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Hallo,
ich habe vor mich demnächst an die Beseitigung mehrerer schadhafter Stellen (verrottetes Holz) zu machen; bei einem Eura Mobil Sport 585. Zur Vorgeschichte: Vor ca. 3 Jahren bemerkten wir Wassereinbruch an Ecke Wand/Dach und beim großen Fenster bei der Dinette. In einer Fachwerkstatt stellte man diverse feuchte Stellen bzw. verrotete Stellen fest. U.a. großflächig rechter Dachbereich aufgrund einer gelösten Schraube der Dachreling, Fensterseite aufgrund undichten Fensters, die wohl typisch bei diesen Modellen verrotteten Eckpfosten hinter den Eckblenden (Übergang Fahrerhaus/Aufbau), Undichtigkeiten hintere Aufbauecken und Dachkante im Alkovenbereich. Wir entschlossen uns dies in der sogenannten Fachwerkstatt reparieren zu lassen. Nach Fertigstellung stellte ich nach Rückfragen zu ausgeführten Arbeiten fest, dass einige Stellen nicht wie geplant (Holz neu einarbeiten) bearbeitet wurden. Dies wurde dann nach Ansprache der Dinge aus der Rechnung gestrichen. Warum nicht ausgeführt, wurde nicht eindeitig erläutert. Dicke unterbodenschutzaztige Masse an den unteren vorderen Aufbauecken wurden als extra angefertigte Abtropfnase verkauft.... Letzten Herbst habe ich mir im Zuge anderer Reparaturen den Aufbau dann mal wieder genauer angeguckt. Die unteren Ecken sind zwar trocken aber weggerottet, Holz im Wandbereich ganz unten im Bodenbereich unterhalb des damals undichten Fensters wurde einfach von unten dichtgeschmiert, ist aber völlig feucht und verrotet. Nach Kauf eines Feuchtigkeitsmeßgerätes habe ich auch noch eine feuchte Stelle im Bereich vordere Ecke Alkoven gemessen. Dort hatte ich die Kantenleiste zwischenzeitlich abmontiert und mir die Ecke angeschaut: natürlich rott und in dem Bereich der damals schon festgestellten feuchten Stelle am Alkoven ziehen auch die Schrauben z.T. nicht mehr, da wird dann jetzt auch vermutlich die Feuchtigkeit reingekommen sein. (Und alles nur weil die damals nicht alles vernünftig gemacht haben). So mein Plan sieht jetzt wie folgt aus: 1. Das lose verlegte Alu Dachblech im vorderen Bereich hochnehmen (aufrollen) bis zum Heki und das schadhaften Holz erneuern. Der hintere Dachbereich wurde damals von der Werkstatt hochgenommen. Ich werde dort die Schrauben auf festen Sitz kontrollieren, in der Hoffnung, dass der Bereich wenigstens gut gemacht wurde. Fragen: Welches Holz / in Plattenform? nimmt man für die vordere Alkovenrundung unten. Da muß man sich doch sicher aus einer Platte den entsprechenden Radius sägen? Daran dann Kiefernholzlatten anschließen und alles einkleben. Das Alu-Blech müsste man anschließend doch wieder rumgezogen bekommen? Hat das schon mal jemand gemacht? Zur Abdichtung: zwischen Alublech und Holz Butylband legen und die gelöste Gummidichtung der Kantenleiste wieder mit Dekalin oder Terostat eindichten. Richtig so? 2. Wenn der Dachbereich fertig ist, kümmere ich mich um die Stellen unten. So weit erst mal. :troest: Warum willst von aussen schaffen?
Einfacher ist es meisten wenn von innen alles taus kommt. Dann hast das Theater mit der Dachhaut nicht. die sollte ja fest verspannt werden, das die wieder dicht wird und anliegt, Hallo Bodo!
