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Ich habe mal wieder eine Verständnisfrage.
Ich habe mein WoMo jetzt ca. 1,5 Tage am Landstrom. Also ausreichend, so denke ich, um den Akku komplett zu laden. Wenn ich das Ladegerät mit dem Netz verbunden habe zeigt das Bordvoltmeter ca. 14,37 Volt an. Normal denke ich. Wenn ich den Stecker abziehe, fällt die Spannung auf ca. 12,62V und das Borddisplay zeigt nur 3/4 der Speicherkapazität an. Die Batterie ist eine AGM 100AH (ca. 1 Monat alt), das Ladegerät ein AL 310X. Kann mir das einer erklären, bzw. den Fehler erläutern. :? Das ist zu wenig! Irgendwo haste da noch nen größeren Verbraucher eingeschaltet oder die AGM iss platt, oder?
ist Dein Ladegerät denn für AGM Batterien ausgelegt ? Kein Verbraucher an, Batterie ist 1 Monat alt.
Ich werde jetzt mal die Batterie mit einem externen Ladegerät laden. Wie sollte denn die Ladespannung und wie hoch die Spannung nach Trennung vom Landstrom sein(sprich volle Batterie)?
Hallo Bernd, woran erkenne ich das?
Das Zauberwort haist Betriebsanleitung! und wenn er keine hat :roll:
gib mal AGM in der Suche ein, da kannst Du alles nachlesen.
Steht da leider nicht drin. --> Link Bin zielmlich ratlos aufgrund des schnellen Abfalls der Spannung, wenn ich den Stecker ziehe. :?: so wie ich das sehe ist Dein Ladegerät nicht für AGM geeignet und Deine Batterie kaputt. Wie schnell geht die Spannung auf die 12,62V zurück? Sofort, oder erst nach Stunden?
Wenn es sofort passiert ist irgendein Verbraucher eingeschaltet. Nach Stunden wäre ohne Verbraucher normal, Batterie voll. Vergiss das Display....... Du kannst auch die kapazität der Batterie testen indem du einen Verbraucher einschaltest, und die Spannung ankuckst. ZB ne 20W Halo zieht 1,6A, wenn die 10 Stunden brennt darf die Spannung nicht unter ca 12,4V fallen. Spannung eines 12 Volt Akkus
gemessen mit einem genau anzeigenden Voltmeter - 1 Stunde nach dem Laden ohne Verbraucher und bei ca. 20 °C Anzeige 12,7 Volt = 100 Pozent Anzeige 12,5 Volt = 75 Prozent Anzeige 12,3 Volt = 50 Prozent Anzeige 12,1 Volt = 25 Prozent Anzeige 10,5 Volt = Entladeschlussspannung Laut dieser Aussage -> [mod="Tipsel"] Link entfernt, bitte die AGB beachten [/mod]
sollte das Ladegerät der Versorgungseinheit für Gel- und AGM-Batterien geeignet sein. Leider gibt es auch auf der Herstellerseite -> --> Link keine weiteren Informationen zur Ladekurve. Ein gutes Ladegerät sollte, nachdem die Batterie voll geladen ist, zur Erhaltungsladung bei ca. 13,8 Volt absinken. Wenn die Spannung nicht auf 13,8 Volt absinkt kann das 3 Gründe haben: 1. Das Ladegerät ist kein mehrstufiges Ladegerät (unwahrscheinlich aber möglich). 2. Die Batterie war noch nicht voll geladen. 3. Die Batterie ist defekt. Wenn die Batterie voll ist und nach dem Abschalten des Ladegerätes auf 12,6 Volt fällt, ohne daß ein Verbraucher eingeschaltet ist, ist die Batterie defekt. Die Messung muß direkt an den Batteriepolen erfolgen und die Batteriepole sollten abgeklemmt sein. Dann nach frühestens einer Stunde die Spannung messen. Die Leerlaufspannung einer Gel- oder AGM-Batterie bei 100%iger Ladung und 21,1°C liegt bei 12,773 Volt. Die genauen Werte bei verschiedenen Temperaturen hannst Du hier unter 4.4.3 nachlesen: -> --> Link Diese Angaben sind mit Vorsicht zu genießen, da die Werte von Hersteller zu Hersteller etwas unterschiedlich sind. Bei meinen Gel-Batterien (4x 100A Exide) habe ich z.B. nach vier Stunden und ~20°C eine Leerlaufspannung von 12,85 Volt gemessen. 12,6 Volt sind aber definitiv zu wenig. Viele MDDIO Hallo Punky,
