die GFK- als auch die Alu-Flächen. Lässt sich leicht verarbeiten und gibt prima Ergebnisse. Ist das beste Mittel, das uns in jahrelanger Anwendung untergekommen ist. Viel Spaß beim Polieren! Torsten Hallo,
meine Kiste (alles Gelcoat) steht ständig draussen und leidet in der Sonne ganz schön. Ich habe so eine Poliermaschine vom Baumarkt für 39,95 und Schaumpolierscheiben aus 3.2.1-meins. Billigkram aber läuft und reicht für meine Zwecke. Im Frühjahr und im Herbst wird alles einmal überpoliert. So wird die Oberfläche geglättet (also die Oberfläche reduziert) und dadurch die erneute Gelcoat Zersetzung durch UV Licht verlangsamt. Eine Hügellandschaft hat halt mehr Oberfläche als flaches Land und bietet mehr Verwitterungspotential..... Ich benutze Yachtion Refit (Korn 600 bis 1000) zum Polieren. Alles andere ist Spielkam :razz: Zum Versiegeln Yachticon Hard Wax. , Karsten Ja, völlig OK für Gelcoat aber deinen Autolack würdest du damit wohl nicht behandeln. In der Hinsicht würde ich mir erstmal Gewissheit verschaffen und dann das entsprechende Produckt wählen. Mein Mobilvetta ist definitiv lackiert (auf GFK). Ach so, nee auf lackiertem GFK ist der Lack hauchdünn wie auf jedem anderen Untergrund auch. Den würde ich pflegen wie Autolack auch. Sowenig Schleifmittel wie möglich und dann versiegeln (Hartwachs).
Mal 'ne saudumme Frage:
wie erkenne ich als vollkommen Ahnungsloser ob ich gfk pur oder mit Lack habe? :oops: Ich glaube zwar ich wuerde erkennen wenn es lackiert waere, bin mir aber nicht wirklich sicher... Moin,
Anfang des Jahres habe ich mir eine Poliermaschine gekauft (ich Berichtete).Nun stellte sich mir die Frage ein geeignetes Poliermittel zu finden.Nach einigen Recherchen im Netz,habe ich mir ACRÜ-BLITZ bestellt.Dieses Mittel wird oft gelobt.Nach ersten Versuchen kann ich sagen,funktioniert gut.Das Mittel kommt auch aus dem Bootsektor - ist aber auch für jeden Lack (also auch für Lackierte GFK-Womos oder PKWs) geeignet.Man darf das Mittel bei Sonnenschein anwenden.Über die Dauer des Glanzes kann ich selbstredend noch nichts sagen. Fred (Jungpolierer :wink: ) Moin Moin,
also Polieren und Schleifen ist ja mechanisches Abtragen von Material. Beim Polieren weden nur die "Bergspitzen" abgetragen. Das Gelcoat ist so saudick, dass man Jahre durchpolieren könnte ohne auf GFK zu stossen :). Bei Lack sollte man mit einem leichten Poliermittel nur vorsichtig den Schmutz aus den Poren/Tälern entfernen. Einen gut konservierten Lack braucht man quasi nicht zu Polieren da die Verwitterung längst nicht so groß ist wie bei Gelcoat. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es ein Mittel für beiden geben kann :roll: Also Gelcoat würde ich erkennen, ich kann leider nicht beschreiben wie. Sieht halt aus wie Gelcoat (oh je, das wird helfen :? ). Dünner Gelcoat nimmt leicht die GFK Mattenstruktur an, bei dickerer Gelcoat kann man Mini-Poren erkennen. Neuer Gelcoat ist leicht stumpfer als Lack. Alter Gelcoat wird stumpf (matt) und neigt zum Nachdunkeln. , Karsten
Servus, mir geht´s wie dir. Blicke nicht mehr durch. :cry: Alfred @ kassiopeia,
