Ich seh das wie Aretousa. Die Anwohner der Start- oder Zielorte der TdF stellen sich darauf ein, das Womos, Busse usw. wie die Heuschrecken in die Orte einfallen. Ich war 2009 in St.Fargeau, dort war Zieleinlaf einer Flachetappe. Der Ort hat an zwei der vier Zufahrten kurzerhand Weiden vom Vieh befreit, Flatterband gezogen und schon gab es Stellplätze. Dann noch zwei Dixi-Toi´s und alle waren zufrieden. Im selben Jahr in Anneci, zum Einzelzeitfahren, standen schon drei Tage vor der Etappe selbst die Zonen mit absolutem Halteverbot voll mit Wohnmobilen. Dickschiffe wurden von der Polizei zum Abstellen sogar auf Bushaltestellen verwiesen. Niemand hatte etwas dagegen. Bei Alpenetappen ist spätestens 24 h vorher nichts mehr mit einem
Stellplatz auch nur in Nähe der Pass-Straßen. Da stehen die Cracks mit ihren Womos schon bis zu fünf Tage vorher. Wenn dann der Tross der TdF durch ist, brechen die ersten Womos auf, aber letztlich ist bis zum nächsten Tag mittleres Verkehrschaos in den Etappenorten. Als Anschauung drei Bilder aus Chinaillon, zehn km vor Ende der letzten Alpenetappe in 2009.