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Hallo zusammen,
wir sind gerade zurück aus einem 3-wöchigen tollen Urlaub in der Provence. Wir sind nun schon seit 5 Jahren mit dem Womo auf Tour. Erst war es ein geliehenes und nun fahren wir seit über 2 Jahren ein eigenes mit 4,5 Tonnen und einer Länge von 6,83 Meter (wichtig für die folgende Geschichte!). Auf einigen unserer Trips wurde es schon so manches Mal verdammt eng und aus dieser Erfahrung heraus versuche ich alzu heikle Situationen zur Gesunderhaltung von uns und unserem Womo zu vermeiden. Dieses Forum war mir dazu schon häufig ein toller Helfer! Unter anderem haben wir deshalb bei der Anreise den Weg über die Route Napoleon gemieden und sind die westliche Ausweichstrecke nach Sisteron gefahren. Zu Beginn unserer aktuellen Frankreichreise haben wir uns den Michelin Atlas gekauft auf dem ja alle Straßen mit Tonnen und Höhenbeschränkungen eingezeichnet sind. Mit dieser Hilfe haben wir die Anweisungen unseres TomTom geprüft. Dies hat auch wunderbar funktioniert - bis zu unserem Alptraumtag. An besagtem Tage fuhren wir die Straße (D96) von St-Cézaire sur-Siagne nach Callian. Sie war zugelassen für 7,5T und einer Fahrzeuglänge von 7 Meter. Sie sollte also für unser Fahrzeug befahrbar sein, wenn auch wegen der Länge nur knapp. Sehr schnell wurde die Fahrbahn so schmal das bei Gegenverkehr keine 2 Fahrzeuge aneinander vorbei kamen. Ausweichstellen gab es kaum und Gegenverkehr hätte an manchen Stellen ein Rückwärtsfahren von mehreren Kilometern bedeutet. Die wenigen Buchten waren für PKW ausreichend, aber nicht für breite Womos. Unsere Körperkerntemperatur erhöhte sich von Meter zu Meter, zumal die Straße immer abenteuerlicher wurde. Links der Abgrund - rechts überragende Felsen. Dann kam der Punkt der Strecke der mir wirklich den Rest gab UND der die Schilderaufsteller wahrscheinlich dazu veranlasst hatte die Strecke auf eine Fahrzeuglänge von 7 Meter zu begrenzen. Die Straße machte einen 90° Knick. Links ein kleines Mäuerchen (franz.Leitplanke) und rechts ein tief in die Fahrbahn neigender Felsvorsprung. Zu allem Übel dann auch noch der erste Gegenverkehr. Zum Glück hatte man vor dieser Kante eine gerade so ausreichedende Ausweichbucht angelegt, so dass ich den Gegenverkehr hier vorbeilassen konnte. Danach habe ich dann erst einmal zu Fuß die Lage erkundet. "Eng aber möglich!" sagte ich meiner mitlerweile kalkweiß gewordenen Frau auf dem Beifahrersitz. Wobei in meiner Aussage mehr Hoffnung als Glaube lag. Wir hatten keine Wahl, es musste passen, ansonsten hätte es eine Rückwärtsfahrt von mind. 3 Kilometern bedeutet. Also, im Schneckentempo angegangen. Ich, halb hängend aus dem Seitenfenster um die Verträglichkeit von Mäuerchen und Stoßfänger zu kontrollieren und meine gestresste Beifahrerin nahm den Aufbau incl. Felsüberhang in die Überwachung. Schweißgebadet, aber mit intaktem Womo meisterten wir diese Ecke und die nachfolgenden weniger heiklen Kilometer bis auf die nächste gut ausgebaute Straße. Obwohl ich sicher kein ängstlicher Fahrer bin und wir auch schon häufig auf engen Sträßchen unterwegs waren, so hat uns dieses Erlebnis doch ziemlich mitgenommen. Warum schreibe ich das nun alles hier?! Ich danke auf jeden Fall schon mal den Kollegen die bis hierhin gelesen haben ;-) Mich würde interessieren, wie ihr solche Situationen vermeidet oder gehören sie einfach dazu? Im Michelinatlas sind die Straßen nach Farben (weiß, gelb, rot) sortiert, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich hieran nicht unbedingt die Befahrbarkeit ablesen lässt. Eventuell hat ja jemand für uns einen Tipp, wie sich künftig für uns solche Erlebnisse vermeiden lassen. Natürlich wollen wir nicht nur Autobahnen und Bundesstraßen fahren und uns somit den schönsten Stelen des Landes verwehren, allerdings sollte sich das Risiko der Straßen doch im Rahmen halten. Viele liebe in die Runde, Andre Hallo,
breite Womos haben einen Vor und einen Nachteil. Vorteil : sie sind breit Nachteil : sie sind breit Ich war mit 5,85m und 2,10m in Pompei und kann dazu nur sagen das es verdammt eng war. 3 Kilometer lange nicht ausgeschilderte Sackgasse wegen abgerutschter Straße am Strand ,links und rechts parkende Autos und kein Wendehammer,mußte warten bis ein parkendes Auto ein platz machte. Mit 7 m währe es eine 3 Kilometer Rückwärtsfahrt von mir geworden. Erpel wie heißt es so schön:
"der einzig sichere Ort für Schiffe ist der Hafen, aber dafür werden Schiffe nicht gebaut" grüße Klaus, der einschlägige Erfahrungen hat Klaus; dass ist der Hammer!
Mich würde mehr zu den Bildern interessieren. Wie bist du da rein geraten und wie vermeidest du es zukünftig?! Oder brauchst du das Adrenalin? :D Wo in der Provence war denn das 1.Bild? Andre Hallo Andre,
ich denke nicht daß ich ein Adrenalin-Junkie bin, als überzeugter Freisteher mag ich das Kuschelcamping auf Stellplätzen nicht und die schönsten Plätze halt sind meist "ganz hinten" in der Natur. Klar daß ich gelegentlich mal rückwärts fahren muß, aber das ist halt der Preis dafür. Rein kommt man wie die Jungfrau zum Kind, und vermeiden ließe es sich nur durch Einschränkung von Neugier und Abenteurerlust, aber das ist nicht unser Ziel das Bild aus der Provence war im Großraum Castellane grüße klaus Wahnsinns Fotos!!! Klasse!!
Christian Auf solche Abenteuer kann ich verzichten :roll:
Ich hätte sogar das Fotografieren vergessen, glaub ich. Ich habe auf Empfehlung meines Navis ( Busmodus ) dieses Jahr in Iseo eine Straße befahren, die immer enger wurde bis zum Einklappen der Seitenspiegel und Kontakten an den rechts und links stehenden hohen Steinmauern. Fotos konnte ich leider nicht machen, da sich keine Tür mehr zum Aussteigen öffnen ließ.
Angstschweiß pur. Georg350
Volltreffer, so sehen wir das auch! Toskanatour 04 2011: Wie fast immer, fern ab der üblichen Tourirouten unterwegs.
gr mani Guude!
Noch ein Paar Bilder zum Thema: Das war in der Toscana Ostern 2010 auf der Anfahrt zum Stellplatz Azienda Agraria Casale, OT Collalto (Colle di Val d`Elsa.) Im Stellplatzführer stand, dass im Ort eine Engstelle von 3 m wäre. Fahrzeugbreite 2,5 m ohne Spiegel! Das ging ja gerade noch. Schlimmer war, dass die weitere Zufahrt durch Büsche und Bäume stark eingeengt war. Da ab es dann doch einige Kratzer, die aber rauspoliert werden konnten. Erwähnen muss ich noch, dass wir nur den ADAC-Atlas im Maßstab 1 : 500 000. Dies würde ich heute nicht mehr machen. Karten im vernünftige Maßstab müssen sein. Weiter ging es dann zum nächsten Abenteuer. Wir wollten dann von Garda auf der Küstenstraße nach Riva fahren. Also Navi programmiert und los. Bei der Stellplatzausfahrt falsch abgebogen. Kam dann die bekannte Ansage: Bitte wenden! Gerade als ich einen geeigneten Wendeplatz gefunden hatte, hatte unsere "Bärbel" eine Alternativroute ausgerechnet. Also bin ich dieser Route gefolgt. Anfangs war das absolut problemlos. Bei den Briten, insbesondere in Cornwall, aber auch in Wales und Schottland gibt es reichlich sehr, sehr enge Sträßchen. Für das Navi sind es ganz normale Landstraßen - gefühlt sind die maximal für Fahrräder geeignet.
Von Vorteil sind die reichlich vorhandenen Ausweichbuchten bei den Single-Track-Roads und die ausgesprochen freundlichen Fahrer in GB. Problematischer wird es auf Straßen mit Gegenverkehr - die Hecken links und rechts sind in der Regel nur getarnte Steinmauern - das ist dann schon mal knapp und, wenn ich mutig sein will, steigt bei zwei mal 50km/h bei mir der Puls - da bremse ich dann lieber - meistens. Erwischt hat uns bisher nur einmal ein Franzose in Schottland - mit einer kleinen Yacht auf einem Bootsanhänger und offensichtlich dem Drang, Schottland an diesem Tag noch komplett zu durchqueren. Auf meiner Seite eine Mauer - ich habe starkt abgebremst, er hat draufgehalten und hat jetzt einen schwarzen Streifen im Gelcoat der Yacht, wir ein neues Spiegelglas. Sollte eigentlich gelöscht werden. Leute, nach dem Eingeben der Route sehe ich nach, wie mich das Navi führen würde. Vor Antritt der Fahrt gibt es 3 oder 4 Möglichkeiten um ans Ziel zu kommen. Kontrolle ist halt wichtig. Sorry! Irgendwas läuft wieder mal schief.
Also weiter ging es dann Richtung See. Die Strasse wurde immer enger. Da kommt man schon ins Schwitzen und wir waren "heilfroh", als wir am Seeufer waren. Auf der weiteren Fahrt habe ich in einer Tankstelle mal die zurückgelegte Strecke angeschaut und siehe da, diese letzte Strasse hatte keine Farbunterlegung, d.h. z.B. bei Michelin: Straße mit Belag bzw. 1 oder 2 Fahrspuren. Fazit: Nur noch mit geeignetem Kartenmaterial und keine Strassen befahren, die auf der Karte "farblos" sind. CU RaiWo Ich habe leider nicht so tolle Fotos wie Klaus, ich hätte in der Situation auch nicht mehr die Nerven zum fotografieren gehabt. Also man kann
auch mit einer kleinen "Mäusekiste" in eine schwierige Lage kommen. :? --> Link Nachdem wir einmal vom Navi in eine enge Gasse an der Weinstraße und eine steile Straße an der am Ende eine Ampelanlage war (natürlich rot ) geführt wurden,haben wir uns ein LKW Navi gekauft.Wußte aber da noch nicht ,das es ganz tolle WoMo Navis gibt,sogar mit Stellplatzanzeige.Unser LKW Navi führt uns zwar manchmal Umwege,aber besser als steckenbleiben ! Hi Annemarie,
zeigt so ein LKW-Navi auch die Höhen an? @Maxima
Ja.Und auch die Breiten.Dazu jeden Blitzer.Nur eins ist nervig,drum hätten wir vielleicht doch ein WoMo Navi kaufen sollen.Nämlich:LKWs haben Geschwindigkeitsbeschränkungen,deshalb kommen laufend Warnungen wenn wir schneller fahren.Dürfen wir aber da wir nicht über 3,5 T sind. Andre hat ja in seinem Bericht mal nachgefragt, wie sich solche Ereignisse vermeiden lassen.
Meine ( unmaßgebliche ) Meinung dazu: rot gekennzeichnete Straßen ( Nationalstr. und auch Departementstraßen ) keinerlei Probleme, mal abgesehen von Steigungen, aber auch unproblematisch, dafür aber gibt es aber auch viele Straßen in Frankreich, die sehr kurveneich sind ( z. Bsp. von Castellane nach Moustiers-Ste. Marie, also die D 952 ). gelb gekennzeichnete Straßen ( Departementstr. ) wie vorgenannt weiß gekennzeichnete Straßen, breit gekennzeichnet im Michelinatlas ( auch Dep.-Str. ) i.d.R. ebenfalls unproblematisch - allerdings auch oft kurvenreich und oft mit Höhen- und Breitenangaben versehen dann aber die weiß und schmal gezeichneten Depart.-Str. sind oft mit Vorsicht zu genießen, da häufig keine Möglichkeit besteht, die Straße breiter zu bauen und oft sehr enge Kurven aufweisen. Für Fahrzeuge bis 5 m Länge wohl kaum ein Problem. Hatte in all den Jahren unserer Frankreichurlaube keine Probleme damit ( Ausnahme 1990 von Les Vignes hoch auf das Hochplateau CAUSSE MEJEAN. Fahrt abgebrochen und zurück nach Les Vignes, meiner Frau zuliebe, die immer in den Abgrund blickte, wenn sie zum Seitenfenster schaute. Und least but not least: Ortsdurchfahrten oder zum Zentrum eines Dorfes fahren, zumindest in kleineren Orten können zu Schweißausbrüchen führen, :D zumindest dann, wenn sich noch Fahrzeuge hinter dem eigenen WOMO befinden und man mehrmals rangieren muß um auf einer abbiegenden Straße weiterzufahren. Mir hat es wohl immer Spaß gemacht, meiner Frau weniger. Wie heißt es doch immer so schön: ÜBERRASCHUNG :!: Weiterhin wünsche ich Euch eine knitterfreie Fahrt in Frankreich oder sonstwo. Schönen Sonntag wünscht Euch vom linken Niederrhein Manfred ( mk9 )
Kann man diese Funktion nicht ausschalten? Danke Manfred für die ausführliche Beschreibung!
Zum Ende des Urlaubs haben wir uns ebenfalls von den weißen schmalen Sträßchen fern gehalten und das werden wir wohl auch zukünftig tun.
Welche wären das z.B.? Nur ganz einfach den Typ/Namen - ohne techn. Beschreibung. Die passenden Diskussionen dazu gibt es sicherlich schon an anderer Stelle hier im Forum. Danke und viele Maggie Mann Leute, ich kann nur staunen in welchen Situationen ihr noch ans Fotografieren denkt.
Ich mein, erlebt hat das wohl schon jeder, aber ich war jedes mal froh, eine solche Stelle ohne Schaden hinter mich gebracht zu haben. :wink: Frag mich gerade, wie manche überhaupt aus Ihrem Womo raus kamen, um ein Foto zu machen. Oder seid Ihr anschließend fürs Foto nochmal zurück gefahren ?? :D Roman
Fenster runter, Arm raus und Handybild gemacht! Anders gings ja nicht, zumindest auf dem o.g. Bild v. mir. gr mani Nur die Ruhe kann es bringen :D
Eine gute Vorbereitung und ein gutes Navi vorausgesetzt. Aber dann noch Fotos machen, Respekt Respekt. Meine Frau müsste dann erst einmal das Höschen wechseln. Hans Hallo,
wie man(n) das vermeiden kann??? Ist das nicht der heutige Zeitgeist der die Leute dort hineintreibt nach dem Moto geht nicht gibts nicht oder kann nicht sein. Aber Ernst bei Seite...wenn ich lese es wurde immer enger kann ich da nicht zurückfahren ohne schweiß auf der Stirne? Ich meine Rückwärts??? Auch der dümmste Autofahrer sieht ein dass er am Womo nicht vorbei kommt wenn vor ihm ist. Und oft, nicht immer, ist irgend wo ein kleines Schildchen zum Übersehen wos eng wird. Und ehrlich bei mir sind wenn die Spiegel weggeklappt sind immer noch 15cm rechts und links Luft spätestens da weis man obs reicht oder man halt zurückfährt. Davon geht kein Womo kaputt. Und wenn doch dann fallen halt Späne wo gehobelt wird. Was ich sagen will es ist das ganz normale Risiko bei einem 2,30m breiten Fahrzeug und vergesst nicht die Querneigung bei den Straßen... derweil allzeit gute fahrt
ganz einfach: bevor es ganz eng wird steigt der Beifahrer vorher aus, läuft mal 10m voraus, peilt wie es überhaupt weiter geht und macht dann den Einweiser. Wenn man das unaufgeregt als "Standardsituation" sieht dann greift man auch ohne große Hektik zum Foto nix mit zurückfahren (das ist Plan B), einmal reicht grüße klaus Zur Meinung in dieser Diskussion, daß Navis mit Womosoftware eine Hilfe ist, der irrt gewaltig. Diese Programme sind nur für DACH vollständig. In Italien kann man sich darauf z.B. nicht verlassen. Ich fahre immer im Busmodus. Beschilderung ist dort auch nicht vorhanden.
