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Starthilfekabel/Abschleppseil - welche?


Gast am 26 Jan 2011 13:28:46

Hallo zusammen,

ich möchte mir ein Abschleppseil und Starthilfekabel zulegen. Bei den Kabel hab ich nur welche mit 16 mm².

Welche sollte ich kaufen. Hab was von 400 Ah und 500 Ah und verschiedene Querschnitte gelesen. Die müßten doch ok sein Amazon Link

Beim Abschleppseil bin ich unschlüssig. Hab eines aus Stahl bis 5 t gesehen. Das macht mir den stabilsten Eindruck, allerdings steht nix vom Gewicht dabei. Amazon Link

Was habt ihr so dabei?


Tom

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

pizzaaaaa am 26 Jan 2011 13:50:36

Moin,

zu dem Starthilfekabel kann ich nicht soviel sagen, aber so wie ich das auf die Schnelle gesehen habe, haben die Nato-Schweinenasen auch nur 16mm², und damit Startet man ja bekanntlich selbst den MAN KAT1. Das kann ich bei Gelegenheit aber nochmal nach gucken.

Das mit dem Abschleppseil würde ich mir nochmal überlegen. Für Bergungsaktionen auf einer nassen Wiese sicher Top, um jemanden in die nächste Werkstatt zu schleppen vielleicht nicht so gut. Normale Abschleppseile dehnen sich nämlich ganz ordentlich, und das aus gutem Grund (um Ruckler, Hoppler oder sonst was abzufedern).
Außerdem sind Stahlseile nicht wirklich gut zu handhaben.

MfG Niclas

Gast am 26 Jan 2011 14:09:29

Hallo

Schau mal Link zum eBay Artikel

16 mm² egal wieviel Ampere ,kannst Du vergessen -->> Meine Meinung :!:

Mindestens 35 mm² und 600-700 A :!:
wieso ich das Behaupte :
Je länger das Kabel ist um so größer muß der Querschnitt sein .
Ich hatte mehrmals solche "Baumarkt" Starthilfekabel und hatte damit schon Probleme meinen 1,9 l Tdi Pkw zu starten (Starthilfe war ein Traktor ,135 Ah)--> WoMo habe ich damit nicht in Gang bekommen .

Die Dinger geben einen so Großen Widerstand ,das sie heiss werden und die Startenergie gar nicht so schnell los werden wie das zu startende Fahrzeug es braucht :!:

PS:
Ich habe Starthilfekabel aus einen Kabel vom Schweissgerät (selbst gebaut ) .. 35mm² und starte damit auch mal den Traktor mit der WoMo Batterie -> ohne Probleme , die gekauften habens nicht geschafft .
Du kannst aber auch hier nachlesen --> Link


Abschleppseil :

Würd ich persönlich mit Schäkel und nicht aus Metall nehmen -> Die bei Amaz...hab ich auch ,die halten mehr als 5 to :D

Anzeige vom Forum


norbert1958 am 26 Jan 2011 14:34:48

Wenn Du ein fertiges Kabel kaufen willst,
achte darauf,
das es ein Kupferkabel ist und kein verkupfertes Alukabel ist.
Bei reinem Kupfer reichen bei unseren Motoren 25 mm².
Bei den verkupferten Alukabeln mind. 35 mm².
TZum Abschleppen gibt es auch Stangen,
so etwas habe ich und würde das auf jeden Fall vorziehen.
Aber erst mal einen finden,
der Dich abschleppt.

fantom am 26 Jan 2011 14:35:35

Google mal unter "Bergegurt". Ist vielleicht was dabei. Handlich, leicht und zur Not wird's die Verlängerung für die Hängematte. Stangen sind zum Abschleppen auf der Strasse richtig gut, weil man nix straff halten muss und nicht auffahren kann, nützen aber auf der Wiese nix, da der "Abschlepper" zu nah ran muss und so auch auf der Wiese steht. Unhandlich, schwer, Viel Platz zum Verstauen nötig, gehen aber evtl. auch als Sat-Mast.
Starthilfekabel lieber mit größerem Querschnitt, wenn man's braucht und es funktioniert nicht, steht man ganz schön deppert da.
Frank

Scout am 26 Jan 2011 15:14:32

Hallo!
Als Abschleppseil habe ich Lastbänder
und kräftige Kettenschäkel um die Bänder an die Abschleppösen anzubinden.

