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Polen: eure Empfehlungen...


burgunderin am 31 Mai 2005 08:58:20

Hallo!
Weil wir nicht mit der Fähre, Klaipeda von Kiel aus erreichen können (ausgebucht für Juli/August) haben wir uns entschlossen, doch Polen näher kennezulernen, da wir sowieso durchmüssen -wir wollten ursprünglich die schlechten Strassen, die vielen LKWs und den schlechten Ruf der Fahrer meiden...
Wir werden uns eine schöne Strecke, von Berlin aus nach Litauen aussuchen und das Land doch entdecken. Wer hat da schon Erfahrung und kann uns Ratschläge geben:
Welche Strecken sind am ruhigsten (und möglichst schön!)?
Sollte man in Polen nur auf Campingplätzen übernachten (was wir sonst nur sellten tun)?
Kann man tagsüber ohne Risiko in jedem Städtchen parken-zum einkaufen oder besichtigen-?
Welche Vorsichtsmassnahmen sollte man im Allgemeinen ergreifen, die man in Deutschland nicht nötig hat?
Alle Auskünfte und praktische Tips über "Polen mit dem Wohnmobil", die ihr spenden wollt sind Willkommen!!
Vielen Dank im voraus und beste aus Burgund
B.

Anzeige vom Forum

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[Admin] am 31 Mai 2005 11:09:47

burgunderin hat geschrieben:Welche Strecken sind am ruhigsten (und möglichst schön!)?.

Da wirst Du nicht viel Auswahl haben, es kommt eigentlich nur eine Fernstrasse in Betracht - Nebenstrecken über Land können recht unbequem sein

burgunderin hat geschrieben:Sollte man in Polen nur auf Campingplätzen übernachten (was wir sonst nur sellten tun)?.

Mußt Du nicht, kannst Du aber gut machen

burgunderin hat geschrieben:Kann man tagsüber ohne Risiko in jedem Städtchen parken-zum einkaufen oder besichtigen-? .

ja!


burgunderin hat geschrieben:Welche Vorsichtsmassnahmen sollte man im Allgemeinen ergreifen, die man in Deutschland nicht nötig hat?
Es gibt keine Unterschiede


