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Indien & Sri Lanka - 50 Tage Abenteuer 1, 2


Tipsel am 25 Feb 2011 11:06:07

Ich bewundere eure Nerven und euren Mut. Bin weiterhin gespannt auf die Fortsetzung.

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eva b. am 25 Feb 2011 11:32:09

Die Fotos vom Highway sind ja megastark :eek: Hinter dem Namen "Highway" hätte ich eigentlich eine Autobahn erwartet. Na ja - für indische Verhältnisse ist es das wohl auch. Ob der schräge LKW wohl noch sein Ziel erreicht hat?

pipo am 25 Feb 2011 12:19:16

Ich kenne Indien ja auch, aber als gut behüteter Geschäftsreisender :wink:
Es gibt immer wieder ein Verlangen, als Tourist wieder zu kommen, aber euer Bericht weckt die Lust und vorallen den Mut es euch nach zu machen :klatschen:

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JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 12:26:17

Wir planen einmal mehr um ...

Planen einen Trip in den Süden zu machen.
Drei Tage soll er dauern und dann hätten wir noch ein paar Tage in unserem Lieblingshotel und dann fliegen wir eben nach Kalkutta.

Und so sollte es werden!
Zwei Tage verschlafen wir erstmal nach dem Marathon und dann sitzen wir schon wieder in einem Taxi für eine 500 Kilometer Tour nach Pondicherry (Pudocherry) und die südlichen Tempelstädte mit Namen, die niemand aussprechen kann.
Für diese Tour zahlen wir € 140, 500 km, 3 Tage.

Die Fahrt nach Pondicherry gestaltet sich herrlich.
Viele kleine Tempel, kleine Siedlungen und viel, viel Urwald.
Gegen Mittag sind wir in der ehemaligen französischen Stadt, in der die Straßennamen allesamt französisch sind, wie auch die Gebäude aus Marseille stammen könnten.
Die Stadt hat Charme!
Wir beziehen unser Hotel mit einem tollen Seeblick, für nur € 25 die Nacht und im 5. Stockwerk eines imposanten Gebäudes aus der Gründer- und Kolonialzeit.

Pondicherry / Google Maps:
--> Link

Wikipedia Pondicherry:
--> Link

Fotos Pondicherry:
--> Link


Auroville, eine neue Idee?

Auroville / Wikipedia
--> Link

Auroville / Fotos:
--> Link

Auroville aus der Sicht eines Besuchers mit interessanten Fotos:
--> Link

Die Stadt Auroville, wo Menschen (2.000) fast aller Länder leben und arbeiten.
Sie haben sich einer New-Age Idee verschrieben.
Alles Eigentum was sie hatten, mussten sie abgeben und dafür dürfen sie in der Gemeinschaft von Auroville schwere Arbeit leisten.
Ist doch eine tolle Idee, aber so gar nicht für uns geeignet!
Kritiken gibt es im „www“ genug über diese Idee und die Ausbeutung von Menschen, vieler Kulturen.
Einfach einmal googeln unter: „auroville kritik“
Hier schreiben Ehemalige über Ihre Erfahrungen, Tagesabläufe und die rigiden Bedingungen des Zusammenlebens.
Darunter auch ein Bericht über einen Zivildienstleistenden, der hier sein Jahr gemeistert hat.
So sind wir auch nicht sonderlich angetan von diesem Ort.
Wir glauben nicht an diese Befreiung von Geist und Seele durch Aufgabe jeglichen Besitztums, Genusses und Indienststellung des eigenen Lebens ausschliesslich zum Wohle einer Gemeinschaft.
Wir schiessen ein paar Fotos und machen uns schnell wieder weg.

Den Abend verbringen wir in Pondicherry in einem wunderschönen Restaurant unter Palmen und kleinen Hütten, unweit vom Hotel, unweit vom Strand.

Die Strandpromenade ist sehr schön.
Ghandi wird dort ein beeindruckendes Denkmal gebaut.

Wir freuen uns auch auf eine leibe Bekannte zu treffen, die wir einst schon in Domremi la Pucelle in Frankreich besucht zu haben:
Johanna von Orleans!
Ihr ist hier ebenfalls ein Denkmal gesetzt.
Überhaupt ist in Pondicherry alles auf France abgestimmt, was ja nicht weiter verwundert.