nimm einen winzigen Tropfen Abbeizer und tupfe an einer nicht sichtbaren Stelle auf die Oberfläche. wenn Du nach 20 min. mit dem Fingernagel ein wenig Lack abschieben kannst und darunter ist es grünlich-grau und glatt, hast Du Lack. Ist das nicht möglich und es ist ein Brei und darunter ist es nicht glatt, ist es Gelcoat. Achtung ! Danach gut nachspülen, der Abbeizer ist sehr aggressiv. Und wirklich nur einen kleinen Tropfen nehmen. Albert
das stimmt nicht, mach mal ein Fenster raus, dann siehst du was für eine dünne Schicht das ist. PS. Gelcoat ist nicht ganz so gleichmäßig wie Lack und es wird nach einiger Zeit gelblich. Hallo,
die Produkte von Yachticon (hier z. B. "Politur mit PTFE" (Teflon)) werden auch von Frankia empfohlen (GFK-Oberfläche). 1 Liter davon kostet derzeit 33,90 plus Versand ... Auch die Firma Multiman (Wasserpeter) bietet solche Produkte an. Herr Gelzhäuser (Wasserpeter) erklärt auf seiner Website, dass die Nanopartikel nur durch "Hineinreiben" in die Oberfläche die "Täler" auffüllen können. Also ist Polieren angesagt, man könnte diesen Vorgang auch "Einreiben" nennen ... Hallo frankiafred,
ich hatte auch Acrü-Blitz gekauft und ausprobiert (mein Co hat leicht vergilbte Stellen am Gelcoat und der Alkoven sollte aufbereitet und geschützt werden). Das Ergebnis war für mich mehr als schwach, nicht besser als alles andere. Schlieren, und trotz polieren sah das Ergebnis aus, wie nicht polierte Wachsrückstände. Vielleicht mach ich was falsch, also grundsätzlich nichts gegen Acrü. Mit was trage ich am Besten auf, poliere ich ? Baumwollstoff, spezielle Polierstoffe? Eigentlich wäre lt. Beschreibung außer waschen keine Vorarbeit nötig. Michael
Acrü ist bedeutend schlechter als Yachticon, habe beides ausprobiert. Das Yachticon Wachs ist wirklich sehr gut, benutze ich am Boot schon lange und kann nur Bestes berichten.
Am Wohnmobil nutze ich ein Mittel von Dr. Keddo, nennt sich Ranysol. Wird einfach mit einem Papiertuch dünn aufgetragen, fertig. Ich schätze mal, die Flasche hält sogar einige Jahre. Wasser perlt auch heute noch am Wohnmobil ab, dass es eine wahre Freude ist :razz: Dabei wurde es im September einmalig aufgetragen und das Wohnmobil auch im Winter gefahren. Ich habe es der Verkäuferin auf der DD Messe aber nicht wirklich geglaubt. Moin,
@conshox einen Vergleich mit anderen Mitteln habe ich nicht.Waldtroll und Chrisk haben mit Yachti. wohl bessere Erfahrungen gemacht.Das Acrü hatte ich mir gekauft,weil überall gut bewertet.Leider habe ich als "Jungpolierer" keine Ahnung von dem Prozess :oops: :) .Aufgetragen habe ich das Mittel mit meiner Poliermaschine (Flex) und einer "Schaumstoffscheibe" (weiß gerade nicht wie man das Teil genau benennt).Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden,muß allerdings zugeben,daß ich erst angefangen habe (man ist ja dauernd unterwegs :wink: ).Auspoliert - wie auf dem Kanister erklärt - habe ich mit einem Lappen (altes T-Shirt).Vielleicht sind meine Ansprüche auch nicht so hoch. Fred
Die gleiche Erfahrung (erst ein halbes Jahr) habe ich auch gemacht. Nach dem Ranysol-Auftrag war der Lack spiegelglatt, und der neue Dreck lässt sich nach einigen Monaten immer noch einfach mit Wasser und Lappen (oder Gartenschlauch) entfernen. |
Anzeige
|