Klick mal hier: --> Link

PeterDD am 31 Mai 2005 13:46:45

Hallo burgunderin,

meine Reiseerfahrung basiert auf unsere Reise durch Nordpolen und das Baltikum im Jahr 2003, aber in der Zwischenzeit dürfte sich nicht viel verändert haben. Vorab, wir haben uns in allen bereisten Ländern sicherer gefühlt als in manchen westeuropäischen Ländern, eingeschlossen Deutschland. Einen Campingplatz haben wir in den 4 Wochen niemals aufgesucht. Natürlich muß trotzdem die nötige Vorsicht beachtet werden, wie Wertsachen und Geld am Mann oder Frau behalten, alles abschließen usw. (aber da ist schon genügend im Forum geschrieben worden).
Zur Einreise nach Polen benutzten wir von der Insel Usedom kommend den Grenzübergang Linken auf der B 104 (keine LKW). Weiter über Stettin zur Halbinsel Wolin. Dort Besichtigung der Seebäder, Naturschutzgebiet mit Wisentgehege, lohnende Besichtigung der Stadt Cammin (Kamien Pomorsko). Übernachtung bei Wiselka an einem kleinen See mit Angelstegen, Picknickplätzen, kleinen Schutzhütten und vielen Mücken. Weiterfahrt über Trzeblatow und Kolberg nach Mielno. Ein Stück weiter (etwa bei Lazy) ist ein Parkplatz in den Dünen neben einem kleinen Flüsschen, welches nach wenigen Metern in die Ostsee mündet. Dort konnten wir ungestört übernachten, früh kam der Parkwächter und forderte seinen Obulus. Ich habe ihm 2€ gegeben. Das nächste Ziel ist der
Slowinski-Nationalpark mit seinen gewaltigen Wanderdünen (stehen der Düne von Pilat nicht nach!). Sehr schön ist eine Radtour durch den gesunden Küstenwald mit vielen kleinen Seen. Die Fahrt dorthin führte an der Küste entlang über Darwolo und Uska nach Rowy, einem kleinen Badeort am Rande des Nationalparks. Dort schöne Übernachtungsmöglichkeit auf geräumigen Parkplatz unter schattenspendenten Bäumen. Weiter nach Kluki mit sehenswerten Freilichtmuseum über die Lebensweise der Slowinzen. Übrigens, die Slowinzen waren eine Volksgruppe der Kaschuben, welche in den 50ger Jahren aufgehört hat, als eigene Sprachgruppe zu existieren. Die Kaschuben wiederum sind eine nationale Minderheit, von den Günter Grass in der Blechtrommel schreibt, dass sie für die Deutschen zu wenig deutsch und für die Polen zu wenig polnisch seien. Soweit der Ausflug in die Geschichte. Von Kluki aus in Richtung Leba nach Rabki. Von geht es mit Bus oder Elektrobähnchen 6 km zu den Dünen, welche von UNESCO als Biosphärenreservat als besonders schutzwürdig erklärt sind. Den nächsten Übernachtungsplatz fanden wir in Richtung Danzig am Stausee Zarnawieckie. Vor Danzig sollte die Halbinsel Hel besucht werden. An der Spitze im Ort Hela viele gute Restaurants und eine Robbenaufzuchtstation.
Das Auto hatten wir auf einem kleinen Parkplatz abgestellt. Die deutschsprechende Besitzerin bot uns Stellplatz für die Nacht an, aber wir wollten weiter. In Reda am Friedhof fanden wir eine Stellmöglichkeit für die Nacht. Auf dem Weg nach Danzig in Oliva die Klosteranlage und die Kirche besichtigen. Attraktion ist die Orgel mit 7876 Pfeifen. Über Danzig zu schreiben würde den Rahmen sprengen. Eine Besichtigung zu versäumen wäre sträflich. Günstige Parkmöglichkeit am Bahnhof; dort aber Fahrzeug sichern. Das nächste sehenswerte Objekt ist die Marienburg im Malbork. Abends angekommen ließ uns der Parkplatzwart auf dem Parkplatz übernachten. Zur Besichtigung der Burg ist es günstig, bei einer der zahlreichen deutschen Besuchergruppen den Führer zu bitten, sich der Führung anschließen zu dürfen. An den Masurischen Seen sind viele Stellmöglichkeiten vorhanden, auf Campingplätze kann aber muss man nicht verzichten. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der Wallfahrtskirche "Heilig Linde" (Swieta Lipka). Mit etwas Glück ist dort ein Orgelkonzert zu erleben. Die Orgel verfügt über viele bewegliche Figuren, da ist richtig was los. Als Kontrast können danach auf der Weiterfahrt noch die Bunker der Wolfsschanze besichtigt werden, aber man kann auch getrost darauf verzichten. Auf dem Parkplatz soll gut übernachtet werden können. Wir haben es nicht versucht und haben uns als letzten Übernachtungsplatz vor dem Grenzübergang nach Litauen einen Parkplatz am See hinter Olecko gesucht. Die Ausreise nach Litauen erfolge über den Grenzübergang Sangruda. 2003 hatte die Grenzabfertigung noch einen richtig sozialistischen Charme, hoffentlich ist es jetzt durch den EU-Beitritt anders geworden.

Auf der gesamten Reise durch Polen haben wir weitgehend die Hauptstraßen gemieden und die kleinsten Straßen gesucht. Die Fahrt führte meistens durch traumhafte Alleen. Allerdings zwang das überwiegend vorherrschende Kopfsteinpflaster trotz kaum vorhandenes Verkehrsaufkommen zu langsamer Fahrweise. Aber dafür ist genügen Zeit die wunderschöne Landschaft zu sehen.

So, eigentlich wollte ich nur eine mutmachende Nachricht schreiben. Nun ist fast ein Reisebericht daraus geworden. Aber vielleicht ist meine Schreiberei auch für andere Reiselustige von Nutzen.

Tschüß und schöne Reise
Peter

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anser am 31 Mai 2005 14:06:02

Dirk hat geschrieben:Klick mal hier: --> Link


Das hört sich ja fantastisch an. :razz: Könnte gut sein das ich meine Urlaubspläne für 2005 noch einmal umschmeiße.
@Dirk
Bist du Teilhaber an dem Platz? Weil die Anfragen direkt zu deiner Emailadresse gehen. :D

Hartmut1 am 31 Mai 2005 14:14:09

Hallo Burgunderin,

Praktisch hat Dirk schon alles gesagt. Ich möchte noch folgendes hinzufügen:
Auf oder im Bereich den Hauptverkehrsstrassen würde ich nicht übernachten und auch das Fahrzeug nicht alleine lassen. das selbe gilt für mich in den Großstädten. Die Nebenstrassen sind teilweise herrlich zu fahren aber man kommt nur langsam weiter. Schlafplätzt findet man nicht so leicht wie in Deutschland da jedes stück Land verwertet wird, trotzdem ist übernachten ohne Campingplatz gut möglich. Die Strassen an der Ostsee entlang sind im Hoch-Sommer stark überlaufen und teilweise ist ein fortkommen sehr schwer möglich, im Landesinneren gehts leichter.

Und, von Belin bis Kaunas LT sind es ca. 900 Kilometer!! Sagt mein Routenplaner.

