rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Trip nach Düsseldorf und an die Mosel


frankjasper8 am 11 Sep 2010 21:58:24

So, hallo in die Runde!

Ich bin auch inzwischen zurück von meiner Reise zum Caravan-Salon nach Düsseldorf und einem Abstecher an die wunderschöne Mosel.

Es begann am Sonntag, 29. August, mit der Anreise nach Düsseldorf. Weil ich sehr früh dran war, machte ich noch eine Schleife zum Möhnesee am nördlichen Rand des Sauerlandes. Dann aber fuhr ich weiter nach Düsseldorf und war nach einer Stadtrundfahrt durch Bochum wegen einer gesperrten Autobahn A40 gegen 16.00 Uhr auf dem P 1 am Caravan-Center. Die Schlange der ankommenden Wohnmobile und Campergespanne reichte bis fast zur Autobahnbrücke in Zweierreihe zurück. Nach Stop-and-go-Tempo bis zur Einweisung auf das Parkfeld 4
Reihe D war ich ca. 17.00 Uhr am zugewiesenen Platz angekommen und machte mich auf den Weg zum Zelt und zu den Imbiss-Buden.
Noch immer war zähflüssiger Anreiseverkehr an der Zufahrt. Ich machte noch eine Runde über den Parkplatz, nachdem ich eine Portion Currywurst mit Fritten gegessen hatte. (Die Bedienungen in den Imbiss-Ständen und im Zelt sind wohl auch in jedem Jahr hier) Dann ging dieser Tag in Düsseldorf zuende.

Montag, 30. August:
Der erste Flieger startete um kurz nach 6.00 Uhr und weckte mich. Ich ging die etwa 3oo Meter zu den Sanitär-Containern zum Duschen. An dieser Stelle einmal ein Lob: Die Toiletten und Duschen waren an allen Tagen, die ich in Düsseldorf war, immer in Topsauberen Zustand, was bei der Menschenmenge sicher mit viel Arbeit verbunden ist.
Um 7.00 Uhr reihte ich mich in die Schlange vor dem Bäckerzelt ein und gegen 9.30 Uhr stieg ich in den kostenlosen Pendelbus, der mich zum Eingang Süd brachte. "Na dann wollen wir mal", dachte ich und stürzte mich ins Gewühl. Ab in die Halle 17 und rein in die Mobile von Hymer.
So ging es dann die nächsten Stunden - rein in die Autos, raus aus den Autos. Zwischendurch stärkte ich mich mit Dauser`s Erbsensuppe mit Bockwurst. Auch das Zubehör und die anderen Stände wurden begutachtet.
Toll war z.B. in Halle 12 der kleinste Wohnwagen, der von einem Fahrrad gezogen wurde oder das kleinste Wohnmobil auf dem Piaggio Dreirad-Roller. Ebenfalls in Halle 12 fand ein Filmvortrag über eine geführte Womo-Reise von Argentinien nach Alaska statt, der sehr sehenswert war. Ansonsten war vom Schlafsack bis zum großen Luxus-Wohnmobil mit Auszugfach für den AMG-Mercedes Roadster alles zu sehen.
Gegen 16.00 Uhr beendete ich den ersten Tag auf der Messe und fuhr mit dem Bus zurück zum Parkplatz. Ab 19.00 Uhr brachte eine Band im Zelt etwas Stimmung in die Menge und das Altbier floss aus dem Fass.

Dienstag, 31. August:

Der zweite Tag in den Hallen mit den vielen schönen Autos. Von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr stöberte ich durch die Hallen, diesmal mehr auf das Zubehör und die Reisetipps orientiert. Ich sah mir den Film über die Madagaskar-Reise an und kehrte gegen 15.00 Uhr zum P 1 zurück. Bei Sonnenschein radelte ich dann am Rhein entlang in Richtung Stellplatz am Tonhallen-Ufer.
Hier war natürlich auch alles voll mit Wohnmobilen. Zurück am Parkplatz P 1 lauschte ich der Musik im Zelt.

