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Liebe GB Freunde! Wir wollen kurzfristig nach England mit unserem Hund, wer kennt sich mit der aktuellen Bestimmung der Einreise für Vierbeiner aus? Die Titerbestimmung haben wir erfolgreich abgeschlossen. Wir würden dann die Fähre Calais - Dover nehmen, da sollte in der Woche noch ein Plätzchen frei sein. Für ein paar schnelle Tipps wären wir dankbar. :razz:
Vom Tag der Blutentnahme an musst Du 6 Monate warten. Und dann noch das ganze Zeugs mit Entwurmung usw. Seit gestern sind wir wieder zurück! Wir waren ca. 5 Wochen in GB. Einige Anfangsschwierigkeiten hatten wir, der Tierarzt unserer Züchterin hatte das Einsetzdatum des Chips nicht eingetragen... Für den Tollwuttitter hatten wir eine Bescheinigung vom Institut, reichte nicht, es mußte mit Stempel und Unterschrift im Pass stehen. Hatte unsere Tierärztin nicht gemacht, vielleicht auch nicht gewußt!Da gibt es aber Gott sei Dank 24 Stunder Tierklinik! Die Wurmkur mußte auch 24 Stunden wirken, max. 48 Stunden. Kannte unsere Ärztin auch nicht. Onlinebuchung der Fähre ist auch wesentlich billiger als Buchung vor Ort. Wir wollten eigentlich durch den Tunnel, aber die wollten für eine Fahrt 390€ haben. Wir haben die P&O-Fähre genommen und ich bin verbotenerweise beim Hund im Womo geblieben. War gruselig, hätte ich unserem Hund alleine nicht zumuten wollen! Überall heulten die Alarmanlagen der Autos ! Und in Wales dürft Ihr nie in einn PUB mit Hund, die sind da richtig widerlich! Aber alle anderen Engländer und vor allem Schotten waren sehr nett zu unserem Hund. :?
.... und würdest du einen Pub deinem Hund anheim stellen? .... :?: :?: :?: ...und eigentlich sind das nicht nur Waliser......versuch mal in USA, südliches Südeuropa, oder auch Südamerika einen Hund (oder auch Katze, Maus, etc.) mit ins Lokal zu nehmen... ist meist Fehlanzeige P.S. bin erst die letzen sechs Jahre meines Lebens ohne Hund, d. h. ich will keine Diskussionen lostreten, aber : man respektiere andere Länder und andere Sitten...
100% richtig, wobei ich die Rückmeldungen und Hinweise nicht als respecktlos gelesen haben sondern einfach als Tips für alle die auch auf die Insel mit Hund wollen. Ich kann keine Kritik in diesem threat finden, es wurden einfach Tatsachen berichtet. @Chena
Hey, ist das Dein Ernst mit den 390€? Das ist ja hammerartig. Wir werden übernächste Woche nach Schottland fahren und wollten den Zug nehmen. Unseren Kleinen können wir eine von Dir sehr bildhaft beschriebene Fährfahrt nicht zumuten. Seid Ihr am Tag, oder in der Nacht gefahren? Viele , Ortwin
Ich weiß ja nicht, in wievielen Pubs in Wales Deinem Hund der Zutritt widerlicherweise verwehrt wurde. Unser Hund jedenfalls geht regelmäßig mit in den Dorfpub und trifft dort seine Freunde.... gruß Stu - der 8 Monate im Jahr in Wales lebt
Also heute kam die Abrechnunug, 320,oo€ .Gut, unseren Hund können wir nicht verstecken, der fällt immer aus. Und da uns mehrere Leute gesagt haben, die können Deinen Hund einfach abknallen, wenn die Papiere nicht stimmen...... Wir habe unseren Hund morgens um 10 Uhr die Wurmkur und die Zeckenbehandlung gemacht, wollten dann natürlich auch rüber. Die Engländerin im Pet-Controlle sagte aber, über Internet wesentlich biliger, nacht wahrscheinlich noch billiger! Wir waren blöd!!Aber für unsere Prinzessin tut und zahlt mein Mann alles..... :) :) :) Ach ja, unser Hund ist ca. 76 cm groß, sehr dünn, in England seltsamerweise nich bekannt, lieb und trotzdem nich kneipenlike. In Deutschland, Belgien. Italien, Frankreich, Holland...... haben wir´nie Probleme mit unerem Hund!!! Und wir gehen schon mal mit unserem Hund in eine Kneipe, unser Hund freut sich bei uns zu sein und es darf ja nicht geraucht werden! Also weiß ich nicht, warum mich Leute hier verteufeln????? Wahrscheinlich sind hier nur .....Unserem Hund geht es übrigens trotzdem gut! Blick auf unser Sofa gefällig?????