Bilder und unser Reisebericht (Grosse Reisemobiltour!!!) und zu Besuch bei Johanna von Orleans:
--> Link

Wieviel Menschen passen in ein Tok-Tok?
Unglaubllich was wir gezählt haben:

1. Fahrer selbst
2. Links und rechts vom Fahrer jeweils eine Person mit jeweils einem Kind auf den Knien
3. Rückseite Fahrer: 4 Kinder + 2 Kleinkinder auf dem Schoß
4. Gegenüber: 3 Erwachsene Frauen + 3 Kleinkinder auf dem Schoß
5. Aussen am Tok-Tok hängend: 2 Jugendliche
6. Hinten am Tok-Tok hängend: 3 Jugendliche

Summe: 22 Menschen

Am nächsten Tag geht es weiter.
Wir fahren rund 5 Stunden für diese 250 km.
Den Ort den wir besuchen trägt den Namen Thanjavur (Tanjore)
Hier gibt es einen Königspalast, eindrucksvolle Tempel, aber …, wir befinden uns inmitten des schwarzen Tamil Nadu.
Nicht besonders schön, aber auch interessant.

Das Hotel welches wir haben trägt den Namen Orient Tower.
Wir bekommen ein Zimmer im 8. Stockwerk und checken ersteinmal die Feuerleitern und Fluchtwege.
Es gibt drei Stück und erst dann checken wir ein.
Ohne hätten wir uns auf den 8. Stock niemals eingelassen.
Am Hotel befindet sich zudem direkt angebaut eine Tankstelle.
Gitte hat sowieso Höhenangst, aber so, konnte ich sie beruhigen.
Das Zimmer ist soweit okay, es ist sauber und kostet € 30, was für diese Gegend ein Vermögen ist.
Witzig ist, dass man die alte Badewanne mit Silberbronze gestrichen hat.
Klar das alles am abblättern ist.

Der Ausblick zeigt über die Stadt, die Bahnlinien und geschäftigen Viertel von Thanjavur.

Wir besuchen die Sehenswürdigkeiten, aber richtige Beigeisterung kommt nicht auf.

Morgen soll es weiter zu einer Tempelstadt gehen.
Tiruchirappalli, lautet der Name.
Noch mehr Tempel!

Gitte hat genug von Tempeln, sie mag wieder Ambiente und Gepflegtheit.
So entscheiden wir anstatt der Tempelstadt einen Besuch abzustatten, nach Pondicherry zurück zu reisen und dort den nächsten Tag zu verbringen.
Pondicherry hat es ihr wirklich angetan.

Auf dem Weg zurück bemerken wir, dass viele Blumen auf der Straße liegen.
Unser Fahrer erklärt, dass dies üblich sei bei einer Beerdigung.
Hinter der nächsten Kurve liegt auch schon der Friedhof und wir sehen eine Trauergemeinde, die einen gestorbenen Menschen hierher trägt.

Ich bitte unseren Fahrer anzuhalten, möchte das beobachten, vielleicht ein paar Fotos aus der Ferne machen.

Er stoppt.
Ich schleiche mich an eine Tankstelle, die eine hohe Rampe besitzt, von der man die Grabstelle gut einsehen kann und schieße ein paar Fotos.
Es kommt wie es kommen musste.
Klar entdeckt man mich.

Die Handzeichen deute ich so, dass ich gefälligst verschwinden soll.
Handzeichen in Indien sind eben anders als bei uns in Deutschland.

Jedenfalls räume ich die Rampe, will zurück zum Taxi, als mich auch schon drei Männer bedrängen.
Sie kamen direkt vom Grab.

Ich entschuldige mich, so wie ich es nur kann, verneige mich, will sie beruhigen.
Keine Chance!

Der Taxifahrer kommt und fragt nach, ob es ein Problem gibt.
Man spricht miteinander und der Taxifahrer übersetzt mir, dass es eine Ehre für die Familie und die Verstorbene sei, wenn ein weißer Mann am Grab ein Gebet sprechen würde.
Eigentlich will ich das gar nicht, aber …, ich komme nicht drum herum.