So, das soll es erst einmal sein, die ersten drei Tage der Tour sind um. Wie es dann weitergeht, berichte ich demnächst hier. Leider kann ich Euch die vielen gemachten Fotos nicht zeigen, da meine Digi-Cam leider den Geist aufgegeben hat. Vielleicht kann ich sie ja noch nachreichen.

an Alle

Frank

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

frankjasper8 am 12 Sep 2010 17:35:44

So, es geht weiter!

Am Mittwoch, 01. Sept., verließ ich den Parkplatz P 1 der Messe in Düsseldorf und fuhr am Rhein entlang und durch den Rheinufertunnel auf der B 1 über den Rhein und dann auf der B 9 über Dormagen in Richtung Köln. An der Strecke, das wusste ich von früheren Touren in dieser Ecke, liegt das Worringer Car-Center von Jörg und Dragan aus der RTL-Serie "Die Autohändler". Ich stoppte in dem kleinen Ort Worringen und sah mich zu Fuß ein wenig um. Das Gelände des Car-Centers liegt genau an der Bundesstrasse am Ortsende in Richtung Köln. Allerdings sieht es dort momentan nicht besonders geschäftstüchtig aus.
Ich fahre nach kurzem Auffenthalt weiter über Köln, am Konrad-Adenauer-Ufer entlang und zur Autobahn 555 über Bornheim nach Bonn.
Durch unsere ehemalige Bundeshauptstadt, wo immer noch kräftig gebaut wird, kehre ich auf die B 9 zurück. Wieder führt die Strasse direkt am Rhein entlang und ich gelange über Remagen, wo die bekannten Reste der Brücke stehen, nach Andernach.
Dort fahre ich auf den Stellplatz am Hafen und stelle das Bürstner Wohnmobil auf der oberen Terasse in der hinteren Reihe ab. Die Gebühr von 5,-- Euro wird täglich von einem Mitarbeiter kassiert. Strom gibt es gegen Gebühr über mehrere Automaten mit jeweils mehreren Anschlüssen. V+E-Anlage ist einmal am oberen Platz vorhanden und am unteren Platzteil (ohne Strom) steht eine weitere. WC und wohl auch Dusche sind noch im Bau. Morgens gegen 8.00 Uhr kommt ein Bäckerwagen.
Die Attracktion auf dem Platz war ein Wohnmobil aus England, schön in schwarz-rot lackiert, Baujahr 1966. Das wohl meist fotografierte Objekt in diesen Tagen in Andernach.
Ein Bummel am Rhein entlang und durch die Fußgängerzone ließen den Tag ausklingen.

Donnerstag, 02. Sept.:
Nachdem der Nebel sich verzogen hatte, war es ein herrlicher Tag. Ich nahm das mitgeführte Rad und fuhr am Rheinuferweg entlang bis nach Urmitz und zurück. Fernab vom Autoverkehr führt ein ausgebauter Radweg immer am Ufer entlang, Bänke laden hier und da zu Pausen ein und ein Stück fährt man durch das Hafengebiet von Andernach. Gegen 16.00 Uhr war ich wieder am SP und genoss die Sonne.
Eine Sehenswürdigkeit in Andernach ist natürlich der Kaltwassergeysir, den ich allerdings nicht bewundert habe. Und zum Schiffe gucken ist der SP natürlich optimal gelegen. Wer in der ersten Reihe steht, hat super Aussicht auf den Fluss. Die Shopping-Meile mit vielen Geschäften ist nur wenige hundert Meter vom Stellplatz entfernt.