Willkommen im Forum und mein Mitgefühl zum Wasserschaden. Ich habe Ähnliches an meinem Eura 585LS hinter mir. Hierzu habe ich hier mal in einem Thread Bilder eingestellt. Vielleicht helfen sie Dir weiter. Bemühe einfach mal die Suche. Ebenso solltest Du die Suche mal nach weiteren Feuchtigkeitsschäden und entsprechenden Reparaturen bemühen. Besonders zu empfehlen ist der User "Turbokurtla". Seine Ausführungen und Tipps haben mir auch sehr weitergeholfen. Deine Vorhaben lesen sich soweit schon recht gut. Zum Dichten empfehle ich Dekalin und zum Kleben (in der Wand) Ruderer Caravankleber. Bedenken hätte ich beim "Hochrollen" des Alublechs. Ich befürchte, das wirst Du nicht mehr knitterfrei drauf bekommen. Ich würde versuchen, ob es nicht reicht, es nur wegzuziehen bzw. abzuheben. ...oder halt von innen, soweit es geht. Viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Hallo Ina, Hallo Uwe,
danke für Eure Antworten. Die Idee das Alublech hoch zu nehmen (aufrollen) habe ich deshalb, weil die das in der Werkstatt damals im hinteren Bereich auch so gemacht haben und ich hoffe dann besser an das Holz ranzukommen. Ich habe mal zwei Bilder der alten Reperatur angefügt. Bin mir aber auch nicht sicher, ob das die bessere Lösung ist. Sonst müsste man einiges vom Innendekor wegschneiden und ein Teil der Isolierung um an das Holz heranzukommen, oder? Hallo Peter,
habe Deinen Beitrag und den von Uwe (zotty) schon interessiert gelesen. Deine verotteten Hölzer hinter den Fendern sahen bei mir genau so aus. Die haben die in der Werkstatt damals erneuert (gehe ich bis jetzt jedenfalls von aus) nur die untere Ecke nicht, wird bei mir wohl ähnlich aussehen, wie bei Dir. Aber dazu später. Erstmal möchte ich klären, wie ich im Alkovenbereich vorgehe. Die Beiträge von Kurt (Turbokurtla) sind mir natürlich auch schon aufgefallen. Ich hoffe er liest hier mit und kann Hilfestellung geben. Schönen Sonntag noch. Moin Bodo
Als erstes solltest Du mal darstellen, was denn da innen alles kaputt ist, denn da danach richtet sich die Reparatur Art. Wenns nicht so schlimm ist, Innenplatten aber trotzdem ausgewechselt werden müssen, würde ich es von innen machen. Klar, dass die Kantenleisten rechts und links trotzdem ab müssen. Fang doch damit an, so siehst du wie die Eckrahmenhölzer beieinander sind. Natürlich kann man auch das Blech abnehmen. Ist halt ein riesiger Mehraufwand. Allerdings kommt man dann überall gut hin. Die Rundungen schneidet man nach Muster aus Platten und Dichtmittel kommt später nur von außen ans Blech. Schwierig wird das mit dem Aufrollen und später wieder Abspannen schon, aber es geht. Kurt Hallo Kurt,
ich hatte bisher nur einmal die Kantenleiste bis zur ersten Teilung (grüner Pfeil) ab und das Dichtgummi im rot markierten Bereich. Dann das Alublech an der grün markierten Stelle abgehoben und da unter das verrottete Holz entdeckt, des weiteren sind an mehreren Stellen dickere Schrauben eingedreht worden; in den Bereichen fassen die Schrauben nicht mehr, also wird das Holz dort rott sein. Ich werde Arbeiten ca. Mitte Juni beginnen und dann wie du vorschlägst genauer erstmal unters Blech gucken. Bei der Idee, das Blech hochzunehmen und von oben zu arbeiten, hatte ich die Vorstellung, dass das Innendekor heil bleibt und man gut ran kommt. Aber das Innendekor geht dabei vielleicht sowieso kaputt, oder? Dann könnte ich es auch gleich innen aufschneiden und müsste dann ein Teil der Isolierung rausschneiden, um wiederum ans Holz ranzukommen; richtig? Würdest du an der Wand oder an der Decke aufschneiden oder beides? Die Platten für die Rundungen, aus welchem Holz? Bezeichnung? Tag
