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Sat-Schüssel gängig machen/schmieren


Re_tep am 06 Feb 2011 12:20:35

Bislang habe ich die Automatikschüssel immer nur mit ein wenig Silkonspray gewartet, habe jetzt aber das Gefühl, daß es nicht mehr reicht, weil sie sich reichlich schwer tut, vollständig auszufahren. Es dauert länger und der Motor hat dem Geräusch nach zu urteilen richtig zu arbeiten.

Was nimmt man hier am besten, um die beweglichen Teile auch wirklich beweglich zu halten? Es muß schmieren/fetten und auch möglichst anhaften. Zudem wären Kriecheigenschaften nicht schlecht. Was nehmt ihr dazu?

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Lancelot am 06 Feb 2011 12:25:20

Re_tep hat geschrieben:Was nehmt ihr dazu?


Das Universalmittel : WD 40 --> Link

pipo am 06 Feb 2011 13:23:40

Mein Händler musste meine autom. Schüssel im letztem Jahr auch wieder gängig machen. Er erwähnte ein weißes Fett.

Weiß jemand was darunter zu verstehen ist?

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Randyandy01 am 06 Feb 2011 15:22:09

Ja, weißes Fett ist so beschaffen, das es zwar schmiert und gut haftet, aber keine Fremdkörper dem Fett oder den beweglichen Teilen anhaften.

Wird in der Lebesnsmittelindustrie benutzt und in Kühlhäusern...

Stell Dir einfach mal extrem vor, du machst normales Sprühfett oder einfach Abschmierfett aufs Dach und fährst durch die Wüste.... Dein Dach sieht bestimmt aus wie Schmirgelpapier hinterher.

Re_tep am 06 Feb 2011 17:31:54

Lancelot hat geschrieben:
Re_tep hat geschrieben:Was nehmt ihr dazu?


Das Universalmittel : WD 40 --> Link


Meinst wirklich? Hatte ich auch schon überlegt, wegen der (für mich zu sehr) flüssigen Konsistenz aber bislang nicht gemacht.

Die Sache mit dem weißen Fett interessiert mich. Gibt es das unter diesem Namen bsp.weise in der Apotheke zu kaufen oder unter einer Verkaufsbezeichnung im Handel? Hat schon jemand Erfahrungen damit?

zack am 06 Feb 2011 17:43:33

Also bei mir am Lkw ist an der Faltbordwand eine Gleitschiene bei der ist ein Vermerk angebracht:
Auf keinem Fall mit Fett oder Öl schmieren, maximal Teflonspray benutzen!

Die Schiene ist direktem Straßendreck ausgesetzt und darf auch nicht mit Sand oder Ähnliches verkleben.

PTFE bekannt unter den Handelsnamen Teflon, ist ein thermoplastischer Kunststoff von milchig weißer Farbe, der sich wachsartig anfühlt. Aufgrund seiner besonderen Werkstoffeigenschaften nimmt er im Vergleich zu anderen thermoplastischen Kunststoffen eine einzigartige Stellung ein. Bei der Herstellung wird PTFE- Pulver zu Blöcken gepreßt. Dabei besteht die Möglichkeit, durch die Beimischung von Füllstoffen (Compoundierung) eine Anpassung der physikalischen Eigenschaften des PTFE an spezifische Einsatzbedingungen zu bewirken. Durch Versatz mit Füllstoffen wird insbesondere die Neigung zum Kaltfluß unter mechanische Belastung vermieden.

Wichtigste Füllstoffe:
-GLASFASER
Verminderung des Kaltflußes, Erhöhung der Druck- und Verschleißfestigkeit.

-BRONZE
Verminderung des Kaltflußverhaltens. Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit.

- KOHLE/GRAPHIT
Erhöhung der der Druck- und Verschleißfestigkeit. Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit und des Härtegrades.

Je nach Füllstoffmischung (Compound) wird PTFE zu Dichtungen, Gleitlagern und Gleitführungen, Schläuchen, Folien und zu Auskleidungen und Beschichtungen von Bauteilen oder Werkzeugen verarbeitet.

Chemische Eigenschaften
PTFE wird weder von Lösungsmitteln noch von anderen aggressiven Chemikalien angegriffen. Es zeigt nach Kontakt mit den meisten Chemikalien keinerlei Veränderung. Seine Oberfläche ist so glatt und gleitfähig, daß kaum eine Fremdsubstanz daran haften bleibt. Feuchtigkeit und UV - Strahlung verursachen weder Volumenänderungen noch Verwitterung Versprödung.


Thermische Eigenschaften:
PTFE ist kältebeständig bis -200 °C und ist dauerwärmebeständig bis +260 °C.


Verkleben:
Aufgrund seines außergewöhnlichen Antihaftverhaltens kann reines PTFE nicht geklebt werden. PTFE kann jedoch nach Anätzung der Oberfläche mit speziellen Haftvermittlung verklebt werden.


Der Text war von einem Bekannten.

mircolino am 06 Feb 2011 17:44:15

Re_tep hat geschrieben:Die Sache mit dem weißen Fett interessiert mich. Gibt es das unter diesem Namen bsp.weise in der Apotheke zu kaufen oder unter einer Verkaufsbezeichnung im Handel? Hat schon jemand Erfahrungen damit?


Schau mal hier
--> Link

petermann am 06 Feb 2011 17:44:58

Weißes Fett bekommt man bei Louis ,sehr belibt bei Bikern (Kettenfett)



Peter

Lancelot am 06 Feb 2011 18:18:37

Re_tep hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:
Re_tep hat geschrieben:Was nehmt ihr dazu?


