westppe am 16 Jan 2011 13:52:47 Hallo, wir haben gerade festgestellt, dass sich in den Rücklichtern bei unserem Hymer camp 524 Feuchtigkeit staut und wollten diese abschrauben und evt. abdichten. Jetzt haben wir festgestellt, dass die Inbusschrauben teilweise durchdrehen d.h. deshalb nicht richtig fest sind. Man kommt aber absolut nicht an das Gegengewinde ran. Falls wir mal eine Birne wechseln müssen, haben wir ein Problem.
Kennt sich jemand damit aus?
herzl.
Famwestppe
ahd250 am 16 Jan 2011 14:37:39 Halloundso,
wenn´s mitdreht: einzige Möglichkeit > Ausbohren und hinterher mit einer etwas dickeren Schraube direkt ins Plastikgehäuse.
Wenn das nicht klappt > neues Rücklicht :(
mircolino am 16 Jan 2011 14:47:11 Weiß nicht wie das genau aussieht bei dir.
Kenne es von diversen Anhängern. Schau mal ob du den Lampenträger komplett abschrauben kannst. Sind von hinten zwei Stehbolzen dran, demnach sind zwei Muttern zu lösen. Dann sieht man von hinten eine Mutter die in einer Verdrehsicherung (aus Plastik) liegt. Diese überdrehen gern, da das Gewinde anfängt zu gimmeln.
westppe am 16 Jan 2011 16:31:16 hallo ahd 250 und madlenundmirco, danke für die Tipps, aber das funktioniert nicht. Ausbohren bei ca 10cm langen Schrauben?... da ist ja wahrscheinlich hinterher mehr im A....Und einen Lampenträger gibts auch nicht, den man abschrauben könnte. Wirklich eine dumme Konstruktion.
Wir dachten, dass man von unten oder innen irgendwie an die Gegenmutter rankommt, aber wir haben schon alles probiert. Ich frag wohl mal bei Hymer nach.
LG westppe
Randyandy01 am 16 Jan 2011 17:14:52 hm wenn du doch dabei musst, erstmal den schraubenkopf ausbohren und dann sehen wie die Dinger befestigt sind, die lampenträger meine ich...
Die gläser werden runtergehen wenn die köpfe weg sind
volki am 16 Jan 2011 17:33:49 westppe hat geschrieben:Hallo, wir haben gerade festgestellt, dass sich in den Rücklichtern bei unserem Hymer camp 524 Feuchtigkeit staut und wollten diese abschrauben und evt. abdichten. Jetzt haben wir festgestellt, dass die Inbusschrauben teilweise durchdrehen d.h. deshalb nicht richtig fest sind. Man kommt aber absolut nicht an das Gegengewinde ran. Falls wir mal eine Birne wechseln müssen, haben wir ein Problem. Kennt sich jemand damit aus? herzl. Famwestppe
Ich habe auch solche Rücklichter. Nicht ausbohren :!:
Sondern bei Hymer diese speziellen Schrauben holen, die haben vorn etwas dran, das ich bein Anziehen aufspreizt. In der Werkstatt konnte man mir aber nicht sagen, wie die "Dinger" richtig heissen. Normalerweise sollen sie halten, aber wenn beim Einstecken der alten Schraube zuviel Druck ausgeübt wird, schiebst du das Halteteil zurück.
svenhedin1 am 16 Jan 2011 18:30:46 Hi, nein nein, diese sich verdickenden Karmann-Messing-Gummi-Schraubenkombination sind bei den neuen Hymer nicht.
Ich hab zwar einen VI SL von Hymer, aber die Rückleuchten sind ja identisch (udn auch ich habe elenderweise Wasser drin und weiss es nicht raus zu kriegen, weil es kommt druch riesengroße Löcher für die Kabelzuführungen rein)
Aber zum thema. Du hast nämlich jetzt ein Problem, das ich auch fast hatte, aber noch mal haarscharf gerade so dran vorbei gekommen bin.
Denn exakt wegen dem Wasser in den Rückleuchtebn habe ich mich auch auf gemacht, diese mal abzuschrauben. Befestigung ist mit je Seite glaube ich drei viele Zentimert langen Imbu-Schrauben. Und die werden in die Gewindelöcher einer flachen Trägerplatte eingeschraubt, die von hinten aus gesehen vor den Rückleuchten direkt eng flach an der senkrechten Rückwand vorliegt. Das ist eine ca 5 mm dicke Metallplatte mit exakt den Umrissen der Rückleuchten selber.
Ich vermute mal, diese Platte ist wie die Schrauben auch aus Edelstahl und von da her könnte da auch nichts fest gehen. Aber es war dennoch fast fest. Fast. Ich habe einzelne gerade noch so eben lösen können und die vorderen ersten in die Platte eingedrehten Gewindegänge waren mit so was wie dennoch Rostansatz und Dreck extrem verkrustet.