Ist natürlich schlecht, weil im Alkoven die eigentlichen Stellen durch den Lattenrost und Winterrückenlehne verdeckt sind. Aber ich würde es von innen machen, da das Blech öffnen am Alkoven sehr, sehr schwierig ist. Zeichne Dir auf jeden Fall vor einem Abbau des Zeugs im A. alles genau an, um später zu wissen wie weit Du unsichtbar schneiden kannst. Und ob dann an Seite oder Bug geöffnet wird zeigt sich wenn alles draußen ist, und man die Flecken oder weiche Stellen sieht. Kommt auch drauf an welche der beiden Wände das äußerste Rahmenholz hat. Das weiß ich aber nicht, könnte man vielleicht sehen. Kurt hallo,
auf dieses Bild erkennt man die Struktur der Seitenwand: , gary32 Sehr gut Garry,
Dann ist die Seitenwand, also deren Rahmenholz, das wo die Schrauben der Kantenleiste drinsitzen ( der Bug ist in die Ausfräsung gesetzt ). Also erfahrungsgemäß das am ehesten betroffene Holz. Wenn jetzt dort noch Flecken oder weiche Stellen sind, dann erstmal nur die Seitenwand einige cm öffnen und kaputtes Rahmenholz bis zum Bugblech rausbuhlen. Kurt Hallo,
hatten auch eine Undichtigkeit im Toilettenraum hinter den Halogenlampen, also nicht sichtbar, erst wie ein Fleck nebenan sichtbar war, musste gehandelt werden. Habe es von innen gemacht da durch die Lampen Halterung über die Breite sowieso verdeckt war. Erst das durchtränkte Holz entfernt und ein neues passendes Kantholz von 1m eingefügt. Der Schlitz wurde mit einer passende Blende wieder geschlossen Ursache ist auch, dass EURA damals normale verzinkte Schrauben verwendet hat, auch für die Befestigung der Dach Profilkantenschiene. Diese waren alle verrostet und boten keinen Halt mehr, habe diese alle durch längere rostfreie ersetzt. Auch unterhalb des Alkoven, bildet sich Wasser und läuft hinter den Fendern runter die nur mit billigen Holzklötze befestigt sind. Da unser Womo nun 10 Jahre alt ist habe ich vorsorglich noch über die Dach Profilchienen Butylband von 50mm Breite auf der Länge geklebt und mit Aluband kaschiert. , gary32
Hallo Kurt, ich glaube, du hast mich missverstanden: Das verrottete Holz vermute ich im oberen und vorderen Alkovenbereich, da wo die roten Pfeile auf dem Foto sind. Dann müsste ich dort einen Streifen des Dekors der Seitenwand wegschneiden und einen Streifen der Isolierung herausnehmen, um an das Holz heranzukommen. Denn die Deckenisolierung wird wohl etwa so dick sein wie das Rahmenholz. Ist der Plan so gut? Übrigens, weiche Stellen gibt es von Innen noch keine. Noch eine Frage: Die Holzplatten aus denen man sich die Rundungen schneidet, was nimmt man dafür? Tischlerplatte oder .... ? Hallo!
Im Rahmen meiner Reparatur hatte ich auch die Kantenleisten um den Alkoven demontiert, weil ich an der Alkovenunterseite besonders im Bereich unter den Leuchten Feuchtigkeit gemessen habe. Ich habe das Blech etwas weggedrückt. Das Holz war fast unbeschadet (nur an einer kleinen Stelle etwas grau. Ich habe es über den Winter gut trocknen lassen und dann das Gummiband und die Leiste wieder gut mit Dekalin eingedichtet. Es sieht zwar nicht 100-prozentig aus, aber ich denke / hoffe, es ist dicht und erfüllt seinen Zweck. In das Kederband habe ich im Bereich der Alkovenunterseite ein paar Löcher gebohrt, damit evtl. darin laufendes Wasser raus kann. Außerdem endet das Kedeband nun vor der hinteren Ecke, so das kein Wasser hinter den Fender kann. Das nur mal so als Tipp. Ich denke schon, dass es klappen kann, was Du vorhast. Viel Erfolg weiter!