Freitag, 03. Sept.:
Heute verließ ich Andernach und fuhr ein Stück zurück auf der B 9 nach Brohl, dort ist eine Museumsbahn, der Vulkan-Express, der durch die Vulkan-Eifel bis Engeln fährt. Leider war ich für eine Fahrt mit dem Zug zu Spät dran, der Zug war weg.
So fuhr ich mit dem Mobil hinauf zum Laacher See und stellte es auf dem Großparkplatz in Maria Laach ab. Das Übernachten ist allerdings hier nicht gestattet, wie auf Schildern und dem Parkschein zu lesen ist.
Nach einer Runde durch die riesige Klosterkirche und einer Einkehr in der SB-Gaststätte wanderte ich auf einem 7,5 Kilometer langen Rundweg um
den Laacher See herum. Der Weg ist nicht schwer zu gehen und nach ca. 2 Stunden ist man wieder am Parkplatz angekommen.
Es wurde nun Zeit, daß ich nach einem Stellplatz Ausschau hielt und der Blick in den pm-Stellplatzführer brachte da den SP am Niessmann&Bischoff-Werk in Polch auf den Plan. Also fuhr ich die Strecke über Mayen nach Polch und erreichte den SP im Industriegebiet. V+E-Anlage und Stromautomaten, sowie Sitzecken bilden die Ausstattung dieses gepflasterten Platzes. Vor dem Zaun stehend betrachtete ich die Fahrzeuge auf dem Gelände und träumte von einer Reise damit. Aber mir fehlt momentan noch der Lotto-Sechser mit Zusatzzahl.

Soweit der zweite Teil dieser Reise, bei Gelegenheit später noch mehr.

Es grüßt

Frank

frankjasper8 am 12 Sep 2010 21:33:08

Der nächste Teil der Reise folgt hier!

Von Polch fuhr ich auf der parallel zur A 48 verlaufenden Strasse nach Koblenz, d.h. eigentlich wollte ich nach Koblenz fahren. Die Innenstadt glich wegen der im kommenden Jahr stattfindenden Gartenschau, die Europabrücke über die Mosel war für KFz über 3,4 To. gesperrt. Also wieder zurück zur nächsten Brücke und dann runter zum "Deutschen Eck", aber der hier befindliche Parkplatz war natürlich für Womos gesperrt und zum Rheinufer kam man natürlich auch nicht durch. In der Innenstadt war sowieso keine Chance auf einen Platz für mein Wohnmobil, also kehrte ich um und fuhr aus Koblenz heraus. Auf dem Weg sah ich das Hinweisschild auf den hier im Forum erwähnten SP und folgte den Schildern in eine wenig einladende Ecke eines Industriegebietes. Der Platz sagte mir aber nicht zu, liegt sehr weit außerhalb etwa 3 Kilometer vom Zentrum entfernt.
Aber übernachten wollte ich ja in Koblenz eh nicht. Also wieder weiter.
Auf der B 49 an der Mosel entlang über Alken und Burgen und bei Treis-Karden über die Brücke und über Klotten nach Cochem.
In Cochem wusste ich ja den Campingplatz im Ortsteil Cond, dort fuhr ich hin. Ich suchte mir einen Platz auf dem Campingplatz fast an der Mosel in der 2. Reihe.
Die nächsten Tage blieb ich in Cochem, machte am Sonntag eine Radtour nach Beilstein, am Montag eine Wanderung auf den Hausberg Pitter, sowie zur Reichsburg, dem Wahrzeichen Cochems. Bei einer Stadtrundfahrt mit dem Mosel-Wein-Express wurde vom Fahrer der Bimmelbahn viel erklärt.

Dienstag, 07. Sept.:
Heute war leider Regenwetter an der Mosel, nachdem die letzten Tage herrlicher Sonnenschein und warme 25 Grad waren. Ich hatte sogar noch leichten Sonnenbrand bekommen. Ich packte das Wohnmobil und fuhr vom Campingplatz über Valwig und Beilstein und die vielen kleinen netten Weinorte an der Mosel. Bei Traben-Trarbach kam dann die Sonne doch noch heraus und ich machte einen Rundgang durch den schmucken Ort.
Das Nachtlager schlug ich für diese Nacht auf dem SP in Enkirch auf. Das weitläufige Wiesengelände bietet Platz für 200 Mobile, teilweise ist Stromanschluss möglich, V+E im hinteren Platzteil. Kosten pro Nacht: 6,-- Euro für den Platz, 1,50 Euro für Strom. WC und Dusche in der Touristeninfo .
Enkirch ist ein etwas größerer Ort, umgeben von Weinbergen, einige Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten. Man kann wandern, radfahren, Schiffstouren machen oder vom gegenüberliegenden Ort Kövenig mit der Bahn in andere Orte fahren.