das ist keine Urban Legend. Wir haben das 1992 beobachtet. In Harwich kam in das (gemietete) WoMo ein Zollbeamter, sehr höflich, sehr nett, sehr neugierig. Schaute in jeden Schrank und in die Staukästen. Das ging so bei fast allen Fahrzeugen, die von der Fähre wollten. Ein oder zwei Spuren weiter wurde ein Kollege fündig. Da rückten dann weitere Herrschaften an. Der Hund wurde hinter ein kleines Gebäude geführt ... das folgende Geräusch möchte ich nicht wieder hören, sowas. "Herrchen" war kreideweiß, den haben die mit zwei Mann gleich in die Bude geschleppt. Ich hoffe, den ? haben die gleich weggeschlossen. Der Hund konnte nix dafür; das war ja damals schon hinreichend bekannt, daß die Briten wegen der Angst vor Tollwut ganz extrem werden können. Andreas Na, jetzt scheinen die aber etwas entspannter zu sein. Wir kamen 10 Minuten vor dem Ablauf des Tages beim Pet Centre an, am nächsten war die Abreise genehmigt. Die haben uns dann glatt zehn Minuten weggeschickt. Um 0.00 Uhr war dann alles ok? Denkste! Das Einsetzdatum vom Chip hat bei einem Hund gefehlt, da hätte man ja extrem mit der Zeit der Impfung besch... können. Die Dame schaute nach links, dann nach rechts, suchte etwas nach einem passenden Kugelschreiber, drückte ihn mir in die Hand und meinte, ich solle das Datum selbst eintragen. Das war in erster Linie unheimlich nett, sonst hätten wir trotz penibelster Vorbereitung ein Problem gehabt. Nochmal herzlichen Dank! Es zeigt aber auch, das es schon etwas ausmacht, wem man in die Fänge gerät. Ich zweifle ja doch ein bisschen an der Geschichte, hätte es doch genügt, den Mann samt seiner Baggage mit der nächsten Fähre zurückzuschicken, dann wäre auch der tollwutgefährdende Hund wieder weg gewesen, statt als Kadaver ein potentielles Ansteckungsrisiko darzustellen. Solche Zöllner müssen sie in Great Britain wahrscheinlich lange suchen, so tierlieb wie die sind. Und wenn es doch passiert sein sollte, es ist schon lange her und times are changing. Damals gab es sicher auch die Quarantäne noch. Und zum Hund im Lokal ist mir aufgefallen, dass die Inselbewohner in dieser Hinsicht wesentlich pingeliger sind, als wir. Da kommt kein Hund rein, nirgendwo. Mag sein, dass sie in einer Dorfkneipe ein Auge zudrücken, wenn du da um die Ecke wohnst.
Viele vom schottlandbegeisterten Ortwin. Ich kenne das nur so: Für 6 Monate in Quarantäne. Da wurde nichts erschossen. Auch die Briten haben Tierärzte, die im Zweifelsfall auch mit einer Spritze umgehen können.