Hallo Garry, vielen Dank erstmal auch für deine Antworten ... Fotos sind immer ´ne gute Hilfe Ist das Kantholz ca. so dick wie die Dachisolierung? Das Problem mit dem Wasser hinter den Fendern und verroteten Holz hatte ich auch schon (s. mein Eingangstext) Der Aufbau ist wohl an manchen Stellen ein Konstruktionsfehler. Hallo!
Ich bin zwar nicht Garry, antworte aber trotzdem mal ;-) In den Seitenwänden (und das wird im Dachbereich nicht anders sein) sind die Isolierung und die Kanthölzer gleich dick. Allerdings sind sie an den Eckstößen mit Absätzen versehen, um neben dem Kleben und Schrauben auch noch einen Formschluss zu haben. Deshalb ist dann halt nur eine schmale Kante zu sehen.
...und das ist doch unten. Außerdem läuft oben eindringendes Wasser nach unten und dort fault es dann. O.K., ich frag mich jetzt schon, warum Du überhaupt alles aufreißen willst. Keine Flecken oder weiche Stellen. Dann kanns in der Wand doch nicht sooo schlimm sein. Vielleicht kommt das auch von dem Schaden weiter hinten. Ich würde empfehlen, die Kantenleisten rechts und links am Alkoven vor dem Winter abzubauen und das Blech mit kleinen Keilen etwas hochdrücken. So offen dann möglichst lange austrocknen lassen und im Frühjahr alles wieder anständig abdichten. Wenn Schrauben mal ne zeitlang in nassem Holz gesteckt haben kann es schon sein, dass die nicht mehr richtig halten. Normalerweise bohrt man nebendran neue Löcher in die Aluleiste und schraubt dann dort die Leiste fest. Hält fast immer, außer es wäre alles verfault. Als Platten kannst Tischlerplatten, Leimholz oder dicke Sperrholzplatten nehmen. Wichtig ist echtes Holz, keine z.B. Siebdruckplatten, denn ob da dran Kleber hält ist sehr, sehr fraglich. @tossy Falls Du diese ausgefrästen Enden der Seitenwandplatte meinst, in die werden beim Zusammenbau Dach, Alkovenfront ( Bug ) oder das Heck eingelegt. Ist wie beim Schreiner ein Verzahnen/Verzinken oder Überplatten. Kurt
hallo, habe erst alles entfernt was bereits morsch war, nachdem ich den Bereich mit dem Feuchtemesser in etwa eingegrenzt hatte. Glück hatte ich, dass die Stelle wo ich ( von unten ) geöffnet habe, hinter der 3 Halogen Lampe ( 635 VB ) lag. Auch waren einige horizontale Befestigungsschrauben vom Seitenpannel im der Holzumrandung vom Dach, auch verrostet. Die letzte Feuchtigsmessung wurde bei EURA gemacht und glaube nicht, dass man dort gemessen hat, der Monteur hätte erst die gesamte Blende mit den 3 Halogenlampen entfernen müssen. , gary32
Täuscht Euch nicht mit den Schrauben. Tag Ich hab schon sooo viele Wägen geöffnet, deshalb weiß ich es ganz genau. Wenn das Holz trocken ist, sind verzinkte Schrauben auch nach 20 Jahren immer noch wie neu. O.K., der Kopf unter Leistenfüllern ist etwas angerostet, aber sonst nix. Es ist umgekehrt. Durch Nässe im Holz rosten die Schrauben sehr schnell am Gewinde ab und die Leiste findet keinen Halt mehr. dann wirds noch schlimmer. O.K., man kann V2A Schrauben reinmachen. Ich tus grundsätzlich nicht, denn erstens sind verzinkte Schrauben magnetisch und dadurch viel leichter zu händeln und zweitens kann man durch sie, also den Rost am Gewinde, Wasserschäden lokalisieren. Kurt Hallo!
"Ich würde empfehlen, die Kantenleisten rechts und links am Alkoven vor dem Winter abzubauen und das Blech mit kleinen Keilen etwas hochdrücken. So offen dann möglichst lange austrocknen lassen und im Frühjahr alles wieder anständig abdichten." ...Kurt, genauso habe ich es auch gemacht. Es ging recht gut. ...und mit den abgesetzten Kanten meinte ich es auch wie bei einer Holzverbindung. Ich würde auch erst vorsichtig schauen, was genau ist. Die Kantenleiste geht ja um den Alkoven und dann etwa einen Meter über den Radius des Alkovens nach oben, also ein händelbares Stück. Nochmal zu den Schrauben:
Ich habe zum Teil auch Edelstahlschrauben genommen, weil ich Bedenken hatte, wenn wieder mal was ist, dass es wieder schwierig wird, die Schrauben zu entfernen. Nun würde ich aber genau aus Kurts Gründen Stahlschrauben nehmen.
hallo nochmal, leider habe ich diese entfernten Schrauben nicht mehr, aber zum Teil war vor lauter Rost kein Gewinde mehr sichtbar , besonders die von den Leistenfüllern unterm Alkoven, man konnten die Rostspuren der Schrauben an der Plastikleiste schon so erkennen ohne diese abzunehmen. Diese Leistenfüller habe ich an mehrere Stellen angebohrt damit das Wasser abfliessen kann, ohne gleich den Weg hinter den Fendern zu finden... Meine Instandsetzung liegt nun 4 Jahre zurück und bis jetzt alles ist dicht. Aber kontrolliere auch regelmässig mit dem GMI 15... , gary32 Wenn ich einen Wagen nach Feuchtigkeit checke, sind solche Schrauben das Erste wonach ich schaue.
Z.B. an einer Fensterleiste seh ich beim Rausdrehen schon wo was undicht ist und wo ich unterhalb schauen muss. Also z.B. wenn die mittigen in Ordnung sind und nur äußere rostig, ist das auch mittig gelegene Fenster bestimmt O.K.. Knaus verwendet z.B. nur Edelstahlschrauben, da geht das nicht. Und beim Anschrauben der Leisten muss man oft mit einer Hand die Leiste andrücken, eine Hand hält die Schraube und ein bräuchte man für den Schrauber. = 3 Hände Bei verzinkten steckt man die Schraube auf den magnetischen Bithalter. Kurt Hallo,
habe mich jetzt seit mehreren Tagen immer mal wieder ans Werk gemacht. Saniere jetzt erstmal die (Alt-)Schäden im unteren Aufbaubereich und entscheide dann je nach Fortschritt, wann ich mich an die Alkovengeschichte ranmache. Ich dokumentiere die Arbeiten mit ein paar Bildern, da dies, wie ich finde, für andere potenzielle Bastler hilfreich ist. Habe auf die Art hier im Forum auch schon Anregungen bekommen. Also .... ups... die letzten 4 Bilder sollten in umgekehrter Reihenfolge eingefügt sein. Arbeite mich demnächst weiter rum ... Schaut doch schon mal sehr gut aus ! Hallo Bodo!
Ich schließe mich Kurts Worten an. Irgendwie kommen mir die Bilder bekannt vor ;-) Ich habe damals die Dichtmasse am senkrechten und auch unten am waagrechten Holz vollständig entfernt, damit das Holz atmen kann und nur dünn gestrichen. (Thema "schwarze Sprühfarbe") Den Fender habe ich oben und unten gut abgedichtet, damit kein Wasser eindringen kann, dann ist dahinter nämlich direkt am Holz auch keine Dichtmasse nötig. Die Öffnung des Fenders nach unten habe ich allerdings nur mit einem Blech als Spritzschutz verdeckt, allerdings so, dass noch Schlitze für die Luftzirkulation da sind. Ganz verschlossen ist der Fender also nicht. Bei Bedarf kann ich es auch noch mal für Dich fotografieren. ...nur mal so als Gedankenanstoß... :-) Weiter viel Schaffenskraft! So, die beiden hinteren Ecken sind wieder saniert, waren "nur" ca. 10 cm bis Boden weggefault.
