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Hallole,
mich würde mal interessieren, ob Forumsmitglieder am Straßenrand mit dem Womo gestanden sind und das Rennen aus nächster Nähe miterlebt haben. Waren welche an den berühmten Pässen. Wie lief das ab? Danke im Voraus für eure Erfahrungen! Stegi hallo,
ich habe die heutige Etappe teilweise im Fernsehen verfolgt, und nach der Anzahl der Womos am Straßenrand dürften sich 90% aller europäischen Womos auf 190 km Pyrenäen-Straßen verteilt haben.... grüße klaus salut Klaus,
dem schließe ich mich 100% an . Man könnte auch den Eindruck haben , dass an manchen Stellen die Mobile wie Pilze aus dem Boden schießen . Vielleicht wachsen die dort ? howard hallo,
wir haben dies in der Vergangenheit öfters mit dem Womo erlebt wenn Tour Etappen in D. oder B. stattfanden. Man kann dies schlecht schildern, dafür muss man sich nur die Fernsehbilder anschauen, was da für Menschenmassen an der Strecke stehen. Interessant sind besonders die Prologue und Zeitfahren..und natürlich auch die Werbekarawane, die Studen zuvor die Zuschauer unterhalten. Es gibt viele Womo Fahrer die ihren Urlaub opfern und die Tour folgen. Man fährt einen Tag vorher los und man braucht nur die gelben Hinweisschilder zu folgen. Für die Bergetappen, da muss man sich schon 2 oder 3 Tage vorher einen Platz " sichern ". Die Polizei drückt ein Auge zu was das Parken mit Womo entlang der Strecke geht. Für Frankreich Fan´s immer interessant die Fernsehbilder die von den begleiteten Hubschraubern mit den Kommentare über Sehenswürdigkeiten. , gary32 salut gary32,
ist schon richtig . Das schönste an der Tour sind die Luftaufnahmen . Was auf der Piste passiert, interessiert viele auch hier nur am Rande . Das wäre in F wieder anderes , wenn noch mal ein Franzose vorne mitfahren würde . Aber da ist weit und breit kein neuer Radsportstar zu sehen . howard hallo,
Übermorgen hat sich der französische Präsident Sarkozy an der Zielankunft am Col du Tourmalet angemeldet... Wohnmobile wird ab sofort die Fahrt zum Col nicht mehr gestattet sein. Es sollen Pendelbusse verkehren... Vive le Tour... :) gary32 ...wird ihn gefühlte 100.000 Stimmen kosten
grüße klaus Das schönste an der Tour de France sind die herrlichen Luftaufnahmen. Ich sitze jeden Nachmittag an der Kiste und geniesse Frankreich. Vieles haben wir schon gesehen und was nicht, verfolge ich auf der Frankreichkarte.
Ich denke, viele fahren der Tour nach. Wir haben es einmal an der Loire erlebt, da muss man sich wirklich schon sehr früh den Platz sichern um dann einen Huscher von den Radfahrern zu erleben. Wir haben nicht gewartet und das ganze dann irgendwo auf einem gemütlichen Plätzchen im Fernsehen verfolgt. Auch meine Frau und ich verfolgen jeden Tag die Etappen.
