Ich möchte in meinem Womo CB Funk benutzen.
Ich habe eine GFK Karosserie und habe gehört das man für die Antenne eine Metall-Karosse haben muss ???
Ist das richtig ?? Oder gibt es andere Möglichkeiten ??
|
CB-Funk? Ich dachte mit Eroberung der Welt durch das Handy gäbe es so etwas wie CB gar nicht mehr. :eek:
Als Kind hatte ich mal son Ding, da stand die Antenne mit dem Fuß auf der Fensterbank, keine Erdung, also kein Metall. :? Kurz zur Erklärung warum CB Funk.
Auch ichn denke das ist überholt. Aber wenn ich mit Freunden fahre dann möchte ich mich austauschen können während der Fahrt. In Deutschland mit Handy und Flatrate kein Thema. Aber im Ausland ist da CB immer noch das einfachste und billigste Alles Klar ?? Hallo Mausifan:
Ist dein Womo ein Integrierter komplett GFK ???? da gibt es Antennen für Bote die brauchen kein Blech ! oder eine Antennen weiche da kann man Radio u. CB-Funk über die Radio Antenne betreiben, ist aber mehr eine Notlösung od . wen dein Basis Fahrzeug Blech hat eine Magnetfußantenne Aber ACHTUNG !!! du darfst nicht alle CB-Geräte im Ausland betreiben da haben manche ihrer eigenen Regel was die Kanäle betrifft
Stimmt, sinnvollerweise auch Boots-Antennen genannt ;-) --> Link Nun, eine Metallkarosse braucht man nicht unbedingt dazu.
Die Antenne, braucht aber ein „Gegengewicht“ zum Strahler (= in der Regel der sichtbare Antennenstab). Fehlt dieses Gegengewicht, kommt kein oder nur ein geringes aber gewolltes und zwingend notwendiges magnetisches Feld (= “Funkfeld“) zustande. Da das Fahrzeug- egal welches, weder den Platz zur Montage des Gegengewichtes bietet, sind Antennenkonstruktionen auf dem Markt, die dieses Gegengewicht bereits im Antennenfuss in Form einer Spule eingebaut haben. Im Fuss ist ein Transformator eingebaut, der gegen Masse des Fahrzeugs geschaltet ist. Dabei können diese Lösungen nur Hilfslösungen sein, die aber in der Regel gut funktionieren. Ich habe eine solche CB- (Boots)Antenne (Januar 2011!) eingebaut: Modell TA 27 INOX, Hersteller: Sirio. Diese Antenne braucht kein Metalldach, Grund: s. o. und ist handelsüblich. (Googeln) Das einzige was diese Antennen brauchen ist eine sehr sehr gute (feinfühlige) Abstimmung des Stehwellenverhältnisses (SWR- Wert) welches durchaus auch mal 30 Minuten in Anspruch nimmt. Wenn der SWR- Wert aber einmal stimmt ist alles klar. Mein SWR hat einen Wert von 1,2 : 1, also ein top- Wert. Allen Unkenrufen zum Trotz, ich habe wieder ein CB- Gerät im Womo. Vorteil: Ich kann die Jungs und Mädels vom gewerbl. Güterfernverkehr abhören, weiß ob irgendwo nette Leute stehen die pflichtbewusst handeln :wink: , weiss bereits weit im Voraus, ob irgendwo wieder ein Stau ist, kann mich mit meinen Freunden auf Tastendruck hin unterhalten und unterliege nicht dem Handyverbot während der Fahrt. In einem nordafrikanischen Land war CB- Funk eine große Hilfe zur Kommunikation mit wohnmobilfahrenden Freunden. Ein Tip: Die Antenne lässt sich mittig auf dem Dach positionieren. Vorteil: Man sieht sie nicht und der Antenne ist es völlig egal ob mit 40 oder 80 Kanäle durch die Gegend gefahren wird…. :wink: .
Die Spule in deiner Antenne ist nicht das Gegengewicht, sondern die übliche Verkürzung von der idealen 2,6m auf die 1,0m tatsächliche Länge. Das "Gegengewicht" bildet in diesem Fall der Aussenleiter des angeschlossenen Kabels, das eine bestimmte Länge haben muß (mindestens 4m) oder es ist eine feste, nicht abnehmbare Kabellänge an der Antenne dran, die man nicht kürzen darf. Das sollte man vorm Einbau wissen, damit die Antenne auch richtig funktioniert, ein gutes "Stehwellenverhältniss" ergibt sich dann normalerweise von selbst. Bei den "richtigen" Bootsantennen, wie z.B. dieses Modell --> Link ist ein, oder mehrere, vollständige Vertikaldipole im Kunststoffrohr drin. Diese Antennen haben also ein "internes" Gegengewicht und kann man deshalb auch mit beliebigen Kabellängen betreiben. Um dieses System auf CB anzuwenden, müsste man diesen Dipol sehr stark verkürzen, was den Wirkungsgrad und die nutzbare Bandbreite stark mindern würde. Deshalb geht man den Kompromiss ein, solche "masselosen" CB-Antennen über das angeschlossene Kabel abzustimmen und nicht mit einem kleinen Stäbchen an der Antennenspitze. @mausifan Für die Kommunikation in der Kolonne empfehle ich immer wieder gerne die handlichen PMR-Funkgeräte ;-) die klein, billig und in ganz Europa erlaubt sind. Hallo Batchman..,
super Erklärung, da merkt man, dass ein Fachmann am Werk ist (eben FA!). :daumen2: Danke batchman,
tolle Erklärung. würde mich vielleicht für PRM entscheiden. Problem ist : mein "Mitfahrer" hat CB. Ich gehe davon aus das PRM andere Frequenzen nutzt als CB. Ist das richtig?? OK habe mir die Frage selbst beantwortet.
Aber was ist mit einem Handfunkgerät für CB ? ist da die Reichweite OK ?? Ich brauchte dann keine grossen Ein- oder Umbauten machen.
Danke für die Blumen ;-) Ich hätte noch eine wichtige Info hinzu zufügen: Wie schon geschrieben, sollte man speziell die CB-Antennen für Kunststoffdächer mit der empfohlenen Kabellänge betreiben. Überflüssiges Kabel sollte man nicht abschneiden und nicht als "Spule" zusammenwickeln, sondern bestenfalls als Schlaufe verlegen. Ansonsten verringert sich nicht nur die Leistung der Antenne, "herumvagabundierende Hochfrequenz" auf dem Kabel kann gerade bei moderneren Fahrzeuge die Bordelektronik stören. Angefangen vom Blinker, der schneller läuft, der Scheibenwischer, der sich selbstständig macht, die Motorkontrollleuchte, die an geht, bis hin zum Stillstand des Motors. Aus diesem Grund sollte man sich vorm Einbau von Funkgeräten aller Art (und Festeinbau-Telefonen) in Fahrzeuge ab Bj. 2002 eine Freigabe des Herstellers einholen. Bei Nichtbeachtung solcher Freigaben kann es sein, das die ABE des Fahrzeugs erlischt. Händler wissen dies fast nie, wahrscheinlich, weil sie mit dieser Info kein "Geld verdienen" können ;-)
Richtiglich. CB-Funk funkt auf 26/27Mhz, PMR auf 446Mhz. |
Anzeige
|