Das Universalmittel : WD 40 --> Link


Meinst wirklich?


Klar, ich mach das seit Jahren ... ABER:

natürlich NICHT reinspritzen bis die Soße vom Dach läuft :!:

ERST wird gesäubert (sofern man da hinkommt) mit einem weichen Lappen, alles Fett, Dreck etc muß weg. DANN sparsamst die Gelenke benetzen und überflüssiges Öl (außen) sofort abwischen.

Übrigens: ob das "Fett" weiß oder schwarz oder sonstwie ist ... es bleibt "Fett" ... und DAS zieht Dreck magisch an :(

Außerdem kriegst Du "Fett" in die Dreh-Gelenke - ohne Demontage - nur schwierig rein ---> Sprühöl, aber sparsamst !

Randyandy01 am 06 Feb 2011 18:45:57

Hm, das ist doch gerade der Trick bei dem " weißen Fett", das zieht keinen Dreck an..........

Und wenn Lancelot was reinigen möchte, mal mit Bremsenreiniger probieren, ist sehr effektiv, nur drauf achten, das Zeug greift manche Lacke an, aber fettfrei ist es danach...

Lancelot am 06 Feb 2011 18:55:07

Randyandy01 hat geschrieben:Hm, das ist doch gerade der Trick bei dem " weißen Fett", das zieht keinen Dreck an..........


Dann schau halt mal so eine Kette von einem Bike an ... ich hab´s wieder aufgegeben und schmiere (Motorrad und Fahrrad) mit HD-Kettenöl (auch sparsam, lieber öfter).

Randyandy01 hat geschrieben:Und wenn Lancelot was reinigen möchte, mal mit Bremsenreiniger probieren, ist sehr effektiv,


Hmm ... Bremsenreiniger an den Gelenken der SAT-Schüssel :?:

Also ICH mach das keinesfalls ... DIE sollen nämlich nicht fettfrei werden. Und "außen" reicht abwischen ...

migula am 07 Feb 2011 00:11:07

Dass es sich bei dem Kettenspray von Louis um "weisses Fett" handelt ist sicher nur ein Gerücht :twisted:

Re_tep am 08 Feb 2011 18:55:28

Also, ich werde das jetzt mal wie Lance mit WD40 ausprobieren.
Vorher habe ich schon mal Silikonspray vor Monaten drangemacht. Man sagt diesen Silikonsprays ja nach, daß sie einen lang anhaltenen Film hinterlassen. Sollte man da irgendiwe "vorbehandeln" oder ist davon auszugehen, daß sich selbst der Silikonfilm über die Monate im Winter hinweg abgetragen hat?

matthiast4 am 08 Feb 2011 19:37:58

Bedenken sollte man, dass WD40 das noch vorhandene Fett auswäscht und schnell wieder weg ist.

Und die Theorie mit dem 'nicht fetten' ist ja gut und schön, aber mein Vater (Maschinenbauingenieur) schärft mir schon immer ein, dass Fett mit etwas Dreck (allermeistens) immernoch besser ist als keine Schmierung.

Also säubern, auswaschen mit Bremsenreiniger und neues Fett ist das optimalere Mittel, WD40 hilft nur kurzfristig.

Ich benutze bei sowas gerne Wollfett (Fluid Film) das löst auch Rost, bleibt aber wesentlich länger wo es schmieren soll.

Gast am 08 Feb 2011 20:20:21

Also für Fahrradketten ist Silikonspray ganz gut, finde ich.

NUR WD 40 ist für die Sat-Schüssel eigentlich nichts.
WD40 ist kein optimales Schmiermittel, sondern hauptsächlich für den rostlösenden Einsatz. Es kriecht ganz gut überall rein - schmiert aber nicht besonders lange.
Außerdem hat man schnell besagte Soße auf dem Dach.
Allerdings, wenn es schon ein wenig vor sich hin gerostet hat, würde ich auch erstmal vorsichtig WD40 nehmen und später zu einem Fett oder Silikonschmiermittel greifen.

Lancelot am 09 Feb 2011 12:24:58

Gast hat geschrieben:NUR WD 40 ist für die Sat-Schüssel eigentlich nichts.


Geb Dir 100%-ig Recht ... sieht ja auch blöd aus, so eine glänzende Schüssel ... und einen besonderen Nutzen kann ich auch nicht erkennen :D

Die Gelenke allerdings ... weiß nicht: "unseren" scheint´s zu gefallen, jedenfalls quietscht nix und alles drehbare dreht sich ...

Vielleicht ist "was anderes" tatsächlich besser ... :nixweiss: , aber WD40 hab ich halt immer in der Werkzeugkiste liegen und ist in der Tat bei mir so ein "Universalmittel".


Gast hat geschrieben:Es kriecht ganz gut überall rein - schmiert aber nicht besonders lange.


Unser Dach wird 2x pro Jahr gewaschen (Frühjahr und Herbst) und danach kommt WD40 zum Einsatz ... übrigens auch für alle beweglichen Teile vom Türscharnier bis zum Motorhaubenbowdenzug.


Gast hat geschrieben:Außerdem hat man schnell besagte Soße auf dem Dach.


Pity : Du sollst Dein Dach nicht "baden", sondern sparsam die beweglichen Teile einsprühen, überflüssiges Öl abwischen (sofort) ... bei uns ist da nix mit "Soße" (das könnt ich leiden :roll: )

Nochmal: ob WD40 jetzt "optimal" ist, weiß ich NICHT, aber es funzt (bei uns) zufriedenstellend :)

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