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Fahrstil und Verbrauch beim Womo


daniel228 am 13 Jun 2010 15:47:38

Hallo,

ich habe hier letztens einen Thread über einen L300 mit Alkoven eröffnet.
Wie dort zu lesen ist habe ich das Teil gekauft.

Habe jetzt auch meine erste Ausfahrt hinter mir. 3 Tage Bodensee und zurück.
Lief alles ganz wunderbar.

Der Verbrauch liegt nun nach zurückgelegten 500km bei 10,5 l.
Ich habe stets versucht in so hohen Gängen wie möglich zu fahren. Sobald es jedoch vibriert hat habe ich wieder in den kleineren Gang geschalten.
Der L300 hat 5 Gänge. Ich habe bemerkt, dass der L300 sehr viel schlechter zu beschleunigen ist als ein normaler PKW, ist ja auch verständlich.
Macht es dann Sinn früh in den nächst höheren Gang hochzuschalten, oder sollte man lieber etwas länger imkleineren Gang fahren.
Also ich möchte die Sache unter dem Aspekt des Verbrauches beantwortet haben, andere Aspekte sollen erstmal als sekundär erachtet werden.

Ich habe etwa so geschaltet:
1. Gang bis 15km/h
2. Gang 15 bis 35km/h
3. Gang 35 bis 45km/h
4. Gang 45 bis 75 km/h
5. Gang 75 bis 100 km/h (schneller bin ich meist nicht gefahren)

Dann habe ich noch eine prinzipielle Frage. Sehe ich das richtig wenn ich folgende annehme.
Wenn man im höheren Gang das Gaspedal etwas mehr durchdrücken muss um die gleiche Geschwindigkeit zu halten als im nächst kleineren Gang, kannn es dann sein dass man dennoch weniger Kraftstoff verbraucht, da man im höheren Gang ja mit geringer Drehzahl fährt (bei gleicher Geschwindigkeit).
Meine Vorstellugn ist eben dass der Kraftstoffverbrauch davon abhängt wei weit man das Gaspedal durchdrückt und auf welcher Drehzahl (also wie oft Kraftstoff angesaugt udn verbaucht wird) der Motor läuft abhängt.
Ist das richti gso?

Wenn dem so wäre, dann kann es ja durchaus unter dem Aspekts des Kraftstoffverbrauchs Sinn machen in den nächst höhren Gang zu schalten, auch wenn man dann das Gaspedal etwas stärker durchdrücken muss. Es muss natürlich nicht zwangsläufig Sinn machen, sondern nur dann wenn der Effekt des stärkeren Durchdrückens des Gaspedals den Effekt der niedrigeren Drehzahl nicht kompensiert.


Freue mich auf Antworten!
Daniel

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Gast am 13 Jun 2010 16:41:43

hallo daniel228,
ich hab vor Jahren mal einen sogenannten Sprit-Spar-Kurs in einer Fahrschule mitgemacht, um den Verbrauch meines Womos zu optimieren. ( Führerschein hab ich seit 1966, Fahrschule war damals noch nicht soweit, Energiesparen für viele ein Fremdwort)
In dieser Stunde am "lebenden Objekt", fuhr man, nach vorherigem, ausgiebigen Vortrag des Fahrlehrers, mit einem Schulfahrzeug. Man wurde ausdrücklich ermuntert, sehr früh in die höheren Gänge hoch zu schalten und, dem eigenen Empfinden nach, deutlich untertourig zu fahren. Die heutigen motoren scheinen es so zu lieben. Den Verbrauch meines Womos konnte ich durch diesen neuen Fahrstil deutlich senken. So nutze ich auch viel häufiger, zumindest dort wo möglich, die Schubabschaltung des Motors, d.h. das Leerlaufventil schaltet die Treibstoffzufuhr ab (z.B. bei Bergabfahrt).

Hoffe weiter geholfen zu haben und damit Dich nicht weiter zu verunsichern.