LG Wolfgang
moin, wir sind von hoek van holland nach harwich (6 stunden überfahrt) und sind auch lieber bei unserem hundi geblieben. Klar gingen zu Anfang ein paar Alarmanlagen an, aber die scheinen so eingestellt zu sein das sie nach Xmal Alarm endgültig stumm bleiben. Insgesamt eine entspannte Überfahrt. Allgemein scheinen die Briten das mit der Einreise mit Hunden inzwischen lockerer zu sehen: Beim Chek-In wurde uns ein Chipleser ins Mobil gereicht damit wir den Chip auslesen konnten - einmal mit dem Ausweis verglichen, grünes Kärtchen in die Winschutzscheibe... das wars. Niemand wollte den Hund sehen - auch nicht bei der Ankunft. Bei der Rückfahrt haben sie uns den grünen Zettel für den Spiegel rein gereicht und das wars. Vieleicht liegt es auch daran das sich nächstes Jahr das Pet Trevel scheme ändert: --> Link Oliver Hallo England-Reisende,
wir waren letztes Jahr mit unseren beiden Hunden in Devon und Cornwall unterwegs, dieses Jahr im Frühjahr in Wales und hatten nie Probleme irgendwelcher Art. Die sechs Monate Wartezeit bei der Tollwutimpfung sind nun mal Gesetz, Zecken- und Wurmbehandlung kann man mit seinem Tierarzt zeitlich günstig gestalten. Um die Hunde nicht unnötig lange auf der Fähre im WoMo zu lassen, sind wir von Calais bzw Dünkirchen nach Dover übergesetzt, es wurde zwar jedes mal Chip und Ausweis kontrolliert, aber sehr relaxt und freundlich. Ich war schon sehr oft in GB unterwegs und habe noch nie gehört, das ein "eingeschmuggelter" Hund erschossen wurde. Vor Inkrafttreten der aktuellen Regelungen (PETS Travelscheme) waren die Kontrollen sicherlich deutlich strenger, aber die Hunde wurden auch dann "nur" sichergestellt und in eine Quarantänestation verbracht. Ich kann aber nur jedem empfehlen, die nun mal vorgeschriebenen Impfungen/Formalitäten einzuhalten, damit der Urlaub nicht an eigener Dummheit oder Ignoranz scheitert. England ist generell sehr hundefreundlich, auch in touristischen Gebieten. Auffallend ist, das Engländer offensichtlich deutlich weniger Probleme damit haben, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entsorgen, als wir Deutschen - deutlich weniger Tretminen in Grünanlagen und Parks. Es gibt in öffentlichen Bereichen sehr häufig Tütenspender und Mülleimer, fast jeder CP hat einen Dogwalk. Ich denke, auch deshalb ist an vielen Sehenswürdigkeiten, z.B. vom National Trust, die Mitnahme von Hunden zumindest in die Parkanlagen gestattet. Allen einen schönen und entspannten Urlaub, Stefan Wie lange gilt die Titerbestimmung? Wir waren vor 18 Monaten in England und haben damals das ganze Procedere durchlaufen. Aus den Bestimmungen kann ich nicht erkennen, ob das immer wiederholt werden muss. Weiß jemand genauer wo ich eine verlässliche Auskunft finde?
Thanks a lot richi-ho Hallo,
die Titerbestimmung ist zeitlich nicht begrenzt. Voraussetzung ist aber, das die Tollwutimpfungen mind. alle 12 Monate wiederholt worden ist. Zum Nachweis reicht der entsprechende Eintrag im Tierausweis. Peter [quote="bessere_haelfte"
die Titerbestimmung ist zeitlich nicht begrenzt. Voraussetzung ist aber, daß die Tollwutimpfungen mind. alle 12 Monate wiederholt worden ist. Zum Nachweis reicht der entsprechende Eintrag im Tierausweis. Peter[/quote] Stimmt so nicht mehr ganz. Inzwischen gilt, wann die nächste Impfung fällig ist (wie im Ausweis eingetragen).Bei uns z.Z. alle 2 Jahre. Hat die letzten 3 Jahre problemlos geklappt. Im übrigen gelten ab 1.1.2012 neue Regeln: --> Link Danke für den Link. Wir werden voraussichtlich im nächsten Mai wieder nach Großbritannien fahren und unsere Katze fährt wieder mit.
In unserem diesjährigen Großbritannien-Urlaub ist uns sehr positiv aufgefallen, daß Hunde auf den Campingplätzen fast ausnahmslos an der Leine waren (deshalb konnten wir fast immer auch riskieren, unsere Katze an einer längeren Leine um das Wohnmobil laufen zu lassen). Jeder der von uns besuchten Campingplätze hatte einen "Dog Walk" - ein Weg, wo die Hunde ausgeführt werden konnten. Und jeder Hundebesitzer hatte beim Gassigehen eine Plastiktüte dabei, mit der die Hinterlassenschaften der Hunde aufgenommen und mitgenommen werden. Auf Stellplätzen auf dem Kontinent (auch in Deutschland) ist zwar meist ebenfalls Leinenzwang, aber das kümmert nur wenige - und wenn man die Leute darauf anspricht, bekommt man eine freche Antwort. Vielleicht helfen da auch nur radikale Aussagen wie die einer Wohnmobilfahrerin mit 2 Katzen: "Wenn Ihr Hund meiner Katze was tut, schlage ich ihn tot". Das führte dann tatsächlich dazu, daß die Hundbesitzerin ihren Hund an die Leine nahm. |
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