Daraufhin habe ich die Gewindelöcher der Grundplatte und alle Schraubengewinde vorne vor dem Einsetzen mit wasserfestem Fett dick eingestrichen und kontrolliere nun jährlich den Stand der Dinge und fette nach. Weil druch das rückseitige Eindringen des Wassers so nach und nach auch Korrosion an dem Glühlampenträger aufkommt usw. Eine insgesamt nicht optimale Lösung.
Leider kann ich dir nur die Konstruktion so beschreiben, leider fällt mir keine Lösung ein, wie eine durchdrehende, sich nicht rausdrehende Schraube aus dem Halteträger zu bekommen ist. Zumal man vorne an dem Imbu-Kopf ja auch kaum (raus) ziehen kann beim drehen, dass aber unter Drehung machen müsste. Sorry, weiss derzeit keinen Rat (Schraube selber mit Linksgewinde anboren und dann per reingedrehter Schraube ziehend raus drehen ??) .
mircolino am 16 Jan 2011 18:59:32 versuch`s doch mal damit
--> Link
klauspeter29 am 16 Jan 2011 19:20:24 Ich hab mal bei einem ähnlichen Fall den Imbus-Schlüssel mit Sekundenkleber mit der Schraube verklebt und unter ständigem Zug drehend rausbekommen. Vielleicht hilfts auch hier :roll:
bert am 16 Jan 2011 19:22:18 madlenundmirco hat geschrieben:versuch`s doch mal damit --> Link
Die Ausdreher helfen dir in diesem Fall nicht.
Sind gut wenn der Kopf einer Schraube abreist, dann kann man in
die restliche Schraube ein Loch reinbohren und die dann rausdrehen.
bert
Gast am 16 Jan 2011 21:45:36 Hallo an Alle, das mit dem Problem der festgegammelten Schrauben / Hülsen der Rücklichter beim SL und bei Fahrzeugen mit identischen Leuchtenträgern ist bei Hymer bekannt. Es gab diesbezüglich innerhalb der Garantiezeit eine Nacharbeitsaktion. Hierbei wurden von der Werkstatt die Rücklichter zerstört um an die Verschraubungen zu gelangen. Innerhalb der Garantiezeit gab es dann neue Leuchten gratis. Anderen Falls besteht nur eine Möglichkeit die Heckleuchten (ohne Diese zu zerstören) zu lösen.
Alle losen Schrauben entfernen.....AKKUSCHRAUBER mit imbuseinsatz auf schnellen Linkslauf stellen...und nun wird es heikel...vorsichtig mit der Hand an der Rückleuchte ziehen und so Druck aufbauen. Durch das schnelle drehen des Akkuschraubers dreht sich die festsitzende Hülse aus dem Leuchtenträger. Die Lampe demontieren und neue Mutter oder Hülse einkleben ...fertig. WICHTIG...alle Hülsen und Schrauben anständig fetten. Ich nehme immer Kupferfett....mfg shorty
westppe am 17 Jan 2011 18:51:03 Hallo an alle,
habe mit der Hymer-Vertragswerkstatt gesprochen. Die wussten gleich, was ich meine. Angeblich kein Problem, Termin vereinbaren, ca. halbe Stunde Arbeit max. 50€. Werden irgendwelche Spezialhülsen montiert.
Wenns so geht sind wir froh, wir werden berichten.
LG westppe
westppe am 24 Feb 2011 08:40:24 Also gestern war der Termin in der Werkstatt und es war wohl doch nicht so einfach... es konnten keine Hülsen montiert werden, weil pro Seite eine Inbusschraube ums Verrecken nicht raus ging. Die haben sich echt Mühe gegeben, aber leider ohne Erfolg. Jetzt muss man wohl doch die Rückleuchten zerstören.Werde jetzt mal bei Hymer anrufen, vieleicht kann man noch was erreichen. Werde berichten....
Herzl. an alle
westppe
batchman99 am 24 Feb 2011 13:45:35 westppe hat geschrieben:...ca. halbe Stunde Arbeit max. 50€. Werden irgendwelche Spezialhülsen montiert....
???
kann es sein, das neue Ersatzleuchten für rund 40€ angeboten werden?
Z.B. bei Berger oder GüMa
Oder sind das "spezielle"?
...etwas verwirrt ich bin..... ;-)
Gast am 25 Feb 2011 21:34:18 Hallo,
habt Ihr es mit dem Schrauber versucht ? Hat in allen von uns probierten Fällen bestens geklappt... nach kurzer Zeit schneller Linkslauf waren die Hülsen raus.....
Die Rückleuchten sind deutlich teurer als 40 €.
mfg shorty
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