So gehe ich mit den Männern auf den Friedhof.
Man platziert mich direkt vor einer alten Oma, die nun eben verstorben ist.
Särge hat man nicht, sie liegt auf zwei Bohnenstangen, die von Seilen zusammen gehalten werden. Darüber liegen Palmenblätter, Blumen, Gebinde und eben die Verstorbene.

Ich soll Fotos machen, unbedingt, verlangt man von mir.
Das ist doch pietätlos denke ich, fühle aber, es ist besser den Weisungen zu folgen.
Man hebt den Kopf der Verstorbenen soagr an um alles besser in Position zu bringen.
Gerne tue ich das nun nicht, aber die vielen schwarzen Tamilen um mich herum veranlassen mich mit allen Respekt zu tun, was man möchte.

So schiesse ich einige Fotos.
Dann soll ich die Kamera weglegen und beten.
Es ist eine christliche Beerdigung.
Okay, damit habe ich dann kein Problem.
Ich verneige mich vor der Verstorbenen, lege meine rechte Hand auf mein Herz, spreche ein paar Sätze und schütte meine Hand mit den guten Wünschen über sie aus.
Dann verneige ich mich tief, als letzte Ehrerbietung.

Das gefällt den Leuten um mich herum sehr gut.
Jeder gibt mir die Hand, bedankt sich und jeder will auf dem Screen der Nikon die Fotos sehen.
Die Männer sind sehr zufrieden.
Es war ihnen eine Ehre, dass ich auf der Beerdigung als Gast war.
Unser Taxifahrer der schon ungeduldig wartet übersetzt noch, ob ich die Fotos irgendwohin schicken soll und ob ich diese in meinem Reisebericht verwenden darf.
Beides wird bestätigt und man verabschiedet mich überaus freundlich.

So verwende ich die Fotos auch für meinen Reisebericht und versichere, dass dies ausdrücklich gewünscht wurde.

Die Fahrt geht weiter, zurück nach Pondicherry, wo wir gegen Mittag ankommen und wieder das Zimmer mit Meeresblick beziehen.

Wieder wandeln wir die Straßen, Promenaden und gehen Abends wieder in das Restaurant, wo wir schon unter Palmen und kleinen Hütten zwei Tage vorher speisten.

Besonders schön ist der Besuch des Frischmarktes von Pondicherry.
Wir schießen unzählige Fotos.

Der Kellern, ein netter Kerl, ist sehr interessiert an meiner Zigarre.
Er hat so was noch nicht gesehen, lässt sich alles genau erklären.
Ich schenke ihm Eine und er freut sich wie ein Kind darüber.
Als ich ihm auf seiner Nachfrage hin den Preis dafür nenne, kommt er aus dem Staunen nicht mehr heraus und steckt sie schon fast ehrfürchtig in seine Jackentasche.

Am nächsten Tag geht es zurück nach Mamallapuram.
Wir brauchen rund zwei Stunden hierfür.

Dann bleiben wir noch vier Tage in unserem nun schon fast zur Heimat gewordenen Sea-Breeze-Hotel und fliegen dann von Chennai nach Kalkutta (Kolkata)

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 12:37:16

Fotos

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 12:48:26

Fotos

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 12:57:54

Fotos

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 13:02:33

Fotos

Beduin am 25 Feb 2011 13:05:03

Typisch Jeff
2 Gottheiten: Jeff und Shiva

Mal wieder die bescheidenheit in Person ;D

Habt ihr diese schrill bunten Nudeln auch probiert? Sehen für mich recht unlecker aus

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 14:07:15

Die letzten Tage in Mamallapuram

Wir gammeln die letzten Tage nur noch so ab.
Ziehen Resumè, denn gesehen und erlebt haben wir nun ja wirklich genug.
Wirklich genug?
Das wildeste liegt noch vor uns, wir wissen es nur noch nicht, gleichwohl wir es ahnen.

Unsere Zeit geht langsam dem Ende zu.

Noch 6 Tage, dann sitzen wir schon wieder im Flieger nach Deutschland.
Mir wird es wehmütig ums Herz.
Die Reise war einfach unbeschreiblich aufregend, schön, hässlich, klasse und doch auch wieder nerv tötend.

Es geht los, der Morgen der Abreise ist gekommen.
Wir verabschieden uns bei den freundlichen Leuten des Hotels.