Schön ist es, wenn mann dann die Strecken ( teilweise ) selbst gefahren ist. Damit meine ich natürlich mit dem Wohnmobil in all den vielen Jahren. Dann werden wieder Erinnerungen wach. Natürlich sind teilweise Strecken für uns neu. Aber das hat ja auch viele Reize. Besonders interessant fand ich die Etappe von Sisteron Richtung Valence .... Leider übertrug das Fernsehen erst. als sie Rennfahrer von der D 1075 ins Dep. Drome fuhren. Habe im Atlas ( Michelin ) die Strecke einigermaßen verfolgen können. In früheren Jahren wurden auch die einzelnen Departementstr. mal genannt, sodaß man den Streckenverlauf besser verfolgen konnte. Aber auch, wie so oft genannt, herrliche Aufnahmen vom Helikopter. Immer wieder eine Augenfreude. an alle Frankreichfans, und die, die es noch werden. Es gibt so viele Gebiete, die selten aufgesucht werden oder schnell durchfahren werden. Man verpaßt wirklich etwas, wenn nur die Autobahnen genutzt werden um schnell ans Ziel zu kommen. mk9 ( Manfred )
Bonjour Manfred :) , wenn Ortsnamen unten eingeblendet werden, steht die Departement Zahl nebenan in Klammern. Hatte es auch nicht gleich gesehen, wegen der eingestellten Bildschirmdarstellung bei den neuen flachen TV´s ... In den französische Womo-Foren ist momentan Ruhepause, sind scheinbar viele mit ihren " Campingcars " an der Strecke... :D , gary32 Hallo an Alle,
ich hab die Tour 2009 bei zwei Etappen persönlich erlebt. 1. sogenannte Flachetappe mit Zieleinlauf in St.Fargeau. Diese Flachetappe hatte als Ankunt eine sogenannte "leichte Welle", die ich,als immer noch ambitionierter Rennradler mit max 18 km/h erklimmen konnte. Die gesamten Teilnehmer (zu dem Zeitpunkt noch 180)waren in 3Sekunden an uns vorbei.Wir standen ca. 400 m vor dem Ziel. Der Tagessieger hatte beim Zieleinlauf eine Geschwindigkeit von mehr als 70 auf dem Tacho, so der Komentator. 2. letzte Alpenetappe mit Ziel in Le Grand Bonard: Wir waren vier Tage vor der Etappe in Chinaillon, 10 Kilometer vor dem Ziel, und frohen Mutes, dort kurz nach der Passhöhe des Col de la Colombière (dieses Jahr der Erste Berg der Kategorie 1 der 13. Etappe) mit dem Womo stehen zu können. Pustekuchen. Die Gendamerie schickte uns in den Ort zurück. Dort sollten wir uns irgendwo einen Platz suchen. Bis zum eigentlichen Ereignis gab es in diesem kleinen Ort keine halbwegs gerade Fläche, auf der nicht ein Womo stand. Die gesamte Pass-Strasse aus dem Ort heraus bis zur Passhöhe war bei unserem Eintreffen schon mit Womos besetzt. Ich bin mit dem Renner bis zu Passhöhe, traf dort auf einen Dortmunder. Dieser stand zu diesem Zeitpunkt schon 4 Tage vor Ort. Man muss bei Alpen- oder Pyrenäen- Etappen schon ca. eine Woche früher am Ort sein, um überhaupt einen guten Steellplatz zu erwischen. Ich wollte das Spektakel einmal persönlich erleben, jetzt mache ich es wie in den Jahren davor: die Landschaft und den Sport im Fernsehen ansehen und genießen. Hallo zusammen,
2007 waren wir in Bourge en Bresse, war eine Flachetappe mit Sprintankunft. Stundenlanges warten, meistens unterhaltsam. Am späten Nachmittag flog dann das Feld an uns vorbei, innerhalb weniger Sekunden. Aber trotzdem war es schön, wegen dem tagelangem drum und dran, haben dort auf dem städtischen CP gestanden, war auch okay und noch preiswert. 2008 dann die Königsetappe Alpe du Huez, gigantisch. Wir sind extra 5 Tage vorher angereist und trotzdem war der Berg schon voller Reisemobile. Also in Huez selber gestanden, nicht auf dem Sp der war auch schon voll, sondern auf einem Parkplatz oben an der Kabinenbahn. V+E war umständlich, weil weit weg, aber ging. Strom gab es keinen, mit nur einer Batt. und ohne Solar oder Moppel gar nicht zu packen wegen der Heizung, weil es Nachts richtig kalt war. Am Ende nachts richtig gefroren, aber das Rennen hat für alles entschädigt. Carlos Sastre hat sich da in Gelb gefahren und später auch gewonnen. Luftlinie zu dem Mannschaftshotel, vom Reisemobil aus ca. 150m, mal eben rüber gegangen und man konnte beide Schleck's, Bjarne Ries und wie alle heißen beim Team Saxo aus nächster Nähe sehen. War Toll. Abreise muss man sich einfach Zeit nehmen, wird ganz schön voll. Wenn das mit dem Doping nicht wäre :oops: , würde ich auch noch mal hinfahren, war schon unvergesslich. Mein Mann ist totaler Radfan und läßt im TV keine Etappe aus.
Selber waren wir schon als Zuschauer bei einer Deutschlandtour und einer Etappe der Tour de France etc dabei. Irgendwie hatte mein Mann schon auch immer den Wunsch mal mit dem Wohnmobil an einen Alpenpaß zu reisen. ABER eine Woche vorher da stehen???? Da muss man schon total durchgeknallt sein :D Am Wochenende waren wir bei der Challenge Roth als Zuschauer. Und wir finden dass das vieles absolut getopt hat. Klar da gibt es diese Werbekarawane nicht? Aber wer braucht schon zig hässliche Schirmmützen und ähnliches? Jedenfalls ist Roth einfach der Hammer und die Stimmung am Solarer Berg steht einer Tour de France Etappe in nichts nach. Außerdem war für uns Beide was dabei (mein Mann fährt selber Mountainbikerennen und ist Radsportfan und ich als Langstreckenläuferin kam auch voll auf meine Kosten) --> Link --> Link GRUSS PETRA Immer die gleichen Argumente.
Ob die nun dopen oder nicht, die Leistung eines so großen Feldes zählt, besonders bei Bergankünften oder, wie gestern z.B, eine Etappe mit 199,5 km und mehr als 5000 gekletterten Höhenmetern, davor ein Tag mit 187,5 km, davor 184,5 , beide Etappen mit jeweils mehr als 4000 Höhenmetern, usw. Wenn man die Alpen und die Pyrenäen-Etappen zusammenzahlt, mal eben 1295 Kilometer extrem bergiges Gelände, die Höhenmeter addiere ich erst gar nicht. Für die Etappen im hochalpinen Gelände benötigen die Jungs vier bis sechs Stunden. Die Etappe am Donnerstag ist mit einer angenommenen Fahrtzeit von 5 Stunden bei einem Stundemittel von 36 km/h angesetzt. Die leisten schier unmögliches. Würden sie auch schaffen, wenn niemand je etwas von Doping gehört hätte, nur langsamer. Eine Frage am Rand: kann sich jemand vorstellen, einen Prof-Fussballer mal 4,5 Stunden ohne pause spielen zu sehen. Ob die nicht evtl. Hilfsmittel bräuchten, um das zu schaffen? Ich bin 2006 mit meinem Renner nach Alpe d´Huez hochgefahren, als damals 58 jähriger in 1h 48 min, ohne Doping :D , am nächsten Tag mit einer Weinschorle in den Flaschen 10 Minuten schneller ( Doping ? ). Im letzten Jahr von le Reposoir (936 m üNN) zum Col della Colombière auf 1615m üNN. War eine Riesenschinderei, dafür belohnt einen die Abfahrt. bis Le Grand Bonard von ca. 19 Kilometer. Für mich nur 16 Kilometer Anstieg. Die Profis waren, als sie an diesen Anstieg 26 Kilometer vor dem Ziel in le Grand Bonard kamen, schon 165 Kilometer unterwegs und hatten schon drei Pässe der ersten Kategotie hinter sich, trotzdem waren die viel schneller oben als ich mir je erträumen würde. Ob gedopt oder nicht, 3600 Kilometer in 21 Etappen müssen erst einmal gefahren werden. @mk9 Geschwindigkeitsvorgabe für die Etappe am Donnerstag: V-Durchschnitt max.= 38 km/h, V-Durchschnitt min = 34 km/h. Route nach D = (ab Pau) D2-D803-D217-D24.Ab Oloron N24 bis Escot. Dann D 238-D294, ab Castet D934.Louvie-Juzon-D35 bis Asson. D216-D426-D216 bis zur Passhöhe Col du Soulor, D918 bis Argelès-Gazost, D921 bis Luz-St-Sauveur, den Rest hoch bis zum Ziel über die D918 ( Anstieg über 18,6 Km mit einer mittleren Steigung von 7,5% in Spitzen, hier die letzten 2,5 Kilometer mit > 9 % Salut,
es ist zwar jetzt schon etwas spät, aber diejenigen, die sich für die Streckenführung der Tour de France interessieren, können sich hier --> Link die entsprechende Datei holen, um die Sache auf Google Earth anzusehen. Dazu muss man in der sich öffnenden Seite im zweiten Abschnitt auf 'un fichier KMZ' klicken. Dann wird die GE-Datei heruntergeladen und man kann sie nach Belieben verwenden. A+ Hallo,
wenn man bedenkt dass vor ca 100 Jahren die Tour-Rennfahrer bereits solche Strapazen auf sich nahmen, über geschotterte Gebirgswege, ohne " jegliche Assistance ", und nur 2 Übersetzungen ohne Freilauf, man musste jeweils das Rad wenden... Bei Panne musste man selbst Hand anlegen, berühmt ist die Geschichte von dem Rennfahrer dem sein Rahmen brach bei der Abfahrt vom Col du Tourmalet nach La Mongie und sein Rad schulterte bis nach Sainte Marie de Campans lief um es dort beim örtlich Schmied zu schweissen... gary32 Es war die Gabel gebrochen, der Fahrer erhielt noch eine zusätzliche Zeitstrafe, weil der Lehrling des Schmiedes den Blasebalg bediente. Damals (1913 ) war fremde Hilfe verboten. So etwas wie heute, nämlich zwei Materialwagen je Team kam erst in den 60ern.