Schönen Urlaub,
Hartmut

[Admin] am 31 Mai 2005 14:19:58

anser hat geschrieben:
Dirk hat geschrieben:Klick mal hier: --> Link


Das hört sich ja fantastisch an. :razz: Könnte gut sein das ich meine Urlaubspläne für 2005 noch einmal umschmeiße.
@Dirk
Bist du Teilhaber an dem Platz? Weil die Anfragen direkt zu deiner Emailadresse gehen. :D


Nein, bin ich leider nicht.........
Der Besitzer ist ein guter Freund, welcher allerdings nur Englisch spricht.
Wenn Anfragen kommen, übersetze ich die für Ihn.

burgunderin am 31 Mai 2005 17:04:15

Vielen Dank an alle, besonders an Peter mit seinem Reisebericht, der uns richtig mit der Idee versöhnt hat, doch durch Polen zu fahren....
Der von Dirk empfohlene Platz in Gudowo ist auch besonders reizend:
ich habe ALLES notiert, und werde euch in September alles erzählen: versprochen!
Alle weiteren Kommentaren sind sehr willkommen!
Beste aus Burgund
B.

anser am 01 Jun 2005 10:34:29

Wir haben gestern kurzerhand unsere bisherigen Urlaubspläne für Kroatien über den Haufen geworfen. Wir werden Ende Juli auch nach Polen reisen. An dem Platz in Gudowo gefällt uns besonders die zahlreichen Wassersportmöglichkeiten :ertrink: und die Preise stimmen auch noch. Wir sind sehr gespannt.

:bindafür:

HSust am 02 Jun 2005 20:11:38

Hallo allerseits,
eigentlich wollte ich nicht mehr im Forum posten... habe schlechte Erfahrungen gemacht. Aber jetzt ist es wichtig:
Wir waren vom 14.05. bis 22.05.05 auf dem von Dirk angepriesenen Campingplatz JERMAK. Wir waren vom ersten Augenblick an fasziniert! 3 Autos, 2 große Grillplätze, keine Verbotsschilder... und ein riesengroßer See!! Nur die Anfahrt hätte Dirk etwas gescheiter darstellen können... es hat ca. 1/2 Stunde gedauert, bis wir die richtige Straße gefunden hatten.
Der Campingplatz ist ein RICHTIGER Campingplatz, mit der Betonung auf
Camping! Die Sanitäranlagen sind sehr klein aber fein. Beim Geschirr spülen muss man erfinderisch sein. Von Pfingstmontag an waren wir eine Woche lang völlig allein auf der Wiese. Uns persönlich hat es sehr gut gefallen. Allerdings ist es m.E. nichts für Dickschiffe und verwöhnte Wohnmobilisten, eher für die Abenteuerer. Im Ort gibt es zwei "Tante-Emma-Läden" - kein Lokal zum Trinken oder Essen. Trotzdem, es war einfach idyllisch und sehr erholsam und: äußerst GÜNSTIG - bei einer Woche Aufenthalt umgerechnet € 10,50 pro Tag!!! Wir sind zum nächst größeren Ort DRAWSKO gelaufen und zurück mit dem Taxi -jederzeit wieder. Der Mitarbeiter auf dem Platz bringt alles auf Wunsch mit, sofern man es versteht, sich mit Händen und Füßen verständlich zu machen! Wir werden wieder dorthin fahren!
, Heike, Stefan und Jacky

Gast am 02 Jun 2005 20:51:24

Hallo HSust

eigentlich wollte ich nicht mehr im Forum posten... habe schlechte Erfahrungen gemacht.

Kannst du da konkreter werden?
Vielleicht helfen deine Erfahrungen den Forumsfrieden weiter zu festigen.

:top:

oshatt am 03 Jun 2005 13:51:17

Wir kommen gerade aus Polen zurück, vom Pomellen durch’s Land bis zum Oberländischen Kanal dann über Elblag, Malbork nach Danzig ( muß man gesehen haben ) und zurück an der Küste. Eigentlich genau wie PeterDD. Wir hatten keine Probleme. Mal freigestanden , mal auf Campingpläzten, meist dann, wenn wir unseren Roller benutzten Wir waren von Polen begeistert, auch der Preise wegen (Bier 0,5 l 1 Euro).
Verkehr auf Nebenstrecken meist gering, aber teilweise auch sehr schlechte Strassen.
oli

anser am 13 Jun 2005 12:40:49

Wie ist das in Polen mit dem Angeln, benötige ich einen Fischereischein, wie er in Deutschland Pflicht ist? Oder kann ich mit vor Ort einfach eine Angel-Gästekarte kaufen?

Wer kennt sich aus??? :nixweiss:

Andreas

[Admin] am 13 Jun 2005 13:09:55

Gästekarte reicht. Was ein Fischereischein ist, weiß dort kein Mensch.

anser am 13 Jun 2005 14:40:27

Sorry hatte den gleichen Beitrag noch einmal abgeschickt :oops:

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