Unser Taxi bringt uns nach Chennai (… früher Madras!), zum Airport.
Hier herrscht ein fürchterliches Gedränge.
Die Durchsagen, die im Sekundentakt folgen sind so laut, dass wir uns Papier in die Ohren stecken.

Schon bald wird unser Flug aufgerufen.
Mit IndiGo-Airlines geht es nach Kalkutta, der letzten Station unserer Reise.

Das Hotel und die Abholung vom Airport sind organisiert.

Wir haben das Hotel Linday in der Lindsay Street, genau inmitten Kolkatas und am neuen Markt.

Kalkutta, nimm uns in Deine Arme

Nicht weit ist das Haus und Grab der Mutter Theresa, die wir auf jeden Fall besuchen werden.

Wir haben uns eine Liste angelegt.
Alles was wir sehen wollen steht darauf.

Wir landen und brauchen zwei Stunden ins Herz dieser unglaublichen Metropole.
Vorbei geht es an Hochhäusern, dem neuen Kalkutta.
Dann erreichen wir das Hotel.

Das erste Zimmer was man mir zeigt lehne ich ab.
Es hat nicht einmal ein Fenster.
Das zweite nehme ich, denn wir blicken auf den großen Platz mit dem neuen Markt.

Es sind 40 Grad, drückend schwül, laut, es stinkt und überhaupt drängeln sich tausende von Menschen in den zahllosen Gassen.

Am nächsten Tag legen wir los.
Wir engagieren einen englischsprachigen Taxifahrer, einen Sikh, dem man trauen kann.
Er erhält eine Liste für die nächsten Tage.
Jeden Tag wollen wir von 9:00 bis 12:00 Uhr alles sehen, was auf der Liste steht.
Er will 900 Rupien für die drei Stunden, pro Tag.
Wir einigen uns bei 600 Rupien, was auch wieder viel zu teuer ist, aber wir wollen ihn haben.

Wir besuchen zuerst dass Victoria-Memorial. Ein Prunkbau zu Ehren der damaligen Königin von England.
Dann geht es weiter zum Blumenmarkt unter der großen Brücke, die über den Fluss Hoogly führt.

Von wegen lieber Vico Torriano: „Kalkutta liegt am Ganges …!“
Hallo!
Der Ganges mündet bei Bhubaneswhar in den Golf von Bengalen.
Der Hoogly kommt zwar auch aus dem Himalaya, aber er heißt nun mal nicht Ganges und ist auch nicht der heilige Fluss und auch nicht der Fluß aller Flüsse, die Mutter aller Flüsse.
Aber …! Er ist genauso dreckig, stinkt genauso und trägt alles in sich mit, was eigentlich niemand wissen will.

Wir knipsen unzählige Fotos in den nächsten drei Tagen und geniessen diese ausserplanetare Riesenmetropole, die eigentlich gar nicht von dieser Welt sein kann.

So langsam geht unsere Zeit zu Ende.
Wir haben auch Sehnsucht.
Sehnsucht nach unseren Kindern, unserem Kater Theo, der in einer Katzenpension weilt, und den Katzen Bäärchen und Zwickelchen (… auch Wikileaks, genannt), die bei Gittes Schwester sind.

Am 19. Februar, 2:30 Uhr besteigen wir unsere Lufthansa Maschine.
Wenn wir in Deutschland ankommen, haben wir sage und schreibe 45 Grad Temperaturunterschied.

Der Flug verläuft ruhig und wir kommen auch zum schlafen.

Unsere Nachbarn und Freunde, mit denen wir ständig in SMS und Emailkontakt standen, erfüllen uns einen riesigen Wunsch zum Abendbrot.

Was wir uns gewünscht haben wollt Ihr wissen?
Ihr dürft raten!
Na?
Na?
Na?
JJJJJjjjjjjjaaaaaaaa! Wiener-Würstchen mit Kartoffelsalat.
Endlich mal wieder ein deutsches Gericht.

Kaum auf der Bundesstrasse, nachdem wir unseren Wagen aus dem abseits gelegenen Parkhaus geholt haben stoppe ich an einer Metzgerei.
Gitte und ich kaufen uns eine echte Frikadelle, mit Senf, im Brötchen.
OOOOOooohhhhhhhhhh, welch ein Geschmack.
Ein Essen für Könige!