eigentlich wurde hier schon alles gesagt, aber ein wichtiger Punkt von macagi sollte nicht untergehen: Was das Display anzeigt ist haeufig dermassen ungenau dass du darauf keinen Pfifferling geben solltest! Nimm stattdessen ein Voltmeter, oder noch besser schaff dir einen Batteriecomputer an, erst dann hast du einen Anhaltspunkt was mit deinem Akku wirklich los ist. Hast du den Verdacht der Akku ist hin fahr zu einem Boschdienst o.ae. und lass ihn durchmessen. Aber auch dabei muss man aufpassen, manchmal wissen die nichts mit Aufbaubatterien anzufangen, kennen halt nur Starterbatterien... Hy Punky,
das von Dir genannte Teil ist mehr oder weniger nur ein reines Schaltnetzteil. Ok, kann sein das relevante Daten( ob Kennlinie usw.) in der BDA unterschlagen wurden. Wenn jedoch nur die genante 13,5V an der Batt. anliegen, wirst Du sie so nie voll bekommen. u.U. könnte noch ein "echter" Lader irgendwo verbaut sein. Ansonsten: schnellstmöglich in einen vernünftigen Lader investieren, damit die AGM auch recht länge hält & Du vor allem auch die volle Kapazität nutzen kannst. Wichtig ist die Ladeendspannung, die bei ~14,8V (AGM) liegen sollte. Die ~13,8V für die Erhaltung sind bei allen Batt.-arten identisch.
Also ich weiss nicht wo du das her hast - meine Batterie ist eine Stunde nach dem Laden noch über 13V, ohne Verbraucher versteht sich.....
Klemm sie mal richtig ab und messe dann nochmals!!!! Die Tabelle ist schon richtig, wichtig ist auch die Temperatur, ist schon ein Unterschied ob man bei 20° oder bei 25°C misst. Andreas Vielen Dank an alle. Ich freue mich sehr über Eure Einschätzungen und Ratschläge!
Jetzt ein kleiner Zwischenstand: Ich habe gestern Abend noch die Batterie geladen abgeklemmt. Heute morgen lag die Spannung unter 12V (mit separatem Voltmeter gemessen). Ich habe die Batterie eben zurück zum Händler gebracht. War ja noch Garantie drauf. Er meint sie wäre tiefentladen... Ich habe dann, weil ich nicht glaube dass mein Gerät Gel- bzw. AGM Batterien unterstützt, eine Säure-Batterie mitgenommen. Mein Batteriekasten hat ein Entlüftungsgitter und ist zum Wohnraum verschlossen (muß ich eigentlich einen kleinen Schlauch zum Gitter verlegen?). Ich werde jetzt aber darauf achten, ob evtl. ein Kriechstrom vorhanden ist. Ist eine generelle Entnahme von ca. 0,01A, bei ausgeschaltetem Licht und abgestellten Geräten, normal? Hat so ein Boardpaneel eigentlich generell einen Schutz vor Tiefenentladung? Sprich, muss es sich bei einer gewissen unteren Spannungsgrenze ausschalten? wenn die Spannung einer frisch geladenen Batterie übernacht unter 12V abfällt ohne dass was damint verbunden ist ist sie kaputt. Bei dir war die Batterie aber noch mit dem Fahrzeug verbunfen - hast du sie mal geladen, und dann vom Fahrzeug getrennt, dann hinterher gemessen?
Wenn die Spannung nach Ausschalten des Ladegeräts sofort auf 12,6V fällt ist ein Verbraucher dran, also nicht nur 0,01A. Mit einer 20W Halo dauert das so vielleicht 15 Minuten von 13+V auf 12,6V. Ich würde einen Kapazitätstest mit der neuen Batterie machen. Ne 20W Halo muss bei einer neuen vollen 100Ah Batterie ca 50 Stunden brennen bevor die Spannung unter 12,0V geht. Ach ja, und 10mA für das Panel kann schon sein - hast du das gemessen? Nach telefonischer Rücksprache mit einem Rimor Händler (der diese Geräte vertreibt), hat das Ladegerät keine Kennlinie. Eine Nutzung mit Gelbatterie soll generell aber möglich sein!?
@macagi Batterie war gestern Abend geladen und nicht angeschlossen über Nacht. Habe jetzt die neue Säurebatterie angeschlossen und werde sie nachher mal mit den Werten von macagi und wocaraft abgleichen. Selbst eine offene Blei/Säure, die mehr als genügsam ist, wirst Du mit dem "Elektroblock" nicht voll bekommen.