Lastband
--> Link

Schäkel
--> Link

Anfänglich hatte ich auch eine Stange. Die führe ich nicht mehr mit. In den Fällen in denen die Bänder gebraucht wurden, hätte eine Stange nichts genutzt. Es ging dann aber ums Herausziehen und nicht ums Abschleppen.


Wolfgang

Gast am 26 Jan 2011 15:27:43

Prima. Danke schon mal für die Tipps.

Ich tendiere jetzt stark zu den Bergegurten bzw. Rundschlinge. Die ist sicher vielseitiger verwendbar.

Geht das beim Abschleppen problemlos? Scheuern die nicht schneller durch wenn sie auf der Strasse mitgeschleift werden?

Also fürs reine Abschleppen ist ne Stange bestimmt gut aber für das Rausziehen halte ich nichts davon.

Welche Länge sollte der Gurt/Rundschlinge haben?


Tom

fantom am 26 Jan 2011 15:59:56

Ich würde einen nehmen, der so etwa 10m lang ist, über die genügende Last verfügt und den Du während des Abschleppens auf der Straße doppelt nimmst/verkürzt. Irgendwas gegen 8 Meter max Länge des Abschleppseils ist wohl vorgeschrieben, glaube ich. Zum Bergen darfs ruhig länger sein.
Frank

Gast am 26 Jan 2011 16:50:29

Hallo,

hab gerade mal bei einem Shop angefragt und eine sehr freundliche und ehrliche Antwort erhalten:

Weder die Bergegurte noch die Rundschlingen sind als Abschleppseile zugelassen und dürfen daher nicht auf öffentlichen Straßen sondern nur Offroad verwendet werden.

Schade, das geht so also nicht. Also brauch ich auf alle Fälle ein richtiges Abschleppseil und überleg mir ein Bergegurt zusätzlich.


Tom

altenrather am 26 Jan 2011 17:25:23

Ich habe mir ein Abschleppseil in der ADAC Geschäftsstelle gekauft.
Es hält bis ca 5 Tonnen garantiert,und hat eine länge von ca 4 Metern.
Ich habe gesehen, das die gelben Engel diese Seile auch nutzen ( Er hatte damit einen Kleinlaster abgeschleppt.....Denke schon, da die dann auch etwas taugen.Es besteht aus starkem Nylon oder ähnlichem, ist von innen mit einem dicken Gummi durchzogen,damit kann man dann weich anfahren ohne das da etwas ruckelt...habe damit schon mehrmals Freunde abgeschleppt,einfach hervorragend dieses Seil.

Zum Thema Starthilfekabel:
Diese Dinger auf der Abbildung taugen keinen Schuß Pulver,
außer ein Motorrad vieleicht zu überbrücken...wenn ich da schon die dünnen Blechklemmen sehe,krieg ich die Kriese, was die Geschäfte für einen Mist verkaufen und die Leute dies auch noch kaufen.. :eek: .

Ich habe mir Kabel selber angefertigt, indem ich mir 4 massive Klemmen und schätzungsweise ca 50mm/2 Kabel gekauft habe.
Dann vernünftige Anschlüsse dran gelötet und mit den Klemmen verschraubt....keine 50 Euro und etwas für mein Leben lang ( und dem meiner ungeborenen Kinder :D )

Laßt die Finger von diesem Mist kann ich nur sagen.....

Lancelot am 26 Jan 2011 18:03:38

fantom hat geschrieben:Irgendwas gegen 8 Meter max Länge des Abschleppseils ist wohl vorgeschrieben, glaube ich. Zum Bergen darfs ruhig länger sein.


Zum "bergen" und "off-road" darfst Du machen was Du willst ...

Auf öffentlichen Straßen ist das aber geregelt durch §43 Absatz 3 der STVZO:

(3) Bei Verwendung von Abschleppstangen oder Abschleppseilen darf der lichte Abstand vom ziehenden zum gezogenen Fahrzeug nicht mehr als 5 m betragen. Abschleppstangen und Abschleppseile sind ausreichend erkennbar zu machen, z.B. durch einen roten Lappen.


Quelle : --> Link

Gast am 26 Jan 2011 18:14:29

Stimmt.

Und der Verkäufer bei einem Hebegurthersteller sagte mir, das Seil muß ausdrücklich für den Straßenverkehr zugelassen sein, was die Bergegurte und Rundschlingen nicht zu sein scheinen.

Fand ich fair, er hätte mir auch einfach was andrehen können....


Tom

Lancelot am 26 Jan 2011 18:20:37

womo64 hat geschrieben:.. das Seil muß ausdrücklich für den Straßenverkehr zugelassen sein,


Nicht ganz richtig :wink:

Es muß (in Deutschland) einer DIN entsprechen : TÜV-geprüftes Seil nach DIN 76033

Quelle : --> Link

Gast am 26 Jan 2011 18:23:37

ok, hab ich falsch ausgedrückt. Er schrieb:

"wenn Sie auf öffentlichen Verkehrswegen ein Fahrzeug abschleppen möchten, dann muß das Hilfsmittel den Vorgaben der Strassenverkehrsordnung entsprechen."

Wie auch immer, die Bergegurte gehen jedenfalls nicht....


Tom

Gogolo am 26 Jan 2011 19:53:15

Der Bergegurt/Abschleppseil sollte mindestens!!! die doppelte Bruchlast deines Fahrzeugs haben, denn ein kleiner Ruck während der Fahrt - und das Seil reisst.

Mein 5,5to Gogolobil habe ich mit einem Bergegurt mit 20to ausgerüstet, da im Gelände oftmals die mehrfache Bruchlast auftreten kann. Google mal nach "Hashi Ken" oder folge diesem --> Link


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 26 Jan 2011 20:37:11

Für diesen Preis würd ich den ehrlich gesagt nicht kaufen :!:
Mein Abschleppseil für 5 to hat 20€ gekostet (Ich habe 3 davon ,auch für PKW etc. ) und habe selbst schon einen Traktor ,der sich festgefahren hatte ,mit Ruck rausgezogen -> der wog 8 to . Das Seil hat gehalten .....

Gast am 27 Jan 2011 08:59:10

Servus Gogolo,

der Preis ist schon heftig, aber auf der anderen Seite bei dem Preis deines Womos auch wieder nicht so schlimm.

Da ich noch ein ganz stinknormales Standardwohnmobil fahre, sind Offroadfahrten eher selten. Aber nach der Lernphase, was ein Wohnmobil unbedingt braucht und wo es wie verbaut sein sollte, träum ich in 2-3 Jahren auch von einem Allrad. Dann mach ich mir nochmal über den Hashi Ken Gedanken.


Tom

PS: In der Regel ist bei den Bergegurten ein 7fache Sicherheit eingebaut. Das heißt die Bruchlast ist 7x so hoch wie die Traglast. Nehme ich bei meinem WOMO die doppelte Bruchlast des zul. GG dan brauch ich 7 to. Also würde ein Bergegurt mit 1 t Traglast theoretisch reichen. Mit einem 2 t Gurt hat man sicher einige Reserve.....

Lancelot am 27 Jan 2011 10:03:20

meier923 hat geschrieben:Mein Abschleppseil für 5 to hat 20€ gekostet (Ich habe 3 davon ,auch für PKW etc. ) und habe selbst schon einen Traktor ,der sich festgefahren hatte ,mit Ruck rausgezogen -> der wog 8 to . Das Seil hat gehalten .....


O.k. Carsten, das Seil schon ... :)

Aber der Clou beim Hashi Ken ist ja der "eingebaute" Federweg, der sowohl das ziehende, als auch das gezogene Fahrzeug vor harten Belastungen (am Rahmen) schützt. Einen Traktor-Rahmen wirst Du eher schwierig verbiegen können (und selbst wenn: spielt wohl nicht sooo eine große Rolle), aber bei einem Fahrzeug .. :nixweiss:

Insofern ist Hashi Ken zwar teuer, aber allemal billiger als ein verzogener Rahmen bei einer "Bergeaktion".

(Mir ist´s auch zu teuer :( )

Beim "abschleppen" auf öffentlichen Straßen wage ich den Sinn eines Abschleppseils im Womo zu bezweifeln: wer will/kann unsere Kisten schon über eine längere Strecke schleppen ?? DAS ist wohl eher was für Profis ... ein Fahrzeugschutzbrief ist da imho die bessere Lösung :)

Gast am 27 Jan 2011 10:13:27

Von dem Gesichtpunkt aus , hast Du Recht Wolfgang .
Gogolo braucht sicher auch ein solches Seil .
Für den "Normalgebrauch " denke ich reicht ein billiges -> ich will ja auch nur "vorn der Straße kommen " denn :
Beim "abschleppen" auf öffentlichen Straßen wage ich den Sinn eines Abschleppseils im Womo zu bezweifeln: wer will/kann unsere Kisten schon über eine längere Strecke schleppen ?? DAS ist wohl eher was für Profis ... ein Fahrzeugschutzbrief ist da imho die bessere Lösung smile.gif

das sehe ich genauso !
Ist ja auch gar nicht so einfach einen anzuhalten ,mit dem Seil in der Hand und der Bitte einen abzuschleppen , der auch ein WoMo ziehen kann :wink:

fantom am 27 Jan 2011 10:50:34

Ich würde mir dennoch nur einen Bergegurt zulegen.
10 Meter lang, auf's Fahrzeuggewicht bemessen. Zum Abschleppen doppelt nehmen und mit einer Roten Fahne versehen. Denn:
Wie schon gesagt, die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass ich über weite Entfernungen abgeschleppt werde und noch geringer die Wahrscheinlichkeit, dabei kontrolliert zu werden. Hier geht es eher um ein Fortbewegen aus einem Gefahrenbereich, wie Autobahn, und nicht um eine Fahrzeugüberführung. Dazu komm ich auf die Rolle oder gleich hinten drauf.
Wenn die Kiste sich in der Wiese, im Schnee oder sonstwo bis zur Achse eingegraben hat, reicht ein normales Abschleppseil mit 5to evtl nicht aus. Zudem macht es beim Reissen(Peitschen) möglicherweise noch mehr Schaden als mir die DIN wert wäre. Hier will ich Reserven, Klotzen nicht Kleckern. Viel größer als ein zugelassenes Abschleppseil ist ein 10to Bergegurt auch nicht.
Frank

brainless am 27 Jan 2011 17:14:50

Wenn wir unser Womo abschleppen lassen, dann von einem ADAC-Partner, der gewiß zumindest eine solide Abschleppstange besitzt - wenn er den Karren nicht gar aufladen sollte.

Aus dem Matsch ziehen, von einer nassen Wiese bergen o.ä.: Dafür haben wir eine "Bergeschlinge" und einen "Bergegurt" und ein paar passende Schäkel.
Die Bergeschlinge ist ein Endlosgurt von etwa 100 cm Länge. Sie ist breiter und stärker gepolstert als der Bergegurt.
Dieses Ding wird um ein belastbares Chassisteil geschlungen und durch die zwei geschlossenen Enden in Zugrichtung wird der Bergegurt einfach (große Länge) oder doppelt (hohe Bruchlast) gezogen und am Zugfahrzeug gegebenfalls mit einem oder zwei Schäkeln eingehangen oder nur gesichert.

Aber eins haben wir nicht gründlich durchdacht bei der Anschaffung:
Seither haben wir noch nie die "Gurterei" gebraucht, 8)


brainless ;-)

fantom am 27 Jan 2011 17:38:15

Ist doch immer so: Was man mithat, braucht man nie.
Aber man könnte doch damit Stellplätze reservieren oder die Markise Sturmsicher machen oder aus Versehen die "Gutste" angebunden auf dem Parkplatz vergessen oder oder oder. Man weiß doch nie, was kommt
:D
Frank

Gast am 27 Jan 2011 18:04:59

fantom hat geschrieben:...Wenn die Kiste sich in der Wiese, im Schnee oder sonstwo bis zur Achse eingegraben hat, reicht ein normales Abschleppseil mit 5to evtl nicht aus. Zudem macht es beim Reissen(Peitschen) möglicherweise noch mehr Schaden als mir die DIN wert wäre...


Genau das ist der Punkt!


Ich kenne die Faustregel

- eingegraben bis zur Achse = mind. 3-fache Sicherheit

- eingegraben bis Oberkante Reifen = mind. 5-fache Sicherheit


Da ich - im Falle eines Falles - keine Überraschungen erleben möchte, habe ich mir für 7,5 t zGG zugelegt

- ein kinetisches (Flex-) Seil, 15 m und bis 40 t.
- ein Kraftverteiler bis 56 t.
- 2 Rundschäkel bis 38 t.

Das Ganze war trotz einer Sammelbestellung nicht ganz billig :cry: aber nach einer ausführlichen Debatte, mit einem Bergespezialisten, aus der Allrad-Szene, keine schwierige Entscheidung.

Richtiges Bergen ist selbst mit gescheitem Material nicht ohne. Manchmal üben wir deshalb auf LKW-Treffen. :wink:

Die meisten hier werden das mit Sicherheit nie brauchen, und wenn doch bin ich ja vielleicht in der Nähe. Irgendwie sollte sich die die Investition ja amortisieren :D :D :D



Peter

Lancelot am 27 Jan 2011 18:13:19

yasar hat geschrieben:Irgendwie sollte sich die die Investition ja amortisieren :D :D :D


Ja, aber normalerweise "in Bier" ... und wenn Du den Gegenwert Deiner Investition an einem Nachmittag in Bier amortisierst ...

Dann brauchst Du den Gurt vielleicht "zweckentfremdet" für Dich selbst :D :D

Gast am 27 Jan 2011 19:12:29

Lancelot hat geschrieben:
yasar hat geschrieben:Irgendwie sollte sich die die Investition ja amortisieren :D :D :D


Ja, aber normalerweise "in Bier" ...


Kein Problem! Amortisation ist Amortisation! Bei der Berechnungsgrundlage bin ich natürlich flexibel :wink: Aber ein gescheites Weizen sollte es schon sein !!!

..und wenn Du den Gegenwert Deiner Investition an einem Nachmittag in Bier amortisierst ...


Nein! Bei aller Liebe, das schaffe selbst ich nicht an einem nachmittag... Gut, vielleicht wenn ich den Betreffenden 2 Wochen lang jeden Tag rausziehen müsste, würde es vielleicht passen. Aber selbst dann bräuchte man jeden morgen ein paar ordentliche Aspirin :(

Dann brauchst Du den Gurt vielleicht "zweckentfremdet" für Dich selbst :D :D


Das könnte passieren, wäre aber auch kein Beinbruch, bei den Reserven... :)



Peter

P.S. Weißt Du , ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste:
´Nen Kasten Bier und ´ne Flasche Korn, und ich bin voll!!

Gast am 29 Jan 2011 13:43:02

Es ist nicht leicht, die erforderliche Zugkraft zu ermitteln, da diese stark vom Untergrund abhängt.

Rein theoretisch gilt:

Zugkraft = Gewicht x (sin a + m x cos a )
(worin m = Reibwiderstand, a = Steigungswinkel in Grad)

Reibwiderstand (reine Rollreibung) Gummireifen auf Asphalt etwa 0,025 bei 0° Steigung.

Bei einem 4t schwerem Fahrzeug würden also 1000 N ausreichen.

Natürlich nur theoretisch!!!


Beim Bergen aus Schlamm soll die Zugkraft etwa das 1,5-fache des Gesamtgewichts sein. Es muss der Rollwiderstand im Schlamm überwunden werden (Faktor ca. 1 und nicht wie auf Asphalt 0,025) und die Räder aus den Löchern gezogen werden. Da komm schnell eine Steigung von 50% zustande. Daher bei Abschleppseilen das 1,5-2 fache des Gewichts annnehmen und stoßartige Belastung vermeiden.

Viele

Gast am 29 Jan 2011 14:21:56

Also, da ich nur ein Standardwohnmobil habe, werde ich eher keine Offroadtouren machen. In D/Europa bin ich ADAC Plusmitglied, ruf ich also den Abschleppdienst.

Zur Sicherheit hab ich mir jetzt folgendes bestellt:

1 Rundschlinge 2 to Traglast, Bruchlast 7 fach, Umfang 2 Meter € 5
1 Hebegurt 2 to Traglast, Bruchlast 7 fach, Länge 8 Meter € 23
2 hochfeste Schäkel Traglast 3,25 to, Bruchlast 5 fach je € 4

Ich denke das geht vom Preis her und ich bin jetzt wenigstens ein bisserl ausgerüstet. Und außerhalb D kann ich auch sicherlich abschleppen, ohne das mich jemand nach der Norm frägt.

Danke Euch.


Tom

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