Als wir unser Haus aufschliessen, brasselt schon das Feuer im Kamin.
Es sind 24 Grad, wir können es ertragen.

So Freunde, die Reise ist zu Ende!
Wir hoffen wir konnten Euch ein klein wenig von unseren Erlebnissen vermitteln und es hat Euch auch gefallen.

Und nun lassen wir zum Ausklang unserer Reise die Bilder sprechen.

Bis zum nächsten Mal, von irgendwo auf dieser Welt!



Jeff & Gitte

Irgendjemand sagte uns, dass man nun, seit Rückkehr aus Indien unter jeden Dokument eine solche Versicherung schreiben sollte!
Na-Gut, hier ist sie!

Versicherung:
Wir haben alle Fotos selbst geschossen!
Wir hatten keinen Ghostwriter für diesen Reisebericht!
Wir haben alles selbst geschrieben und nirgendwo abgekupfert oder kopiert!

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 14:16:32

Kalkutta

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 14:29:15

Kalkutta

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 14:38:40

Kalkutta

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 14:51:26

Kalkutta

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 15:01:47

Kalkutta

hast29 am 25 Feb 2011 15:52:35

Hallo Jeff,

vielleicht habe ich es überlesen:

Wie ist euer Resümee der Reise, ich meine, habt ihr es euch so vorgestellt?
Würdet ihr die Reise wieder auf eigene Faust machen oder sagt ihr heute "lieber geführt?"

JEFF und GITTE am 25 Feb 2011 16:04:26

Liebe Sabine,

das ist einfach zu beantworten:
Wir würden es nochmal so, als Individualtourist, durchziehen.
Eine geführte Tour käme für uns nicht mehr in Frage.

Wir hatten bisher ja auch nur einmal im Leben eine geführte Tour, dass war in 2008 auch nach Indien und nach Nepal.
Den Link dazu findest Du auf Seite 1 unseres Reiseberichts von jetzt, oben in der Unterschrift.

Natürlich macht man in so einer Tour auch Fehler, ergo würden wir uns nächstesmal noch besser vorbereiten, mehr lesen, mehr Research betreiben.

Ich laß einmal irgendwo diesen Satz:
"Es ist nicht schwer zu reisen - es ist schwer aufzubrechen!"
Das können wir nur so bestätigen!

Wir können jedem nur eine solche Reise empfehlen!
Auf keine andere Reiseweise lernt man Land und Leute so intensiv kennen.

Wir arbeiten ja auch schon an unserer nächsten Reise, für den Winter 2012.
Diesmal Vietnam, Kambodscha, und ..., mal sehen wo noch hin.


hast29 am 25 Feb 2011 16:18:04

Danke Jeff, eigentlich habe ich diese Antwort von euch so erwartet.

Uns geht es ähnlich....geführt----niemals....am liebsten reisen wir alleine durchs Land...


Danke noch mals für diesen wunderschöne Bericht mit einen Einblick in eine wirklich andere Welt....

pipo am 25 Feb 2011 20:18:41

Nochmals Danke für diesen tollen Bericht.. :klatschen:
Die Bilder muss ich mir dann noch einmal in ruhe anschauen.. Wahnsinn.. :D

monana am 25 Feb 2011 21:30:22

@Jeff und Gitte
Alles außer gewöhnlich. Was für eine Wahnsinnsreise. Krasse Bilder, sehr viel Elend und große Not. Ich werd mir bestimmt nochmal ganz in Ruhe euern Bericht und die Bilder reinziehen. Ich bin tief beeindruckt und weiß im Moment nicht ob ich auch nach Indien reisen würde. Danke euch für den Bericht und die Bilder :gut: .

Herzliche
monana

Traudl am 27 Feb 2011 20:51:14

Super geschrieben, nichts andres habe ich erwartet. :)
Hallo Jeff und Gitte, hoffentlich wird es euch zu hause nicht zu langweilig.
Aber Ihr habt ja schon ein neues Projekt in Aussicht......... musste ja kommen.
Liebe
Traudl

Anne42 am 27 Feb 2011 22:25:46

vielen Dank für diesen ausführlichen und interessanten, fesselnden Bericht.
Aber ich weiß, dass ich heute nicht mehr nach Indien reisen möchte, diese Armut und das Elend könnte ich nicht mehr ertragen.
Dabei ist Indien ein aufstrebendes Land und man kann nur hoffen, dass das auch bald einmal der armen Bevölkerung ein leichteres Leben bringt.

renato100 am 28 Feb 2011 07:01:25

Hallo Gitte, Hallo Jeff !!