Mittwoch, 08. Sept.:
Von Enkirch fuhr ich zurück nach Zell und sah mir die Fußgängerzone an, dann verließ ich die Moselregion und fuhr auf der B 421 und B 50 über die Höhen des Hunsrück zum Rhein nach Bacharach. Der SP dort ist zwar nicht gerade in gutem Zustand, viele Pfützen und sehr matschig, aber für eine Nacht geht es schon. Die Gebühr zahlt man am nahen Campingplatz, es gibt eine V+E-Anlage und 12 Stromanschlüsse. Bacharach ist ein nettes Örtchen mit alten Fachwerkhäusern, teilweise schön zurecht gemacht.
Und vom SP hat man einen schönen Blick auf den Rhein und den Schiffsverkehr.

Donnerstag, 09. Sept.:
Es ging so langsam an die Rückfahrt. Über die B 9 fuhr ich von Bacharach über St. Goar und Boppard ohne Halt nach Koblenz, wechselte auf die andere Rheinseite und kam über Vallendar, Neuwied und Bad Hönningen auf der B 42 in die Region um Bonn. Nochmal auf die andere Rheinseite und dann ging es ab nach Köln. Ich fuhr auf den SP an der Jugendherberge in Köln-Niehl, in der Strasse "An der Schanz".
Ein Bummel am Rhein entlang zum Dom, zum Altermarkt und am Fluss entlang zurück zum SP. Es war noch sonnig und warm und der Platz war bis auf den letzten Platz belegt.

Freitag, 10. September:
Heute war der Tag der Rückfahrt. Von Colonia am Rhein zurück an die Leine in Niedersachsen. In Köln schien am Morgen noch die Sonne, zuhause regnete es seit ich die Weser bei Beverungen überquert hatte.
In Köln kostete der Diesel 1,19 Euro, zuhause 1.25 Euro.
Nun hatte mich der Alltag wieder, der Urlaub war zuende.

Viele aus dem Leinetal in Niedersachsen

Frank

Anzeige vom Forum


klink_bks am 12 Sep 2010 21:44:20

:D Hallo Frank ! :D

Freut mich, dass es dir bei uns an der Mosel gefallen hat,
das mit dem Stellplatz in Koblenz sehe ich genau so, rangiert meiner Meinung nach bei den Unteren 10 % der Stellplaetze.

Bernkastel-Kues und Trier haette ich dir noch dringend empfohlen, aber was nicht ist kann ja noch werden.

von der Mittelmosel
Achim

Anne42 am 12 Sep 2010 21:50:23

hallo Frank, einen schönen Bericht hast du geschrieben. Danke.

frankjasper8 am 13 Sep 2010 21:26:06

@ klink-bks

Hallo Achim,
in Bernkastel-Kues war ich schon zwei mal. Einmal auf dem CP Schenk in Wehlen, das zweite Mal habe ich auf dem Parkplatz an den Schiffsanlegern gestanden. Ich hatte jetzt erst noch Graach auf dem Plan gehabt, aber da das Wetter noch so schön war, bin ich in Cochem einen Tag länger geblieben und mir war dann leider die Zeit zu knapp.
Trier kenne ich nur von einem Tagesbesuch vor einigen Jahren von Klüsserath aus. Aber Dankeschön für Deine Tipps :dankeschoen:

@ Anne42

Hallo Anne
Auch Dir ein Dankeschön, leider ist der Bericht ohne die vielen Bilder nur halb so interessant, aber die Digi-Cam ist jetzt zur Reparatur eingeschickt und ich weis nicht, ob ich sie schnell wieder bekomme oder eine andere Kamera als Ersatz bekomme.

Schöne aus dem Leinetal

Frank

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Brauche viele Tipps bezüglich Hamburg
Übernachtungsmöglichkeit an den Herrenhäuser Gärten
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt