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Wohin verschwindet der Strom? 1, 2


kawo am 23 Jun 2011 15:38:31

Hallo Techink-Spezialisten!

Vor einiger Zeit wurden hier Batteriecomuter diskutiert und ungeschränkt befürwortet.
Habe den BMV-602S von Victron eingebaut und halte seine Infos für sehr nützlich.
Nun zu meinem Problem:
Der BMV (s. Bild) zeigt mal für eine Zeitspanne 0,00 A und dann über lange Zeit 0,11 - 0,16 A an.
Alles ausgeschaltet, Sicherungen entfernt, Solar abgeklemmt (Womo steht in der Garage) - es bleibt bei den Anzeigen wie oben beschrieben.
Mein Verdacht war ein wenig das Sicherheitsventil des Boilers, welches von einem Relais gehalten wird und bei einer Stromunterbrechung oder niedrigen Temperaturen öffnet. Dieser Verdacht hat sich nicht bestätigt.
Bin heute mit dem Strommesser direkt an die Batterie - habe 0,04 bis 0,07 A gemessen.
Egal welchen Gerät ich vertraue, es fließt vermutlich immer ein Strom von vielleicht 50 mA.
Wie komme ich diesem Strom auf die Spur?

Danke vorab für euer Mitdenken.

von kawo

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Gast am 23 Jun 2011 15:47:41

Eventuelll ist es der Batteriecomputer selbst? Den Kühlschrank könntest du auch noch prüfen (Zündautomatik, Beleuchtung). Moderne Autoradios ziehen oft auch im ausgeschalteten Zustand Strom für die Senderspeicherung oder die Automatikantenne.

jennergruhle am 23 Jun 2011 15:58:23

Ich habe mal auf der Webseite des Herstellers nachgesehen - der eigenverbrauch des Batteriecomputers ist ca. 4 mA, sofern die Displaybeleuchtung nicht gerade an ist. Das muss also noch ein anderer Verbraucher sein wie die Aufbauelektronik, oder andere Geräte die nicht komplett aus sind. Du könntest auch die abgehende Leitung vom Batteriecomputer abklemmen und dort den Strom nachmessen. Was sonst noch in Deinem Aufbau drin ist? Keine Ahnung, vieles kommt nicht in Frage, das noch vor den Sicherungen sitzt.

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hatty am 23 Jun 2011 16:52:42

hi kawo versuch einfach mal die Sicherungen einzeln zu ziehen und schau dan auf die anzeige wen sie dan irgendwann auf Null steht dan hast du ihn
jürgen

kawo am 24 Jun 2011 08:05:32

Danke für eure Hinweise,

alles schon gecheckt.
1. Sicherungen alle entfernt - Stromfluss bleibt.
Allerdings fällt dann das Boilerventil und der Boiler entleert sich.
2. Der Eigenverbrauch des BMV soll ohne Beleuchtung bei 4 mA liegen.
Vermute, dass dies aber nicht vom BMV selbst angezeigt wird.
3. Das Radio wird von der Starterbatterie ernährt.

Muss weiter suchen, vielleicht hat noch jemand einen Tipp?

von kawo

Sellheimer am 24 Jun 2011 09:47:59

Hallo,

nach meinen Erkenntnissen zieht das Boilersicherheitsventil und der Solarregler zusammen gut ein A pro 24 Stunden, also so 0,04 Ah.

Sellheimer

fantom am 24 Jun 2011 10:20:00

So was wie Alarmanlage oder Frostwächter hast Du wohl nicht, beides würde ich nicht absichern, zumindest nicht wie üblich. Irgendeine Sicherheitsschaltung hab ich im Verdacht. Uhr könnte auch sein. Wenn Du die Batterie abklemmst, musst Du dann irgendwas neu einstellen?
Zeit, Einschaltzeiten oder -temperaturen?
Frank

Gast am 24 Jun 2011 10:47:33

Sellheimer hat geschrieben:Hallo,

nach meinen Erkenntnissen zieht das Boilersicherheitsventil und der Solarregler zusammen gut ein A pro 24 Stunden, also so 0,04 Ah.

Sellheimer


Diese Rechnung verstehe ich nicht. Fliesst ein Strom von 1A 24h lang, ergibt das bei mir 24h*1A = 24Ah.

Bei deiner Berechnung dürfte nur etwa 1,67mA über 24h fliessen.

Sellheimer am 24 Jun 2011 10:51:54

0,04 Ah x 24 ergibt 0,96 A pro Tag; kann keine Fehlberechnung entdecken.

Sellheimer

fantom am 24 Jun 2011 11:05:09

Ist es nicht völlig egal, wie lange das Teil Strom zieht. Wichtiger ist doch wieviel. Wenn das dann eine gewisse Zeit lang, dann kann man Strom mal Zeit nehmen und die Amperestunden(die heissen deswegen so) ausrechnen.
Hier gehts doch eher drum, dass irgendwas Strom zieht und nicht, wie lange.
Wenn Sellheimer das kleine h hinters A macht bei seinem ersten Beitrag, passt es wieder. Sonst kommt bei der Rechnung h² raus. Ist dann Knallgas. :D
Frank
Was mich eher stört, ist, dass es wohl erst nach einer gewissen Zeit anfängt, Strom zu ziehen, wenn ich das richtig verstanden habe.

pietter am 24 Jun 2011 13:36:12

Hallo Kawo.

kleine Hilfe, ich habe den BMV-600s.
Der Stromverbrauch des Batteriemonitor wird nicht mit erfasst. Ist also auf deiner Suche nach dem Stromverbraucher zu vernachlässigen.

Ostwestfale am 24 Jun 2011 13:56:44

Sellheimer hat geschrieben:0,04 Ah x 24 ergibt 0,96 A pro Tag; kann keine Fehlberechnung entdecken.

Sellheimer


Ausser, dass die Einheiten total vertauscht sind.

0,04 A je Stunde machen 0,96 Ah je Tag.

Ist aber in dieser Sachlage nicht wirklich wichtig sondern "Schönheitsfehler".

Kann es die EBL sein? Da ist doch auch Elektronik drin...

krischan am 24 Jun 2011 14:46:26

Ist der Shunt richtig herum eingebaut? Seine Betriebsspannung erhält der BMV vom Shunt. Also jenachdem ob man die Spannung vor oder hinter dem Shunt abgreift, wird der Betriebsstrom mitgemessen oder auch nicht.

Ist die Anzeige des BMV in Ordnung? Klemm doch mal den Pluspol ab, nur der BMV sollte noch angeschlossen sein. Er sollte dann echte 0A anzeigen.

Ich denke es ist empfehlenswert die Messungen eher mit einem guten Amperemeter durchzuführen.


krischan

singlefreiheit am 24 Jun 2011 14:49:19

Ostwestfale hat geschrieben:0,04 A je Stunde machen 0,96 Ah je Tag.


nö:
Wenn 0.04A dauernd fliessen, dann fliessen die nicht nur in einer Stunde, sondern dauernd. :D

Der elektrische Strom wird in Ampere (A) gemessen.
elektrische Ladung = Strom * Zeit
wird in Ah = Amperestunden gemessen.

also in diesem Fall:

0.04A * 24h = 0.96Ah :D

Sellheimer am 24 Jun 2011 18:50:49

Also ganz ohne Physik:

Ich habe nach einem (1) Tag ein (1) Ah (oder doch A?) weniger in meiner Batterie, bedingt durch Frostwächterventil und Solarladeregler.

Sellheimer :wink:

Gast am 24 Jun 2011 18:58:42

Ganz ohne Physik gehts überhaupt nicht, wie man an deiner Unsicherheit merkt. V, A und Ah sind physikalische bzw. elektrische Größen. In deinem Fall hast du nach einem Tag 1 Ah (elektrische Ladung) weniger in deinem Akku.

Sellheimer am 24 Jun 2011 19:40:52

mein letzter Beitrag war auch ironisch gemeint (siehe Smiley) :wink:

Sellheimer

guzzidriver am 24 Jun 2011 20:38:24

..naja,
das ist jetzt mal nicht ironisch gemeint, aber wer misst misst Mist.
Ist eine alte Weisheit! :eek:

Würde bei diesen geringen Strömen erst einmal überprüfen wie gut das Meßgerät ist! :!:

0,04A auf einem mittelmäßigen Gerät abgelesen könnte schon Meßtoleranz sein.
Wurde denn der Batteriecomputer selbst abgeglichen oder besser ausgedrückt an den Shunt angepaßt?

By the way,
ist es wirklich interesannt solch geringe Ströme so genau zu messen?

Wer schon einen Batteriecomputer einbaut hat sicherlich mehr als 150AH zur Verfügung und wahrscheinlich Solar dazu, da benötigt man solch penible Dinge eigntlich nicht mehr...
Meine Meinung... :roll:

Sellheimer am 24 Jun 2011 21:09:36

die geringen Ströme von 0,04 Ah summieren sich doch im Laufe eines Monats, sollte das Womo im Herbst oder Winter ohne Stromanschluß nicht bewegt werden, zu ca. 25 - 30 Ah Verbrauch pro Monat. Da kann eine kleine Batterie schnell in die Knie gehen.
Ich habe die geringen Ströme aus den Datenblättern der jeweiligen Verbraucher entnommen. Eine Kontrolle nach ca. 10 Tagen bestätigte mir die Entnahme von ca. 10 Ah.

Sellheimer

Gast am 24 Jun 2011 22:35:25

Sellheimer hat geschrieben:die geringen Ströme von 0,04 Ah summieren sich ... zu ca. 25 - 30 Ah Verbrauch pro Monat.


Ich geb's auf und dabei hab ich wirklich versucht, dir die Zusammenhänge zu erklären.

Oder hab ich jetzt den Ironiesmilie übersehen?

kawo am 25 Jun 2011 09:33:57

Hallo,

hatte bis zum Frühjahr zwei Stück 80 Ah Gel-Akkus (4-5 Jahre alt, sehr bekannter Hersteller).
Nichts böses ahnend, mitten im Abfahrtsrummel, lief der Boiler leer, ... , Akkus sind hin.
Mail-Wechsel mit dem renomiertem Hersteller, ..., letzte Antwort -->
"Sicherlich ist das Erscheinungsbild auch durch die verbaute Ladeeinheit CB 516 mit beeinflusst. Das Gerät besitzt zwar die erforderliche Kennlinie, jedoch ist die Ladecharakteristik mangelhaft. Mit dem Erreichen der Ladeschlussspannung (Soll 14,4 V) lädt das Gerät noch 8 Stunden mit Konstantspannung weiter und schaltet dann auf Ladeerhaltung 13,8 V .
Wir schreiben vor, in der Hauptladephase mind. 12 Std. nicht zu unterschreiten. Um die Nutzung des Ladegerätes dennoch zu optimieren, sollten generell 2 Ladephasen a. 24 Std. vorgesehen werden. Zwischen der ersten und zweiten Ladephase ist dazu kurzzeitig der Netzstecker zu ziehen."
Schwamm drüber!
BMV eingebaut und zwei AGM (90 Ah) anstelle der Gel's gestellt.
Versteht bitte, dass ich jetzt ein wachsames Auge haben muss.
Denn 50 mA, sofern sie ständig fließen, nagen an den Akku's --> in 4 Tagen sind das 5 Ah und in 40 Tagen 50 Ah.

Weil der BMV sich nicht entscheiden kann, mal zeigt er 0,00 A, mal 0,10 A, 0,12 A aber nie zeigt er z. B. 0,06 A an, vertraue ich ihm im 100stel Bereich nicht so sehr und habe mit dem Amperemeter (direkt hinter der Batterie 4 - 6 mA gemessen.

Irgendwann wird das Rätsel gelöst sein - danke für eure Diskussion!

von kawo

Gast am 25 Jun 2011 12:51:20

Dann würde ich aber den BMV mal mit einem guten Amperemeter direkt überprüfen. Vielleicht hat der ja eine Macke?. Denkbar wären auch noch irgendwelche Kriechströme, z.B. Feuchtigkeitsbedingt oder Feinschlüsse in Doppelleitungen oder direkt mittig durch die Seele genagelte Kabel oder.. oder.. oder..

Es ist alles schon mal dagewesen. Die Suche gestaltet sich mitunter etwas schwierig. Viel Erfolg beim Aufspüren deines Stromlecks.

kintzi am 25 Jun 2011 12:54:34

Hallo, im Voraus: da ich das System nicht kenne u. auch den ganzen Thread nicht gelesen habe, kann ich zum speziellen Fall nichts aussagen.
Aber die Aussage: wer misst, misst Mist halte ich f. idiotisch. Meine Votroniks BC haben bzgl. Spannung u. Strom bis jetzt immer die Wahrheit gesagt. Ich prüfe (bei Stand) routinemässig monatlich, wobei, wenn kl. Strom gezogen wurde, ich immer die Ursache fand, fast immer war ich schuld. Mal war`s der Frostschutz (Panel hinter Gardine), mal war`s Kleiderschr.-bel. bei defektem Schalter, ein 12V Kleinlader f. Kameraakku, mal die Alarmanl. usw. Zuletzt war`s das Steuergerät v. den bfb-Elektro-Stützen, bei dem ich schlicht zur Messung die Sicherung zu ziehen vergessen hatte. Richi

guzzidriver am 25 Jun 2011 13:04:46

kintzi hat geschrieben:Aber die Aussage: wer misst, misst Mist halte ich f. idiotisch.
Richi


Sorry möchte hier das Thema auch nicht überziehen aber wer diese Aussage in Frage stellt hat sicherlich nichts mit Elektrotechnik zu tun....

Aber wer ein gutes Meßgerät hat (hat sicherlich nicht jeder) mit einer Anzeigegenauigkeit von 1% (immer bezogen auf den Endwert des Meßbereiches!) hat in einem Meßbereich von 2A immer noch "20mA" Meßwertfehler! :roll: bei 0,5% sind es immer noch 10mA und wir reden hier über 4-6mA.......
Weitere Kommentare dazu spare ich mir hier..
Nur zur Info für diejenigen die nicht beruflich mit diesen Dingen zu tun haben
8)

Gast am 25 Jun 2011 13:29:39

kintzi hat geschrieben:wer misst, misst Mist halte ich f. idiotisch

sorry Richi, aber das ist weder fair noch sachlich richtig, nicht umsonst waren es die alten Meßtechniker die diesen Spruch geprägt haben...

2 Pins irgendwo hinhalten, und 0,12 ablesen kann jeder, aber um zu verstehen und zu interpretieren was das aussagt, gehört ein bissle mehr dazu, und da liegt der Hund begraben.

und folglich darf die Alternative, daß die Elektronik des BC es mit den mA nicht so genau nimmt, nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sollte auch mal mit einem besseren Amperemeter der BC überprüft werden

ich würde auch die gezogenen Sicherungen mit einem A-meter brücken um zu sehen was die Stromkreise so in Ruhe ziehen

grüße klaus

Gast am 25 Jun 2011 13:32:09

Wenn ich es richtig verstanden habe, fließen aber vom Akku weg auch bei gezogenen Sicherungen ca. 50 mA. Wenn er einen pol vom Akku abgeklemmt hat und ein Ampermeter in den Stromkreis angeschlossen hat, was ebenfalls den Verbrauchsstrom bestätigt, dann muss er sich die Verdrahtung ansehen.

kintzi am 25 Jun 2011 13:37:00

Hallo, guzzidr. u. Klaus, ist bekannt u. habt ja recht. Wehre mich aber gegen diesen alten Spruch, wäre dieser gültig, wären die Menschheit kaum auf dem Mond gewesen. Man kann auch Korrektur ermitteln. Wollte nur sagen, meine BC (Votr., auch Büttner stammt daher) haben seit `05 immer recht gehabt (Spannung 1/10V, Strom 1/100A) Habe halt v. m. Erfahrung berichtet. Richi

Gast am 25 Jun 2011 13:55:00

@ kintzi Wir verwenden den Spruch in unserem Betrieb ebenfalls - er wird sinngemäß angewendet bzw. übersetzt in:

Wer Gehirnlos misst wird Mist als Ergebnis erhalten.

Sehr häufig bekommen unsere Auszubildenen den Spruch zu hören, wenn sie mal wieder eine große Dummheit bei einer Messung gemacht haben.

Warum der Spruch hier so reingeworfen worden ist - weiß ich leider nicht. Ich halte ihn für unpassend.

kintzi am 25 Jun 2011 13:58:28

Hallo Klaus, natürlich kommt es auf die Interpretation unter Einbeziehung aller möglichen Umstände an. Wenn aber mein BC bei Überprüfung 0,05A
anzeigte, war immer ein Verbraucher beteiligt. Ohne fliessenden Strom darf er nach meiner I-pretation(sofern nicht defekt) zw. 0,00 u. -0,01A herumspringen. Über die übrige Problematik der Messtechnik bin ich mir im Klaren (ltd. Erfahrung KH-Labor 25J.)
@ UlrichS: Genauso habe ich es gemeint. Richi

Gast am 25 Jun 2011 14:03:21

kintzi hat geschrieben:....wäre dieser gültig, wären die Menschheit kaum auf dem Mond gewesen

jetzt mal OT:
das ist für mich eines der größten Wunder der Technik, wie es gelungen ist 100.000 de von Komponenten zu einem reibungsfreien Zusammenspiel zu animieren, und das auch noch mehrfach..

ansonsten ist die Raumfahrt voll von Meßfehlern & menschlichen Irrtümern, z.B

Mars-lander, die einen messen Inch, die anderen metrisch
Scud, teilweise Änderung der Software von 8 auf 16 bit, System geht deshalb in Überlauf, Rakete trifft die eigenen Leute

Beifahrer-Airbag bei VW: trotz Deaktivierung wird gezündet und Kind in der Sitzschale getötet, weil Deaktivierung nur softwaremäßig im Hauptsystem erfolgte, durch Fehler fiel die Software auf Notbetrieb zurück und dort wurde die Deaktivierung nicht registriert..

grüße klaus

kintzi am 25 Jun 2011 14:26:10

Hallo Klaus, irren ist menschlich u. manchmal tödlich. Umso froher bin ich, wenn`s trotzdem klappt. Auch wenn sich jeder peinlichst an die StVO halten würde, würde es ab u. zu trotzdem krachen, schon, weil darin doch nicht Anweisungen f. alle Situationen, die auftreten können, drin sind. Wenn man mal den §1 ausnimmt. Richi

Gast am 25 Jun 2011 14:27:38

willi_chic hat geschrieben:ansonsten ist die Raumfahrt voll von Meßfehlern & menschlichen Irrtümern, z.B
Man könnte auch menschliche Dummheit und Leichtsinn sagen.

Dafür steht ja auch der Spruch - nur was hat Dein Beispiel und der Spruch mit dem TE zu tun.

Er hat Sachlich gefagt und sich beklagt das sein Akku mit ca. 50 mA Stromentnahme belastet ist und um Rat gefragt. Da ich leider beruflich mit solchen Problemen zu tun habe und dies immer recht aufwendig sind, habe ich es ehrlich gesagt mit Vergnügen beobachtet was ihm geantwortet wird.

Ausserdem kommen immer einige = immer die gleichen und lassen blöde Sprüche ab, dass war ehrlich gesagt auch ein Grund warum ich nichts dazu geschrieben habe.

Ich kann dem TE nur raten mal zu schauen ob eine Leitung unabgesichert abzweight bzw. irgendwo eine versteckte Sicherung vorhanden ist. Ansonsten Akku abklemmen und ein Messgerät in den Stromkreis klemmen und dann suchen.

Erst aufhören wenn der Fehler gefunden ist :(

Am besten mal einen grauen Regentag dafür nehmen, viel Geduld haben. Ein Kollege der sich im Bereich Elektrotechnik auskennt wäre auch schön.

Sellheimer am 25 Jun 2011 16:12:56

Longo

Ich geb's auf und dabei hab ich wirklich versucht, dir die Zusammenhänge zu erklären.


Ich kann mich nicht daran erinnern, daß ich Dich gebeten habe, mir etwas zu erklären.

Laß es gut sein.

Sellheimer :wink:

singlefreiheit am 25 Jun 2011 22:42:18

Sellheimer hat geschrieben:die geringen Ströme von 0,04 Ah summieren sich doch


Naja, wenn jemand Ströme in Ah misst, schreit er doch geradezu danach, die elementarsten Grundlagen der Elektrotechnik beigebracht zu bekommen.

Gast am 26 Jun 2011 00:54:06

Gern könnt Ihr Euch weiterstreiten, aber Alternativ kann man aber auch im Kopf das kleine "h" wegdenken, da man ja weiß das dies dort fehlerhaft steht.

Na ja aber andererseits muss man ja auch nicht nett zueinander sein..... :roll:

Gast am 26 Jun 2011 07:26:16

Hallo

Ein stiller Verbraucher ist oft die Verstärker Antenne für das Radio.
Sollte über Zündung geschaltet sein, ist aber oft nicht der Fall.

LongJohn

kawo am 26 Jun 2011 09:20:17

Hallo,

tut mir leid, wenn erhitzte Wortgefechte über physikalische Größen, Einheiten und Berechnungen geführt werden mussten. Gut, wenn alles dazu führt, auf den selben Nenner zu kommen.

Die Stromfrage ist geklärt.
Habe gestern den Boiler abgelassen, um in Ruhe das geöffnete und geschlossene Ventil "elektrisch" zu beobachten.
Strommesser direkt hinter die Batterie - Vergleichsmessung mit dem BMV.
Der BMV (unbleuchtet) zieht allein 8 mA, angegeben sind 4 mA.
Das geschlossene Ventil zieht allein etwa 35 mA.
Weil der BMV seinen Stromverbrauch nicht misst, sollte er meinethalben 0,04 A oder 0,05 A anzeigen. Stattdessen wechselt er in ungleichen Zeitabständen zwischen 0,00 und mindestens 0,10 A bis 0,14 A.
Auch bei geöffnetem Ventil, das Messgerät zeigt ganz ruhig 8,2 mA an, wechselt die BMV-Anzeige zwischen 0,00 und 0,10 bzw. 0,11 A, wobei die 0,00 - Phasen deutlich länger sind.

Dieses Wechseln der Anzeige könnte vielleicht mit Laden und Entladen von Kondensatoren zusammenhängen? Der angezeigte Stromfluss des BMV ist ja ein errechneter Wert aus dem Spannungsabfall über den Messshunt von 500 A. Eventuell ist der 500 A - Shunt für so kleine Spannungsdifferenzen zu unempfindlich, keine Ahnung?
Bei weiteren Verbrauchern bleibt die BMV-Anzeige ruhig und das Messergebnis deckt sich in etwa mit dem Amperemeter.

Will mir dieses Verhalten des BMV auf alle Fälle vom Vertreiber/Hersteller erklären lassen, denn meine Begeisterung vom BMV ist nun gedämpft.

Und da haben wir wieder die zwei Seiten.
Gut, dass keine elektrischen Missstände am Womo vorliegen.
Schlecht, dass der BMV in diesem Bereich Unsinn anzeigt.

Danke fürs Mitdenken und Schreiben.

von kawo

Gast am 26 Jun 2011 11:36:32

kawo hat geschrieben: Der angezeigte Stromfluss des BMV ist ja ein errechneter Wert aus dem Spannungsabfall über den Messshunt von 500 A.
Beim Messen des Stromes, wenn dazu der Stromkreis aufgetrennt wird, wird fast immer ein Shunt in den Stromkreis geschaltet.

Selbst bei einem Multimeter wird ein Messwiderstand in den Stromkreis geschaltet und über diesen die Spannung gemessen. Danach wird wieder die ermittelte Spannung in einen Strom "umgerechnet".

Eigendlich sollte in der Betrienungsanleitung stehen, wie genau Dein BMV den Betriebsstrom anzeigt :?

singlefreiheit am 26 Jun 2011 11:39:41

Hallo kawo,
wenn dein Shunt für 500A ausgelegt ist und bei diesem Strom 100mV an ihm abfallen, dann fallen bei 100mA gerade mal 20 Mikrovolt ab.
Vermutlich ist der Shunt aus Konstantan und die Messleitung zum BMV aus Kupfer.
42 Mikrovolt entstehen als Thermospannung bei 1 Grad Temperaturdifferenz zwischen Kupfer und Konstantan.
Wenn also dein Shunt an seinem einen Ende 1 Grad wärmer ist wie an dem anderen Ende, so wird das BMV ca. 0.2A anzeigen, auch wenn kein Strom fliesst.
Versuche doch mal, ein Ende des Shunts mit der Hand zu erwärmen und beobachte die Anzeige am BMV.

guzzidriver am 26 Jun 2011 17:11:16

Wenn die Batteriekapazität nicht unbedingt einen 500A Shunt benötigt ist nach meiner Ansicht hier schon der Fehler gefunden wegen einer erheblichen Fehlanpassung.

Diese dicke Shunt läßt enfach keine so kleine Messungen zu.
Die dazu notwendigen mikrovolt Messungen sind ohne äussere Einflüße auf das Meßergebnis nicht möglich, so dass der der Spruch..

"WER MISST, MISST MIST" wieder seine Berechtigung bekommt :D
hier natürlich nicht bezogen auf das AMperemeter sondern auf den Shunt mit der "Berechnung" des Batteriecomputers.

Schöne WE

Ostwestfale am 26 Jun 2011 19:50:09

Ist es ein gebrauchtes Wohnmobil?

Hat man Dir eine Tracker oder ähnlichen Vebraucher drin gelassen?

Also den Stromverbrauch würde ich mit einem normalen Meßgerät suchen.

Da der TE aber elektrotechnisch unbedarft ist kann ich an dieser Stelle nur noch den Besuch einer Fachwerkstatt anraten. 12 V ist zwar eine ungefährliche Kleinspannung, der sich ergebende Kurzschlussstrom ist aber derart gefährlich, dass die Folgen für die Gesundheit und das Material doch sehr hoch sein können.

Daher meine dringende Empfehlung: Finger weg und ab zum Fachmann des geringsten Mißtrauens.


Bon Voyage

kintzi am 26 Jun 2011 21:46:35

Messen mit Köpfchen. :D 500A Shunts? Richi

singlefreiheit am 26 Jun 2011 23:23:33

In der Beschreibung des BMV --> Link steht, dass der auch mit anderen Shunts betrieben werden kann.
Der mitgelieferte Shunt liefert 50mV bei 500A. Die Genauigkeit beträgt damit +/- 0.5% d.h. +/- 2.5A.
Ich würde den Shunt an die tatsächlich vorkommenden Maximalströme anpassen - wer braucht schon 500A für die Aufbaubatterie. Selbst ein 2000W-Wechselrichter braucht "nur" ca 200A.
In meinem WoMo habe ich zwar jede Menge elektrische Spielsachen, aber keinen Wechselrichter. Die ganze Elektrik ist für max. 30A ausgelegt.
Also:
1. welche Maximalströme sind zu erwarten?
2. Bei Victorenergy nachfragen, ob der Shunt gegen einen passenden (z.B. 100A/100mV) umgetauscht werden kann.
3. Den neuen Shunt beim BMV einstellen (Kapitel 2.5.1 in der Bedienungsanleitung - Parameter SA und SV).
4. mit einem 100A/100mV-Shunt ist dann die Genauigkeit bei kleinen Strömen 10 mal so hoch wie mit dem Originalshunt.

kintzi am 26 Jun 2011 23:46:44

Hallo Thomas :D Richi

singlefreiheit am 27 Jun 2011 00:14:30

Als die Herren Alessandro Volta (1745-1827), André-Marie Ampère (1775-1836) und Georg Simon Ohm (1789-1854) noch lebten, war es zeitgemäß, Ströme über einen Shunt zu messen.
Unsere WoMo-Zubehörlieferanten haben seit dem nichts dazugelernt, denn sie wenden diese Technologie auch noch heute an.
Dabei gibt es schon seit etlichen Jahren Stromsensoren auf Halbleiterbasis --> Link , die völlig verlustfrei arbeiten.

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