Georg350 Warum, wir haben auch ganz viele Fotos gemacht, gerade wenn es eng ist. Auf nicht so breiten Strassen kann man entspannt fahren und landschaftlich sind die recht schön :D Zum Teil sind es die schönsten Fotos, man muss nur aufpassen das man den Verkehr nicht aufhält. so, frühsommer in der nähe von criel, haute normandie.
der holländer kratzte mit seinem eingeklappten spiegel die wand, der französische bauer drückte sich an der anderen wand entlang und brachte zwei strassenleuchten in wanken. da der vorgang länger dauerte, hatten wir genug zeit, die kamera rauszuholen. @ Al :D soviel zum Thema Ladungssicherung 8)
na und allen anderen sei mit auf den Weg gegeben, manchmal ist der weitere Weg der bessere, auch wenn er Maut oder sonstiges kostet, besser als viele Kratzer im Lack, was nicht mal das schlimmste ist.... die ladung war sicher (blieb sie doch so oder so im dorf) :P
aber das ist meiner meinung nach normal in frankreich, deshalb kalkuliere ich sowas immer ein (kühlschrank ist immer bereit, notfalls auch ein kaffee). Hallo,
mich haben die Bilder schon vom anschauen "fertig" gemacht. :eek: und mir vielen gleich wieder alle Schrecksituationen der letzten 30 Jahre ein. Bislang (auf Holz klopf) nur 2 Spiegel und ein Vorderradreifen. (Bilder kann ich leider nicht bieten) Unser WOMO ist keine FürchteNase und steckt seine dicke Nase immer in die kleinsten Löcher und passte bis jetzt immer durch. Wahrscheinlich hat er wie die Katzen unsichtbare Haare die die Breite erfühlen :D Bei uns ist es ein 2,35 m Fahrzeug aber man muss eben ganz gelassen die Sache angehen. Wichtig ist, die Spiegel im Auge zu halten, dass die nicht anstoßen und dann in den Spiegeln das Fahrzeug im Auge halten und auch nach vorn schauen. Das Fahrzeug kann auch wenn die Fahrbahn nicht 100 % in Waage ist oben schnell kippen und dann oben anschlagen. ja hallo:
wos mit den 2,35 eng wird, ja da flieg ich mit meinen 2,12 breite und 2,65 höhe einfach durch. so hat ein kleines Womo auch seine vorteile!! mfg KH @ kamann Alles hat Vor - und Nachteile im Leben. Auch wir haben uns sehr lange Gedanken über die Maße und das Gesamtgewicht gemacht. Wenn Du Dir ein 2,35 m breites WOMO ansiehst, siehst Du das die zusätzliche Breite der Lauffläche zugute kommt. Nicht so ganz geschrumpelte Personen ( wie zum Beispiel Obelix ) fühlen sich bei 20 cm mehr Breite einfach wohler :D Also bei mir war es auch schon haarig, aber ich muß sagen, dass mir das bedeutend weniger ausmacht, als Höhenprobleme mit dem Womo.
