Auf geht`s, die nächste Etappe steht mir bevor.
Eigentlich hatte ich jetzt einen Abstecher nach
Hamburg geplant. Dort sollte ja die "Queen Mary 2" am 4. Mai auf Besuch kommen. Ich verlies also Cuxhaven und fuhr über Otterndorf, Freiburg/Elbe, Wischhafen, Drochtersen und Jork. Dann erreichte ich bei Canz die Gegend des Hamburger Hafens. Über die Elbbrücken gelangte ich dann nach Hamburg hinein.
Ich steuerte das
Wohnmobil in Richtung Kreuzfahrtterminal und Hafencity.
Von Weitem sah ich das Traumschiff am Kreuzfahrtterminal liegen. Ich suchte einen Parkplatz für das Wohnmobil, ich suchte und suchte und suchte... Und wenn ich es nicht aufgegeben hätte, würde ich wohl noch heute suchen.
Dann fahre ich eben zu den Landungsbrücken und dort auf den Parkplatz am Fischmarkt... Gesagt,getan. die Strasse "Baumwall" war gesperrt, also Umleitung durch halb Hamburg. Dann erreichte ich aber doch noch den Parkplatz und war froh, das Ziel erreicht zu haben.
Denkste! - Auf dem Parkplatz standen mehrere Karussels und Grillbuden.
Der Platz war gesperrt, der Aufbau für den Hafengeburtstag lief auf Hochtouren.
Na, dann schauen wir doch mal im Fischereihafen, ob dort ein Plätzchen zu bekommen ist. Aber auch hier ist kein Zentimeter Platz für einen ausgewachsenen Bürstner "Solano 650 G".
Also muß ich in den sauren Apfel beissen und den Stellplatz "Grüner Deich" ansteuern. Der Platz soll für 60 Mobile ausgelegt sein, es standen hier gefühlte 600 Fahrzeuge -> restlos überfüllt. "Fahren Sie doch hinter die Doppeldecker!" sagte eine Frau, die wohl die Platzaufsicht hatte. Aber dann konnte ich gleich auf der Strasse parken, da hätte ich kein Auge zu gekriegt in der Nacht.
Fluchtartig verließ ich nun das Stadtgebiet von Hamburg und kehrte zurück ins "Alte Land, wo ich in Jork auf dem kostenlosen Parkplatz beim Schützenhaus noch zwei schöne Tage verbrachte.
Hier kann man Radfahren bis zum Umfallen, ich radelte 45 Kilometer zwischen Jork und Stade an der Elbe entlang.
Dann kehrte ich am Freitag, dem 6. Mai zurück nach Hause mit vielen Eindrücken im Gepäck und noch diesen Fotos.
Herzliche
Frank