Erst einmal: WWWWWoooooooooooooWWWWWWWW :!:

Solch einen Bericht bekommt man nicht oft zu sehen, erstklassig :D

Ich habe ja täglich auf die Fortsetzung gewartet, es liest sich suuper, als wäre man dabei.
Den Bericht werde ich mir noch einige Male " reinziehen ", und in Ruhe sacken lassen.

Aus Eurem Schreiben kann man erkennen, dass Ihr begeistert seid. Uns als Lesern geht es ebenso.

Aber, wichtig ist auch dass Ihr wieder gesund zu Hause angekommen seid.

....und die Vorfreude auf die nächste Reise ist ja auch was Feines 8)

Also, Ihr Zwei, alles Gute, macht weiter so und lasst uns teilhaben an Euren Reisen.

.......ich hoffe, wir sehen uns irgendwann mal wieder........ :D

pesi am 28 Feb 2011 10:33:25

Hallo Gitte und Jeff,
einfach grandios. Ich werde mir den Bericht bestimmt noch einige male
reinziehen.
Was mich am meisten interessieren würde:
- kann man diese Art des Reisens erlernen ?
- welche Philosophie steckt dahinter ?
- und welche Voraussetzungen muß man für derartige
Unternehmungen mitbringen ?
Nochmals vielen Dank für diese Berichte
Peter

JEFF und GITTE am 28 Feb 2011 14:23:05

@Peter

Reisen erlernen?
Nö, dass kann doch jeder.
Man muss nur den ersten Schritt tun, die andere folgen von selber.
Sonst würde man ja auch nach vorne umkippen.
Nein im ernst, ist doch einfach.
Ziele festlegen, buchen und los gehts!

Philosophie?
Land und Leute so kennen lernen!
Einfach unters Volk mischen und erleben, lernen, staunen.

Voraussetzungen?
Den Mut zum ersten Schritt haben.
Flexibel sein, Verständnis für andere Kulturen mitbringen, oder aufbauen.
Gesund sollte man schon sein, aber auch der anderen Seite habe ich ein Buch indem ein Rollstuhlfahrer seine Reise per Campingbus nach Australien beschreibt.

@LL: Danke für Eure aufbauenden Kommentare.


Gast am 28 Feb 2011 15:20:41

Toller Bericht!
Bewundere eure souveräne Planungsarbeit. Das sind gute Ideen, gut durchdacht.
Leider wäre das Klima für mich gar nix, kann und will das nicht aushalten.

pesi am 28 Feb 2011 19:18:23

@gitte + jeff
ja - so ist es wohl
danke - Peter

maxe am 28 Feb 2011 19:22:50

Toller Bericht mit sehr eindrucksvollen und interessanten Bilder, danke für deine Mühe. :D

JEFF und GITTE am 06 Mär 2011 13:44:59

Feuer in Mumbais Armenviertel!

Lese gerade, dass in Mumbais Armenviertel ein Feuer alles vernichtet hat.
Es handelt sich um das Viertel, welches wir gesehen und mit vielen Fotos belegt in unserem Reisebericht auf Seite 1 eingestellt hatten.

--> Link

Es trifft einmal mehr die Ärmsten der Armen, traurig ...

JEFF und GITTE am 06 Mär 2011 13:49:09

Und auch das ist Mumbai heute:

--> Link

septemberring am 15 Mär 2011 10:57:18

mein Köpfchen wird schon ganz lilagrün...
nein,.. neidisch bin ich wirklich nicht, aber sehr gerne
hätt ich in den Rucksack gepasst.
einfach super
Jutta :D

CKgroupie am 06 Apr 2011 12:55:59

Hallo Jeff und Gitte,
ich hatte erst heute die Muße euren faszinierenden Reisebericht zu lesen und bin restlos begeistert!
Ich hätte nie den Mut so eine Reise auf eigene Faust zu machen (ich bin ja sogar zu schissig Polen oder das Baltikum in Angriff zu nehmen), aber ich finde es unglaublich spannend darüber zu lesen.
Danke sehr!

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