Nebenbei, die erste Tour-Etappe war 467 Kilometer lang. der Sieger der Tour 1903 bekam 20000 FFr. Die Fahrer mussten noch Startgeld bezahlen. Die gesamte Tour war 2428 Kilometer lang und war auf 6 Etappen aufgeteilt. Im Jahr 1910, bei der ersten Pyrenäen-Etappen, war die Tour 4734 Kilometer lang und bestand aus 15 Etappen. 1911 Tourlänge 5343 km, 15 Etappen. Erstmals kamen die Alpen mit in die Tourplanung, bis 1909 gabs es nur die Vogesen. Von 83 gestarteten kamen 28 ins Ziel.In den Pyrenäen gab es noch Bären und die Pässe waren teilweise noch mit Schnee bedeckt... Nicht zugelassen bis zur Tour 1937 waren Schaltungen, obwohl schon seit 1909 einfache Nabenschaltungen auf dem Markt waren, ähnlich Sachs Dreigang Nabe.
Hallo Petra, durchgeknallt triffts nicht ganz, kommt der Sache aber nahe :wink: . Hallo zusammen,
Bilder Hallo zusammen,
Bilder, zum Vergrößern drauf klicken. Hallole,
vielen Dank für die Beiträge, insbesondere hat mich die Sache mit "eine Woche schon vorher an besonderen Tourstrecken stehen...." ganz schön erschreckt. Ich dachte, so zwei Tage vorher, das wäre so das Normale..... Nun ja, ich werde die Sache im Auge behalten, vielleicht kommen noch mehr so "An Strecke-mit-dem-Womo-stehen-Erfahrungsberichte"... Übrigens ist mir aufgefallen, dass die Hubschrauberlandschaftsaufnahmen immer weniger werden, dafür aber die Radler und die Logos der Rennfahrersponsoren immmer länger im Bild sind.... "Wer zahlt schafft an.." Stegi Hallo stegi,
Ich war 2001 in Alp de Huez, jetzt durch diesen Tread mußte ich die Bilder mal wieder hervorholen ( noch nicht digital :D ). Wir waren damals auch der Meinung 2Tage vorher reicht, als wir ankamen waren schon unten im Ort Bourg d`Oisans so viel Womos, das wir es uns verkniffen haben hoch zu fahren. Wir standen dann auf nem Parkplatz vorm Supermarkt mit ca. 30 Womos und keiner hat was gesagt, das ist wohl normal wenn die Tour vorbei kommt. Wir sind dann immer mit dem Rennrad hochgefahren, war super wenn dich tausend Fans anfeuern. Ich hab da gleich mal ein paar Bilder eingesannt. Arne Bonjour gary32 et a tous,
habe erst heute Deine Mitteilung und auch die anderen Kommentare lesen können. Meine Augen machen nicht mehr mit ( grauer Star ). Muß alles in großen Buchstaben schreiben, sehe oft den Cursor nicht. Seh alles mit dem re. Auge stark verschwommen, Lupe nutzt auch nicht viel,li. Auge kann ich vergessen. OP steht vermutlich im Sep. an. Das nur am Rande, gehört zwar alles nicht hierher und auch nicht im „Jammerordner“ Aussicht auf Erfolg ist zu erwarten. Rundefan ( Werner ) hat mir eine KN über die Dep.-Str. geschickt kann dann zumindest die Strecke verfolgen und Gottseidank am Bildschirm, wenn auch nicht ferade deutlich die heutige Tour verfolgen. Schönen Dank auch an die anderen Forenmitglieder mit den Bildern und Kommentaren. Schreibfehler sind zu entschuldigen, schlimmer ist, dass unser geplanter Urlaub nach Savoyen für August ins Wasser fällt. Aber 2011 ist ja auch noch ein Jahr. Viele an Alle Manfred Hallo zusammen,
@Murzel: zum dritten Bild, Yooh, Holländer Eck heißt das ganze vor der Kirche wohl, war 2008 alles, aber auch alles in Orange :D .