Die rechte vordere Ecke hat sich leider als größere "Baustelle" entpuppt. Wurde damals schon durch anfangs besagte "Fachwerkstatt" repariert. Mit Siebdruckplatte und viel Sika, und damals bereits faule Stellen daneben, wurden einfach übergeschmiert. War alles bereits wieder feucht, da hier Wasser aus dem Alkovenbereich herunter kommt (Wird also auch noch ´ne größere Baustelle). Der ganze Mist raus, bin gerade dabei neue Hölzer einzukleben. Soweit erstmal ..... Hallo Bodo!
Oha, das sieht ja nicht "ohne" aus. Die Bilder kommen mir bekannt vor :-(. Ich wünsche Dir weiter viel Schaffenskraft. Danke auch für das Einstellen der Bilder! Falls Du von meiner Reparatur weitere Bilder haben möchtest, melde Dich einfach. Vielleicht kann ich Dir ja so etwas helfen. Hallo Peter,
wenn du Bilder von einem offenen Alkoven hast, um die Konstruktion zusehen? Aber ich glaube deine brauchtest du ja nicht öffnen. Hallo Bodo!
Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Ich war ein paar Tage weg. Vom Alkoven habe ich leider keine weiteren verwertbaren Bilder. Ich habe ja nur die Kantenleisten abgeschraubt, das Dichtband abgehoben, auslüften lassen und wieder neu eingedichtet und angeschraubt. Die Dauchhaut ist auch im Alkovenbereich nur lose aufgelegt. Unter der schrägen Front und der Unterseite ist Sperrholz, das nach meinen Schätzungen so um die 10 mm dick sein dürfte. Ich hatte auch die beiden quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Kederleisten ab. Beim Wiederanschrauben muss man vorscihtig sein, weil die Schrauben in dem Material darunter recht schnell durchdrehen. Vielleicht konnte ich Dir mit diesen kleinen Informationen trotzdem etwas weiter helfen. Hallo hier noch ein Nachtrag: Ecke v.re. ist wieder hergestellt (s. Foto). War inzwischen erstmal mit Womo im Urlaub. Hallo, noch ein Nachtrag der Vollständigkeit halber.
Der Alkovenbereich ist mittlerweile schon längst wieder instandgesetzt. War zum Glück nicht so schlimm wie befürchtet. Feuchtigkeit "nur" von der Fenderecke aus auf wenige cm ins Holz ziehend. Meine Theorie ist, dass Wasser in die Gummiabdeckkante (Aufbauecke) am unteren Alkoven hinters Gummi läuft, dort war keine Dichtmasse, und das Wasser dann an der Fenderecke anliegt. Von dort saugt es sich dann ins Holz, vor allem nach unten und etwas nach oben und nach vorn. Ich habe die Gummiabdichtungen jetzt ordentlich mit Dekalin ausgespritzt. Desweiteren waren die Radien-Profile im Alkoven oben und unten vorn völlig rott aber trocken. Also wohl noch von dem Altschaden herrührend, darin hielt natürlich keine Schraube mehr. Hab ich ausgetauscht. Ich hoffe das ich jetzt erstmal Ruhe habe. Fotos anbei, für die die sich ein Bild bei ähnlichen Problemen machen wollen. Nochmal vielen Dank an alle die hier geholfen haben durch ihre Beiträge direkt oder bei anderen eingestellten Beiträgen.
![]() Hallo,
ich befürchte das besteht mir im April auch bevor aber an der linken Seite inkl. Gaskasten. Ich habe die Klappe jetzt erst mal offen gelassen um den etwas zu trocknen. Hast du eventuell noch mehr Fotos von deiner Arbeit? Ich hab einen Eura 515 Bj.99 und da dürfte es ja keine großen Unterschiede im Aufbau geben. Christian Hallo Christian,
das ist bei den Modellreihen wohl kein Einzelfall. Linke Seite war bei mir auch schon fällig. Bilder vom Gaskasten sind auf Seite 2. Die wesentlichen sind eigentlich im Beitrag. Hallo,
dann werde ich mir die Bilder mal ausdrucken und im Frühjahr mal gucken. Wie ging denn der Fender ab? Schrauben alle ab und dann gehts schon ab oder gibts da noch etwas zu beachten? Christian Hallo Christian,
Schrauben aus der Leiste rausdrehen, Leiste vorsichtig lösen (Stück für Stück, damit sie nicht verbiegt), Fender vorsichtig von der Aufbauwand lösen (ich das Dichtmittel mit Cuttermesser getrennt), Fender nach vorn aus den am Fahrerhaus angeschraubten Holzklötzen herausdrücken. Dann viel Erfolg im nächsten Jahr! Hallo,
danke für die Antwort und wenn ich dann noch ein paar Fragen habe, hoffe ich mich nochmal melden zu dürfen. Christian Hallo zusammen... Ich habe noch ein paar Anmerkungen zum eindringenden Wasser: Ursache kann auch der Halter der Dachreling oder des montierten Surfträgers sein. Bei mir sind die Stellen, wo das Wasser eindrang genau an der Schraube der Reling. Weiterhin wurden in der Aluschiene der Ecke nur Gummilippen eingezogen und dahinter sind die Schrauben... Die führen gerne das Wasser ins Innere. Obwohl an meinem die Seitenwand auf der Beifahrerseite nachgearbeitet wurde, ist Wasser eingedrungen und der Abstand zwischen den Platten wurde größer. Derjenige der das gemacht hatte war leider nicht sorgfältig genug, so dass man mir zwar versprochen hat es wäre dicht, nur nicht wie und wie lange... Generell liegt das Problem an den 30 Schrauben, die in den Aufbau gedreht wurden - wenn eine davon nicht dicht ist, dann läuft das Wasser rein... Und sehen werden wir es erst Monate später... Ich habe es gesehen, weil der Abdeckgummikeder im Innenraum einen dunklen Streifen bekam! Doch leider was der Hersteller so clever, diesen beim Einbau gleich zwischen den Platten mit an die Decke zu tackern, somit kannst du nicht mal eben dahinter schauen und evtl. Sofortmaßnahmen ergreifen. Bei mir lief das Wasser zum Halter der Reling rein und das hat keiner gesehen, weil die Riffelblechplatte zu Nähe an dem Halter war und alle Dichtmittel drumherum geschmiert wurden. Wer nicht der Superhandwerker ist und wer keinen Extremschaden hat, dem kann ich einen Tip geben: Den kompletten Innenkeder abschneiden oder entfernen, alles rauskratzen, was locker ist und trocknen lassen, dann Kanten abkleben und ganz vorsichtig (Wichtig!) 2 Komponenten Bauschaum in die komplette Rille einspritzen. 2 Komponenten ist wichtig, der nimmt kein Wasser auf! ODER Würth Montagekleber - das ist Bauschaum ohne Schäummittel, der geht auch und wird zudem noch bombenfest, (kann schlecht geschnitten werden, aber dafür hart) und verklebt gleich alles miteinander - was Bauschaum ja auch macht, aber halt nicht so extrem. Je nachdem wie fingerfertig man ist... Auf jeden Fall ist es ein Herstellerproblem und nicht nur bei Eura Mobil... sondern bei allen die diese kleinen Aluschienen verwendet haben... Außen kann ich nur empfehlen, alles, aber auch alles abzudichten und dies früh genug und präventiv, besser eine Kartusche mehr, als nachher den Innenraum sanieren. Und alles heißt ALLES! Alle Gummiteile wo Wasser hinkommt oder fliest... Jeden Keder, jede Abdeckung überprüfen... Und dann rein mit der Dichtmasse... |
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