Die Breite habe ich ja im Blick, aber was z.B. Felsüberhänge mit meinem 3,5m hohen Dach und den Aufbauten machen, kann ich nicht sehen und schwerer einschätzen. Außerdem haben wir auch schon dass von Ulrich angesprochene Problem gehabt, dass das Auto zwar knapp durch gegangen ist, aber wenn es auch nur eine einseitige Unebenheit gegeben hätte, hätte ich den Karren oben angelehnt. Solange ich die Spiegel noch ausgeklappt lassen kann, finde ich das eigentlich immer unproblematisch - aber wenn es für die ausgeklappten Spiegel nicht mehr reicht, dann schwitze ich bei jedem Schaukeln, dass ich oben andocke und mir die Seite ruiniere.
Hai! In unserem Fall war es der nachfolgende Fahrer. Der konnte ja warten.... CU Wolf :D Hallo heiwy, du fragst nach Tipps, wie man die von dir geschilderte Situation vermeiden kann. Kann man wahrscheinlich nicht vollständig und überhaupt nur durch die Wahl des passenden Fahrzeuges.
ERPEL hat den Nagel auf den Kopf getroffen, man könnte das auch noch von der Höhe sagen. Ich erinnere mich immer wieder an die saloppen Aussagen, wenn es um die Fahrzeugbreite ging: „Wo ein LKW hinkommt, komme ich auch hin.“ Richtig, aber wo ein LKW hin will, da will ich nicht hin. Nicht umsonst werden in der Provence, wie auch im gesamtem bergigen, mediterranen Hinterland Schulbusse vom Typ Mercedes Sprinter oder FIAT Ducato genutzt. Bisher war meine Lösung des Problems der Wohnwagen, der auf dem CP stehen blieb und der PKW, mit dem ich meine Ausflüge machte. Und zwar auch dorthin, wo kein Womo mehr hin fährt. Nun, da ich mit einem Womo liebäugele, soll es eines mit 2,15 m Breite und 2,7 m Höhe sein. Die Länge erscheint mir mit 6,7 m machbar, der Radstand spielt in den Kurven ja auch eine wesentliche Rolle. Deshalb sind auf den schlimmsten Straßen die Begrenzungsmauern ja auch so niedrig, dass der Überhang der Busse darüber hinweg streichen kann. Aber auch mit dem PKW kann es mal haarig werden Leider gelingt es mir nicht, dass dazu passende Bild hoch zu laden. von reisesubi Sorry, es ist mir doch gelungen.
reisesubi
Danke, Wolfgang!!! Maggie Guude!
Noch ein Tipp: Zur Vorbereitung einer Reise in unbekannte Gefilde benutze ich neben den richtigen Karten Google Earth. Es gibt zwischenzeitlich ja auch viele Aufnahmen von Landstraßen ähnlich dem Street View, wo ich mir die Straße schon zu Hause ansehen kann. CU Wolf Stimmt! Die Breite hat man ja über die Spiegel unter Kontrolle (solange man sie nicht wegklappen muss) , aber um zu erkennen, ob die Höhe ausreicht, muss man in Zweifelsfällen schon aussteigen . ;) Ansonsten habe ich nichts gegen enge Passagen. Ist wenigstens mal ein wenig Abwechslung. :D Klaus Hier in Wales gehts meist 1spurig zu. Als Linkssitzer bin ich klar im Vorteil: ich kann mich zentimetergenau an der Mauer orientieren. Außerdem habe ich die Spiegel so hoch wie möglich gesetzt; PKW und SUV passen so drunter durch. Nur bei Bussen und LLKW - und latürnich Womos - wirds kritisch.
Ich habe schon über eine praktikable Einschwenkmechanik sinniert.... Aber, wie ein Vorschreiber schon bemerkte, hier in UK sind die Autofahrer sehr rücksichtsvoll und geduldig. gruß stu |
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