Du wirst immer wieder Probleme mit den Batt. bekommen. Wie alt ist das Mobil?
schonmal eine kluge Entscheidung und noch Glück dabei das Dein Händler die AGM zurückgenommen hat. Woher sollen wir das wissen wenn Du uns nicht verrätst welche Säure Batterie Du hast ?
Baujahr 2004. Empfand ich eigentlich nicht als technisch so alt... @fuzzy Er hat sie zurück genommen und wollte für die neue 100 Euro mehr (hat sich beim ersten Verkauf verrechnet). Normal hätte ich ein Veto eingelegt. In diesem Falle passte es mir aber "recht gut"! :D Ist das Batterie abhängig? Sie produziert Gase, Säurebatterie (105AH) eben :oops: . Die Frage war, ob ich einen kleinen Schlauch bis zur Lüftungsöffnung verlegen muss - ca. 20cm- oder ob es auch so ausreicht.
Du solltest den Schlauch verlegen. Einfach jetzt eine Säurebatterie zu nehmen halte ich aber nicht für sehr glücklich solange nicht sicher ist, welches Ladegerät denn nun eingebaut ist.
Schliesslich haben alle Ladegeräte eine entsprechende Kennlinie die über Temperatur sowie Batterietyp ihre Regelung fahren. Jetzt ist vielleicht auch eine falsche dran und geht kaputt wegen Überladung... :roll: Es ist ein Ladegerät für Säure sonst wäre die AGM ja geeignet.
Mir fehlt jetzt hier der Lösungsansatz, bzw. die Alternative. Mein Ansatz ist, genauere Informationen über das Ladegerät bekomme ich nicht. Ein Umschalten zwischen, Säure- und Gelbatterie ist definitiv nicht möglich. Die Batterieklappe hat eine Lüftungsöffnung, technische Indizien die auf Voraussetzungen für eine Säurebatterie schließen lassen. Außerdem ist die Säurebatterie wohl ein wenig robuster. Moin Punky,
etwas anderes noch, wenn Du schon mal bei der Arbeit bist. Gleich, ob AGM, Gel oder Säure. Der Leistungsverlust bei niedrigen Temperaturen beträgt ca. 30 % bei Deiner Batterie. Kaufe für 20 € ne Entgasungsanlage ( bei Säure ) und dichte die Aussenklappe ab. Anschließend sorge für eine gewisse Beheizung Deiner dortigen Batterie. Sie wird dann wesentlich leistungsfähiger. :) @Punky:
Das Gegenteil ist der Fall! Gelbatterien sind bedeutend robuster als Blei- Säurebatterien (deshalb werden sie auch in Panzern verbaut) und haben im Schnitt die doppelte Lebensdauer. AGM-Batterien sind im Prinzip auch Gelbatterien, nur befindet sich in deren Innerem kein reines Gel sondern Gel in Vliesmatten. Dadurch ist die Herstellung billiger und sie können günster als reine Gelbatterien angeboten werden. Vom Einbau von Säurebatterien im Fahrzeuginneren halte ich nicht viel. Der Entlüftungsschlauch muß nur porös werden oder abrutschen und schon gelangen Säure und/oder Gase ins Fahrzeuginnere. Es haben schon Mitglieder dieses Forums darüber berichtet. Im übrigen werden heute 90AH AGM-Batterien schon ab 135€ angeboten. Der Preisunterschied zur Säurebatterie, zumal wenn man die längere Lebensdauer bedenkt, sollte also keine Rolle mehr spielen. Sollte Dein Ladegerät tatsächlich ein reines Schaltnetzteil sein, würde ich zur Anschaffung eines zusätzlichen Ladegerätes raten. Sieh Dir mal folgende Seiten an: --> Link (3-stufig, eine Batteriebank, 20A) --> Link (8-stufig, eine Batteriebank, 40A) --> Link (8-stufig, zwei Batteriebänke, 60A) Die zu jedem Ladegerät passenden Unterlagen mit Kennlinie findest Du auf der jeweiligen Seite als PDF. Ich selbst habe seit zwei Jahren das 40A-Ladegerät für meine vier Wohnraumbatterien (zum Teil älter als sieben Jahre) zusätzlich zum Original-Ladegerät eingebaut und bin restlos zufrieden. Das Original-Laderät habe ich nur noch auf die Starterbatterie geschaltet. Da kann´s nicht viel kaputt machen. Viele Peter |
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