Hallo Manfred, uns ist das gleiche wiederfahren im Mai, wo wir 2 Tage vor der Abfahrt zu einem Womo Treff in Saint Amand de Monrond ( F ) kurzfristig absagen mussten. Schöne , gary 32 Bonjour gary32,
es ist zwar ärgerlich, aber was soll`s. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 2011 kommt ja auch noch. Vielleicht wird dann der Urlaub um so schöner. Wollte schon Anfang Juni die Familie Cremoulin auf dem CP in Monestier de Clermont ( an der D 1075 ) schon über unseren Verbleib auf dem CP unterrichten. Wären sicherlich enttäuscht gewesen, wenn ich jetzt einen negative Nachricht schicken müßte. War, obwohl wir immer nur einen Tag dort waren, immer ein herzlicher Empfang. Seid Jahren immer in Kontakt, wenn auch nur mit n zu Weihnachten bzw zum Neuen Jahr. Für 2011 ist es in jedem Fall in einem erneuten Anlauf geplant. auch an Deine Ehefrau Manfred
dann kann man auch die Bewohner dieser schönen Ortschaften verstehen, dass sie von den Womos die Schna... voll haben. Stellt es Euch bildlich vor: unzählige Fahrzeuge die eine Woche da rumstehen heißt auch unzählige Entsorgungen in freier Natur. Die Bergetappen dürften einen Tag nach der Tour in einem beschissenen Zustand sein. Bei aller Liebe zu unserem Hobby : bei der Tour ist seit langem das Mass übervoll. howard @howard54,
Ich hatte nicht das Gefühl, dass die von mir während der Tour 2009 besuchten Etappenorte sich in irgend einer Form über die Wohnmobilisten geärgert hätten, im Gegenteil. Weil niemand seinen Stellplatz freiwillig räumen wollte, standen alle an einem festen Ort. Die Geschäfte, Restaurants und Bars machten ihren Schnitt, die von den Gemeinden bereitgestellten Plätze wurden z.B. mit Dixi-Gehäusen ausgestattet, für die Entsorgung der Toiletten wurden Entsorgungstellen ausgewiesen, in St. Fargeau z.B. war es die Güllegrube des anliegenden Landwirtes. Der Ort Chinaillon ( eigentlich nur von Wintersportlern und Wanderern besucht ) öffnete alle Toiletten an den Liften, legte Schläuche für die Frischwasserversorgung und stellte Container für die Müllentsorgung auf. Die Womos standen fast alle in Liftnähe. Die auf dem Weg zur Passhöhe geparkten sah man mit ihren Toiletten in den Ort wandern zur Entsorgung. Es sind unter uns Wohnmobilisten nicht alle so Ferkel, wie von Dir, zumindest teilweise, bzw. mangels besserem Wissen, unterstellt. Ich hab noch zwei Tage am Col de la Colombiere, bzw. im Ort Chinaillon gestanden, bin dort gewandert oder mit dem Renner gefahren. Von einem "besch...enen Zustand" hab ich, zumindest in diesem Ort und auf den Hängen, nichts bemerkt. aber wahrscheinlich waren alle dort stehenden Womobesatzungen die Ausnahme von Deiner Ansicht/Unterstellung. Es soll Menschen geben, die sich auch auf solche Ereignisse vorbereiten. Wir kamen ja vier Tage vor der Etappe an und schon nicht mehr auf den Pass. Diejenigen, die dort standen, sind sicher Experten unter den Tour-Verrückten, die sich einzelne Etappen heraus suchen und gezielt anfahren. Ich denke, die werden sich auf diese Standzeiten eingerichtet haben. Wir hatten z.B. 3 Toilettenkasseten bei uns. Da hätte es bei zwei Personen auch noch einen Tag länger gehen können. Nur konnten wir nicht jeden Tag Duschen. Aber irgend einen Nachteil muss es ja auch geben. das hört sich ja sauberer an , als ich dachte. Wie aber war es denn entlang der Straße, ausserhalb der Orte ? Ich wollte mal so dazwischen werfen.....
hab mal im TV einen Bericht gesehen , wie die Radler unterwegs ihren menschlichen Bedürfnissen nachkommen......... :wink: Lieber Manfred , alles Gute für deine Augen !!! Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben :daumen2: !!! Ich schau manchmal die Tour im TV , wegen der Landschaft und der Womos. Wegen den Radlern weniger......... :oops: :wink: |
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