Gast am 13 Jun 2010 18:02:08

HALLO DANIEL
Wenn du einen Verbrauch von 10,5 l hattest fahre so weiter wie Du angefangen hast :!:
Es ist bei deiner Motorisierung ein guter Wert! -> Behaupte ich einfach mal ,da ich die Deine Motorisierung und den Aufbau aus deinem anderen Thread kenne .

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Gast am 14 Jun 2010 00:15:41

rundefan hat geschrieben:... Man wurde ausdrücklich ermuntert, sehr früh in die höheren Gänge hoch zu schalten und, dem eigenen Empfinden nach, deutlich untertourig zu fahren. ....



das hab ich auch gedacht, der BMW meiner Frau hat diesen neumodischen Krempel Namens efficient dynamics
Dort wir einem im Displa angezeigt welchen Gang man nehmen soll.
Demnach fahre ich viel zu oft untertourig.
Vielleicht hat es auch immer etwas mit der jeweiligen Kraftentfaltung des Motors zu tun.


Charly

Gast am 14 Jun 2010 08:54:49

Die untertourige Fahrweise spart wirklich Sprit, da die Reibung bei weniger Drehzahl im Motor geringer ist und das Spritluftgemisch mehr Zeit zum verteilen hat. Vor allen gilt das für neue Motoren die das Sprit-Luftgemisch beser in der Brennkammer verteilen können.
Leider hat die untertouriger Fahweise auch Nachteile, besonders bei älteren Fahrzeugen.
1. erhöhte Belastung der Pleuel und Kurbelwelle, höhere Druck auf die Simmerringe dies führt schneller zur Materialermüdung
2. der Abgasstrom ist langsamer aber auch fetter, das belastet den Turbo und der Kat und Auspuffanlage setzt sich zu.
Das heißt: Bei aller untertourige Fahrweise sollte man nicht den Motor zu sehr stressen. z.B.nicht so lange bergauf im kleinen Gang fahren bis der Motor bald abwürgt, oder untertourig fahren wenn es zu deutlichen "schmerzhaften" Vibrationen kommt.
Auch sollte man ab und zu etwas höhere Drehzahlen fahren um die Abgasanlage zu "durchlüften". Wann man das spätestens machen sollte, mekrt man im immer schlechteren Ansprechverhalten bei Überholvorgängen.

Jörg

puget am 14 Jun 2010 09:21:36

cojo hat geschrieben:Die untertourige Fahrweise spart wirklich Sprit, da die Reibung bei weniger Drehzahl im Motor geringer ist und das Spritluftgemisch mehr Zeit zum verteilen hat. Vor allen gilt das für neue Motoren die das Sprit-Luftgemisch beser in der Brennkammer verteilen können.
Leider hat die untertouriger Fahweise auch Nachteile, besonders bei älteren Fahrzeugen.
1. erhöhte Belastung der Pleuel und Kurbelwelle, höhere Druck auf die Simmerringe dies führt schneller zur Materialermüdung
2. der Abgasstrom ist langsamer aber auch fetter, das belastet den Turbo und der Kat und Auspuffanlage setzt sich zu.
Das heißt: Bei aller untertourige Fahrweise sollte man nicht den Motor zu sehr stressen. z.B.nicht so lange bergauf im kleinen Gang fahren bis der Motor bald abwürgt, oder untertourig fahren wenn es zu deutlichen "schmerzhaften" Vibrationen kommt.
Auch sollte man ab und zu etwas höhere Drehzahlen fahren um die Abgasanlage zu "durchlüften". Wann man das spätestens machen sollte, mekrt man im immer schlechteren Ansprechverhalten bei Überholvorgängen.

Jörg


. . . dem ist aus meiner Sicht (Vielfaher seit mehr als 35 Jahren) absolut nichts hinzuzufügen, auch wenn sich dabei einiges auf Ottomotoren bezieht.

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